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Beiträge 2005

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(31.12.2005) 
Vor Jahresfrist fiel die sportliche Bilanz etwas anders aus als heute. Damals war es in erster Linie die Hoffnung auf bessere Zeiten, die uns Irish Fans aufrecht hielt. Gerade aus diesem Grunde war die gerade abgelaufene Saison 2005 so traumhaft. Und mit den Spielern, die ab der kommenden Saison in Notre Dame studieren und Football spielen werden, besitzen die Irish eine glänzende Perspektive für die kommenden Jahre.

Mit Charlie Weis ist der sportliche Erfolg nach Notre Dame zurückgekehrt. Nach acht mehr oder weniger durchwachsenen Jahren (1997 bis 2001 unter Head Coach Bob Davie und 2002 bis 2004 unter Head Coach Tyrone Willingham) besitzen die Irish nun wieder einen Head Coach der Extraklasse.

Wir alle erinnern uns noch an das Ende der Saison 2004. Die Defense hatte Haus der offenen Tür - 14 Touchdownpässe in den letzten drei Spielen sprechen da eine deutliche Sprache - und die Offense kam irgendwie nicht so recht auf Touren. Wie sollte da ein neuer Cheftrainer eine Wende zum Besseren herbeiführen, zumal im Offensivbereich praktisch alle Spieler des Vorjahres noch zur Verfügung standen.

Nun, wie wir inzwischen wissen, es geht. Charlie Weis begann zunächst damit, der Mannschaft neues Selbstvertrauen einzuimpfen. Dann begann er, sein geniales Offense-System zu implementieren. Und obwohl die Mannschaft noch längst nicht 100% des Spielsystems umgesetzt hat, reichte es doch zum größten Umschwung unter den 117 Teams der ersten Divison im US-College Football. In 2004 erzielten die Irish durchschnittlich 345,5 Yards pro Spiel. Im letzten Jahr waren es 489,1. Ebenso deutlich ist der Anstieg im zählbaren Bereich, den erzielten Punkten. Waren es 2004 noch 24,1 - so brachte das letzte Jahr eine Steigerung auf 38,18 Punkten pro Spiel (ein neuer Schulrekord).

Am Ende wurden Schulrekorde reihenweise pulverisiert. So war Brady Quinn der erste Quarterback in der Geschichte Notre Dames, der in einer Saison mehr als 3.000 Yards Raumgewinn durch Passspiel erzielen konnte. Überhaupt war der Spielmacher der Irish eine der Top-Stories in den USA. Nach nur drei Jahren als Starter ist er inzwischen im Besitz beinahe aller Rekorde, die für seine Position geführt werden. Mit Jeff Samardzija und Maurice Stovall hatte er gleich zwei Passempfänger an seiner Seite, die mehr als 1.000 Yards Raumgewinn erzielten (überflüssig zu erwähnen, dass auch hier die Schulrekorde purzelten). Und schließlich zählte auch Runningback Darius Walker zu den Gewinnern des Jahres, als er mehr als 1.000 Yards erlaufen konnte. Aber die Gruppe, die das alles ermöglicht hatte, blieb im Hintergrund: Die Offensive Line präsentierte sich die ganze Saison über als zuverlässige und kaum zu überwindende Einheit.

Dass die Defense da statistisch nicht mithalten konnte, war eigentlich klar. Immerhin musste die Mannschaft auf acht Positionen neu besetzt werden. Allerdings brachte der neue Defensive Coordinator Rick Minter eine neue Mentalität mit. Die äußerte sich in erster Linie in der Fähigkeit Big Plays zu produzieren, wenn sie gebraucht wurden. Sei es der Goal Line Stand gegen Michigan, als die Irish einen sicheren Touchdown der Wolverines verhindern konnten, oder der forcierte Fumble bei der ersten Angriffsserie Purdues, als der Ball quasi auf Höhe der eigenen Goal Line erobert werden konnte. Die Reihe solcher Big Plays ließe sich beinahe beliebig fortsetzen.

Und da war dann letztlich noch der Bereich Special Teams. Auch in diesem Bereich konnten sich die Irish entscheidend verbessern. Insbesondere Punt-Returner Tom Zbikowski ist hier in erster Linie zu nennen.

Der Lohn für die Mannschaft war die Einladung zum lukrativen Fiesta Bowl, der am 2. Januar 2006 in Tempe, Arizona ausgetragen wird. Gegner ist Ohio State.

Hoffen wir, dass die Saison 2005 der Irish so beendet wird, wie sie begonnen hat. Immerhin blieb Notre Dame in den letzten sieben Bowl Spielen sieglos. Das soll sich unter Charlie Weis ändern.

Hoffen wir auf den erfolgreichen Abschluss, und freuen wir uns auf die Saison 2006, die am 2. September 2006 mit dem Spiel gegen Georgia Tech beginnt.

Ich bedanke mich bei allen Besuchern von Pauls Neuigkeiten und wünsche euch ein erfolgreiches und gesundes Jahr 2006. Und dass wir alle auch in der kommenden Saison viel Grund zum Feiern haben werden ...

Go Irish!

 
(16.12.2005) 
Fachleute halten ihn für den besten Tight End seines Highschool-Jahrganges. Heute erklärte er, dass er im kommenden Jahr für die Irish Football spielen will. Die Rede ist von Konrad Reuland aus Mission Viejo in Kalifornien.

Ursprünglich wurde erwartet, dass der talentierte Nachwuchs-Footballer im sonnigen Westen der USA bleiben würde - USC, UCLA und Stanford hatten sich nach Kräften um ihn bemüht. Das änderte sich jedoch, nachdem Reuland vor einigen Wochen der Universität von Notre Dame seinen offiziellen Besuch abstattete. Letztlich muss man wohl Irish Head Coach Charlie Weis als Hauptgrund für seine Entscheidung sehen. Dank ihm haben die Irish eine glänzende sportliche Perspektive. Und dass auch der akademische Abschluss in Notre Dame eine Menge wert ist, hat sich ganz sicher bis nach Kalifornien herumgesprochen.

Reuland ist der zweite Tight End der Klasse von 2006. Paddy Mullen gilt ebenfalls als herausragendes Talent, wobei er aber auch in der Defense eingesetzt werden könnte. So wird rund um den Golden Dome bereits spekuliert, dass Mullen in die Defensive Line wechseln könnte.

Mit diesem 25. Neuzugang haben die Irish die maximal zulässige Anzahl von Neuzugängen in einem Jahr erreicht. Allerdings werden wohl mindestens zwei aus dieser Klasse, die Rede ist von James Aldridge und Chris Stewart, ihr Studium vorzeitig, d.h. bereits im kommenden Januar, beginnen. Sie zählen dann statistisch zur Klasse von 2005, womit zwei Plätze für potentielle Neuzugänge frei werden.

Es geht also noch weiter ...

 
(07.12.2005) 
Zweiter Neuzugang an diesem Mittwoch. Heute gab Nachwuchs Linebacker Toryan Smith bekannt, dass er im nächsten Jahr nach Notre Dame kommen wird, um dort zu studieren und Football zu spielen.

Bis zuletzt hatte der junge Mann aus Rome in Georgia seine Entscheidung geheim gehalten. Zahlreiche Football Colleges bemühten sich nach Kräften um seine Dienste. Neben den Irish waren bis zuletzt noch Florida, Alabama und Michigan in der engeren Wahl. Offensichtlich ist Charlie Weis also ein weiterer dicker Fisch ins Netz gegangen.

Nach Morrice Richardson, der den Irish am 16. November seine Zusage gegeben hatte, ist Smith der zweite Linebacker der Recruiting Klasse von 2006.

 
(07.12.2005) 
Daniel Wenger heißt der 23. Neuzugang der Irish für die nächste Saison. Der Ausnahmeathlet aus Fort Lauderdale in Florida gab seine Entscheidung heute offiziell bekannt.

Wenger gilt als einer der besten Center seines Jahrganges. Er wird also die Offensive Line verstärken.

An dem "schweren Jungen" waren etliche Football-Colleges interessiert. Florida, Penn State, Purdue, LSU, Alabama und Oklahoma sind nur einige von ihnen.

Mit Wenger zusammen bilden Bartley Webb, Eric Olsen und Chris Stewart die Offensive Line der Zukunft.

 
(05.12.2005) 
Wie erwartet, erhielten die Irish heute eine Einladung zum Fiesta Bowl in Phoenix, Arizona. Dort treffen die Weis-Schützlinge am 2. Januar 2006 auf Ohio State.

Die Ohio State Buckeyes weisen wie Notre Dame eine Saisonbilanz von neun Siegen und zwei Niederlagen auf.

Damit erfüllte sich der Wunsch der Irish nach einem BCS-Bowl mit einem attraktiven Gegner. Und alle Irish Fans können sich auf eine Zugabe zu einer erfolgreichen Saison freuen.

 
(26.11.2005) 
Die erste Saison von Charlie Weis als Head Football Coach der Irish ist beinahe vorüber. Was sie gebracht hat ist die Rückkehr der Irish in die Top Ten der Rangliste, wo die Mannschaft zuletzt vor zwölf Jahren landete.
Vor der Saison hatten nicht viele "Fachleute" Notre Dame auf ihrer Rechnung. Die Mannschaft tauchte in keiner Pre Season Top 25 auf. Das war nach den Leistungen im Vorjahr aber auch nicht anders zu erwarten.

Dass Charlie Weis in der Lage war, mit den gleichen Spielern, die sich im Vorjahr nicht gerade mit Ruhm bekleckert hatten, eine solche Saison hinzulegen, erstaunt doch sehr. Aber der neue Chaftrainer der Irish war ja bekannt dafür, dass er die Stärken und Schwächen seiner Spieler erkannte, und sie in Spielen so einzusetzen verstand, dass am Ende etwas positives dabei herauskam.

Insbesondere die Offense hat einen Quantensprung gemacht und zählt in dieser Saison zu den Besten in den USA. Und das hat wiederum dazu geführt, dass einige Spieler der Irish aussichtsreiche Kandidaten für individuelle Auszeichnungen sind.

Brady Quinn für den O'Brien Award nominiert

Mit dem O'Brien Award wird jährlich der beste Quarterback im US-College Football ausgezeichnet. Den Award gibt es in dieser Form seit 1981. Er ist benannt nach Davey O'Brien, dem Quarterback von Texas Christian University (TCU), die im Jahre 1938 National Champion wurden.

Am vergangenen Dienstag wurden die drei Semifinalisten für diese Auszeichnung benannt. Es sind dies (in alphabetischer Reihenfolge): Matt Leinart (USC), Brady Quinn (Notre Dame) und Vince Young (Texas).

Der Gewinner des O'Brien Awards wird am 8. Dezember bekanntgegeben. Die offizielle Preisübergabe ist am 20. Februar 2006 im Rahmen des jährlichen Davey O'Brien Awards Dinners.

Jeff Samardzija für den Biletnikoff Award nominiert

Mit dem Biletnikoff Award wird jährlich der beste Wide Receiver im US-College Football ausgezeichnet. Seit 1994 wird diese Auszeichnung von der Tallahassee Quarterback Club Foundation, Inc., (TQC Foundation) vergeben.

Die drei Semifinalisten, die am vergangenen Mittwoch benannt wurden sind: Mike Hass (Oregon State), Dwayne Jarrett (USC) und Jeff Samardzija (Notre Dame).

Die offizielle Preisübergabe findet im Rahmen eines Banketts im kommenden Februar statt.

Anthony Fasano für den Mackay Award nominiert.

Mit dem Mackey Award wird jährlich der beste Tight End im US-College Football ausgezeichnet. Vergeben wird der Award von der Nassau County Sports Commission (NCSC), die den Preis offiziell am 1. Mai 2006 im Rahmen des jährlichen Dinners übergeben wird.

Die drei Semifinalisten für diese Auszeichnung sind: Vernon Davis (Maryland), Anthony Fasano (Notre Dame) und Marcedes Lewis (UCLA).

 
(17.11.2005) 
Zwei weitere dicke Fische sind den Irish in diesen Tagen ins Netz gegangen. Der eine heißt Richard Jackson und gilt als einer der besten Nachwuchs Wide Receiver seines Jahrganges. Er hatte Head Coach Charlie Weis bereits vor Tagen informiert, seine Entscheidung für Notre Dame aber erst heute publik gemacht.

Hinter dem Speedster aus Clermont in Florida waren neben den Irish noch etliche andere namhafte Colleges her. Miami (Florida), Georgia Tech, Louisville, Pittsburgh und Tennessee sind nur einige von ihnen. Damit ist wohl nach Lage der Dinge die Wide Receiver Position besetzt. Vier Passempfänger werden im August 2006 nach Notre Dame kommen. Neben Jackson sind dies noch Barry Gallup, George West und Rob Parris.

Auch die Offensive Line der Zukunft nimmt langsam Gestalt an. Mit Offensive Guard Chris Stewart kam heute der dritte Neuzugang dazu. Er kommt aus Klein in Texas und wird die beiden Offensive Tackles Bartley Webb und Eric Olsen, die bereits ihre Zusage für Notre Dame abgegeben haben, ergänzen. Neben den Irish hatten noch LSU, Mississippi und Texas A&M Interesse an den Diensten des Modellathleten, der zu den Besten auf seiner Position zählt.

Damit stieg die Gesamtzahl der Neuzugänge auf 22. Pro Jahr darf ein College maximal 25 Sportstipendien vergeben. Damit blieben also nur noch drei Plätze, die es zu vergeben gilt. Allerdings könnte sich das noch ändern. James Aldridge, ein Nachwuchs Runningback, plant nämlich seinen vorzeitigen Studienbeginn. Er möchte nicht, wie sonst üblich, zum Wintersemester nach Notre Dame kommen, sondern bereits im Früjahr zum nächsten Sommersemester. Laut NCAA Statuten würde er dann aber nicht den "normalen" Neuzugängen zugerechnet. Damit würde ein zusätzlicher Platz frei werden.

Das letzte Wort ist da aber noch nicht gesprochen, da die Universität noch zustimmen muss. Und weil es einen solchen Fall bislang in Notre Dame noch nicht gegeben hat, ist es offensichtlich etwas schwieriger, eine Entscheidung zu fällen.

 
(16.11.2005) 
Der 20. Neuzugang für das nächste Jahr heißt Morrice Richardson. Der zählt zu den besten Nachwuchs Linebackern im Lande. Am vergangenen Wochenende weilte er zu seiner offiziellen Stipvisite in Notre Dame. Aber das war nicht sein erster Besuch. Bereits zum USC-Spiel vor gut vier Wochen weilte er auf dem Campus. Schon damals war er sehr beeindruckt von dem, was die Universität zu bieten hat. Dass er sich jetzt für Notre Dame entschieden hat, war da für Insider keine große Überraschung mehr.

Aber die Irish hatten eine Menge Konkurrenz. So buhlten bis zuletzt auch Virginia Tech und Georgia Tech um die Dienste des talentierten Nachwuchs-Footballers. Andere Colleges hatte Richardson bereits aussortiert. Darunter waren mit Florida, Alabama, Nebraska, Oklahoma, Arizona und Purdue etliche große Football-Colleges.

Die Linebacker-Position zählt in diesem Jahr nicht unbedingt zu den Positionen, auf denen die Irish dringend Verstärkung benötigen. Allgemein wird davon ausgegangen, dass am Ende ein Linebacker unter den 25 Neuzugängen sein wird. Und mit Morrice Richardson ging den Irish ein echter Hochkaräter ins Netz ...

 

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