Nächstes Spiel am 08.10.2022 gegen BYU

Alle Beiträge 2022

Alle Beiträge des Jahres 2022 werden hier als Accordion angeboten. Das heißt, die Überschriften (Headlines) jedes Beitrages werden aufgelistet. Klickst Du auf eine Überschrift, wird der vollständige Beitrag angezeigt. Viel Spaß beim Stöbern.

(24.09.2022) 

Mit einem deutlichen und verdienten 45-32 gegen die North Carolina Tarheels konnten die Irish letzte Nacht die Rückreise ins heimische South Bend antreten.

Dabei gelang es ihnen, dort fortzufahren, wo sie in der Vorwoche aufgehört haben. Mit einer bärenstarken Offensive Line, die erneut erfolgreiches Laufspiel ermöglichte und Quarterback Drew Pyne immer wieder die nötige Zeit verschaffte, nach Anspielstationen für seine Pässe zu suchen, waren sie von einer zugegebenermaßen nicht sattelfesten gegnerischen Defense kaum aufzuhalten. Am Ende schafften die Schützlinge von Head Coach Marcus Freeman so insgesamt 576 Yards Raumgewinn.

Aber das ist nur die eine Seite der Erfolgsgeschichte. Denn die Defense der Goldhelme konnte die bekannt starke Offense der Tarheels, die in den bisherigen drei Saisonspielen im Schnitt mehr als 51 Punkte erzielen konnte, deutlich unter diesem Schnitt halten. Lediglich 367 Yards Raumgewinn und 32 Punkte standen am Ende auf der Habenseite der Gastgeber.

Aber der Reihe nach.

Völlig ungewohnt hatten die Tarheels als erstes Team den Ballbesitz. Und den nutzten sie zu einer sehenswerten Angriffsserie, die sie mit ihrem ersten Touchdown der Partie abschlossen. Es folgte der erste Auftritt der Irish Offensiv-Abteilung. Der war jedoch denkbar kurz. Nach nur drei Spielzügen folgte der erste Punt der Partie. Dabei verlief diese Angriffsserie denkbar unglücklich für Quarterback Drew Pyne. Seine beiden ersten Pässe wurden von der Defensive Line abgefälscht.

Nicht wenige Zuschauer fühlten sich da an das erste Viertel des Spiels gegen California erinnert. Aber diese Befürchtungen erwiesen sich schnell als völlig unbegründet. Pyne wirkte deutlich selbstbewusster als noch vor Wochenfrist und zeigte in der Folgezeit eine tadellose Leistung.

Aber zunächst waren wieder die Tarheels in Ballbesitz. Diesmal jedoch blieb die Defense der Goldhelme siegreich und zwang den Gegner zum Punten.

So kamen - unmittelbar vor dem Ende des ersten Viertels - die Irish schnell wieder in Ballbesitz. Und diesen nutzten sie diesmal ungleich erfolgreicher. An der eigenen 17 Yards Linie startete die Angriffsserie. Und sie endete knapp vier Minuten später mit dem ersten Touchdown. Dabei setzten die Irish das erfolgreiche Laufspiel der Vorwoche fort. Und wenn mal ein Passspiel erforderlich wurde, fand Drew Pyne zumeist eine Anspielstation für seine Pässe. Einer dieser Pässe wurde von Tight End Michael Mayer gefangen und unbedrängt in die Endzone befördert.

Die Defense der Goldhelme war jetzt wieder gefordert. Das jedoch lediglich drei Spielzüge lang. Dann folgte ein Punt, und die Irish waren zurück in Ballbesitz. Auch für sie wurden nur drei Spielzüge notiert. Die jedoch hatten es in sich. An der eigenen 34 Yard Line gestartet folgte zunächst ein 7 Yards Pass auf den gestern überragenden Michael Mayer. Dann war Runningback Audric Estime mit dem Ball auf und davon. Er konnte erst nach einem Raumgewinn von 29 Yards gestoppt werden. Es folgte der zweite Touchdown Pass von Drew Pyne, diesmal auf Wide Receiver Lorenzo Styles. Die Irish waren erstmals in dieser Partie in Führung gegangen.

Noch einmal konnten die Gastgeber ausgleichen. Aber die Goldhelme hatten gestern stets die richtigen Antworten parat. So folgte der dritte Touchdown der Partie. Diesmal war es der erneut stark spielende Audric Estime, der den Ball am Ende das noch fehlende Yard in die Endzone befördern konnte.

Es folgte wieder ein starker Auftritt der Defense, die kein neues First Down zuließ. So kamen die Goldhelme gut zwei Minuten vor Ende der ersten Halbzeit noch einmal in Ballbesitz. Und der endete mit einem Field Goal von Blake Grupe, der aus 40 Yards sicher verwandelte.

Wenig später war Halbzeit. Der Spielstand: North Carolina 14, Notre Dame 24.

Die zweite Halbzeit begann mit Ballbesitz Irish. Und auch der endete (nach knapp drei Minuten) in der gegnerischen Endzone. Runningback Logan Diggs fing einen schönen Pass von seinem Quarterback und trug das Spielgerät unbedrängt in 29 Yard zum nächsten Touchdown und einer jetzt beruhigenden 31-14 Führung.

Es folgte das erste Turnover der Irish Defense in dieser Saison. Beim ersten Spielzug der Tarheels nach der Pause machte Defensive End Isaiah Foskey Jagd auf den gegnerischen Quarterback. Der verlor dabei den Ball, der vom anderen Defensive End Justin Ademilola gesichert wurde. Die Irish waren also erneut in Ballbesitz, und das tief in der gegnerischen Hälfte (an der 25 Yard Linie). Diese unverhoffte Chance ließen sich die Mannen von Offensive Coordinator Tommy Rees nicht entgehen. Und knapp zwei Minuten später waren sie erneut in der gegnerischen Endzone. Erneut war es ein 1 Yard Lauf durch Audric Estime.

Damit war das Spiel zumindest vorentschieden. Denn um 24 Punkte aufzuholen benötigt man drei Touchdowns, jeweils mit einer Two-Point Conversion.

Die Tarheels gaben aber nicht auf und wurden dafür schnell belohnt. Mit einem Big Play (80 Yards Touchdown) antworteten sie auf den Höhenflug der Irish Offense. Die Two-Point Conversion schlug jedoch fehl. Aber die Gastgeber waren zurück im Spiel. Jetzt war es wichtig für Notre Dame, die nächste Angriffsserie mit Punkten abzuschließen, um das Spiel nicht noch einmal unnötig spannend zu machen.

Und die Irish lieferten. Zu Beginn des Schlussviertels war es Runningback Chris Tyree, der seine erneut tolle Leistung mit einem Touchdown krönte.

Damit war das Spiel entschieden. Die Tarheels konnten zwar noch um zwei Touchdowns verkürzen, wobei die Two-Point Conversions jeweils fehl schlugen. Das wars dann aber auch. Am Ende feierten die Irish einen völlig verdienten Sieg.

Fazit

Nach zwei Niederlagen zu Beginn der Saison folgten jetzt zwei Siege. Die Irish haben, wie es scheint, den Verlust ihres Quarterbacks Tyler Buchner, inzwischen gut verkraftet. Daran hat eine immer stärker spielende Offensive Line entscheidenden Anteil. Quarterback Drew Pyne lieferte eine tadellose Leistung ab. 24 seiner 34 Pässe wurden gefangen für 289 Yards Raumgewinn, drei Touchdowns und null Interceptions. Runningback Audric Estime wird von Spiel zu Spiel stärker. Gestern standen 134 Yards Raumgewinn bei 17 Läufen und zwei Touchdowns in der Spielstatistik. Aber auch Chris Tyree konnte überzeugen. 15 mal erhielt er den Ball und erzielte 80 Yards Raumgewinn.

Auffälligster Spieler in der Offense war aber gestern Tight End Michael Mayer. Er war immer anspielbar, wenn es darum ging ein neues First Down zu erzielen. Sieben Pässe hat er gefangen für 88 Yards Raumgewinn und einen Touchdown.

Auf der anderen Seite des Balles lieferte die Defense ihr bislang bestes Saisonspiel. Nichts mehr war zu sehen von den zahlreichen verpassten Tackles in den ersten drei Saisonspielen. Dreimal wurde der gegnerische Quarterback gesackt (Rylie Mills zweimal, sowie Isaiah Foskey und Marist Liufau, die sich einen Sack teilten). Und nicht zu vergessen war das erste erzwungene Turnover der Saison. Auf dieser Leistung lässt sich aufbauen.

Mit einer Zwischenbilanz von zwei Siegen und zwei Niederlagen gehen die Irish jetzt in ihr spielfreies Wochenende. Danach folgt am 8. Oktober die weite Reise Richtung Westen zum nächsten Heimspiel. Im Allegiant Stadium in Las Vegas, Heimstätte des NFL Teams Las Vegas Raiders, warten die BYU Cougars im Rahmen der Shamrock Series auf die Irish.

 
(21.09.2022) 

Am kommenden Samstag steht für die Irish die Reise nach Chapel Hill in North Carolina auf dem Terminplan. Seitdem die Goldhelme in jeder Saison fünf Begegnungen gegen Teams aus der ACC (Atlantic Coast Conference) austragen, stehen sich die beiden Mannschaften häufiger gegenüber. Dabei waren die beiden letzten Begegnungen hochklassig und zumindest spannend bis kurz vor Schluss. Am 30. Oktober letzen Jahres war das letzte Aufeinandertreffen im Notre Dame Stadium, das die Irish mit 44-34 für sich entschieden haben.

Insgesamt standen sich beide Mannschaften 22 mal gegenüber, wobei Notre Dame 20 dieser Spiele gewannen.

Der Start in die aktuelle Saison verlief für die Tarheels bislang nach Wunsch. Drei Spiele, drei Siege. Mehr geht nicht. Letzte Woche besiegten sie Georgia State mit 35-28.

Was auffällt, schaut man sich die bisherigen Spiele an: North Carolina besitzt - wie auch schon in den letzten Jahren - eine starke Offense. 51 Punkte erzielten sie bislang im Schnitt in dieser Saison. Da wird die Defense der Goldhelme ganz sicher mächtig gefordert sein.

Auf der anderen Seite machte die Defense der Tarheels bisher noch keine gute Figur. Im Schnitt mehr als fünf Touchdowns ließ man pro Spiel zu. Alles ist also bereitet für eine punktereiche Partie.

Bei den Irish ist nach dem ersten Saisonsieg am vergangenen Samstag etwas Ruhe eingekehrt. Sie wollen auf der guten Vorstellung der Offensive Line aufbauen, die gegen California, das über eine gute Defense verfügt, sowohl im Pass- als auch im Laufspiel überzeugen konnte. Scheint so, als wäre bei den "schweren Jungs" der Knoten geplatzt.

Aber auch in der Defense gab es positives zu beobachten. Immerhin sechsmal konnte sie den gegnerischen Quarterback im Backfield stoppen. Was noch fehlt sind Turnover. Da sieht es in dieser Saison momentan noch sehr übersichtlich aus. Zwar konnte gegen California zweimal der Ball erobert werden. Aber beide Male anullierten die Schiedsrichter die erfolgreichen Spielzüge.

Wenn die Irish an ihre Leistung der drei letzten Spielviertel gegen California anknüpfen können, werden wir wohl erneut eine spannende Partie erleben.

Kickoff ist um 21:30 Uhr unserer Zeit. Und übertragen wird das Spiel von ABC oder ESPN. In jedem Fall besteht die Möglichkeit, live mit dabei zu sein mit dem ESPN-Player.

 
(18.09.2022) 

Seinen ersten Sieg als Head Coach feierte Marcus Freeman gestern, als seine Irish gegen die California Golden Bears knapp mit 24-17 die Oberhand behielten.

Nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Quarterback Tyler Buchner, der bereits an der Schulter operiert wurde, war es gestern der erste Start als Stamm Quarterback für Drew Pyne. Und der wirkte zu Beginn des Spiels über die Maßen nervös und unsicher. Entsprechend waren die Ergebnisse: Seine Pässe kamen nicht an, und zweimal konnte er den Snap (Ballübergabe) vom Center nicht kontrollieren. Einmal rettete Runningback Audric Estime die Situation, als er den Ball an sich nahm und versuchte, Raumgewinn zu erzielen. Ein anderes Mal jedoch verloren die Irish den Ball, und das auf Höhe der eigenen 35 Yard Linie. Die Gäste aus Kalifornien bedankten sich artig und erzielten wenig später ihren ersten Touchdown.

Damit lagen die Irish nach punktlosem ersten Viertel - die Defense hatte in dieser Phase der Partie schlimmeres verhindert - zu Beginn des zweiten Spielabschnitts mit 0-7 zurück.

Offensive Coordinator Tommy Rees änderte jetzt seine Strategie und setzte fortan hauptsächlich auf Laufspiel. Und das brachte tatsächlich Ruhe ins Spiel, zumal die Offensive Line sich in prächtiger Form präsentierte und immer wieder die erforderlichen Lücken schuf, durch die die Ballträger schlüpfen konnten.

So folgte nach dem Rückstand eine erste erfolgversprechende Angriffsserie der Goldhelme, die nach ihrem ersten erzielten First Down in Richtung gegnerische Endzone marschierten.

Drew Pyne, der sich zwischenzeitlich eine Standpauke von Tommy Rees anhören musste, fand jetzt immer besser ins Spiel. Und es war ein schöner Pass (21 Yards) auf Chris Tyree, der die Irish zum Touchdown und Ausgleich führte.

Die Irish waren jetzt endlich im Spiel, mussten aber eine erfolgreiche Angriffsserie der starken Golden Bears hinnehmen, die glücklicherweise lediglich zu einem Field Goal führte. Das waren dann auch die letzten Punkte in der ersten Halbzeit. Zur Pause lautete der Spielstand: California 10, Notre Dame 7.

Die zweite Halbzeit begann mit Ballbesitz California. Aber eine hellwache Defense der Goldhelme verhinderte ein First Down. Unter anderem sackte Defensive Tackle Jayson Ademilola den gegnerischen Quarterback für 10 Yards Raumverlust.

Die Irish hatten den Ball also schneller als erwartet zurück. Und sie knüpften an das Erfolgsrezept aus dem zweiten Viertel an. Ein ums andere Mal erzielten die beiden Runningbacks Chris Tyree und Audric Estime nennenswerten Raumgewinn und führten ihre Mannschaft damit unaufhaltsam in Richtung Endzone der Golden Bears. Ab und an streuten die Goldhelme einen Pass ein. Man fühlte sich zeitweise zurück versetzt, in die Lou Holtz Ära. Es war nämlich exakt dessen Spiel Philosophie, die hier umgesetzt wurde. Zeitweise wurde Smash Mouth Football vom feinsten gespielt. Das bedeutet, der Gegner kann ruhig wissen, was wir im nächsten Spielzug vorhaben. Aber er kann uns nicht aufhalten.

Audric Estime war es dann vorbehalten, mit einem kurzen 1 Yard Lauf in die Endzone sein gutes Spiel zu krönen und seine Mannschaft erstmals in Führung zu bringen. Mitte des dritten Viertels führten die Irish mit 14-10.

Aber noch einmal konnten die Golden Bears antworten. Mit ihrem zweiten Touchdown holten sie sich wenig später die Führung zurück.

Und so gingen beide Mannschaften bei einer 17-14 Führung für California ins Schlussviertel. Da waren jedoch gerade mal zwölf Sekunden gespielt, als die Irish mit einem Fieldgoal von Blake Grupe (aus 47 Yards) ausgleichen konnten. Die Partie war also wieder völlig offen.

Die Defense der Goldhelme übernahm jetzt mehr und mehr die Kontrolle über die Offense der Gäste. Und die Defense der Golden Bears wurde - als Folge des permanenten Laufspiels der Irish - langsam müde. So konnte zum einen die nächste Angriffsserie der Gäste sehr kurz gehalten werden. Die schafften kein First Down und mussten punten.

Zum anderen marschierte die Offense der Goldhelme einmal mehr unaufhaltsam in Richtung gegnerischer Endzone. Und nach weniger als vier Minuten hatten sie die zum dritten Mal an diesem Tag erreicht. Ein schöner 6 Yards Play Action Pass von Drew Pyne auf seinen in der Endzone völlig freistehenden Tight End Michael Mayer brachte sechs weitere Punkte auf das Konto der Irish.

Das waren die letzten Punkte in einer Partie, die zum Schluss sogar noch einmal spannend wurde. Zweimal konnte die Defense der Goldhelme den Ball erobern. Aber beide Male wurden sie von den gut leitenden Schiedsrichtern zurück gepfiffen. So hatten die Gäste noch eine letzte Chance, das Spiel auszugleichen und in eine Verlängerung zu schicken. Der letzte Pass in die Endzone wäre auch um ein Haar von einem Mispieler zum Touchdown gefangen worden. Aber in dieser Situation verhinderte das sprichwörtliche "Luck of the Irish" weitere Punkte für California.

Irish in Green Jerseys

Bereits vor dem Spiel konnten die Zuschauer im ausverkauften Notre Dame Stadium zwei Änderungen im Vergleich zur Vorwoche registrieren: Die Irish hatten wieder ihre Green Jerseys ausgepackt, traten also in grünen Trikots an. Und auf denen waren - erstmals seit 36 Jahren (abgesehen von Bowl Spielen) - die Namen der Spieler zu lesen.

Erster Saisonsieg

Der lang ersehnte erste Saisonsieg war damit geschafft. Es war kein berauschender Sieg. Aber wenn man berücksichtigt, dass die Offense der Goldhelme im ersten Viertel völlig abgemeldet war, kann man zumindest von einem für die Moral und das Selbstvertrauen wichtigen Erfolg sprechen.

Zum ersten Mal in dieser Saison präsentierte sich die Offensive Line in prächtiger Form. Sie schuf die Lücken, die den erforderlichen Raumgewinn durch Laufspiel benötigte. Und bei Passspielzügen gab sie ihrem Quarterback ein ums andere Mal die nötige Zeit, eine freie Anspielstation zu finden. Am Ende sprangen 297 Yards Raumgewinn heraus gegen eine bekanntermaßen starke Defense der Golden Bears. Im Laufspiel glänzten Audric Estime mit 76 Yards Raumgewinn in 18 Läufen und Chris Tyree, der es in 17 Läufen auf 64 Yards brachte.

Drew Pyne warf insgesamt 23 Pässe, von denen 17 von Mitspielern gefangen wurden. Zwei Touchdowns und - was noch wichtiger war - keine Interception und 150 Yards Raumgewinn konnte er auf seiner Habenseite verbuchen.

Auch die Defense präsentierte sich deutlich stärker. Sechsmal wurde der Quarterback der Golden Bears gesackt (zweimal durch Jacob Lacey, Isaiah Foskey und Jayson Ademilola mit je 1,5 Sacks und Justin Ademilola).

Einen ersten Erfolg konnte die Mannschaft von Marcus Freeman also verbuchen. Was der jedoch wert ist, müssen die nächsten Wochen zeigen. Wichtig ist, dass Drew Pyne auf seiner Leistungssteigerung nach einem katastrophalen ersten Viertel aufbauen kann. Ob das gelingt, werden wir bereits am kommenden Samstag erfahren, wenn die Irish bei North Carolina zu Gast sein werden.

 

 
(14.09.2022) 

Der Start der Marcus Freeman Ära in Notre Dame ist bislang denkbar ungünstig verlaufen. Nach zwei Spielen in der aktuellen Saison noch sieglos, und dann auch noch den Quarterback verletzungsbedingt für den Rest der Saison verloren. Da kann es eigentlich jetzt nur noch aufwärts gehen. Am kommenden Samstag bietet sich die nächste Gelegenheit, eine Wende zum Guten zu schaffen. Erstmals seit 55 Jahren sind dann die California Golden Bears zu Gast im Notre Dame Stadium. Am 23. September 1967 gab es die letzte Begegnung beider Mannschaften, die Notre Dame im heimischen Stadion mit 41-8 gewann.

Im Gegensatz zu den Goldhelmen sind die Golden Bears mit zwei Siegen in die neue Saison gestartet. Zuletzt gab es einen 20-14 Sieg gegen die University of Nevada Las Vegas (UNLV). Und nimmt man die zweite Hälfte der Saison 2021 hinzu, wird deutlich, die Golden Bears sind ganz bestimmt kein leichter Gegner. Da nämlich gab es Siege gegen die alten Rivalen Stanford und USC.

Insbesondere in der Defense machte man zuletzt große Fortschritte. So kassierte das Team in der vorigen Saison im Durchschnitt nur 22,2 Punkte pro Spiel. In dieser Saison sind es gar bislang nur 13,5 Punkte.

Wollen die Irish am Samstag ihren ersten Sieg einfahren, ist also die Offense ganz besonders gefragt. Und gerade die ist bislang in dieser Saison das Sorgenkind. Das Laufspiel ist so gut wie nicht existent. Und das trotz einer außerordentlich talentierten Offensive Line und guten Runningbacks. Im Passspiel leidet die Mannschaft unter der dünnen Personaldecke. Da waren die Läufe von Quarterback Tyler Buchner eigentlich der einzige Lichtblick. Und die fallen für den Rest der Saison weg. In dieser Situation hat Quarterback Drew Pyne jetzt die schwierige Aufgabe, das Team zum Erfolg zu führen. Warten wir ab, ob das gelingt.

Aber auch auf der anderen Seite des Balles läuft es noch nicht richtig rund. Die Defense spielt zwar deutlich stärker als die Kollegen in der Offensive. Aber man sieht - wie übrigens auch zu Beginn der Saison 2021 - reihenweise verpasste Tackles. So konnte Marshall am vergangenen Samstag im Schlussviertel eine 96 Yards Angriffsserie hinlegen, die mit dem letztlich siegbringenden Touchdown abgeschlossen wurde.

Am kommenden Samstag werden wir erfahren, ob den Irish die Wende zum Guten gelingt. Kickoff im Notre Dame Stadium ist wieder 20:30 Uhr unserer Zeit. Übertragen wird die Partie wie gewohnt von NBC. Allerdings hat David mir berichtet, dass er das Heimspiel der vergangenen Woche live im ESPN Player sehen konnte.

 
(12.09.2022) 

Für Irish Quarterback Tyler Buchner ist die College Football Saison 2022 bereits beendet.

Gegen Ende des Spiels am vergangenen Samstag gegen Marshall musste er mit einer Schulterverletzung ausgewechselt werden. Inzwischen wurde bekannt, dass die Verletzung so schwerwiegend ist, dass er in dieser Saison nicht mehr zum Einsatz kommen wird. Head Coach Marcus Freeman sprach davon, dass es üblicherweise rund vier Monate dauert, bis man nach dieser Verletzung wieder einsatzfähig ist.

Am kommenden Donnerstag wird Buchner operiert. Und dann kann er sich schon mal auf die nächste College Football Saison einstimmen.

Drew Pine übernimmt

Drew Pine, der sich mit Buchner bis zum Ende des Herbst-Trainingslager ein Kopf-an-Kopf Rennen um den Starter-Job geliefert hat, wird die Offense der Goldhelme für den Rest der Saison auf das Feld führen. Er ist lange genug in Notre Dame, um diese Aufgabe gut bewältigen zu können. Und ganz sicher genießt er auch das Vertrauen von Offensive Coordinator Tommy Rees.

Allerdings wird der Offense jetzt ein wichtiges Element fehlen, nämlich die Fähigkeit des Quarterbacks, nennenswerten Raumgewinn durch eigene Läufe zu erzielen. Damit liegt die Hauptlast für den Rest der Saison auf einem funktionierenden Lauf- und Passspiel. Aber genau da krankte es in den ersten beiden Saisonspielen. Das wird keine leichte Aufgabe für die Coaches der Goldhelme.

 
(11.09.2022) 

Nach zwei Saisonspielen sind die Irish immer noch sieglos. Als klarer Favorit verloren sie gestern völlig verdient gegen die Marshall Thundering Herd mit 21-26.

Eine verdiente Niederlage war es, weil die Offense der Goldhelme - wie vor Wochenfrist - irgendwie unanwesend schien. Die 130 Yards Raumgewinn durch Lauf kamen nur zustande, weil Quarterback Tyler Buchner allein netto 44 Yards erlief. Am Ende verletzte er sich und musste durch Drew Pyne ersetzt werden.

Im Passspiel fehlten Buchner, das muss man ihm zugestehen, die Anspielstationen. Denn weiterhin musste er auf das Mitwirken von Deon Colzie und Joe Wilkins verzichten, die beide verletzungsbedingt fehlten. Bei einer sowieso schon kleinen Gruppe von Passempfängern war das sicher mit ein Grund, warum auch dass Spiel durch die Luft noch nicht wirklich gut funktionierte. Dabei spielten sicher auch die drei Interceptions eine Rolle (zwei durch Tyler Buchner, eine durch Drew Pyne. Und eine führte auf direktem Wege zum letztlich spielentscheidenden Touchdown für Marshall).

Auf der anderen Seite des Balles tat sich die Defense schwer gegen eine sehr variabel agierende Offense der Gäste. Viel zu häufig wurden Tackles verpasst, so dass die Gäste immer wieder nennenswerten Raumgewinn erzielen konnten.

Das soll aber den Erfolg der Thundering Herd absolut nicht schmälern. Die Irish waren favorisiert und konnten dies in keiner Phase des Spiels bestätigen. Allerdings sollte nicht unerwähnt bleiben, dass die Gäste mit nicht weniger als 24 Transfers, also College-Sportlern, die vor dieser Saison das College gewechselt haben, angetreten sind. Ob dieser Umstand spielentscheidend war, sei dahin gestellt. Aber immerhin waren etliche dieser "Neuzugänge" unter den Leistungsträgern zu finden.

Spielverlauf

Der Spielverlauf ist schnell erzählt: Die Gäste schlossen ihre zweite Angriffsserie mit einem Touchdown ab. Nach vergebenem Extrapunkt führten sie mit 6-0. Das war zu Beginn des zweiten Viertels. Die Irish konnten antworten. An der eigenen 44 Yards Linie gestartet, standen sie nach einigen Läufen Buchners, sowie zwei erfolgreichen Pässen auf Tight End Michael Mayer (für 18 und 12 Yards) an der 1 Yard Linie der Thundering Herd. Und diese noch fehlende Distanz überbrückte Tyler Buchner mit einem Lauf über außen. Der Extrapunkt war gut, und so führten die Irish erstmals, und zwar mit 7-6.

Für eine Pausenführung reichte das jedoch nicht, denn die Gäste holten sich kurz vor der Pause die Führung mit einem Field Goal zurück.

Zur Pause stand die Partie: Marshall 9, Notre Dame 7.

In der zweiten Halbzeit das gleiche Bild: Die Offense war weiter nur sporadisch anwesend. Aber immerhin spielte die Defense jetzt besser. Folgerichtig wurden im dritten Viertel nicht viele Punkte notiert. Es blieb bei einem Field Goal für Marshall, das dadurch mit einer fünf Punkte Führung ins Schlussviertel ging.

Und diese fünf Punkte hielten sie bis zum Schluss. Beide Mannschaften erzielten noch je zwei Touchdowns (bei den Irish Tyler Buchner mit einem 1 Yard Lauf, sowie einer erfolgreichen Two Point Conversion und Michael Mayer, der seine gute Leistung kurz vor Schluss mit einem 5 Yards Touchdown Pass von Drew Pyne krönte).

Fazit

Der Start als Head Coach der Irish ist bislang für Marcus Freeman eher unglücklich verlaufen. Drei Spiele (inkl. Fiesta Bowl in der vergangenen Saison) gingen verloren. Da kann es eigentlich nur noch aufwärts gehen. Und dazu haben die Goldhelme am kommenden Samstag die nächste Gelegenheit, wenn die California Golden Bears ihre Visitenkarte im Notre Dame Stadium abgeben.

Tipp von David

Heute erreichte mich eine Mail von David. Der hat das Spiel der Irish gestern im ESPN-Player live verfolgen können und hat auch bereits die Ankündigung, dass das nächste Heimspiel ebenfalls über diesen Weg erreichbar ist. Vielen Dank für den tollen Tipp. Ich denke, davon können auch andere Fans der Fighting Irish profitieren.

 
(07.09.2022) 

Das erste Heimspiel der Saison bestreiten die Irish am kommenden Samstag gegen die Marshall Thundering Herd. Kickoff ist 20:30 Uhr unserer Zeit. Und übertragen wird das Spiel wie gewohnt vom US-Fernsehsender NBC.

Im Gegensatz zu den Goldhelmen, die sich am vergangenen Samstag eine knappe Niederlage bei Ohio State eingefangen haben, verlief der Saisonstart von Marshall deutlich positiver. Gegen Norfolk State siegten sie deutlich mit 55-3.

Was dieser Kantersieg wert ist, werden wir am kommenden Samstag im Notre Dame Stadium sehen können. Für die Irish auf der anderen Seite gilt es, die Niederlage vom vergangenen Samstag schnell abzuhaken und mit einem Sieg gegen Marshall in die Erfolgsspur zurück zu finden.

 
(04.09.2022) 

Mit einer 10-21 Niederlage gegen die Ohio State Buckeyes im Gepäck mussten die Irish letzte Nacht die Heimreise nach South Bend antreten. Es bleibt die Erkenntnis, dass Ohio State noch zu stark ist für die Goldhelme, die jedoch - dank einer starken Defense - das Spiel lange offen halten konnten.

Dabei hatte es wirklich gut begonnen für die erstmals vom neuen Head Coach Marcus Freeman ins Rennen geschickte Mannschaft. Die Irish waren als erstes Team in Ballbesitz. Und gleich mit dem ersten Spielzug der Partie schickte Quarterbach Tyler Buchner seinen Wide Receiver Lorenzo Styles mit einem langen Pass auf die Reise. Und die endete erst 54 Yards später tief in der Hälfte der Gastgeber. Ein Personal Foul gegen Ohio State gab es noch oben drauf. So startete der zweite Spielzug an der 15 Yard Linie der Buckeyes. Schade nur, dass es von dort nicht mehr weiter vorwärts ging. Und so musste der neue Kicker der Goldhelme, Blake Grupe, zum ersten Mal aktiv werden. Aus 33 Yards verwandelte er sicher zur frühen Führung der Goldhelme.

Es folgte der erste Auftritt der bärenstarken Offense der Gastgeber. Allerdings gelang es den Irish, den schnell zu stoppen. Dennoch gingen die Buckeyes mit ihrem ersten Touchdown - Mitte des ersten Viertels - erstmals in Führung. Als dann erstmals die Seiten gewechselt wurden, führte Ohio State mit 7-3.

Das zweite Viertel gehörte allerdings den Irish. Die waren - noch im ersten Viertel - auf Höhe der eigenen 13 Yard Linie gestartet und legten eine blitzsaubere Angriffsserie hin, die erst in der gegnerischen Endzone endete. Zwei tolle Pässe von Buchner auf Wide Receiver Matt Salerno für 31 Yards Raumgewinn, der den Ball im liegen sichern konnte, sowie wenig später auf Tight End Kevin Bauman für 22 Yards brachten die Goldhelme schnell an die gegnerische 10 Yard Linie.

Von dort war der Weg bis in die Endzone nicht mehr weit. Den ersten Touchdown der neuen Saison schaffte schließlich Runningback Audric Estime, der den Ball im Hechtsprung über die heranstürmende Defense über das noch fehlende Yard in die Endzone beförderte.

Weitere Punkte gab es im zweiten Viertel nicht. Und so gingen die Irish mit einer knappen Führung in die Halbzeitpause. Spielstand nach 30 Minuten: Ohio State 7, Notre Dame 10.

Bereits vor der Pause brillierte die Defense der Goldhelme, die die hochgelobte Offense der Gastgeber nicht zur Entfaltung kommen ließ. Das setzte sie zu Beginn des dritten Viertels fort. Und so entwickelte sich ein Spiel, das von den beiden Defense Reihen dominiert wurde. Erst zum Ende des Spielabschnittes konnten die Buckeyes eine erfolgreiche Angriffsserie hinlegen, die mit ihrem zweiten Touchdown endete und sie erneut in Führung brachte.

Das Schlussviertel stand dann ganz im Zeichen der Gastgeber, die jetzt ihr Laufspiel intensivierten und damit Gegner und Spieluhr kontrollierten. Mit ihrem dritten Touchdown - Mitte des Schlussviertel - war die Partie entschieden.

Fazit

Wie bereits erwähnt war Ohio State in diesem Jahr noch eine Nummer zu groß. Die Offense der Irish war nach ihrem einzigen Touchdown für den Rest der Partie abgemeldet. Und die Defense hielt dagegen, so lange die Kräfte reichten.

Quarterback Tyler Buchner legte bei seinem ersten Start eine durchwachsene Vorstellung hin. Zehn seiner 18 Pässe landeten bei Mitspielern für 177 Yards Raumgewinn. Leider waren zum Ende des Spiels ein paar schlechte Pässe dabei, die für Mitspieler unfangbar waren.

Das Laufspiel blieb - gegen eine bärenstarke Defense - stark verbesserungsfähig. Am Ende konnten die Irish 76 Yards Raumgewinn verbuchen.

Die Defense, die das Spiel lange offen halten konnte, verbuchte einen Quarterback Sack (Howard Cross für 5 Yards Raumverlust). Ansonsten hatte sie - wie vor Jahresfrist im Spiel gegen Florida State - des öfteren Schwierigkeiten, den Ballträger des Gegners zu Fall zu bringen.

 
(01.09.2022) 

Das nervigste im College Football ist - zumindest für mich - immer die endlos lange Off Season. Da ist es nur gut, dass die in zwei Tagen endet. Am kommenden Samstag (Kick Off 1:30 Uhr in der Nacht zum Sonntag) starten die Irish gegen Ohio State in die neue Saison.

Die Buckeyes werden in den USA als klarer Favorit gehandelt. D.h. die Goldhelme starten in einem der wenigen Saisonspiele aus Außenseiter. Gut möglich, dass Marcus Freeman in seinem ersten regulären Saisonspiel als Irish Head Coach mit dieser Rolle gut leben kann.

Klar ist, dass jeder, der den Kickoff kaum erwarten kann, derzeit in guter Gesellschaft ist.

Und klar ist inzwischen auch, mit welcher Aufstellung die Goldhelme in das Top Spiel starten:

Offense

Quarterback: Tyler Buchner, Drew Pyne
Wide Receiver: Lorenzo Styles, Deion Colzie
Wide Receiver: Jayden Thomas, Matt Selerno
Wide Receiver: Braden Lenzy, Joe Wilkins
Runningback: Chris Tyree, Logan Diggs, Audric Estime
Left Tackle: Joe Alt, Tosh Baker
Left Guard: Jarrett Patterson, Rocco Spindler
Center: Zeke Correll, Pat Coogan
Right Guard: Josh Lugg, Andre Kristofic
Right Tackle: Blake Fisher, Michael Carmody
Tight End: Michael Mayer, Kevin Bauman, Davis Sherwood

Defense

Defensive End: Rylie Mills, Nana Osafo-Mensah, Alexander Ehrensberger
Defensive Tackle: Howard Cross, Gabriel Rubio
Defensive Tackle: Jayson Ademilola, Jacob Lacey, Chris Smith
Vyper (Defensive End): Isaiah Foskey, Justin Ademilola, Jordan Bothelo
Weak Side Linebacker: Marist Liufau, Jack Kiser, Prince Kollie
Middle Linebacker: JD Bertrand, Bo Bauer, Junior Tuihalamaka
Rover: Jack Kiser, JD Bertrand
Cornerback: Cam Hart, Tariq Bracy, Jaden Mickey
Safety: DJ Brown, Houston Griffith
Safety: Brandon Joseph, Ramon Henderson
Cornerback: Clarence Lewis, Tariq Bracy, Benjamin Morrison

Special Teams

Punter: Jon Sot, Bryce McFerson
Kicker: Blake Grupe, Zac Yoakam
Kickoff: Bryce McFerson, Zac Yoakam
Long Snapper: Michael Vinson, Alex Peitsch
Holder: Jon Sot, Bryce McFerson
Punt Retuern: Brandon Joseph, Matt Salerno
Kick Return: Chris Tyree, Lorenzo Styles, Branden Lanzy

Trikotnummer gewechselt

Runningback Logan Diggs trug in der vergangenen Saison das Trikot mit der Nummer 22. Das tauschte er jetzt ein in das Trikot mit der Nummer 3. Dabei profitierte er von der Verletzung von Wide Receiver Avery Davis, der mit einer schweren Knieverletzung für die gesamte Saison ausfällt.

 
(27.08.2022) 

Heute wurden die Team-Captains für die nächste Woche startende College Football Saison 2022 benannt.

Sechs Spieler sind durch ein "C" auf ihrem Trikot gekennzeichnet. Sie werden als verlängerter Arm der Coaches auf dem Spielfeld fungieren. Dabei stimmt das nicht ganz. Denn einer der Captains ist Avery Davis. Aber der zog sich bekanntlich vor ein paar Wochen eine schwere Knieverletzung zu und wird den Irish in dieser Saison somit nicht auf dem Spielfeld zur Verfügung stehen.

Die übrigen Team-Captains sind: Offensive Guard Jarrett Patterson, Tight End Michael Mayer, Linebacker Bo Bauer, Defensive End Isaiah Foskey und Linebacker JD Bertrand

 
(25.08.2022) 

Defensive End Armel Mukam aus Woodberry Forest in Virginia hat den Irish gerade seine mündliche Zusage gegeben, im nächsten Jahr nach Notre Dame zu kommen.

Dieser Neuzugang kam doppelt überraschend. So stand er eigentlich bei Stanford im Wort, hatte dort am 26. Juni seine mündliche Zusage abgegeben.

Allerdings mussten die Irish ebenfalls einen Verlust verkraften. So nahm Defensive End Keon Kealey vor ein paar Tagen seine mündliche Zusage für die Goldhelme zurück.

Mit Mukam bekommen die Irish ein weitestgehend unbeschriebenes Blatt. Er kommt aus Kanada - wo er sich als Eishockey Spieler einen Namen gemacht hat -  und spielt erst seit einem Jahr American Football. Aber ihm wird nachgesagt, dass er in dieser Zeit ein großes Potenzial gezeigt hat, das ihm ein Sportstipendium in Stanford bescherte.

Als aber ein Anruf aus Notre Dame kam, geriet er schnell ins wanken. Nach einer Videokonferenz mit Head Coach Marcus Freeman, Recruiting Director Chad Bowden und Defensive Line Coach Al Washington stand für ihn fest, dass seine Zukunft unter dem Golden Dome liegen soll.

 
(07.08.2022) 

Nachdem in den vergangenen drei Tagen Neuzugänge für das nächste Jahr gemeldet wurden, gilt es heute über einen "Neuen" für 2024 zu berichten: Offensive Tackle Peter Jones aus Malvern in Pennsylvania gab heute Irish Head Coach Marcus Freeman seine mündliche Zusage. Er plant, im Jahr 2024 in Notre Dame sein Studium zu beginnen und für die Irish Football zu spielen.

Im Juli war der Football-Hüne (ein Foto zeigt ihn neben Marcus Freeman, der gegen ihn recht schlank wirkt) mit seiner Familie zu Gast in Notre Dame. Dabei nutzte er die Gelegenheit, mit Offensive Line Coach Harry Hiestand ausführliche Gespräche zu führen.

Was ihm ebenfalls wichtig war ist, dass seine Familie, die mit nach Notre Dame gekommen war, seine Entscheidung für die Goldhelme offensichtlich sehr begrüßte. Und so kam es zu seiner heute offiziell gemachten Entscheidung für Notre Dame - und damit gegen Penn State, Boston College, Cincinnati, Duke, Michigan, Oklahoma und West Virginia, um nur die namhaftesten Football Colleges zu nennen, die ihn gern in ihrem Team gehabt hätten.

Jones ist der sechste Neuzugang für das übernächste Jahr und der erste für die Offensive Line der Zukunft. Und die soll ja Quarterback CJ Carr in seiner College Football Karriere in Notre Dame beschützen, die ebenfalls in 2024 startet.

 
(06.08.2022) 

Mündliche Zusage Nummer drei innerhalb von drei Tagen wurde vor wenigen Minuten bekannt. Runningback Dylan Edwards aus Derby in Kansas gab den Irish den Zuschlag. Er will im nächsten Jahr in Notre Dame sein Studium beginnen und für die Irish Football spielen.

Diese Zusage kam allerdings nicht wirklich überraschend. Wenn man nämlich die Vorgeschichte kennt, wird das deutlich: Bis vor wenigen Tagen stand er bei der Universität von Kansas State im Wort. Er plante also, dort seine College Football Karriere zu absolvieren. Als dann aber im vergangenen Monat das Angebot eines Sportstipendiums aus Notre Dame bei ihm eintrudelte, war er quasi am nächsten Tag auf dem Campus und hatte die Gelegenheit, mit Spielern und Coaches zu sprechen. Wie es heißt, gab er Head Coach Marcus Freeman seine mündliche Zusage - noch vor seiner Abreise, und das obwohl er noch bei Kansas State im Wort stand. Das aber änderte er umgehend, als er am nächsten Tag sein "Decommitment" bekanntgab, also von seiner mündlichen Zusage für Kansas State zurücktrat.

In der Folgezeit entwickelte sich ein "Dreikampf" um die Dienste des pfeilschnellen Ballträgers. Neben Kansas State und Notre Dame gesellte sich noch Oregon hinzu mit dem Versuch, ihn an die Westküste der USA zu locken.

Seit heute kann Irish Offensive Coordinator Tommy Rees im kommenden Jahr mit zwei überaus talentierten Runningbacks planen. Vor Edwards hat bekanntlich schon Jaden Limar in Notre Dame angeheuert.

Mit Edwards erhalten die Irish einen Runningback, der - wie es heißt - mit einem riesigen Selbstbewusstsein ausgestattet ist. Und seine Leistungen im High School Team bestätigen durchaus diese Einstellung. Bislang stehen mehr als 2.600 Yards Raumgewinn durch seine Läufe auf seiner Habenseite. Dazu kommen knapp 40 Touchdowns.

Dylan Edwards ist der 23. Neuzugang für das nächste Jahr, der zehnte für die Offense.

 
(06.08.2022) 

Safety Ben Minich aus West Chester in Ohio ist der 22. Neuzugang der Irish für das kommende Jahr.

Erst beim diesjährigen Sommer Camp in Notre Dame wurden die Coaches auf das Talent aus Ohio aufmerksam. Was folgte war das Angebot eines Sportstipendiums der Universität von Notre Dame.

Nach Minichs Worten war die Entscheidung für ein College nicht leicht. Letztlich war es wohl einmal mehr der neue Head Coach der Goldhelme, Marcus Freeman, der den Ausschlag gab. Und so fiel die Entscheidung, die er vor wenigen Minuten live im US-Fernsehen bekannt gab für die Irish aus. Den Kürzeren zogen Stanford, Oklahoma, Duke und Cincinnati - neben zahlreichen anderen Interessenten.

 
(05.08.2022) 

Einer der Top Linebacker in seinem High School Jahrgang gab den Irish gestern Nacht (unserer Zeit) seine mündliche Zusage: Jaiden Ausberry aus Baton Rouge in Louisiana will im nächsten Jahr in Notre Dame sein Studium beginnen und für die Goldhelme Football spielen.

Das Hauptverdienst für diesen hochkarätigen Neuzugang kommt wohl Defensive Line Coach Al Washington zu. Der hatte bereits Kontakt mit dem Ausnahme-Athleten, als er noch bei Ohio State angestellt war. Damals galt Ausberry als sicherer Neuzugang für die Buckeyes. Als Washington dann im Frühjahr seine Zelte in Columbus (Ohio) abbrach und nach Notre Dame wechselte, nahm er den Kontakt mit Ausberry einfach mit.

Washington beschreibt die Vorzüge des aktuellen Neuzuganges kurz und bündig: Seine Schnelligkeit ist sein größter Trumpf. Und in dieser Kategorie hat er in seiner High School Klasse so gut wie keine Konkurrenz.

Und das haben selbstverständlich auch andere Top Colleges erkannt und wollten ihn gern in ihrem Team haben. Am Ende waren noch sieben Colleges im Rennen - und LSU, Michigan, Alabama, Florida, Auburn und Texas A&M hatten das Nachsehen.

Nach Draiyk Bown und Preston Zinter ist er der dritte Linebacker für die Irish in der Klasse von 2023.

 
(31.07.2022) 

Am kommenden Freitag starten die Footballer der Irish in die heiße Phase ihrer Saisonvorbereitung. Zwischen dem 5. und 27. August stehen 19 Trainingstage auf dem Programm.

Das Herbst-Trainingslager (Fall Camp) bietet zahlreichen Footballern aus der zweiten Reihe die Chance, sich einen der frei gewordenen Plätze im Team zu sichern. Neu zu besetzen ist beispielsweise die Quarterback Position. Tyler Buchner und Drew Pyne haben hier die besten Chancen, das "Erbe" von Jack Coan anzutreten.

Zu ersetzen sind dann noch die beiden Besten des Vorjahres-Teams. In der Defense war dies Safety Kyle Hamilton. Und in der Offense wird ein adäquater Nachfolger von Runningback Kyren Williams gesucht. Beide werden wir in der kommenden Saison in der NFL wiedersehen.

Dass die Irish über ausreichend Talente verfügen um die Lücken schließen zu können, steht außer Frage. So sind inzwischen alle Neuzugänge zum Team gestoßen. Und der eine oder andere dieser "Grünschnäbel" wird es ganz sicher bereits in der kommenden Saison aufs Spielfeld schaffen.

Die Coaches haben zudem die Gelegenheit, dem Team den letzten Feinschliff zu verpassen, bevor es am 3. September ernst wird, wenn es gegen einen der Top Favoriten Ohio State geht.

 
(16.07.2022) 

Die heiße Phase der Vorbereitung auf die kommende College Football Saison startet in ein paar Wochen mit dem Herbst-Trainingslager. Dort soll den Spielern der Feinschliff verpasst werden. Zudem geht es darum, die Starter (Stammspieler) für Offense, Defense und Special Teams zu finden.

Inzwischen sind alle 22 Neuzugänge in Notre Dame eingetroffen, haben ihr Studium aufgenommen und werden dann mit dabei sein.

Ein Teil der Neuzugänge hat bekanntlich im Januar bereits das Studium aufgenommen. Deren Trikotnummern sind also bereits bekannt. Der Vollständigkeit halber werden sie in der Übersicht noch einmal aufgeführt:

  9 - Eli Raridon (Tight End)
13 - GiBran Payne (Runningback)
14 - Bryce McFerson (Punter)
15 - Tobias Merriweather (Wide Receiver)
17 - Jaylen Sneed (Linebacker)
18 - Steve Angeli (Quarterback)
20 - Benjamin Morrison (Cornerback)
20 - Jadarian Price (Runningback)
21 - Jaden Mickey (Cornerback)
23 - Jayden Bellamy (Cornerback)
23 - Justin Fisher (Fullback, Walk On)
33 - Tre Reader (Linebacker, Walk On)
40 - Joshua Burnham (Defensive Line)
41 - Donovan Hinish (Defensive Tackle)
42 - Nolan Ziegler (Linebacker)
44 - Junior Tuihalamaka (Linebacker)
51 - Rino Monteforte (Long Snapper, Walk On)
56 - Joey Tanona (Offensive Line)
58 - Ashton Craig (Offensive Line)
59 - Aamil Wagner (Offensive Line)
74 - Billy Schrauth (Offensive Line)
77 - Ty Chan (Offensive Line)
82 - Leo Scheidler (Wide Receiver, Walk On)
85 - Holden Staes (Tight End)
91 - Aiden Gobeira (Defensive Line)
92 - Zac Yoakam (Kicker, Walk On)
98 - Tyson Ford (Defensive Line)

Hinweis: Walk Ons sind Spieler, die kein Sportstipendium erhalten haben. Sie studieren also auf eigene Kosten.

 
(15.07.2022) 

Die Irish haben ihren dritten Wide Receiver in der Recruiting Klasse von 2023: Jaden Greathouse aus Austin in Texas gab heute Irish Head Coach Marcus Freeman seine mündliche Zusage.

Das Nachsehen hatten South Carolina, Texas und Oklahoma, die bis zuletzt noch im Rennen waren. Aber auch andere Football Colleges, wie Miami (FL), Michigan, Oregon, Penn State und USC, um nur die Wichtigsten zu nennen, hatten ihre Angel nach diesem Riesentalent ausgeworfen.

Am Ende konnte erneut Offensive Coordinator Tommy Rees gemeinsam mit Wide Receiver Coach Chansi Stuckey eine weitere Riesenverstärkung für die Irish im kommenden Jahr melden.

Greathouse ist nach Braylon James und Rico Flores der dritte Passempfänger und damit eine weitere wertvolle Verstärkung für eine personell sehr dünne Gruppe von Passempfängern.

 
(12.07.2022) 

Gerade wurde bekannt, dass die Irish einen neuen Quarterback für ihre aktuelle Recruiting Klasse im Visier haben. Austin Novosad aus Dripping Springs in Texas ist das Ziel der Begierde.

Eigentlich war Head Coach Marcus Freeman an Dante Moore, einem der Top Spielmacher in der Recruiting Klasse von 2023, interessiert. Und lange Zeit sah es auch so aus, als könnten die Irish ihn unter den Golden Dome holen. Aber dann erklärte vor ein paar Tagen CJ Carr, einer der Top Quarterbacks der Recruiting Klasse von 2024, dass er in zwei Jahren nach Notre Dame kommen will. Offenbar war diese drohende Konkurrenz nicht in Moores Interesse. Und so sah er sich anderweitig um und entschied sich für Oregon.

Somit drohte die Recruiting Klasse von 2023 ohne einen Quarterback unvollständig zu bleiben. Aber Offensive Coordinator Tommy Rees ist bereits seit einigen Wochen in Kontakt mit Novosad, der ebenfalls zu den Top Spielmachern gezählt werden kann, und der eigentlich der Universität von Baylor seine mündliche Zusage gegeben hat. Das allerdings hinderte ihn nicht daran, sich weiter umzuschauen. So war er vor ein paar Tagen in Ohio State und wird wohl, wie es aussieht, noch in diesem Monat auch nach Notre Dame kommen.

Auf jeden Fall bot Tommy Rees ihm gestern ein Sportstipendium an. Mal sehen, ob er letztlich in Notre Dame landet und damit die Recruiting Klasse vervollständigt.

 
(04.07.2022) 

Momentan vergeht kaum ein Tag ohne gute Neuigkeiten aus Notre Dame. Die neueste Meldung: Top Cornerback Christian Gray aus St. Louis in Missouri gab heute den Irish seine mündliche Zusage, im nächsten Jahr ein Studium an der Universität von Notre Dame zu beginnen und für die Goldhelme Football zu spielen.

Damit machte sich Hartnäckigkeit auf Seiten der Irish Coaching Staff bezahlt. Denn Gray stand schon lange auf der Wunschliste von Head Coach Marcus Freeman ganz oben. Und so war er es, der zusammen mit Cornerbacks Coach Mike Mickens und Recruiting Direktor Chad Bowden, der ein weiteres vielversprechendes Riesentalent unter den Golden Dome holen konnte.

Und der Job war alles andere als leicht. Denn halb College Football Amerika war hinter Gray her. So liest sich die Liste der interessierten Colleges wie das Who is Who des US College Footballs. Neben Alabama und USC sind dies LSU, Ohio State, Arizona State, Boston College, Cincinnati, Florida, Miami (FL), Oklahoma und Oregon - um nur die Wichtigsten zu nennen.

Die Liste enthält mit LSU auch das College, an dem der vormalige Irish Head Coach Brian Kelly jetzt tätig ist. Und der hatte seine Fühler nach dem Riesentalent bereits ausgestreckt, als er noch in Notre Dame verantwortlich war. Man kann also sagen, dass der neue Head Coach seinen Vorgänger bei Gray ausgestochen hat.

Nachdem es gerade mal zwei Tage her ist, dass mit Micah Bell ein weiteres Talent für das Irish Backfield in Notre Dame angeheuert hat, haben die Irish jetzt das Cornerback Duo der Zukunft. Und das ist ein richtig gutes Gefühl.

Eigentlich ist die Recruiting-Klasse von 2023 jetzt weitestgehend komplett. Nur noch wenige Plätze im Team sind frei. Und die sollen wenn es nach Offensive Coordinator Tommy Rees geht, für einen oder zwei weitere Wide Receiver reserviert sein.

Vorausgesetzt, dass niemand der jetzt 19 Neuzugänge seine mündliche Zusage zurückzieht, können die Irish bereits jetzt eine der Top Recruiting-Klassen im Lande melden.

 
(03.07.2022) 

Wide Receiver Rico Flores aus Folsom in Kalifornien hat vor gut einer Stunde seine College Entscheidung offiziell gemacht. Der Ausnahme Athlet will im kommenden Jahr sein Studium in Notre Dame beginnen und für die Irish Football spielen.

Damit ist den Goldhelmen ein weiterer Coup gelungen, und sie konnten Verstärkung für eine Positionen gewinnen, die in diesem Jahr nur dünn besetzt ist, also dringend personelle Verstärkung benötigt. Dabei konnten sie sich gegen namhafte Konkurrenz durchsetzen. Denn bis zum Schluss waren Georgia und Ohio State im Rennen um den Top 30 Receiver.

Aber die Liste der Colleges, die ihn gern im Team gehabt hätten, ist natürlich deutlich länger. Sie umfasst Alabama, California, Colorado, Georgia Tech, LSU, Michigan State, Nebraska, Ole Miss, Oregon, Stanford, Tennessee, Texas, UCLA und USC - um nur die bedeutensten zu nennen.

Es scheint so, als ob Head Coach Marcus Freeman mit der Verpflichtung von Chansi Stuckey als Wide Receiver Coach ein wirklicher Glücksgriff gelungen ist. Ihm wird nämlich das Hauptverdienst zugesprochen, einen weiteren Hochkaräter unter den Golden Dome geholt zu haben. Allerdings war Offensive Coordinator Tommy Rees ebenfalls involviert. Die beiden bilden ganz offensichtlich ein richtig gutes Team. Das macht Hoffnung auf weitere Verstärkungen für die Wide Receiver Abteilung.

 
(02.07.2022) 

Dritter Neuzugang für die Irish innerhalb von zwei Tagen: Cornerback Micah Bell aus Houston (Texas) verkündete vor ein paar Minuten live im US-Fernsehen, dass er im kommenden Jahr nach Notre Dame kommen will.

Damit konnte Head Coach Marcus Freeman eine dringend benötigte Verstärkung im Defensive Backfield melden. Die Realisierung dieses 17. Neuzganges für das nächste Jahr war freilich ein Teamwork, an dem neben Freeman noch Cornerbacks Coach Mike Mickens, Recruiting Direktor Chad Bowen und Defensive Coordinator Al Golden beteiligt waren.

So nebenbei erwähnt konnten die Irish einmal mehr die Michigan Wolverines ausstechen im Wettbewerb um talentierte Nachwuchs Footballer. Aber daneben machten sich noch etliche weitere Football Colleges Hoffnungen auf diese echte Verstärkung. Unter anderem waren dies Tennessee, Arkansas, Texas, Florida, LSU, Ole Miss und Stanford.

Bell ist der erste Neuzugang auf der Cornerback Position in der Klasse von 2023. Aber die Irish hoffen, noch eine weitere Verstärkung für diese derzeit nicht unbedingt hochklassig besetzte Position hinzu gewinnen zu können. Und da weitere Highschool Stars für die kommenden Tage ihre College Entscheidung offiziell machen wollen, könnte da noch was drin sein für die Goldhelme.

 
(30.06.2022) 

Im Moment geht es wirklich Schlag auf Schlag. Innerhalb weniger Stunden konnte Irish Head Coach Marcus Freeman mit dem Top Offensive Tackle Charles Jagusah aus Rock Island in Illinois den zweiten Neuzugang innerhalb von 24 Stunden melden. Er will sein Studium unter dem Golden Dome im nächsten Jahr beginnen.

Jagusah zählt zu den absolut Besten auf seiner Position in seinem Highschool Jahrgang. Einige College Football Experten halten ihn gar für den besten Offensive Tackle.

Vor wenigen Minuten gab er seine College Entscheidung zugunsten von Notre Dame bekannt. Er ist der fünfte Neuzugang für die Offensive Line, die somit komplett ist. Vor ihm hatten bereits Joe Otting, Elijah Paige, Sullivan Absher und Sam Pendleton den Irish ihre mündliche Zusage gegeben.

Und wie so oft in diesem Jahr war es am Ende ein Kopf an Kopf Rennen zwischen Notre Dame und Michigan. Für Jagusah war der Neustart unter dem Golden Dome mit einem neuen Trainerstab mit ausschlaggebend für seine Entscheidung. Besonders lobende Worte fand er für Head Coach Marcus Freeman, dem er zutraut, die Irish wieder ganz nach oben zu führen. Dass aber auch sicher Offensive Line Coach Harry Hiestand in der Entscheidung für Notre Dame eine Rolle spielte, wird niemanden wirklich wundern. Denn dass der in der Lage ist, Offensive Line Spieler auszubilden und zu formen, dass die es anschließend in die NFL schaffen, ist allgemein bekannt.

Mit dem insgesamt 16. Neuzugang für das nächste Jahr sollten die Planungen im Bereich Offensive Line abgeschlossen sein. Das Hauptaugenmerk sollte nun auf anderen Positionen liegen. So wird dringend Verstärkung für die Wide Receiver und das Defensive Backfield - hier speziell die Cornerbacks - gesucht.

 
(30.06.2022) 

Cam Williams aus Glen Ellyn in Illinois gab vor ein paar Stunden seine College Entscheidung bekannt. Er will im übernächsten Jahr nach Notre Dame kommen, dort sein Studium beginnen und für die Irish Football spielen.

Der talentierte Wide Receiver wird somit die Offense der Zukunft verstärken. Genauso hatten es Kenner der US College Football Szene vorausgesagt. Und Zukunfts Quarterback CJ Carr hat nach Tight End Jack Larsen nun schon die zweite Anspielstation für seine Pässe. Das klingt nicht schlecht.

Dabei hatte Head Coach Marcus Freeman ihm erst am 5. Mai dieses Jahres ein Sportstipendium angeboten. Aber danach ging alles sehr schnell. Der Kontakt mit Offensive Coordinator Tommy Rees und Wide Receiver Coach Chansi Stuckey vertiefte das Interesse des Ausnahme Athleten. Mitte des Monats besuchte er die Universität von Notre Dame. Und all das war anscheinend ausreichend für ihn, um eine für ihn wichtige Zukunfts-Entscheidung zu fällen.

Auf der Strecke blieb einmal mehr Michigan, das sich ebenfalls sehr um Williams bemühte. Aber auch Wisconsin, Iowa und Cincinnati, die bis zum Schluss im Rennen waren, gingen leer aus.

Marcus Freeman bastelt momentan ganz offensichtlich an einer weiteren enorm starken Recruiting Klasse. Das beweisen die nunmehr fünf Neuzugänge in der Klasse von 2024.

 
(24.06.2022) 

Tight End Jack Larsen aus Charlotte in North Carolina hat vor wenigen Minuten bekanntgegeben, dass er im Jahr 2024 sein Studium in Notre Dame beginnen will. Dass er dann auch für die Irish Football spielen will, versteht sich da von selbst.

Erneut ist den Goldhelmen also ein dicker Fisch ins Netz gegangen, denn Larsen zählt zu den Besten auf seiner Position in seinem Highschool Jahrgang.

Und das hatte sich längst im Lande herumgesprochen. Kein Wunder also, dass die Liste der Colleges, die ihn gern im Team gehabt hätten ziemlich lang ist. Insgesamt flatterten ihm 25 Angebote über Sportstipendien ins Haus. Zuletzt hatte er die Liste seiner Favoriten auf fünf reduziert. Neben Notre Dame waren da noch North Carolina, North Carolina State und Clemson aus seinem Heimatstaat, sowie die Michigan Wolverines im Rennen.

Aber die Kenner der Szene hatten sich längst festgelegt und Notre Dame als den Sieger in diesem Wettlauf prophezeit. Und genauso so ist es dann auch gekommen. Larsen verkündete seine College Entscheidung vor wenigen Minuten live im US-Fernsehen.

In der Klasse von 2024 ist er der vierte Neuzugang, der zweite (nach Quarterback CJ Carr) für die Offense.

 
(20.06.2022) 

Außerplanmäßige Wechsel des Colleges - auf neudeutsch "Transfers" genannt - verbreiten sich derzeit im US College Football. Und von dieser Entwicklung ist die Universität von Notre Dame nicht ausgenommen. Dort sind es meist Spieler, die entweder akademisch nicht mithalten konnten oder aber sportlich nicht die gewünschten Ziele erreicht haben.

Aktuelles Beispiel ist Runningback CBo Flemister. Der wechselt für das letzte Jahr seiner Spielberechtigung im College Football nach Pittsburgh.

Vor ihm betraten bereits weitere Irish das Transfer Portal, auf der Suche nach einem neuen College.

Tight End George Takacs beispielsweise zieht es zu Boston College. Er folgt damit seinem Tight Ends Coach John McNulty, der dort als neuer Offensive Coordinator tätig sein wird.

Cornerback JoJo Johnson wurde 2021 durch eine schwere Knieverletzung zurückgeworfen und fand seitdem den Anschluss nicht mehr. Er ist noch auf der Suche nach einer neuen sportlichen Heimat.

Defensive Back Kollege Safety KJ Wallace dagegen hat die bei Georgia Tech gefunden. Er hat sein Studium in Notre Dame erfolgreich abgeschlossen und wechselt als "Graduate Transfer" zu den Yellow Jackets. An das gleiche College zieht es Safety Khari Gee, der sich sportlich in Notre Dame nicht durchsetzen konnte.

Auch Offensive Line Spieler Quinn Carroll hat sein Studium unter dem Golden Dome abgeschlossen. Er absolviert das letzte Jahr seiner Spielberechtigung an der Universität von Minnesota.

Linebacker Paul Moala kann wohl mit Fug und Recht als größter Pechvogel der letzten Jahre bezeichnet werden. Gleich zweimal riss bei ihm die Achilles Sehne, was das sportliche Aus in zwei Jahren bedeutete. Auch er wechselt, undzwar an die Universität von Idaho.

Bei Punter Jay Bramblett liegt die Sache etwas anders. Er war in den vergangenen Jahren auf seiner Position gesetzt. Und das wäre er auch in der kommenden Saison. Aber er entschloss sich, seinem ehemaligen Head Coach Brian Kelly nach LSU zu folgen.

Linebacker Shayne Simon galt nach seinem Highschool Abgang als kommender Star unter dem Golden Dome. Aber er konnte die hohen Erwartungen leider nicht erfüllen. Ihn zieht es zu den Pittsburgh Panthers.

Ein weiterer Safety, Litchfield Ajavon, hat ebenfalls Notre Dame verlassen. Er setzt seine College Football Karriere an der Universität von Rice fort.

Für Quarterback Brendon Clark geht es sportlich und akademisch an der Universität von Old Dominion weiter. Und schließlich hat auch Wide Receiver Lawrence Keys mit der Universität von Tulane eine neue Heimat gefunden.

 
(10.06.2022) 

Offensive Line Spieler Elijah Paige aus Phoenix in Arizona hat heute seine College Entscheidung offiziell gemacht, als er den Irish seine mündliche Zusage gegeben hat. Er ist damit der 15. Neuzugang für das nächste Jahr.

Damit gehen USC, Michigan State, UCLA und Washington, die bis zuletzt noch im Rennen waren, leer aus.

Paige macht überhaupt kein Hehl aus seiner Bewunderung für Irish Offensive Line Coach Harry Hiestand. Man gewinnt den Eindruck, dass der erfahrene Coach, der bereits einige ehemalige Irish Offensive Liner in die NFL geführt hat, den Ausschlag gab für seine College Entscheidung.

Nach Joe Otting, Sam Pendleton und Sullivan Absher ist er jetzt der vierte Neuzugang für die Offensive Line der Zukunft.

 
(10.06.2022) 

Top Quarterback CJ Carr aus Saline in Michigan ist Neuzugang Nr. 3 für das Jahr 2024. Seine mündliche Zusage gab er in der vergangenen Nacht (unserer Zeit) live im US Fernsehen bekannt.

Allerdings war das keine große Überraschung. Immerhin hatten die meisten Kenner der US College Football Szene genau dies vorhergesagt. Bedenkt man allerdings, dass er der Enkel des ehemaligen Headcoaches der Michigan Wolverines Lloyd Carr ist,  und dass er in unmittelbarer Nachbarschaft zur Universität Michigan aufgewachsen ist, so stellt seine College Entscheidung, zumindest aus Sicht der Wolverines, eine Riesenenttäuschung dar. Dort hatte man ihn - wohl auch zurecht - bereits fest eingeplant.

Und Michigan war nicht das einzige College, das sich Hoffnung auf das Riesentalent (Aussage eines Kenners der Szene: "Er wurde geboren, um Quarterback zu sein") gemacht hat. Die Liste umfasst fast alle Teams der Big Ten Conference (die im mittleren Westen um Michigan und Ohio beheimatet ist). Daneben machten sich aber auch noch einige College Football Powerhouses wie Alabama, Georgia und LSU Hoffnungen.

Carr war insgesamt viermal zu Besuch in Notre Dame, das letzte Mal am vergangenen Wochenende zur "Irish Invasion". Bereits bei seinem ersten Besuch verliebte er sich in den Campus, so dass für ihn die Entscheidung über das College seiner Wahl da eigentlich bereits gefallen war. Zudem betonte er, dass der Kontakt zu Offensive Coordinator und Quarterbacks Coach Tommy Rees, sowie zu Head Coach Marcus Freeman ein weiterer Grund für seine frühe Entscheidung war.

Nun, Carr wird erst im übernächsten Jahr sein Studium beginnen. Und eine mündliche Zusage kann jederzeit zurückgenommen werden. Solange er sich nicht an der Universität von Notre Dame eingeschrieben hat, werden zahlreiche Colleges weiterhin versuchen, ihn zu ködern. Da sind die Coaches in Notre Dame gefordert, dieses Riesentalent "bei der Stange" zu halten. Aber zuerst einmal überwiegt jetzt die Freude über den dicken Fisch, der den Irish ins Netz gegangen ist.

 
(07.06.2022) 

Offensive Line Spieler Joe Otting aus Topeka in Kansas ist der 14. Neuzugang der Irish für das nächste Jahr. Das wurde vor wenigen Minuten in US-Medien gemeldet.

Am vergangenen Wochenende war er einer der mehr als 100 Nachwuchs-Footballer bei der "Irish Invasion" auf dem Campus der Universität. Was er dort zeigte, beeindruckte Offensive Coordinator Tommy Rees und vor allem auch Offensive Line Coach Harry Hiestand. Was folgte war das Angebot eines Sportstipendiums der Universität von Notre Dame.

Wie es heißt, hat Otting noch vor seiner Abreise aus South Bend Irish Head Coach Marcus Freeman seine mündliche Zusage gegeben, das Angebot eines Sportstipendiums also angenommen.

Andere Colleges, die ebenfalls Interesse an ihm hatten, wie z.B. Kansas State, Iowa, Baylor, Iowa State, Missouri und Nebraska - um nur die Namhaftesten zu nennen - hatten das Nachsehen.

Von den Kennern der US College Football Szene wird Joe Otting als ein Spieler mit riesigem Potenzial gesehen, der zwar im Augenblick noch  nicht zu den Top-Spielern auf seiner Position zählt. Aber man erwartet ihn genau dort, wenn er in ein paar Jahren seine College Football Karriere beendet hat.

Nach Sullivan Absher und Sam Pendleton ist er der dritte Neuzugang für die Offensive Line der Zukunft.

 
(27.05.2022) 

Vor einer Stunde gab Runningback Jayden Limar aus Lake Stevens im US Bundesstaat Washington seine Entscheidung für Notre Dame bekannt. Er wird, so ist es geplant, im nächsten Jahr sein Studium in Notre Dame aufnehmen und für die Goldhelme Football spielen.

Damit hatten viele Kenner der US College Football Szene einmal mehr recht mit ihren Prognosen. Denn obwohl am Ende mit Michigan, Oregon, Arizona und Notre Dame noch vier Teams im Rennen um den talentierten Ballträger waren, herrschte Einigkeit, dass es ihn unter den Golden Dome ziehen wird.

Das Hauptverdienst am 13. Neuzugang für das nächste Jahr kann wohl dem neuen Runningbacks Coach Deland McCullough zugesprochen werden, der in regelmäßigem Kontakt mit seinem Wunschspieler gestanden hat. Aber auch Offensive Coordinator Tommy Rees war in den Deal involviert. Was Limar jedoch am meisten erstaunte war, dass sich auch Head Coach Marcus Freeman regelmäßig bei ihm gemeldet hat. Das ist offensichtlich in den USA absolut unüblich, hat ihm jedoch möglicherweise bei seiner College-Entscheidung geholfen.

Eigentlich sollte Jayden Limar der 14. Neuzugang sein. Allerdings hat ein anderer, nämlich Runningback Kollege Sedrick Irvin jr., vor ein paar Tagen seine mündliche Zusage für die Irish zurückgezogen. Somit hat eigentlich lediglich ein Austausch der Runningbacks stattgefunden.

 
(16.05.2022) 

Defensive End Owen Wafle ist der zweite Neuzugang der Irish für das übernächste Jahr.

Der talentierte Defensiv-Spezialist aus Princeton in New Jersey gab heute den Irish seine mündliche Zusage. Gerade weil er erst in 2024 sein Studium in Notre Dame aufnehmen will, kam diese Zusage doch etwas überraschend. Allerdings bezieht sich das ausschließlich auf den frühen Zeitpunkt. Wafle ist sicher, dass Notre Dame der Platz ist, an dem er den nächsten Schritt seiner Entwicklung gehen will. Gefragt, warum Notre Dame: "Der akademische Ruf, Tradition und die Erfolgsgeschichte der Irish" lautete seine Antwort.

Wie eigentlich immer hatte Head Coach Marcus Freeman bei diesem Coup seine Hände im Spiel. Aber in erster Linie war es Defensive Line Coach Al Washington, der den jungen Mann von der Ostlüste beeindruckte.

Nach Defensive Tackle Brandon Davis-Swain ist Wafle der zweite Neuzugang für 2024. Der Grundstein für eine weitere überragende Recruiting Klasse ist gelegt.

 
(13.05.2022) 

Offensive Tackle Sullivan Absher aus Belmont in North Carolina gab heute den Irish seine mündliche Zusage. Er ist damit der 13. Neuzugang für das nächste Jahr.

Mit ihm ist den Irish erneut ein Hochkaräter ins Netz gegangen. Er gilt als einer der Besten auf seiner Position in seinem High School Jahrgang und war entsprechend umworben. Lange galt er als sicherer Neuzugang für Clemson. Auch in North Carolina machte man sich Hoffnungen auf den zwei Meter Hünen.

Dass Offensive Line Coach Harry Hiestand hier seine Finger im Spiel hatte, wird nicht bestritten. Immerhin gilt er als einer der besten Coaches für diese Position und hat etliche seiner Schützlinge in die NFL gebracht. So etwas spricht sich natürlich herum.

Aber auch der Boss persönlich war in dieses Recruiting involviert. Marcus Freeman reiste in dieser Woche zusammen mit Offensive Coordinator Tommy Rees zur Highschool von Sullivan Absher. Allerdings war da - was heute bekannt wurde - bereits alles in trockenen Tüchern. Denn der talentierte Athlet war anlässlich des diesjhährigen Blue-and-Gold Games in Notre Dame und gab da bereits den Goldhelmen seine Zusage, machte sie halt nur noch nicht offiziell.

Bereits im vergangenen Jahr holten die Irish mit Billy Schrauth, Ty Chan, Joey Tanona und Aamil Wagner vier Top Offensive Liner unter den Golden Dome. Und es scheint so, als ob man dort einfach weiter macht und auch für 2023 hochkarätigen Nachwuchs nach Notre Dame holt. Mit Sam Pendleton - ebenfalls aus North Carolina - hat erst vor wenigen Tagen (am 26. April) ein anderes Riesentalent bei den Goldhelmen angeheuert.

 
(08.05.2022) 

Defensive Tackle Devan Houstan ist der neueste Neuzugang der Irish für das nächste Jahr. Der talentierte Defensiv Spezialist (der aber an seiner Highschool auch in der Offense eingesetzt wird) aus Hagerstown in Maryland gab gestern Irish Head Coach Marcus Freeman seine mündliche Zusage.

Freeman war es auch, der den ersten Kontakt zu Houstan herstellte. Später übernahm dann Defensive Line Coach Al Washington den Kontakt, der von Houstan als sehr gut bezeichnet wird.

Hinter Houstan waren zahlreiche Colleges her, die ihn gern ihrem Team gehabt hätten. Dazu zählten - neben anderen - Michigan, Duke, Penn State, South Carolina und Tennessee. Das Wetter in Notre Dame, vor allem in den Wintermonaten, stellt für ihn kein Problem dar. Er stammt ursprünglich aus Kanada und war dort kalte Winter gewohnt.

Nach den Defensive Ends Keon Keeley und Brenan Vernon, sowie Defensive Tackle Boubacar Traore ist Houstan die vierte Verstärkung für die Defensive Line der Zukunft und der achte Neuzugang für die Defense.

 
(01.05.2022) 

Am dritten Tag der diesjährigen NFL-Draft fand ein weiterer ehemaliger Irish einen lukrativen Arbeitsplatz in der NFL. Der amtierende Champion, die Los Angeles Rams, wählten Runningback Kyren Williams in der fünften Runde (164. Spieler) aus.

Damit wurden die beiden besten Irish der vergangenen Saison von NFL-Teams in der Draft ausgewählt (Safety Kyle Hamilton war ja bereits in der ersten Runde von den Baltimore Ravens selektiert worden).

Free Agency

Free Agents sind in der NFL Spieler, die frei mit jedem NFL-Team über einen Vertrag verhandeln können. Und alle Spieler, die in der Draft keine Berücksichtigung fanden, gelten als "Undrafted Free Agents". Die Verträge sind natürlich nicht so lukrativ wie bei in der Draft ausgewählten Spielern. Auch steht bei weitem nicht fest, dass diese Free Agents auch in der kommenden Saison noch den Teams angehören (Jedes NFL Team startet mit einer großen Anzahl Spieler in die Trainings-Camps, muss aber nach und nach seine Kader verkleinern - bis auf schließlich 53 Spieler).

Aber immerhin haben die Free Agents einen Fuß in der Tür und damit die Chance, sich zu empfehlen. Gleich fünf ehemalige Goldhelme haben so die Chance, in der NFL Tritt zu fassen:

Linebacker Drew White (Washington Commanders), Defensive Tackle Kurt Hinish (Houston Texans), Quarterback Jack Coan (Indianapolis Colts), Wide Receiver Kevin Austin (Jacksonville Jaguars) und Defensive End Myron Tagovailoa-Amosa (Las Vegas Raiders).

 
(29.04.2022) 

Seit letzter Nacht (unserer Zeit) läuft die diesjährige NFL-Draft. In der ersten von sieben Runden wurde Irish Safety Kyle Hamilton von den Baltimore Ravens ausgewählt,

Hamilton gilt nach dem Urteil zahlreicher Kenner der Szene als bester Footballer der Draft. Dass er "erst" als 14. Spieler ausgewählt wurde liegt daran, dass die Teams zuerst bestrebt sind, die für sie wichtigsten Löcher zu stopfen. Und da zählte die Safety Position - trotz des Riesentalentes von Hamilton - offenbar nicht dazu.

Der Sprung in die NFL ist damit geschafft. Jetzt gilt es, sich dort zu etablieren. Aber da wird Hamilton ganz sicher keine Probleme haben.

Die NFL-Draft wird heute Nacht fortgesetzt. Dann stehen die Runden zwei und drei auf dem Programm. Die Wahrscheinlichkeit, dass in einer dieser Runden weitere ehemalige Goldhelme einen Arbeitsplatz in der NFL finden, ist eher gering. Da werden wohl eher die Draftrunden vier bis sieben interessant sein, die am kommenden Samstag über die Bühne gehen.

 
(28.04.2022) 

Momentan sind die Coaches der Irish überall im Lande unterwegs auf der Suche nach Verstärkungen. Dabei wurden sie gestern erneut fündig, als Defensive Line Spieler Boubacar Traore aus West Roxbury in Massachusetts seine mündliche Zusage für die Goldhelme bekannt gab.

Dabei stand er eigentlich bei Boston College im Wort. Allerdings zweifelten Kenner der College Football Szene daran, dass er dort auch wirklich landen würde. Viele sahen Notre Dame als logische Alternative. Als Traore dann am 12. März seine mündliche Zusage für die Eagles zurückzog, sahen sie sich bestätigt. Dennoch kam die gestrige mündliche Zusage für die Goldhelme überraschend.

Defensive Line Coach Al Washington wird der Hauptverdienst an dieser tollen Verstärkung für 2023 zugeschrieben. Aber auch Head Coach Marcus Freeman und Defensive Coordinator Al Golden hatten ihren Anteil daran, einen der besten Defensive Line Spieler des aktuellen Highschool Jahrganges unter den Golden Dome geholt zu haben.

Damit nimmt die Defensive Line der Zukunft langsam Gestalt an. Und sie wird sich mit den Besten im Lande messen können. Mit Defensive End Keon Keeley und Defensive Tackle Brenan Vernon stehen bereits zwei der Besten bei Notre Dame im Wort. Und es wird erwartet, dass noch der eine oder andere dazu kommt.

 
(26.04.2022) 

Offensive Tackle Sam Pendleton ist der zehnte Neuzugang für 2023. Heute machte der Ausnahmeathlet aus Pfafftown in North Carolina seine Entscheidung publik.

Bei seinem Besuch in Notre Dame vor einigen Wochen hatte er die Gelegenheit zu einem langen und ausführlichen Gespräch mit Offensive Line Coach Harry Hiestand. Dabei konnten offensichtlich viele wichtige Fragen beantwortet werden.

Und das spielte ganz sicher eine Rolle bei seiner Entscheidung pro Notre Dame - über Big Player wie Clemson, Michigan und Penn State (neben zahlreichen anderen). Neben Hiestand waren noch Head Coach Marcus Freeman und Offensive Coordinator Tommy Rees an dem Recruiting beteiligt.

 
(25.04.2022) 

Mit dem traditionellen Blue Gold Game wurde am vergangenen Samstag das Frühjahrs Traingscamp (Spring Camp) der Irish beendet.

Sieger in diesem Trainingsspiel vor Zuschauern im Notre Dame Stadium war das Gold Team mit 13-10 gegen das Blue Team. Spieler des Tages war dabei Freshman Quarterback Steve Angeli, der mit dem letzten Spielzug der Partie den siegbringenden Touchdown schaffte (10 Yard Lauf in die Endzone).

Das Ergebnis war allerdings für die Coaches zweitrangig. Ihnen ging es darum zu sehen, welche Spieler sich nach den 14 Trainingseinheiten zuvor empfehlen konnten für Stammplätze in der kommenden Saison. Die Coaches hielten sich mit solchen Aussagen jedoch bedeckt. Denn die Frage nach den Startern in Offense, Defense und Special Teams wird wohl erst im Fall Camp (Herbst Trainingscamp) im kommenden August beantwortet.

Für jetzt sollte jeder Akteur wissen, wo er steht - und was er tun muss, um sich zu verbessern. Dazu haben sie in den kommenden Monaten die Gelegenheit.

 
(25.04.2022) 

Ein Defensive Line Spieler ist der erste Neuzugang der Irish für 2024. Brandon Davis-Swain heißt er und kommt aus West Bloomfield in Michigan.

Er gilt als einer der Top Footballer in Michigan in seinem Highschool Jahrgang und konnte kürzlich bei den Ohio Under Armour Regionals, einem Trainingscamp für talentierte Nachwuchs Footballer, überzeugen. Dass es danach Angebote zahlreicher namhafter Football Colleges hagelte, war unvermeidbar. So bemühten sich Illinois, Iowa, Kentucky, Michigan, Michigan State, Nebraska, Ole Miss und Penn State - um nur die wichtigsten zu nennen, um ihn.

Seine mündliche Zusage für Notre Dame ist zweifelsohne ein Riesenerfolg für Head Coach Marcus Freeman, Defensive Coordinator Al Golden und Defensive Line Coach Al Washington.

 
(20.04.2022) 

Eine gute und eine schlechte Nachricht gibt es zu melden aus Notre Dame.

Die gute zuerst: Mit Wide Receiver Braylon James konnte Irish Head Coach Marcus Freeman gestern eine dringend benötigte Verstärkung für das nächste Jahr melden. Der talentierte Passempfänger aus Round Rock in Texas zählt zu den Besten auf seiner Position in seinem Highschool Jahrgang.

Dabei konnten sich die Goldhelme gegen hochkarätige Konkurrenz durchsetzen. Neben Georgia und Ohio State machten sich noch LSU, Oregon, Stanford, Texas A&M, Duke, Louisville, Michigan, Michigan State, Northwestern, Ole Miss und Penn State - um nur die Wichtigsten zu nennen - Hoffnungen auf das Top 100 Talent.

Dabei kann sich James nicht mehr daran erinnern, wer ursprünglich aus Notre Dame den ersten Kontakt hergestellt hat. Als dann aber Head Coach Marcus Freeman in den Recruiting Prozess eingestiegen ist, war das für den Top Receiver die entscheidende Wende zugunsten der Irish. Dazu kommt, dass mit Chansi Stuckey ein alter Bekannter auf der Bildfläche erschien. Der war bekanntlich bis zur letzten Saison Wide Receiver Coach in Baylor. Und in dieser Funktion hatte er natürlich großes Interesse an dem Riesentalent. Auch das spielte den Irish in die Karten, denn die beiden stehen bereits seit einer Weile in regelmäßigem telefonischen Kontakt.

Dass die Wide Receiver Position dringend Verstärkung benötigt, wurde Ende letzten Jahres deutlich, als gleich zwei Spieler auf dieser Position, die bei Notre Dame im Wort standen, letztlich andere Colleges gewählt haben.

Ein Neuzugang ist weg

Die schlechte Nachricht ist, dass Cornerback Justyn Rhett seine mündliche Zusage für die Irish zurückgezogen hat. Selbstverständlich besteht die Chance, dass er letztlich doch in Notre Dame landet. Allerdings ist die Konkurrenz groß, und man muss abwarten ob er für sich ein besseres College findet.

So bleibt es bei aktuell neun Neuzugängen für das nächste Jahr.

 
(16.04.2022) 

Gestern konnten die Irish noch einen unerwarteten Neuzugang für die kommende Saison melden. Der hatte sich jedoch in den vergangenen Tagen angedeutet. GiBran Payne ist Runningback und kommt aus Cincinnati (Ohio).

Der hatte sich eigentlich an der Universität von Indiana eingeschrieben. Dort war bis vor ein paar Monaten noch Deland McCullough als Runningbacks Coach tätig. Der ist jedoch mittlerweile in gleicher Funktion unter dem Golden Dome unter Vertrag. Das, und möglicherweise noch andere Wechsel auf Trainerpositionen, bewog Payne, bei der NCAA (US-College Sport Dach Organisation) den Antrag auf Anullierung seiner Immatrikulation in Indiana zu stellen. Diesem Antrag wurde zugestimmt, so dass er wieder frei war in der Entscheidung, welches College er besuchen will.

Eine Option war für ihn die Universität von Notre Dame. Und das nicht nur, weil "sein" Runningbacks Coach dort jetzt tätig ist. Auch zu Head Coach Marcus Freeman hatte Payne bereits Kontakt, als der noch an der Universität von Cincinnati tätig war und dort Ausschau hielt nach neuen Talenten.

Zuletzt war neben den Goldhelmen noch Kentucky im Spiel. Die Entscheidung fiel gestern, als sich der talentierte Runningback, der auch als Slot Receiver eingesetzt werden kann, für die Irish entschied. Dort war die ursprüngliche Planung, zwei Runningbacks in der Recruiting Klasse von 2022 aufzunehmen. Das hat nun doch noch geklappt.

 
(07.04.2022) 

Ein Graduate Transfer ist jemand, der sein Studium am College seiner Wahl abgeschlossen hat. Der kann danach an ein beliebiges anderes College wechseln, wo er den Rest seiner College Football Spielberechtigung absolviert - und wo er sofort spielberechtigt ist.

Den Irish ist gestern ein solcher Graduate Transfer ins Netz gegangen. Chris Smith heißt er und ist ein Defensive Tackle. Er kommt von der Elite-Universität Harvard und hatte ursprünglich die Absicht, nach Minnesota zu wechseln. Diesen Plan verwarf er dann jedoch und entschied sich für Notre Dame.

Möglicherweise war eine lange Konversation mit Defensive Line Coach Al Washington am vergangenen Wochenende der Grund, warum er in der kommenden Saison das Irish-Trikot tragen wird. Aber auch Head Coach Marcus Freeman und Defensive Coordinator Al Golden waren involviert und freuten sich über diese unverhoffte Verstärkung.

 
(05.04.2022) 

Heute wurde bekannt, dass die Irish im nächsten Jahr, und zwar am 2. September 2023, ein Spiel gegen Tennessee State vereinbart haben.

Die Partie findet statt im Notre Dame Stadium und wird vom Irish Haussender NBC übertragen.

Es wird die erste Begegnung überhaupt zwischen beiden Mannschaften. Und Tennessee State ist das insgesamt 152. Team, gegen das die Goldhelme antreten werden.

 
(18.03.2022) 

Seit gestern sind die Footballer der Fighting Irish wieder im Einsatz. Auf dem Programm steht in den nächsten fünf Wochen das Frühjahrs Trainingscamp (Spring Camp). In 15 Trainingseinheiten soll der Grundstein gelegt werden für die am 3. September startende College Football Saison 2022.

In erster Linie geht es darum, die Lücken zu schließen, die Spieler hinterlassen haben, als sie ihre College Football Karriere beendet haben. Das gilt natürlich zunächst für die Besten in der vergangenen Saison. Safety Kyle Hamilton gehört ebenso nicht mehr zum Kader wie Runningback Kyren Williams. Auch Wide Receiver Kevin Austin hat seine College Football Karriere vorzeitig beendet. Und Defensiv Tackle Kurt Hinish wird sicher ebenso vermisst wie Defensive End Myron Tagovailoa-Amosa.

Dafür stehen gleich 13 Neuzugänge im Team, die ihr Studium vorzeitig begonnen haben. Diese Neuen erhielten inzwischen auch eine Trikotnummer zugewiesen.

Hier sind sie:

17 Jalen Sneed, Linebacker
18 Steve Angeli, Quarterback
20 Jadarian Price, Runningback
21 Jaden Mickey, Cornerback
23 Jayden Bellamy, Cornerback
40 Joshua Burnham, Linebacker
42 Nolan Ziegler, Linebacker
44 Junior Tuihalamaka, Linebacker
56 Joey Tanona, Offensive Line
74 Billy Schrauth, Offensive Line
88 Mitchell Evans, Tight End
91 Aiden Gobaira, Defensive Line
98 Tyson Ford, Defensive Line

Zu den "Neuen" im Team zählt auch Head Coach Marcus Freeman. Immerhin ist dies sein erstes Spring Camp als verantwortlicher Head Coach. Dazu kommen die zahlreichen Neuen im Trainerstab, an die sich die Spieler erst einmal gewöhnen müssen.

Das Spring Camp endet am Samstag, dem 23. April mit dem traditionellen Blue-Gold Game - vor Publikum im Notre Dame Stadium.

 
(02.03.2022) 

Nachdem in Notre Dame zuletzt etwas Ruhe eingekehrt ist, wird es ab Mitte März wieder deutlich lebhafter. Denn am Donnerstag, dem 17. März startet das Frühjahrs-Trainingscamp (Spring Camp) unter dem Golden Dome. Bis zum 23. April absolvieren die Footballer der Irish insgesamt 15 Trainingseinheiten. Die Letzte ist dann das traditionelle Blue-Gold Game, das am Samstag, dem 23. April im Notre Dame Stadium über die Bühne geht.

Für die neu verpflichteten Coaches bleibt also nur sehr wenig Eingewöhnungszeit, bevor es für sie darum geht, erste Weichen für die am 3. September startende neue College Football Saison zu stellen.

Dabei gilt es, die Lücken zu schließen, die durch die Spieler entstanden sind, die ihre College Football Karriere beendet haben oder zu einem anderen College gewechselt sind. Das wird für einige Positionen nur sehr schwer zu schaffen sein. Ein Star Safety wie Kyle Hamilton oder ein Top Runningback wie Kyren Williams kann man nicht so leicht ersetzen. Da kann es nur ein Vorteil sein, dass zwölf der Neuzugänge für dieses Jahr bereits ihr Studium in Notre Dame begonnen haben. Die können im Spring Camp wertvolle Erfahrungen sammeln und sich für frühe Einsatzzeiten empfehlen.

Ganz sicher wird am Ende des Trainingslagers noch keine Stammformation für die neue Saison feststehen. Das erfolgt wohl erst beim Feinschliff im Fall Camp unmittelbar vor Saisonstart. Dennoch sollten die gut vier Wochen spannend werden und den Coaches wertvolle Erkenntnisse liefern.

 
(16.02.2022) 

Na, das ging ja diesmal schnell. Nur einen Tag, nachdem sich die Gerüchte bezüglich des neuen Defensive Coordinators verfestigten, macht die Universität von Notre Dame es offiziell: Al Golden ist der neue Cheftrainer der Defense und gleichzeitig für die Linebacker verantwortlich.

Damit hat Head Coach Marcus Freeman - wie es aussieht - seinen Wunschkandidaten zur Vervollständigung seines Trainerstabes unter den Golden Dome holen können.

Mit ihm erhalten die Goldhelme einen erfahrenen Coach, der seit 29 Jahren im Geschäft ist. In dieser Zeit hat er sich vor allem als Defensiv-Spezialist einen Namen gemacht. Zehn Jahre war er als Head Coach tätig (fünf Jahre in Temple und fünf Jahre in Miami (Florida)), bevor es ihn 2016 in die NFL zog. Bei den Detroit Lions war er vier Jahre lang zunächst für die Tight Ends und später für die Linebacker zuständig. Und die letzten beiden Jahre trainierte er die Linebacker des AFC Champions Cincinnati Bengals.

Die wertvollen Erfahrungen aus der NFL kommen künftig den Irish zugute. Und auch Marcus Freeman profitiert von ihm, nämlich von seinen Erfahrungen als Head Coach.

Der Trainerstab ist damit endlich komplett. Damit können jetzt die Vorbereitungen beginnen für das im nächsten Monat startende Frühjahrs-Trainingscamp.

 
(15.02.2022) 

Die Spatzen pfeifen es von den Dächern, dass die Irish ihren neuen Defensive Coordinator gefunden haben. Es ist Al Golden. Der weilte am vergangenen Sonntag zu Gesprächen in Notre Dame.

Bislang hatten die Spatzen in diesem Jahr stets recht, wenn es um Personalien in Notre Dame ging. Dennoch müssen wir abwarten, bis die Verpflichtung offiziell von der Universität bestätigt wird.

Al Golden galt bei Kennern der Szene seit langem als Favorit für die Position, die Marcus Freeman in der vergangenen Saison inne hatte. Und mit dieser Personalie wäre der Trainerstab endlich wieder komplett.

Golden kommt aus der NFL, undzwar von den Cincinnati Bengals, wo er zuletzt für die Linebacker verantwortlich war. Er gilt in Fachkreisen als sehr guter Defensiv-Coach, der aber auch bereits über Erfahrungen als Head Coach verfügt (Temple und Miami. FL). Das wiederum könnte ein wertvolles plus für Marcus Freeman sein, der ja gerade seine erste Saison als Head Coach vor sich hat. Er könnte sicher von den Erfahrungen seines neuen Defensive Coordinators profitieren.

Überhaupt ist Al Golden ein sehr erfahrener Coach, der auf eine 29 jährige Trainer Laufbahn zurückblicken kann. Warten wir einfach ab, ob sich die Meldung bestätigt ...

 
(14.02.2022) 

Seit heute haben die Irish ganz offiziell einen neuen Tight Ends Coach. Die Verpflichtung von Gerad Parker wurde von der Universität bestätigt.

Damit kann Head Coach Marcus Freeman ein weiteres Häkchen hinter einer wichtigen Personalie machen.

Parker kommt von der Universität von West Virginia, wo er in den vergangenen zwei Jahren als Offensive Coordinator und Wide Receiver Coach tätig war, nach Notre Dame.

Davor war er tätig bei Penn State (Wide Receiver Coach, Passing Game Coordinator), Duke (Wide Receivers), Cincinnati (Runningbacks) und Purdue (in fünf Jahren als Recruiting Coordinator und zuletzt Interim Head Coach tätig), um nur die namhaftesten Stationen seiner mehr als 16 jährigen Trainer Laufbahn zu nennen. Coach Freeman, der schon mit dem neuen Tight Ends Coach zusammengearbeitet hat, ist davon überzeugt, mit ihm einen sehr guten Football Lehrer unter den Golden Dome geholt zu haben.

 
(13.02.2022) 

Die NFL Combine findet traditionell in jedem Frühjahr in Indianapolis statt (in diesem Jahr vom 1. bis 7. März). Dorthin werden College Footballer eingeladen, die nach Ansicht der Veranstalter gute Chancen besitzen, bei der im April stattfindenden NFL Draft einen Arbeitsplatz bei einem NFL Team zu ergattern.

In diesem Jahr sind auch fünf ehemalige Spieler der Irish eingeladen: Quarterback Jack Coan, Runningback Kyren Williams, Wide Receiver Kevin Austin, Defensive End Myron Tagovailoa-Amosa und Safety Kyle Hamilton.

Die Einladung bedeutet natürlich noch nicht, dass alle fünf einen der begehrten Plätze bei einem der 32 NFL Teams erobern. Aber die Chancen dafür steigen doch erheblich, weil sie im Rampenlicht stehen und sich mit ordentlichen Leistungen empfehlen können.

George Takacs verlässt Irish

Tight End George Takacs hätte noch ein Jahr für die Irish spielen können. Unmittelbar nach der letzten Saison hat er dies auch angekündigt. Aber jetzt wurde bekannt, dass er das letzte Jahr der Spielberechtigung an einem anderen College absolvieren will.

Ob der Sinneswandel mit dem Wechsel des Tight End Coaches zusammenhängt, ist nicht bekannt. Bekanntlich löst Gerard Parker den bisherigen Positions Coach John McNulty ab, der als Offensive Coordinator nach Boston College wechselt.

 
(11.02.2022) 

Nach ein paar Wochen Pause kommt jetzt offenbar wieder Bewegung in die Bemühungen um Neuzugänge 2023. Mit Preston Zinter hat Irish Head Coach Marcus Freeman einen Wunschspieler unter den Golden Dome locken können.

Freeman hatte bereits seit längerem ein Auge auf den athletischen Nachwuchs-Footballer aus Lawrence in Massachusetts geworfen, der sowohl in der Offense als auch in der Defense einsetzbar ist. Der Kontakt zwischen beiden kam zustande, als Freeman noch der Defensive Coordinator der Goldhelme war.

Vor ein paar Tagen weilte Zinter mit seiner Familie in Notre Dame. Und dem vernehmen nach ist der Besuch sehr gut verlaufen. Möglicherweise hat er letztlich dafür gesorgt, dass Preston Zinter sich für die Irish entschieden hat. Viele Kenner der Szene hatten ihn nämlich eigentlich in Michigan gesehen, wo sein Bruder die Offensive Line verstärkt.

Bei den Irish wird er als Linebacker zum Einsatz kommen. Coach Freeman betonte die Vielseitigkeit seines aktuellen Neuzugangs: "Preston kann auf sämtlichen Linebacker Positionen eingesetzt werden".

 
(06.02.2022) 

Deland McCullough wurde vor ein paar Tagen als neuer Runningbacks Couch in Notre Dame verpflichtet. Obwohl die offizielle Bestätigung der Universität noch aussteht, gilt die Verpflichtung doch als sicher.

Nun meldete sich vor ein paar Tagen das NFL Team der New York Giants und bot ihm die Position als Runningbacks Coach an. Die Frage für Irish Head Coach Marcus Freeman war in dieser Situation, wie würde sich McCullough entscheiden. Immerhin wäre er bei einer Zusage einer der höchstbezahlten Coaches für seine Position in der NFL geworden.

Heute dann die gute Nachricht für die Irish: Deland McCullough wird wie vereinbart in Kürze seine Arbeit in Notre Dame aufnehmen. Eine Sorge weniger für Marcus Freeman und Offensive Coordinator Tommy Rees.

 
(02.02.2022) 

Nach dem Weggang von John McNulty, der künftig als Offensive Coordinator in Boston College wirken wird, brauchen die Irish einen neuen Tight Ends Coach. Und wie es aussieht, sind sie sehr schnell fündig geworden. Die gewöhnlich gut unterrichteten Kreise meldeten, dass Gerard Parker diese Aufgabe künftig übernehmen soll.

Offiziell ist noch nichts, aber in letzter Zeit liegen diese "gut unterrichteten Kreise" fast immer richtig. Also sieht es so aus, als wäre die vorletzte offene Stelle im Coaching Team der Goldhelme sehr schnell besetzt worden.

Parker weilte gestern in Notre Dame zu Gesprächen mit Irish Head Coach Marcus Freeman und Offensive Coordinator Tommy Rees. Dem Vernehmen nach sind die sehr positiv verlaufen, so dass wir in Kürze die offizielle Bekanntgabe der Universität erwarten dürfen.

Gerard Parker kommt von der Universität von West Virginia, wo er in den vergangenen beiden Jahren als Offensive Coordinator und Wide Receivers Coach tätig war. Seine Trainerkarriere begann er 2005 als Highschool Coach in Kentucky. Es folgte ein Engagement als Graduate-Assistant an der Universität von Kentucky. Es folgten weitere Stationen in Marshall, Purdue, Cincinnati, Duke und Penn State. Dort war er zuletzt stets verantwortlich für die Wide Receiver.

Über seine Recruiting-Fähigkeit war zunächst noch nichts in Erfahrung zu bringen. Es ist jedoch zu erwarten, dass jeder Coach, der in Notre Dame eine Anstellung findet, auch ein guter oder sehr guter Recruiter ist.

 
(01.02.2022) 

Deland McCullough wird, wenn sich die Gerüchte aus gut unterrichteten Kreisen bestätigen, neuer Runningbacks Coach der Irish. Zuletzt haben sich diese Gerüchte stets als korrekt herausgestellt. Warten wir ab, ob es auch in diesem Fall so ist.

McCullough ist derzeit in gleicher Funktion an der Universität von Indiana tätig. Am vergangenen Sonntag war er in Notre Dame zu Gesprächen mit Head Coach Marcus Freeman und Offensive Coordinator Tommy Rees. Und was man hört bzw. liest, sind die sehr positiv verlaufen.

Wenn es für ihn zum Wechsel kommt, wird ihm der sicher nicht leicht fallen. Denn drei seiner Söhne sind demnächst an der Universität von Indiana eingeschrieben. Der jüngste Filius startet seine College Football Karriere im kommenden Herbst.

Mc Cullough war übrigens schon von 2011 bis 2016 in Indiana als Coach aktiv. In dieser Zeit coachte er einige talentierte Runningbacks, die später den Schritt in die NFL schafften. Zahlreiche Schulrekorde wurden in den Jahren von seinen Schützlingen verbessert.

Es scheint, als können die Irish sich über einen erfahrenen und erfolgreichen Runningbacks Coach freuen. Einzige offene Frage, die es zu beantworten gilt, ist seine Bilanz beim Rekrutieren von Neuzugängen. Aber das werden wir dann sicher zeitnah erfahren. Außerdem müssen wir noch die Bestätigung der Universität von Notre Dame abwarten.

 
(31.01.2022) 

Noch eine schlechte Nachricht für Irish Fans: Tight Ends Coach John McNulty wechselt als neuer Offensive Coordinator zu Boston College. Für ihn ist das sicher eine positive Entwicklung. Für Irish Head Coach Marcus Freeman heißt es jedoch, erneut auf Trainersuche gehen. Dabei sind zwei wichtige Positionen derzeit noch unbesetzt. Gesucht wird noch ein neuer Runningbacks Coach und ein Defensive Coordinator - und jetzt zusätzlich noch ein neuer Tight Ends Coach.

Abgänge über das Transfer-Portal

In den letzten Jahren wurde das Transfer-Portal immer beliebter. Wechselwillige Sportstudenten können darüber an andere Colleges wechseln ohne die früher übliche Wechselsperre von einem Jahr. In erster Linie wird diese Option genutzt von Spielern, die sich in ihrem derzeitigen Team sportlich nicht durchsetzen können. Das trifft für die meisten der sieben Abgänger zu. Ausnahme ist hier Punter Jay Bramblett. Der war in Notre Dame unumstritten. Er folgt Brian Kelly zu LSU.

Andere Abgänger sind Cornerback Caleb Offord, den es zur Universität von Buffalo zieht, Offensive Tackle Quinn Carroll (nach Minnesota), Wide Receiver Lawrence Keys (nach Tulane), Linebacker Shane Simon (nach Pittsburgh), Quarterback Brendan Clark (zu Old Dominion) und Safety Khari Gee (zu Georgia Tech).

Das schafft natürlich wieder Platz für mögliche Neuzugänge, sei es über das Recruitung oder über das Transfer-Portal. Bekanntlich ist übermorgen der traditionelle National Signing Day, an dem sich Neuzugänge an den Colleges ihrer Wahl einschreiben können. Allerdings gibt es seit ein paar Jahren immer Mitte Dezember die Möglichkeit, sich vorzeitig zu immatrikulieren. Damit gibt es jetzt nur noch wenige Highschool Abgänger, die "noch zu haben sind".

 
(25.01.2022) 

Die Universität von Notre Dame hat heute eine weitere Personalie offiziell bestätigt: Al Washington ist der neue Defensive Line Coach und Defensive Run Game Coordinator der Irish. Bekannt wurde die Verpflichtung bereits am 16. Januar, damals jedoch noch ohne den offiziellen Segen der Universität.

"Ich habe aus erster Hand gesehen, wie talentiert Al Washington als Trainer ist", erklärte Head Coach Marcus Freeman zum neuesten Mitglied seines Trainerstabes.  Außerdem erfüllt er eine weitere Forderung, die Freeman an die Mitglieder seines Trainerstabes hat: Er gilt als sehr guter Lehrer, der die ihm anvertrauten Spieler sportlich, wie auch abseits des Spielfeldes, voran bringt. Und zuguterletzt gilt er als außergewöhnlich guter Recruiter. Eine weitere Eigenschaft, die Freeman an ihm schätzt.

Washington kommt von der gleichen Universität, an der der neue Head Coach der Goldhelme einst studiert hat: Ohio State. Dort war er in den vergangenen drei Jahren verantwortlich für die Linebacker. Insgesamt blickt er auf 15 Jahre Erfahrung als Coach zurück, die er künftig in Notre Dame einbringen wird.

 
(24.01.2022) 

Harry Hiestand wurde heute offiziell als neuer Offensive Line Coach bestätigt. Eigentlich ist diese Meldung ja ein alter Hut. Denn, dass er in Notre Dame die Nachfolge von Jeff Quinn antritt, wurde bereits am 10. Januar bekannt. Es fehlte halt noch die offizielle Bestätigung durch die Universität von Notre Dame.

Hiestand ist beileibe kein Unbekannter für die Irish. Bereits in den Jahren 2012 bis 2017 war er in gleicher Funktion unter dem Golden Dome tätig. Head Coach Marcus Freeman hält große Stücke auf seinen neuen Offensive Line Coach: "Unser Fokus liegt auf der Entwicklung unserer Spieler und darauf, sie dazu zu bringen, ihr volles Potenzial auszuschöpfen, und darin zeichnet sich Harry aus.".

Dass diese Lorbeeren nicht von ungefähr kommen, zeigt die sportliche Bilanz von Hiestand in Notre Dame. Mit Quenton Nelson, Ronnie Stanley, Zack Martin und Mike McGlinchey wurden gleich vier seiner ehemaligen Schützlinge in der ersten Draftrunde von NFL Teams ausgewählt. Dazu kommen mit Nick Martin und Chris Watt zwei weitere, die ebenfalls in der NFL gelandet sind.

Dass die Irish über einige sehr talentierte Offensive Line Spieler verfügen, ist allgemein bekannt. Eine gute Basis für Hiestand, an seine erfolgreiche Arbeit in Notre Dame anzuknüpfen.

 
(21.01.2022) 

Eigentlich ist es ja bereits eine ganze Weile bekannt. Nur die offizielle Bestätigung der Universität von Notre Dame fehlte noch. Und die kam heute: Brian Mason ist der neue Special Teams Coordinator der Irish.

Laut Aussage von Head Coach Marcus Freeman ist Mason einer der besten Coaches auf seiner Position. Dass diese Aussage auch auf persönlichen Erfahrungen beruht liegt daran, dass die beiden bis vor einem Jahr gemeinsam der Coaching Staff in Cincinnati angehörten. Dort war Mason in den vergangenen fünf Jahren tätig.

Freeman nannte die Kriterien bei der Suche nach einem neuen Verantwortlichen für die Special Teams: "Ich suche einen exzellenten Lehrer, der ebenfalls ein sehr guter Recruiter ist". Beides trifft auf Mason zu. Für Marcus Freeman ist er gar der Beste in seinem Bereich.

Es sieht also so aus, als hätten die Irish einen tollen Fang gemacht mit ihrem neuen Special Teams Coordinator.

KJ Wallace verlässt Notre Dame

Safety KJ Wallace hat sich entschlossen, nach abgeschlossenem Studium die Universität von Notre Dame zu verlassen und die beiden letzten Jahre seiner Spielberechtigung im College Football an einem anderen College zu absolvieren.

Ein möglicher Grund für diese Entscheidung könnte sein, dass er sich im Team der Irish nie richtig hat durchsetzen können. Und ein Blick auf die Neuzugänge in diesem Jahr hat ihn wohl auch nicht darin bestärkt, dass sich da etwas ändern könnte.

 
(19.01.2022) 

So langsam scheint es, als ob sich die personellen Lücken bei den Irish schließen. Nach dem unerwarteten Weggang von Punter Jay Bramblett konnte Head Coach Marcus Freeman zwar mit Bryce McFerson einen der talentiertesten Nachwuchs Punter seines Highschool Jahrganges unter den Golden Dome holen. Aber der ist noch unerfahren. Da trifft es sich gut, wenn die Irish in der kommenden Saison auf einen erfahrenen Punter zurückgreifen können.

Jon Sot kommt als Graduate Transfer von der Elite Universität Harvard nach Notre Dame wo er das letzte Jahr seiner Spielberechtigung im College Footbal absolvieren wird. In der Ivy League, der Harvard angehört, war er 2018 und 2019 der Beste auf seiner Position. Und auch 2021 zählte er mit einem Durchschnitt von knapp 40 Yards pro Punt zu den Besseren im Lande.

 
(18.01.2022) 

Gleich zwölf Nachwuchs-Footballer, die sich im vergangenen Dezember an der Universität von Notre Dame eingeschrieben haben, sind bereits auf dem Campus eingetroffen und haben ihr Studium aufgenommen. Diese Entwicklung - dass mehr und mehr College Neulinge ihr Studium ein halbes Jahr früher beginnen - wird seit ein paar Jahren vermehrt beobachtet.

Dabei sind einige Vorteile mit dem vorzeitigen Studienbeginn verbunden. So ist man den Normaleinsteigern, die im Sommer erwartet werden, immer um ein Semester voraus. Dazu kommt, dass die Teilnahme am Frühjahrs Trainingscamp und am Training im Kraftraum die Chancen verbessert, bereits in dieser Saison auf dem Spielfeld zu stehen.

Liste der Frühstarter

Linebacker Jaylen Sneed, Josh Burnham, Niuafe Tuihalamaka und Nolan Ziegler
Runningback Jadarian Price
Defensive Ends Tyson Ford und Aiden Gobaira
Cornerback Jaden Mickey
Quarterback Steve Angeli
Offensive Liner Billy Schrauth, Joey Tanona und Aamil Wagner

 
(16.01.2022) 

Nur wenige Tage, nachdem Mike Elston seinen Abschied von Notre Dame verkündet hat, kann Head Coach Marcus Freeman einen Nachfolger präsentieren. Al Washington kommt von der Universität von Ohio State nach Notre Dame. Unter Kennern der College Football Szene gilt er als Idealbesetzung und Gewinn für die Goldhelme, da der insbesondere auch als guter Recruiter gilt.

Bei Ohio State war er in den vergangenen drei Jahren für die Linebacker verantwortlich.

Die Ernennung ist zwar noch nicht offiziell von der Universität von Notre Dame bestätigt. Aber das scheint, glaubt man den Meldungen, lediglich eine Formsache zu sein.

Inzwischen verkneife ich mir die Bemerkung, dass der Trainerstab jetzt endlich vollständig ist. Denn eine Änderung droht noch: Runningbacks Coach Lance Taylor ist bei Louisville als Offensive Coordinator im Gespräch, was natürlich ein Riesenschritt in seiner Trainerkarriere wäre. Aber noch ist da wohl nichts entschieden, und wir können weiter hoffen, dass er den Irish erhalten bleibt.

 
(13.01.2022) 

Alle die glaubten, jetzt in der Off Season kehrt Ruhe ein in Notre Dame, sehen sich derzeit mächtig getäuscht. Im Moment überschlagen sich dort die Ereignisse. So wurde gerade bekannt, dass der langjährige Defensive Line Coach Mike Elston die Irish verlässt und nach Michigan wechselt, wo er in gleicher Funktion tätig sein wird.

Für die Goldhelme ist dies sicher ein herber Verlust, denn der Erfolg der letzten Jahre war auch mit ein Verdienst von Elston, der es geschafft hat, die Defensive Line zu einer echten Stärke des Teams zu formen.

Damit muss Head Coach Marcus Freeman nun doch noch eine Lücke schließen. Es gilt, einen neuen Defensive Line Coach zu finden. Und ein neuer Defensive Coordinator muss ja auch noch benannt werden.

Drew White beendet College Football Karriere

Außerdem wurde noch bekannt, dass Inside Linebacker Drew White, in den vergangenen beiden Jahren einer der Leistungsträger, seine College Football Karriere beendet hat und jetzt eine neue Herausforderung in der NFL sucht.

Erfreulich dagegen ist, dass ein anderer Inside Linebacker in Notre Dame noch ein Jahr dran hängen wird. Bo Bauer, der sich vor allem in der abgelaufenen Saison mit guten Leistungen eine Menge Spielzeit verdient hat, steht der Mannschaft in der kommenden Saison damit noch zur Verfügung.

 
(13.01.2022) 

Mit Blake Grupe konnten die Irish einen erfahrenen Kicker für die kommende Saison gewinnen. Nachdem Jonathan Doerer seine lange und erfolgreiche College Football Karriere beendet hat, war die Position vakant. Mit Josh Bryant besitzen die Irish zwar einen talentierten Kicker. Aber der ist noch unerfahren. Grupe dagegen hat in seinen Jahren bei Arkansas State etliche Schulrekorde gebrochen und gilt als echte Verstärkung für die Goldhelme. Er kommt als Graduate Transfer unter den Golden Dome.

Anfang der Woche weilte er in Notre Dame und hatte die Gelegenheit mit Head Coach Marcus Freeman zu sprechen. Das hat offensichtlich mächtig Eindruck gemacht. Dazu kommt, dass die Familie seiner Mutter aus Indiana - wo Notre Dame beheimatet ist - stammt. Es gibt zwar noch etliche Interessenten, die bei ihm anklopfen. Aber er wird im kommenden September das Irish Trikot überziehen - auch in der Hoffnung, auf diese Art eine Chance zu erhalten, bei einem NFL Team unterzukommen.

 
(13.01.2022) 

Chansi Stuckey wird der neue Wide Receiver Coach in Notre Dame und damit Nachfolger von Del Alexander. Diese Meldung ist zwar noch nicht offiziell durch die Universität von Notre Dame bestätigt. Aber in den allermeisten Fällen haben sich in jüngster Vergangenheit Nachrichten dieser Art anschließend als korrekt herausgestellt.

Stuckey kommt von der Universität von Baylor, wo er im vergangenen Jahr in gleicher Position tätig war. Glaubt man den Einschätzungen von Kennern der Szene, so gilt er als ein weiterer kommender Star im Coaching Business. Vor allem gilt er als ausgezeichneter Recruiter. Und das ist gerade in der jetzigen Situation wichtig, weil die Irish in der nächsten Recruiting Klasse unbedingt personelle Verstärkung für den Passfänger Bereich benötigen. Bekanntlich haben kürzlich gleich zwei Nachwuchs Wide Receiver ihre mündliche Zusage zurückgezogen und sich für andere Colleges entschieden.

Nach erneutem Durchzählen sollte der Trainerstab jetzt aber wirklich komplett sein.

 
(10.01.2022) 

Obwohl die offizielle Bestätigung noch aussteht, gelten drei Neuzugänge des Trainerstabes als gesetzt. Die Änderungen waren erforderlich, weil Offensive Line Coach Jeff Quinn nicht mehr dem Trainerstab angehört. Das Gleiche gilt für Special Teams Coach Brian Polian, der Brian Kelly zu LSU gefolgt ist. Und durch die Beförderung von Marcus Freeman zum neuen Head Coach ist auch die Position des Linebacker Coaches vakant - neben der Benennung eines neuen Defensive Coordinators.

Für die Offensive Line scheint die Idealbesetzung gefunden zu sein. Obwohl noch nicht offiziell bestätigt, gilt Harry Hiestand als Nachfolger von Jeff Quinn. Und der ist beileibe kein Unbekannter unter dem Golden Dome. Bereits von 2012 bis 2017 war er in gleicher Funktion sehr erfolgreich in Notre Dame tätig - bevor es ihn in die NFL, zu den Chicago Bears, zog.

Mit Brian Mason konnte Marcus Freeman einen erfahrenen Special Teams Coach gewinnen, den er aus seiner Zeit bei Cincinnati bestens kennt.

Und ein weiterer alter Bekannter von ihm wird künftig die Linebacker trainieren: James Laurinaitis absolvierte, ebenso wie Marcus Freeman, seine College Football Karriere bei Ohio State.

Damit sollte der Trainerstab wieder vollständig sein. Was noch fehlt, ist die Benennung eines neuen Defensive Coordinators. Gut möglich, dass Defensive Line Coach Mike Elston diese Position künftig bekleiden wird. Immerhin war er beim Fiesta Bowl bereits in dieser (Interims-) Funktion tätig ...

 
(10.01.2022) 

Eine tolle Nachricht wurde gestern in Notre Dame bekannt: Defensive End Isaiah Foskey, einer der Besten auf seiner Position in der abgelaufenen College Football Saison, wurde von vielen Kennern der Szene bereits als Abgang gesehen, der vorzeitig den Weg in die NFL sucht. Aber zur Überraschung aller erklärte er, dass er das letzte Jahr seiner Spielberechtigung im College Football in Notre Dame absolvieren wird. Das Gleiche gilt für Center Jarrett Patterson.

Und um die Reihe der guten Nachrichten zu vervollständigen, erklärten auch die Brüder Jayson und Justin Ademilola, die beide in der vergangenen Saison zu den absoluten Leistungsträgern zählten, dass sie nicht vorzeitig zu den Profis wechseln werden.

Allerdings gibt es neben den bereits feststehenden vorzeitigen Abgängen von Safety Kyle Hamilton und Runningback Kyren Williams mit Wide Receiver Kevin Austin doch noch einen dritten Stammspieler, der sein Glück in der NFL suchen wird und deshalb seine College Football Karriere vorzeitig beendet hat.

Weitere Abgänge

Über das Transfer Portal suchen zwei ehemalige Footballer der Irish neue Herausforderungen. Offensive Tackle Quinn Carroll, der sich in Notre Dame sportlich nie durchsetzen konnte, wechselt nach Minnesota. Und auch Punter Jay Bramblett verlässt - nach drei sehr erfolgreichen Jahren - die Universität von Notre Dame. Wohin es ihn zieht, ist noch nicht bekannt.

Ein Zugang über das Transfer Portal

Mit Safety Brandon Joseph gibt es einen ersten Neuzugang, der über das Transfer Portal unter den Golden Dome gefunden hat. Er kommt von der Universität von Northwestern und gilt als eine echte Verstärkung.

Erwartet wird, dass auf dem gleichen Weg noch der eine oder andere Wide Receiver nach Notre Dame wechselt. Da bleibt es in jedem Fall spannend.

 
(10.01.2022) 

Das Jahr 2022 begann für die Irish mit einem echten Knaller. Einer der besten Safeties seines Highschool Jahrganges gab den Goldhelmen seine mündliche Zusage, im kommenden Jahr (2023) nach Notre Dame zu kommen.

Peyton Bowen heißt er und kommt aus Denton in Texas. Hinter ihm waren wohl alle namhaften Football Colleges her, allen voran der National Champion des Vorjahres Alabama. Dass er sich für Notre Dame entschieden hat, kann man sicher zu großen Teilen dem neuen Head Coach Marcus Freeman gutschreiben.

Bowen ist der achte Neuzugang für 2023 und der dritte für das Defensive Backfield, das dringend Verstärkung benötigt. Neben ihm haben bereits Safety Adon Shuler und Cornerback Justyn Rhett ihr kommen zugesagt.

 
(10.01.2022) 

Eigentlich erschien dieser Beitrag ja immer an Silvester, als Bilanz des abgelaufenen Jahres sowie einem Ausblick auf das kommende.

Aber durch das Bowl Spiel der Irish am 1. Januar geriet diese Ordnung etwas durcheinander. Aber wie sagt man so schön: Besser spät als nie.

Also, ich bedanke mich bei allen Besuchern meiner Webseite und wünsche ein gutes und vor allem gesundes neues Jahr.

Betrachtet man die Saison 2021 rückblickend, so ist sie meiner Meinung deutlich erfolgreicher verlaufen, als vorhergesagt. Denn nach dem enormen Aderlass, besonders in der Offense, in der neben dem Quarterback beinahe die gesamte Offensive Line ersetzt werden musste, sprachen Kenner der Szene von einem Übergangsjahr, in dem der sportliche Erfolg nicht wiederholt werden kann, aber die vielen neuen Spieler wertvolle Wettkampferfahrungen sammeln können.

Dass am Ende dann elf Siege auf der Habenseite verbucht werden konnten, habe zumindest ich nicht erwartet.

Aber bemerkenswert auch das Ende des Jahres, als alle sich auf den anstehenden Fiesta Bowl gegen Oklahoma State vorbereiten wollten. Da ließ Brian Kelly die Bombe platzen, als er den Irish den Rücken kehrte und zu LSU wechselte. Und er hatte auch die Absicht, seine beiden wichtigsten Coaches, Offensive Coordinator Tommy Rees und Defensive Coordinator Marcus Freeman mitzunehmen. Dass beide in Notre Dame bleiben, sehe ich als Riesenglück für die Goldhelme.

Und dass Marcus Freeman zum neuen Head Coach befördert wurde, könnte sich als Glücksgriff für künftige Jahre herausstellen. Denn, dass er als einer der heißesten Anwärter für einen Cheftrainer Posten galt, war in den USA kein Geheimnis.

Allerdings kamen mir Erinnerungen an die Saison 1997. Damals hatte Bob Davie, vormals Defensive Coordinator der Irish, Lou Holtz als Head Coach beerbt. Leider war diese Entscheidung, rückblickend betrachtet, etwas unglücklich. Aber die Geschichte muss sich ja nicht wiederholen. Ich drücke jedenfalls Marcus Freeman ganz fest die Daumen, dass er es besser macht und die gute Arbeit seines Amtsvorgängers fortsetzt.

Die neue Saison startet für Notre Dame am 3. September in Columbus (Ohio). Zu einem echten Knaller kommt es dort, wenn die Irish bei Ohio State zu Gast sein werden. Wie es aussieht wird Tyler Buchner dann sein Debüt als Starting Quarterback feiern. Und viele Nachwuchsspieler, die sich in der vergangenen Saison neu als Starter etablieren konnten, haben eine Menge Erfahrungen sammeln können, die ihnen in der kommenden Saison zugute kommen wird.

Go Irish!

 
(01.01.2022) 

Mit einer ebenso knappen wie unnötigen 35-37 Niederlage im Fiesta Bowl gegen die Oklahoma State Cowboys beendeten die Irish am Neujahrstag eine unter dem Strich erneut erfolgreiche Saison.

Blöd war nur, dass der neue Head Coach Marcus Freeman mit dieser Niederlage in sein neues Amt startete. Dabei sah es bis kurz vor der Halbzeit eigentlich nach einem ungefährdeten Sieg für die Goldhelme aus. Da nämlich führten sie nach vier Touchdown-Pässen von Quarterback Jack Coan auf Lorenzo Styles (29 Yards), Chris Tyree (53 Yards) und zweimal Michael Mayer (aus 16 bzw. 7 Yards) deutlich mit 28-7.

Allerdings fanden die Cowboys mit zunehmender Spielzeit immer besser ins Spiel und schafften noch vor der Halbzeitpause ihren zweiten Touchdown. Mit einer 28-14 Führung für Notre Dame gingen die Mannschaften wenig später in die Pause.

Im dritten Viertel waren die Oklahoma State Cowboys zuerst in Ballbesitz. Und sie setzten den Aufwärtstrend fort, indem sie erneut die Endzone der Goldhelme erreichten. Die schöne Führung war also auf nur noch 7 Punkte zusammen geschmolzen.

Und die Cowboys setzten ihren Höhenflug in diesem Spielabschnitt fort. Noch einmal erreichten sie die Endzone der Irish. Und mit einem Fieldgoal konnten sie erstmals in Führung gehen.

Im Schlussviertel war weiterhin Sand im Getriebe der Offense der Goldhelme, die in diesem Spiel beinahe ausschließlich auf das Passspiel setzte. Die Cowboys konnten dagegen ihre Führung mit zwei weiteren Fieldgoals auf 9 Punkte ausbauen.

Erst gegen Ende der Partie konnten die Irish noch eine erfolgversprechende Angriffsserie hinlegen, die auch mit einem Touchdown abgeschlossen werden konnte (25 Yards Pass von Jack Coan auf Kevin Austin).

Aber da waren auch nur noch 65 Sekunden zu spielen. Die Goldhelme versuchten einen Onside Kick, der aber scheiterte. Damit war das Spiel gelaufen.

Und wie der Spielverlauf es andeutete, hatte die Defense der Goldhelme nicht ihren besten Tag erwischt. Nach bärenstarkem Start gab es im weiteren Spielverlauf reihenweise verpasste Tackles. Und die Passverteidigung wirkte zeitweise hilflos. Mich erinnerte das an die erste Partie der Saison gegen Florida State. Auch da führten die Irish deutlich, nur um im Schlussviertel einzubrechen und noch den Ausgleich hinnehmen zu müssen. Damals konnte das Spiel dann noch in Verlängerung gewonnen werden.

Wenn eine Offense 35 Punkte vorlegen kann, dann sollte das eigentlich ausreichen, um ein Spiel zu gewinnen. Aber das soll keineswegs die Leistung der Cowboys schmälern, die sich mächtig gesteigert und am Ende verdient gewonnen haben.

Irish ohne die Besten

Selbstverständlich soll es keineswegs nach einer Ausrede klingen. Aber die Irish mussten bekanntlich auf die beiden besten Spieler der abgelaufenen Saison verzichten. Sowohl Runningback Kyren Williams als auch Safety Kyle Hamilton hatten schon im Vorfeld erklärt, im kommenden April den Weg in die NFL einzuschlagen. Und da wollten sie halt keine schwere Verletzung riskieren.

Apropos NFL - Inzwischen hat mit Wide Receiver Kevin Austin ein dritter Goldhelm erklärt, vorzeitig in die NFL wechseln zu wollen. Ob er sich damit einen Gefallen tut, bleibt abzuwarten. Immerhin war seine Saison zumindest zu Beginn eher durchwachsen.

Ein vierter Leistungsträger hat bislang noch keine Aussage zu seiner sportlichen Zukunft gemacht: Defensive End Isaiah Foskey, der gegen die Cowboys erneut zu den Besten zählte, könnte mit dem Fiesta Bowl ebenfalls seine College Football Karriere unter dem Golden Dome beendet haben.

Wie dem auch sei, es ist das Wesen des College Football, dass immer wieder Leistungsträger ersetzt werden müssen. Und was dies betrifft, herrscht in Notre Dame Optimismus. Denn die beiden letzten Recruiting Klassen waren sehr vielversprechend. Und die Neuen, die in diesem Jahr in Notre Dame ihr Studium beginnen werden, zählen zu den Besten im Lande. Blöd nur, dass jetzt wieder die lange Pause begonnen hat, bis es endlich wieder los geht. Das wird bekanntlich am 3. September sein. Dann starten die Irish mit einem Auswärtsspiel gegen Ohio State in die neue Saison

 

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Übersicht Spiele

NOTRE DAME 2022
(2 - 2)
Ohio State
N
10
-
21
Marshall
N
21
-
26
California
S
24
-
17
North Carolina
S
45
-
32
BYU
ntrl
08.10.2022
Stanford
heim
15.10.2022
UNLV
heim
22.10.2022
Syracuse
ausw
29.10.2022
Clemson
heim
05.11.2022
Navy
ausw
12.11.2022
Boston College
heim
19.11.2022
USC
ausw
26.11.2022

NOTRE DAME 2021
(11 - 2)
Florida State
S
41
-
38
Toledo
S
32
-
29
Purdue
S
27
-
13
Wisconsin
S
41
-
13
Cincinnati
N
13
-
24
Virginia Tech
S
32
-
29
USC
S
31
-
16
North Carolina
S
44
-
34
Navy
S
34
-
6
Virginia
S
28
-
3
Georgia Tech
S
55
-
0
Stanford
S
45
-
14
Oklahoma State
N
35
-
37

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