Nächstes Spiel am 05.09.2026 Auswärtsspiel gegen WISCONSIN
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Mit einem ungefährdeten 49-20 Sieg gegen den Stanford Cardinal beendeten die Irish früh am Sonntag Morgen (unserer Zeit) ihre reguläre Saison 2025.
Ob dieser Sieg jedoch am Ende ausreicht, um den Freeman Schützlingen auch in diesem Jahr einen Platz in den Playoffs zu sichern, ist derzeit noch vollkommen ungewiss. Es haben noch einige Teams in den verbleibenden Spielen die Chance, ihnen diesen Platz streitig zu machen.
Aber darum ging es gerstern nur am Rande. Die Irish wollten nach dem verpatzten Saisonstart ihre reguläre Saison mit einem überzeugenden Sieg abschließen. Und genau das ist ihnen auch gelungen.
Dabei wurde das Spiel bereits in der ersten Halbzeit entschieden. Denn in diesem Spielabschnitt waren die Gastgeber völlig chancenlos. Und die Goldhelme konnten ihre Überlegenheit auf dem Spielfeld in Punkte ummünzen.
So endete bereits die erste Angriffsserie in der gegnerischen Endzone. Runningback Jeremiyah Love betätigte sich hier quasi als Alleinunterhalter. Denn abgesehen von einem kurzen Pass auf Wide Receiver Malachi Fields war es ausschließlich Love, der den Ball in Richtung Endzone bewegte. Dass er es dann auch war, der das Spielgerät über die letztlich noch fehlenden 2 Yards in die Endzone wuchtete, versteht sich da beinahe von selbst. Nach gut sechs Minuten führte Notre Dame also mit 7-0.
Und nach einem kurzen Ballbesitz der Gastgeber, die kein neues First Down schafften, war Irish Quarterback CJ Carr und seine Offense zurück auf dem Spielfeld. Diesmal war es Runningback Kollege Jadarian Price, der für das Laufspiel der Goldhelme verantwortlich war. Auch er erreichte kurz vor dem Ende des ersten Viertels die gegnerische Endzone. So lautete der Spielstand, als zum ersten Mal die Seiten gewechselt wurden: Stanford 0, Notre Dame 14.
Und gleich zu Beginn des zweiten Viertels erlebten die Zuschauer im Stadion das Highlight der Partie. Was war passiert: Die Irish konnten nach drei Spielzügen kein neues First Down erreichen und schickten deshalb ihren Punter aufs Feld. Ein vierter Versuch mit 9 Yards zu gehen, erschien Head Coach Marcus Freeman wohl etwas zu schwierig, zumal die Goldhelme an der eigenen 16 Yard Linie standen.
Aber punten wollte man nicht. Stattdessen wurde der Ball zu Defensive End Joshua Burnham gespielt. Der war in seiner Zeit an der Highschool auch als Quarterback eingesetzt worden. Er warf einen mustergültigen Pass auf Safety Luke Talich. Und der machte sich ungehindert auf den weiten Weg in die gegnerische Endzone. 84 Yards später führten die Irish mit 21-0.
Zu diesem Zeitpunkt hielt sich Jeremiyah Love zu medizinischen Behandlungen in einem Zelt am Spielfeldrand auf. Er hatte sich bei einem erfolgreichen Lauf eine Rippenverletzung zugezogen und wurde in der Folgezeit nur noch sporadisch eingesetzt.
Glücklicherweise konnte Marcus Freeman bei der Pressekonferenz nach dem Spiel bekanntgeben, dass hier keine ernsthafte Verletzung vorlag und Jeremiyah Love beim nächsten Spiel - entweder im Rahmen der Playoffs oder in einem Bowlspiel - wieder einsatzfähig sein wird.
Seinen Platz auf dem Spielfeld nahm jetzt Runningback Aneyas Williams ein. Und der fügte sich gleich gut ein. So war es ihm am Ende vorbehalten, den Ball zum vierten Touchdown in die Endzone zu befördern.
Es folgte eine erste erfolgversprechende Angriffsserie der Gastgeber. Die endete jedoch auf Höhe der 21 Yard Linie Notre Dames. Von dort brachten sie mit einem sicher verwandelten Fieldgoal erste Punkte auf die Anzeigetafel. Zur Halbzeit führten die Freeman Schützlinge deutlich mit 28-3.
Nach der Pause war Stanford zunächst in Ballbesitz, konnte jedoch kein First Down erzielen und musste punten.
Das brachte die Irish auf Höhe der eigenen 23 Yard Linie in Ballbesitz. Aber nach einem Big Play (Pass von CJ Carr auf seinen Wide Receiver Jordan Faison für 54 Yards Raumgewinn) stand man plötzlich an der gegnerischen 23 Yard Linie. Und von dort fand Carr einige Spielzüge später Jordan Faison in der gegnerischen Endzone mit einem 6 Yard Pass.
Das Spiel war damit faktisch entschieden. Aber man muss dem Cardinal zugestehen, dass die Mannschaft nicht aufgab und bis zum Schluss der Partie um eine Ergebnisverbesserung kämpfte. Sicher half da auch ein leichtes Nachlassen der Irish Defense mit. So konnte Stanford in der verbleibenden Spielzeit noch ein Fieldgoal und zwei Touchdowns erzielen.
Allerdings gelang den Goldhelmen im Schlussviertel noch ein Highlight: Runningback Aneyas Williams beförderte - ganz in Jeremiyah Love Manier - den Ball nach einem 51 Yard Lauf - zum siebten Touchdown seiner Mannschaft - in die Endzone.
Die Irish konnten ihrer Favoritenstellung gerecht werden und fuhren einen nie gefährdeten Sieg ein. Daran hatte auch die gestern wieder überragende Defense einen großen Anteil. Zwei Quarterback Sacks standen am Ende auf der Habenseite (Linebacker Madden Faraimo für 6 Yards Raumverlust; den zweiten Sack teilten sich Linebacker Kollege Drayk Bowen und Defensive Line Spieler Cole Mullins). Dazu kam eine Interception von Cornerback Leonard Moore und die Tatsache, dass das Defensive Backfield der Goldhelme dafür sorgte, dass Stanfords Quarterback nur 18 seiner 37 Pässe vervollständigen konnte. Und der Vollständigkeit halber sei noch erwähnt, dass Stanford nur 86 Yards Raumgewinn durch Laufspiel verbuchen konnte.
Die reguläre Saison der Irish ist damit beendet. Nach den zwei unglücklichen Niederlagen zu Beginn folgten 10 überzeugende Siege. Damit haben die Irish Chancen, sich erneut für die Playoffs zu qualifizieren. Ob es jedoch reicht, hängt in hohem Maß vom Ausgang der am kommenden Wochenende anstehenden Conference Championship Games ab. Deshalb lässt sich momentan keine seriöse Einschätzung abgeben.
Einen Fingerzeig erhalten wir am kommenden Dienstag. Dann wird die vorletzte College Football Playoff Rangliste veröffentlicht. Wenn die Irish ihren neunten Platz halten oder sich vielleicht gar um einen Platz verbessern könnten, wäre das ein gutes Zeichen.
Sollte es für eine Playoff Teilnahme nicht reichen, stünde ein lukratives Bowlspiel für die Goldhelme auf dem Programm. Auf jeden Fall sehen wir unser Team noch mindestens einmal in dieser Saison.
Ich möchte abschließend die Gelegenheit ergreifen, mich bei DAZN zu bedanken. Das Live Stream Portal hat seit Beginn dieser Saison auch US College Football im Angebot. Und dadurch hatten wir die Möglichkeit, das eine oder andere Spiel der Irish live und in guter Qualität mitzuerleben.

Der siebte Neuzugang in der Recruiting Klasse von 2027 wurde gestern bekannt: Amarri Irvin kommt aus Bradenton in Florida und ist Linebacker. Und auf seiner Position zählt er zu den Besten in seiner Highschool Klasse.
Er gab gestern bekannt, dass er im übernächsten Jahr sein Studium an der Universität von Notre Dame beginnen will. Und selbstverständlich plant er auch, die Irish auf dem Football Feld zu verstärken.
Dass er eine Verstärkung ist, zeigt schon die Liste der Colleges, die ihn gern in ihrem Team haben würden: Alabama, Florida, Florida State, Miami, Michigan, Ohio State, Oregon - um hier nur die Big Player zu nennen - liest sich wie das Who is Who des US College Footballs. Am Ende waren drei Colleges in der engeren Wahl: Georgia, North Carolina und Notre Dame.
Für Irish Linebacker Coach Max Bullough ist Irvin ein ganz wichtiger Baustein für sein Team der Zukunft. Entsprechend erfreut zeigte er sich über die Entscheidung des talentierten Nachwuchs Footballers.
Akademische Ausbildung und Football sind gleichermaßen wichtig für Irvin. Beides findet er in Notre Dame, wie er sagt. Das ist sicher auch der Eindruck, den er bei seinen beiden Besuchen der Universität gewonnen hat.
Amarri Irvin entstammt einer Football Familie. Sein Vater Sedrick Irvin spielte Ende der 90er Jahre für die Michigan State Spartans. Dem folgte eine erfolgreiche NFL Karriere, in der er für die Detroit Lions und Miami Dolphins aktiv war. Und sein Bruder Sedrick jr. hatte 2023 ursprünglich die Absicht, ebenfalls nach Notre Dame zu kommen. Aber letztlich hat er sich für ein Studium in Stanford entschieden.
Irvin ist - wie erwähnt - der siebte Neuzugang der Recruiting Klasse von 2027 und dort nach Ellis McGaskin der zweite Linebacker.

Gestern wurde die aktuelle College Football Playoff Rangliste veröffentlicht. Sie zeigt Notre Dame nach wie vor auf Platz 9. In der ersten Runde der Playoffs würden die Freeman Schützlinge bei Oklahoma antreten müssen.
Das aber ist alles noch lange nicht in Stein gemeißelt. Denn die in Kürze anstehenden Championship Games in den großen College Football Conferences werden ganz sicher noch Änderungen in der Rangliste nach sich ziehen. Und das ist für die Irish keine gute Nachricht. Denn sie haben nach dem Spiel am kommenden Samstag keine Möglichkeit mehr, sich für einen Platz im Zwölferfeld der Playoff Teilnehmer zu empfehlen.
Daher ist es enorm wichtig, dass sie am Samstag in Palo Alto gegen den Stanford Cardinal einen guten Eindruck hinterlassen und sich mit einem deutlichen Sieg in guter Erinnerung halten.
Nur, und das ist der Haken an der Geschichte: Die Spiele zwischen Stanford und Notre Dame haben inzwischen Derby Charakter. Und da ist die Sieg-Niederlagen Bilanz der aktuellen Saison häufig nebensächlich. Hoffen wir also, dass die Goldhelme am kommenden Sonntag mit einem überzeugenden Sieg die Heimreise aus dem sonnigen Kalifornien antreten können.
Das Spiel wird übrigens live bei DAZN zu sehen sein. Allerdings müssen wir dazu sehr früh aufstehen. Der Kickoff ist um 4:30 Uhr unserer Zeit, also am frühen Sonntag Morgen.
Die Irish gehen als klarer Favorit in dieses Spiel, denn Stanford befindet sich aktuell im Umbruch und konnte in dieser Saison nur 4 der 11 ausgetragenen Spiele gewinnen. Allerdings gelang ihnen am vergangenen Samstag ein deutlicher 31-10 Sieg gegen California.
Quarterback Ben Gulbranson konnte bislang 148 seiner 260 Pässe für einen Raumgewinn von 1813 Yards vervollständigen. Dabei erzielte er 9 Touchdowns, warf jedoch auch 10 Interceptions. CJ Williams ist dabei seine Lieblings Anspielstation. Der fing 58 Pässe für 735 Yards und 6 Touchdowns.
Das Laufspiel des Cardinal wird getragen von Micah Ford. 145 mal hat er den Ball getragen und dabei 643 Yards Raumgewinn und 4 Touchdowns erzielt.
Damit wird sich am Samstag die Defense der Goldhelme auseinandersetzen müssen. Aber dabei kann Defensive Coordinator Chris Ash leider nicht auf einen seiner Besten zurückgreifen: Linebacker Kyngstonn Villiamu-Asa zog sich gegen Syracuse am vergangenen Samstag eine Knieverletzung zu. Seine Saison ist damit definitiv vorzeitig beendet.
Damit verlängert sich die Liste der verletzungsbedingten Ausfälle bei den Irish weiter, zumal auch Cornerback Chance Tucker mit einem Beinbruch ausfallen wird.
Diese Liste umfasst mit Peter Jones, Charles Jagusah, Billy Schrauth und Ashton Craig gleich vier Leistungsträger aus der internen Offensive Line (Offensive Guard, Center). Dazu gesellen sich die beiden Defensive Tackles Sean Sevillano und Gabe Rubio.
Dagegen besteht immerhin eine Chance, dass Kicker Noah Burnette seine Rippenverletzung auskuriert hat und wieder mitspielen kann. Auch Safety Tae Johnson, der letzte Woche gegen Syracuse fehlte, könnte wieder dabei sein.
Dagegen kann Stanford beinahe aus dem Vollen schöpfen. Es gibt hinter einigen Akteuren zwar Fragezeichen. Aber es scheint, als wären alle Leistungsträger einsatzbereit.
Die Story der Rivalität zwischen Stanford und Notre Dame begann vor genau 100 Jahren. Damals, am 1. Januar 1925, standen sich beide Team in Rose Bowl erstmals gegenüber. Die Irish siegten mit 27-10.
Danach setzte jedoch eine lange Pause ein. Erst seit den späten 80er Jahren traten beide Teams wieder regelmäßig gegeneinander an. So kam es mittlerweile zu 38 Aufeinandertreffen, von denen Notre Dame 24 zu seinen Gunsten entscheiden konnte. Zuletzt standen sich beide Mannschaften am 12. Oktober 2024 im Notre Dame Stadium gegenüber. Die Irish siegten deutlich mit 49-7.
Und ein Sieg in dieser "Preislage" braucht es am Samstag auch, wenn Notre Dame auch in diesem Jahr die Qualifikation für die Playoffs schaffen will. Drücken wir dazu ganz fest die Daumen.

Ein außergewöhnliches Spiel erlebten die 77.622 Zuschauer gestern im Notre Dame Stadium im Spiel der Irish gegen die Syracuse Orange. Am Ende stand ein 70-7 Sieg auf der Anzeigetafel. Das allein war schon außergewöhnlich. Denn das letzte Mal, dass die Goldhelme 70 Punkte und mehr in einem Spiel erzielt haben, liegt schon gut 65 Jahre zurück. Damals, am 2. November 1940 siegten sie gegen Army mit 74-0.
Aber das allein war es nicht, was dieses Spiel zu etwas außergewöhnlichem machte. Denn als die Offense der Goldhelme gestern erstmals das Spielfeld betrat, waren schon knapp acht Minuten gespielt. Und der Spielstand lautete 21-0 für Notre Dame.
Gegen am Anfang völlig überforderte Gäste war es die Defense, die zweimal punkten konnte. Und einmal waren es die Special Teams, die für Bewegung auf der Anzeigetafel sorgten:
Gerade mal 50 Sekunden war das Spiel alt, da gelang Safety Jalen Stroman eine Interception. Und er trug den Ball über 44 Yards direkt in die gegnerische Endzone.
Wenig später mussten die Gäste punten. Da war es Safety Luke Talich, der den Ball nach einem missglückten Punt zum zweiten Touchdown verwandelte (22 Yards Return).
Und erneut nur wenige Minuten später hatte Irish Cornerback Leonard Moore seinen großen Auftritt. Auch er trug eine Interception (über 46 Yards) zum Touchdown in die gegnerische Endzone.
Und als dann endlich auch die Offense der Goldhelme in das Geschehen eingreifen konnte, dauerte ihr Auftritt gerade mal 36 Sekunden. Denn nach einem kurzen Pass von Quarterback CJ Carr auf seinen Wide Receiver Jordan Faison folgte der erste große Auftritt von Runningback Jeremiyah Love. Der legte nämlich die noch fehlenden 45 Yards am nächsten Touchdown in einem Rutsch zurück.
Aber das waren noch nicht die letzten Punkte im ersten Viertel. Runningback Kollege Jadarian Price fand ebenfalls mit einem sehenswerten 58 Yards Lauf die Endzone. Und so war die Partie eigentlich beim ersten Seitenwechsel bereits so gut wie entschieden. Spielstand nach dem ersten Viertel: Syracuse 0, Notre Dame 35.
In Viertel zwei folgten zwei weitere Touchdowns. Einmal bediente CJ Carr seinen Wide Receiver Will Pauling mustergültig mit einem kurzen 6 Yard Pass in der Endzone. Und wenig später war es erneut Jeremiyah Love, der den Ball in die Endzone trug, diesmal aus 14 Yards Entfernung.
Bei Halbzeit führten die Freeman Schützlinge also mit 49-0.
Halbzeit zwei begann, wie der erste Spielabschnitt geendet hatte: Mit Punkten für Notre Dame. Verantwortlich einmal mehr Jeremiyah Love, der die erste Angriffsserie seiner Mannschaft mit einem tollen 68 Yard Touchdown krönte.
Danach begann Head Coach Marcus Freeman früh damit, die Spieler der ersten Mannschaft gegen Ergänzungsspieler zu tauschen. So kam beispielsweise früh im dritten Viertel Quarterback Kenny Minchey aufs Feld.
Und der führte seine Mannschaft - es war bereits das Schlussviertel im Gange - zu zwei weiteren Touchdowns. Einmal war es Runningback Aneyas Williams (30 Yard Lauf), und dann trug er selbst den Ball zum zehnten Touchdown seiner Mannschaft in die gegnerische Endzone (25 Yards Lauf).
Unmittelbar vor dem Ende der Partie - zu spielen waren nur noch 7 Sekunden - kamen die Gäste aus Syracuse noch zu ihrem Ehren Touchdown.
Was in den bisherigen Ausführungen überhaupt keine Erwähnung fand: Die Defense der Irish dominierte den Gegner nach Belieben. Dabei wurde ein neuer Schulrekord aufgestellt. Denn 15 Tackles für Raumverlust gab es noch nie in einem Spiel der Irish. Fünf Quarterback Sacks waren in dieser Statistik enthalten (Defensive End Boubacar Traore für 3 Yards Raumverlust, Linebacker Madden Faraimo für 4 Yards Raumverlust, Linebacker Drayk Bowen (9 Yards), sowie die Defensive Tackles Jason Onye, Jared Dawson, Donovan Hinish und Defensive End Bryce Young, die sich die übrigen beiden Sacks teilten).
Neben den beiden Interceptions von Jalen Stroman und Leonard Moore konnte auch Safety Ethan Long noch einen Pass des Gegners abfangen. Syracuse hatte am Ende einen Raumgewinn von lediglich 207 Yards erzielt.
Die Offense der Goldhelme konnte sich weitgehend auf ihr dominierendes Laufspiel verlassen, das 329 Yards Raumgewinn einbrachte. Lediglich 15 Pässe teilten sich die beiden eingesetzten Quarterbacks, die zusätzliche 67 Yards Raumgewinn einbrachten.
So hatte CJ Carr einen geruhsamen Arbeitstag. Er vervollständigte 5 seiner 9 Pässe für 49 Yards und einen Touchdown. Kenny Minchey warf 6 Pässe, von denen 4 beim Mitspieler ankamen für weitere 18 Yards Raumgewinn.
Star des Abends war aber eindeutig Runningback Jeremiyah Love. Der trug den Ball 8 mal und erzielte damit 171 Yards Raumgewinn, inkl. 3 Touchdowns.
Zur Ehrenrettung der Gäste aus Syracuse dürfen wir nicht vergessen, dass sie ohne ihren etatmäßigen Quarterback auskommen mussten. Steve Angeli, der im Frühjahr von Notre Dame nach Syracuse gewechselt war, hatte dort einen verheißungsvollen Start. Mit ihm wurden drei der ersten vier Spiele gewonnen. Nur verletzte er sich in Spiel 4 schwer (Achillessehne). Für ihn war die Saison leider vorzeitig beendet. Und ohne ihn (gestern fehlte zudem noch der etatmäßige Runningback) gab es in der Folgezeit nur noch Niederlagen. So wurde, was eigentlich ein sportliches Highlight werden sollte, eine einseitige Angelegenheit daraus.
Angeli war mit nach Notre Dame gereist und wurde von seinen ehemaligen Mannschaftskollegen herzlich begrüßt.
Das war das vorletzte Spiel der Goldhelme in der regulären Saison 2025. Dabei sind sie jetzt in einer schwierigen Situation: Zwar rangieren sie wohl auch in der nächsten College Football Playoff Rangliste auf einem Platz, der eine mögliche Qualifikation für die Playoffs bedeuten würde. Aber ob das so bleibt, müssen wir abwarten. Denn das letzte Spiel am kommenden Samstag gegen Stanford (wird von DAZN übertragen) hilft wenig in der Endabrechnung, weil in die Rangliste halt auch die Bilanzen der Gegner mit einfließen. Und da kann Stanford mit nur drei Saisonsiegen wenig beitragen. Hoffen wir, dass es am Ende reicht.
Mit dem gestrigen klaren Sieg gegen Syracuse haben die Freeman Schützlinge jedoch ein Ausrufezeichen setzen können, das ganz sicher von den Verantwortlichen für die Rangliste registriert wurde. Aber eine ähnlich dominierende Vorstellung am kommenden Samstag wäre sicher hilfreich ...

Am kommenden Samstag sollte es eigentlich ein Wiedersehen mit dem ehemaligen Quarterback der Irish, Steve Angeli, geben. Der hat bekanntlich nach dem Spring Camp Notre Dame verlassen und ist zu Syracuse, dem Gegner der Irish am Samstag, gewechselt. Aber daraus wird leider nichts. Denn er hat sich eine Achillessehnen Verletzung zugezogen, die seine Saison vorzeitig beendet hat.
Das Ausscheiden des neuen Stamm Quarterbacks der Syracuse Orange ist sicher mit ein Grund dafür, dass die hohen sportlichen Erwartungen sich nicht erfüllt haben. Nach gutem Start mit drei Siegen in den ersten vier Spielen gab es seitdem nur noch Niederlagen. Drei Siege und sieben Niederlagen lautet die aktuelle Saisonbilanz.
Auf dem Papier scheinen die Irish also leichtes Spiel zu haben. Aber wie schnell man in Schwierigkeiten geraten kann, wenn man einen Gegner auf die leichte Schulter nimmt, haben wir noch vor wenigen Wochen sehen können. Gegen Boston College konnte man nämlich den Eindruck gewinnen, die Goldhelme wären nur mit halber Konzentration bei der Sache. Zwar haben sie letztlich noch die Kurve gekriegt. Das aber erst nach einem Big Play der Defense und einer folgenden deutlichen Leistungssteigerung im Schlussviertel.
Für Leichtsinn ist also kein Platz unter dem Golden Dome. Immerhin steht die mögliche Qualifikation für die Playoffs auf dem Spiel. Und die ist beileibe noch nicht sicher.
Nach dem Ausfall von Steve Angeli hat Ricky Collins die Spielmacher Position übernommen. Dessen Bilanz ist durchaus in Ordnung. Nur die 10 Interceptions fallen auf. Und das sind keine guten Voraussetzungen, um gegen die bekannt starke Passverteidigung der Irish gute Chancen zu haben.
Johntay Cook ist mit 518 Yards aus 41 Passfängen und 2 Touchdowns der Nummer eins Wide Receiver. Und das Laufspiel wird dominiert von Yasin Willis. 129 mal hat er den Ball getragen und damit 558 Yards Raumgewinn und 4 Touchdowns erzielt.
In der Defense fällt Cornerback Devien Kerr auf. Der konnte in den bisherigen zehn Spielen der regulären Saison drei Interceptions verbuchen.
Während bei Syracuse mit Steve Angeli ein wichtiger Schlüsselspieler ersetzt werden muss, ist die Liste der Ausfälle bei Notre Dame etwas länger. Und da ist in erster Linie die innere Offensive Line (Center, Offensive Guards) betroffen, wo mit Ashton Craig, Billy Schrauth, Charles Jagusah und Peter Jones gleich vier Leistungsträger ersetzt werden müssen.
Auch in der Defensive Line fehlen zwei wichtige Akteure mit Gabe Rubio und Sean Sevillano. Zudem wird derzeit überlegt, den schon seit einiger Zeit verletzten Wide Receiver Jaden Greathouse in dieser Saison nicht mehr einzusetzen (Red Shirt).
Fehlen wird am Samstag mit Noah Burnette der etatmäßige Kicker. Und Ersatzmann Eric Schmidt konnte bislang keinen seiner drei Fieldgoal Versuche in Punkte ummünzen.
Traditionell ist das letzte Heimspiel der Irish der Senior Day. Da werden vor der Partie die Spieler namentlich genannt und von Eltern/Verwandten auf dem Spielfeld in Empfang genommen, die (vermutlich) ihr letztes Heimspiel für die Goldhelme bestreiten. Außerdem laufen diese Akteure nach dem Spiel noch eine Ehrenrunde durchs Stadion.
Bislang standen sich Syracuse und Notre Dame elf mal gegenüber. Acht mal siegten die Irish. Die letzte Begegnung war am 29. Oktober 2022. Die Irish siegten da auswärts mit 41-24.
Kickoff der Partie ist um 21:30 Uhr unserer Zeit und wird, wie stets seit der Saison 1991, vom Irish Haussender NBC exklusiv übertragen. Und der bietet wieder allen Irish Fans außerhalb der USA die Möglichkeit, das Spiel via Live Stream zu sehen.
Hoffen wir auf ein gutes Spiel mit erfreulichem Ende, so dass wir weiter von der Playoff Qualifikation unserer Irish träumen dürfen.
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