Nächstes Spiel am 10.10.2020 im Notre Dame Stadium gegen FLORIDA STATE

Beiträge 2020

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(28.09.2020) 

Wide Receiver Deion Colzie, einer der Besten seines Highschool Jahrganges, erklärte heute, dass er sich letztendlich doch für die Irish entschieden hat.

Bereits am 12. Oktober des letzten Jahres hatte er den Irish seine mündliche Zusage gegeben, sie aber später zurückgenommen. Lange wurde er danach mit Oklahoma in Verbindung gebracht. Aber letztlich blieben Florida, Tennessee und Notre Dame in seiner Top List übrig. Heute gab er den Irish also zum zweiten Mal seine mündliche Zusage.

Nachdem in der vergangenen Woche Cornerback Phil Riley seine mündliche Zusage für die Irish zurückgezogen hat, stehen jetzt wieder 18 Neuzugänge für das nächste Jahr auf der Haben-Liste der Goldhelme.

 
(23.09.2020) 

Das ging ja schneller als erwartet: Neuer Termin für das reguläre ACC Spiel zwischen den Irish und den Wake Forest Demon Deacons ist der 12. Dezember 2020.

Selbstverständlich gibt es zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Kickoff Zeit. Aber die soll in Bälde nachgeliefert werden. Das ursprünglich geplante Spiel beider Mannschaften am kommenden Samstag sollte vom US Fernsehsender ABC übertragen werden. Ob der dann auch die verschobene Partie überträgt, bleibt abzuwarten.

Für die Goldhelme bedeutet der Ausfall jetzt erst mal zwei Wochen Pause bevor es dann planmäßig am 10. Oktober weitergeht mit dem Heimspiel gegen die Florida State Seminoles.

 
(23.09.2020) 

Die College Football Saison 2020 ist alles andere, nur nicht langweilig. So wurde heute bekannt, dass die für kommenden Samstag angesetzte Partie der Irish gegen die Wake Forest Demon Deacons abgesagt wurde.

Der Spielabsage vorausgegangen war der Ausfall des Mannschaftstrainings der Irish am gestrigen Dienstag. Und der Grund: Sieben Spieler der Goldhelme waren positiv auf Sars-Cov2 getestet worden.

Allerdings ist geplant, das Spiel später nachzuholen. So würde sich bereits der übernächste Samstag (3. Oktober) als Nachholtermin anbieten, weil dann beide Mannschaften spielfrei hätten. Möglich ist jedoch auch eine Verschiebung auf einen späteren Termin. Lassen wir uns einfach überraschen, was die College Football Saison 2020 uns noch zu bieten hat ...

 
(19.09.2020) 

Mit einem deutlicher als erwartet ausgefallenen 52-0 Sieg gegen die South Florida Bulls gelang den Irish eine späte Revanche für die überraschende Heimniederlage vor neun Jahren.

Dabei zeigte sich insbesondere die Offense deutlich verbessert im Vergleich zur Vorwoche. Vor allem die Offensive Line präsentierte sich in prächtiger Spiellaune, was sich eindrucksvoll im durch Laufspiel erzielten Raumgewinn zeigte. Da standen für die Goldhelme am Ende 281 Yards in der Spielstatistik. Quarterback Ian Book konnte sich deshalb auf 21 Passversuche beschränken. 144 Yards, kein Touchdown und keine Interception, so lautete seine Bilanz, die jedoch durch drei erzielte Touchdowns durch Läufe ergänzt wurde.

Auftakt nach Maß

Die Irish waren als erstes Team in Ballbesitz. Und den nutzten sie gleich zum ersten Touchdown. Book trug den Ball für die letztlich noch fehlenden 4 Yards in die Endzone.

Die Gäste taten sich in der ersten Halbzeit sehr schwer, konnten so gut wie keine offensiven Akzente setzen. Dafür waren die Goldhelme schnell wieder in Ballbesitz, den sie erneut mit einem Touchdown abschlossen. Diesmal war es Speedster Chris Tyree, der mit einem 1 Yard Lauf erstmals im Trikot der Irish die Endzone erreichte.

Und so ging es vor der Halbzeitpause weiter. Die Bulls waren immer nur kurz im Ballbesitz, ohne nennenswerten Raumgewinn zu erzielen. Die Irish nutzten dagegen ihre Chancen zu drei weiteren Touchdowns im zweiten Viertel (Ian Book, 1 Yard Lauf, CBo Flemister, 26 Yard Lauf und erneut Ian Book, 1 Yard Lauf).

Als sich beide Mannschaften in die Halbzeitpause verabschiedeten, war die Partie beim Spielstand von 35-0 für Notre Dame eigentlich schon entschieden.

In der zweiten Halbzeit kamen die Bulls besser ins Spiel. Zweimal drangen sie bis in die Red Zone der Irish vor. Allerdings wollten sie sich da nicht mit Fieldgoals begnügen, sondern spielten die vierten Versuche aus, wobei die Irish Defense neue erste Versuche verhinderte.

In der Offense schaltete Notre Dame im zweiten Durchgang einen Gang zurück. So stand im dritten Viertel ein 22 Yard Fieldgoal von Jonathan Doerer, sowie ein Special Teams Touchdown durch Jordan Botelho (geblockter Punt in der Endzone gesichert) zu Buche.

Danach hatten sie Stammspieler Feierabend und die Ergänzungsspieler konnten in der verbleibenden Spielzeit wertvolle Spielerfahrungen sammeln. So kam ein weiterer Neuling im Irish Trikot zu seinem ersten Einsatz: Quarterback Drew Pyne musste für den etatmäßigen zweiten Spielmacher Brendon Clark einspringen. Er machte seine Sache gut und führte seine Mannschaft noch zu einem weiteren Touchdown im Schlussviertel. Runningback Jafar Armstrong trug den Ball über die zuletzt noch fehlenden 5 Yards in die Endzone.

Fazit

Die Irish dominierten das Spiel auf beiden Seiten des Balles. Dank einer tadellosen Leistung der Offensive Line konnten gleich drei Runningbacks nennenswerten Raumgewinn für ihre Mannschaft erzielen (CBo Flemister 127 Yards, Chris Tyree 65 Yards und Kyren Williams 67 Yards).

Auf der anderen Seite dominierte die Defensive Line Spiel und Gegner. Insbesondere das Laufspiel der Bulls wurde über weite Strecken abgemeldet. Herausragend in der Defense war jedoch ein Linebacker: Jack Kiser kam - eigentlich als Drittbesetzung - nur zum Einsatz, weil mit Marist Liufau und Shane Simon die beiden etatmäßigen Outside Linebacker verletzungsbedingt passen mussten. Kiser mache ein gutes Spiel und war am Ende mit acht Tackles Top-Tackler der Goldhelme.

Erwähnenswert sind schließlich noch zwei Neulinge, die auf sich aufmerksam machen konnten. Cornerback Clarence Lewis zeigte bei seinem ersten Start im Irish Trikot eine starke Leistung. Und Defensive End Alexander Ehrensberger (aus Düsseldorf) kam im Schlussviertel noch zum Einsatz, den er zu zwei Tackles für Raumverlust (inkl. ein Quarterback Sack) nutzte.

 
(12.09.2020) 

Eine starke Defense war der Garant für den 27-13 Auftaktsieg gegen die Duke Devils. In der Offense lief es dagegen noch nicht ganz rund. Man merkte Quarterback Ian Book an, dass ihm mit Tight End Cole Kmet und den Wide Receivern Chase Claypool und Chris Finke die drei Top-Anspielstationen für seine Pässe fehlten. Dazu kam, dass Hoffnungsträger Kevin Austin momentan verletzt ist.

Aber dafür machte ein Mann auf sich aufmerksam, den viele Fans eigentlich nicht auf der Rechnung hatten: Runningback Kyren Williams war der herausragende Akteur in der Offense. Insgesamt 205 Yards Raumgewinn steuerte er bei (112 Yards durch 19 Läufe, sowie 93 Yards durch zwei Passfänge). Dazu kamen noch zwei Touchdowns.

ACC Logo auf dem Spielfeld

Den Zuschauern im Notre Dame Stadium ist sicher der "ACC" Schriftzug aufgefallen, der auf dem Spielfeld zu sehen war. Außerdem trugen die Spieler das Logo der Atlantic Coast Conference auf ihren Trikots. Damit wurde deutlich, dass die Irish in dieser Saison als Voll-Mitglied dieser Conference antreten. Gleich zehn der elf regulären Saisonspiele gehen gegen Teams aus der ACC. Den Anfang machte Duke.

Duke mit besserem Start

Während die Goldhelme, insbesondere in der Offense, am Anfang überhaupt nicht in Tritt kamen, waren die Devils gleich hellwach. Die 3-0 Führung durch ein Fieldgoal Mitte des ersten Viertels war hochverdient. Und mit diesem Spielstand wurden dann auch erstmals die Seiten gewechselt.

Die Irish benötigten dagegen einen Weckruf. Da das Stadion nur spärlich besetzt war, nur etwa 15.000 bis 20.000 Zuschauer verloren sich auf den Rängen, war es ein Big Play, das die Goldhelme augenblicklich hellwach werden ließ: Bei einem vierten Versuch und 8 auf Höhe der eigenen 21 Yard Linie schickte Irish Head Coach Brian Kelly seinen Punter aufs Feld. Aber Jay Bramblett kickte den Ball nicht zum Gegner, sondern trug ihn für einen Raumgewinn von 14 Yards zu einem neuen First Down für seine Mannschaft.

Mit dieser hoch riskanten und daher völlig unerwarteten Aktion blieben die Irish in Ballbesitz. Und den nutzten sie zum ersten Touchdown der neuen Saison. Runningback Kyren Williams tankte sich letztlich in die Endzone (1 Yard Lauf) und brachte seine Mannschaft in Führung.

Die Gäste kamen kurz vor der Halbzeit noch zu einer tollen Angrifsserie, die sie bis an die 1 Yard Linie der Irish brachte. Aber die Defense verhinderte in dieser Situation einen Touchdown. Die Gäste mussten sich mit dem Trostpreis, einem kurzen Fieldgoal, zufrieden geben.

Den Goldhelmen blieben noch 73 Sekunden, um zurück zu schlagen. Dabei galt es, eine Schrecksekunde zu überstehen. Ian Book, der bereits in der Angriffsserie zuvor eine Interception fabriziert hatte, warf den Ball erneut zu einem Gegenspieler. Aber glücklicherweise hatten die Schiedsrichter, die das Spiel sehr gut geleitet haben, einen Regelverstoß der Gäste erkannt (Offside). Somit konnten die Hausherren ihre Angriffsserie fortsetzen. Und die endete - quasi mit dem Halbzeitpfiff - mit einem 48 Yard Fieldgoal von Irish Kicker Jonathan Doerer.

Damit lautete der Spielstand zur Halbzeit: Duke 6, Notre Dame 10.

Das dritte Viertel begann mit Ballbesitz Notre Dame. Aber der dauerte nicht lange. Die Gäste waren schnell wieder mit ihrer Offense auf dem Feld. Dies jedoch auch nur sehr kurz, denn Irish Linebacker Jeremiah Owusu forcierte einen Fumble, Safety Shaun Crawford sicherte den Ball für seine Mannschaft, und Ian Book war mit seiner Offense schnell wieder zurück auf dem Feld.

Diesmal lief es deutlich besser. Allerdings brauchte es erneut ein Big Play. Das fand statt auf Höhe der 26 Yard Linie der Devils. Dort mussten die Goldhelme ein viertes Down absolvieren. Wider erwarten schickte Brian Kelly nicht seinen Kicker aufs Feld. Stattdessen übergab Book den Ball an seinen überragenden Runningback Kyren Williams, der sich - glänzend unterstützt durch einige tolle Blocks - auf und davon machte zu seinem zweiten Touchdown.

Damit führte Notre Dame jetzt mit 17-6. Allerdings hatte Duke das Spiel noch lange nicht abgehakt. Kurz vor Ende des dritten Viertels waren sie zum ersten Mal in der Endzone der Irish. Nach diesem Touchdown führte Notre Dame nur noch mit 17-13.

Die Antwort der Goldhelme war eine gut sechs minütige Angriffsserie, die mit dem dritten Touchdown abgeschlossen wurde. Am Ende fand Ian Book seinen Receiver Avery Davis mit einem 17 Yards Pass in der Endzone.

Den Schlusspunkt der Partie bildete ein weiteres Fieldgoal von Jonathan Doerer, diesmal aus 34 Yards. Die Irish waren erfolgreich in die College Football Saison 2020 gestartet.

Fazit

Wie so häufig in der Vergangenheit benötigten die Goldhelme in der Offense einige Zeit, um zu ihrem Spiel zu finden. Aber dann dominierte die Mannschaft Spiel und Gegner.

Unglücklicherweise gab es zwei verletzungsbedingte Ausfälle zu beklagen. Wide Receiver Ben Skowronek schied aus mit einer Oberschenkelzerrung. Aber deutlich schwerer wiegt der Ausfall von Safety Kyle Hamilton, der im dritten Viertel vom Platz musste. Insider berichten, dass er sich einen verstauchten Knöchel eingehandelt hat. Ob er am nächsten Samstag gegen South Florida eingesetzt werden kann, ist im Moment zumindest fraglich.

In der Offense konnte Ian Book 19 seiner 31 Pässe vervollständigen für 263 Yards Raumgewinn, eine Interception und ein Touchdown. Positiv ragte Wide Receiver Joe Wilkins heraus, der für den verletzten Ben Skowronek aufs Feld kam. Er steuerte vier wichtige Passfänge für 44 Yards Raumgewinn bei. Und als gelungen kann man das Debüt von Tight End Michael Mayer bezeichnen. Er fing drei Pässe von Book für 38 Yards Raumgewinn.

Aus der starken Defense ragte Top Tackler Jeremiah Owusu heraus. Er schaffte neun Tackles, einen Quarterback Sack (6 Yards Raumverlust) und forcierte einen Fumble. Kyle Hamilton war bis zu seinem Ausscheiden auffälligster Akteur im Defensive Backfield. Er brachte es auf sieben Tackles. Und mit Defensive End Isaiah Foskey fiel ein Nachwuchs Akteur sehr positiv auf. Er war ein ums andere Mal im Offensive Backfield der Devils zu finden. Ein Quarterback Sack für 10 Yards Raumverlust geht auf sein Konto.

Sorry!

Nach meinen Informationen sollte das Spiel am 14. September 2020 zur Prime Time ausgetragen werden. Diesen Termin hatte ich mir auch ganz dick rot im Kalender markiert. Irgendwie ist mir aber entgangen, dass die Partie wieder auf den ursprünglichen Termin am 12. September zurück verlegt wurde. Dadurch habe ich, ebenso wie alle, die sich auf meine Angaben verlassen haben, das Spiel verpasst. Das tut mir leid.

Aber für alle, die das Spiel noch gerne sehen möchten hier ein Tipp: Die Internet Seite onlinetvrecoder.com erlaubt es, TV Programm herunterzuladen. Die gute Nachricht: Dort sind auch einige US-Sender erreichbar, unter anderen NBC. Ihr könntet also die Partie herunterladen (Standardauflösung, Dateigröße etwa 2,7 GB) und auf Eurem PC oder Fernseher (mittels USB-Stick) anschauen. Einziger Haken: Ihr benötigt dazu Premium Status. Und der kostet 1,99 EURO pro Monat. Wem also die Möglichkeit, Irish Heimspiele zeitversetzt ansehen zu können, diesen immensen Betrag wert ist, dem kann ich den Service sehr empfehlen. Ich nutze ihn seit vielen Jahren und konnte mir so die Heimspiele der Irish sichern.

 

Interessantes

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2022: 3 Neuzugänge
Ergebnis-Datenbank

Übersicht Spiele

NOTRE DAME 2020
(2 - 0)
Duke
S
27
-
13
South Florida
S
52
-
0
Florida State
heim
10.10.2020
Louisville
heim
17.10.2020
Pittsburgh
ausw
24.10.2020
Georgia Tech
ausw
31.10.2020
Clemson
heim
07.11.2020
Boston College
ausw
14.11.2020
North Carolina
ausw
27.11.2020
Syracuse
heim
05.12.2020
Wake Forest
ausw
12.12.2020

NOTRE DAME 2019
(11 - 2)
Louisville
S
35
-
17
New Mexico
S
66
-
14
Georgia
N
17
-
23
Virginia
S
35
-
20
Bowling Green
S
52
-
0
USC
S
30
-
27
Michigan
N
14
-
45
Virginia Tech
S
21
-
20
Duke
S
38
-
7
Navy
S
52
-
20
Boston College
S
40
-
7
Stanford
S
45
-
24
Iowa State
S
33
-
9

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