Nächstes Spiel am 16.11.2019 im Notre Dame Stadium gegen NAVY

Beiträge 2005

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(08.01.2006) 
Der Fiesta Bowl in Tempe, Arizona ist kein gutes Pflaster für die Irish. Die letzten drei Auftritte endeten mit deutlichen Niederlagen. Mit 20-34 hielt sich das Ergebnis im Spiel gegen Ohio State am Ende noch in Grenzen. Aber selbst Irish Head Coach Charlie Weis musste die Überlegenheit der Mannschaft aus dem US-Bundesstaat Ohio anerkennen.

Dabei hatte alles so verheißungsvoll begonnen. Die Irish waren als erstes Team in Ballbesitz. Und sie dominierten nach belieben. Am Ende war es Darius Walker, der mit einem 20 Yard Lauf den ersten Touchdown für seine Mannschaft erzielte.

Aber auch der Gegner schloss seine erste Angriffsserie erfolgreich ab. Dabei war es ein Big Play, ein 56-Yard Passspiel, das zum Ausgleich führte. Und so war die Partie nach knapp fünf Minuten wieder ausgeglichen.

Der zweite Ballbesitz der Irish war dann weniger erfolgreich und endete mit einem Punt. Aber auch Ohio State hatte mit seinem zweiten Drive weniger Erfolg. Und daran war Irish Defensive End Ronald Talley nicht ganz unschuldig. Er eroberte nämlich einen Fumble des Gegners, und das tief in der Hälfte Ohio States. So kam Brady Quinn mit seiner Offense früher als erwartet wieder aufs Spielfeld. An der 14 Yard Linie des Gegner startete die Angriffsserie. Eigentlich sollten das sichere Punkte für die Irish sein.

Dass es nicht zu Punkten kam, lag zum einen an der immer stärker werdenden Defense des Gegners und zum anderen an Irish Head Coach Charlie Weis. Zuerst schafften die Irish nach drei Versuchen kein neues First Down. Und dann entschied Weis, anstatt eines Fieldgoal-Versuchs den vierten Versuch auszuspielen. Zwei Yards waren zu überbrücken.

Leider ging der Versuch schief. Brady Quinn wurde im eigenen Backfield gesackt, und damit kam Ohio State wieder in Ballbesitz (Turnover On Downs).

Sicher hatte diese Szene Signalwirkung für den weiteren Spielverlauf. Während den Irish nämlich für den Rest der ersten Halbzeit kaum noch etwas gelang, wurde Ohio State immer dominierender. Die Defense der Irish war oft überfordert und an diesem Tage besonders anfällig für die Big Plays des Gegners. Bezeichnenderweise schafften die Buckeyes mit solchen Big Plays noch zwei weitere Touchdowns in der ersten Halbzeit (68 Yard Lauf und 85 Yard Pass).

Am Ende gab es dann aber doch noch eine positive Szene der Irish. Unmittelbar vor der Pause gelang es ihr, einen Fieldgoalversuch (aus 28 Yards Entfernung) zu blocken. So lautete der Halbzeitstand: Ohio State 21, Notre Dame 7.

Die zweite Halbzeit wurde zunächst von beiden Abwehrreihen dominiert. So mussten sich beide Mannschaften immer wieder per Punt vom Ballbesitz verabschieden. Erst gegen Ende des dritten Viertels gelang den Angriffsmannschaften wieder erfolgversprechendes. Zunächst waren die Irish an der Reihe, die in dieser Phase der Partie absolut ebenbürtig waren. An der eigenen 20 Yard Linie gestartet, marschierte die Mannschaft über das gesamte Feld und schloss die Angriffsserie mit ihrem zweiten Touchdown ab. Wieder war es Darius Walker, der das "Ei" in die Endzone beförderte (10 Yard Lauf). Dummerweise schlug der Extrapunktversuch fehl. Damit hatten die Irish lediglich sechs Punkte aufholen können.

Aber noch vor dem letzten Seitenwechsel schlug der Gegner zurück. Mit einem Fieldgoal schraubte er das Ergebnis auf 24-13.

Im Schlussviertel waren es wieder die Buckeyes, die zuerst punkteten. Wieder reichte es jedoch nur zu einem Fieldgoal. Aber die Buckeyes schafften damit eine 14 Punkte Führung. Die Irish benötigten also zwei Touchdowns, um auszugleichen.

Brady Quinn und seine Offense nahmen diese Herausforderung an. Wieder führte der Quarterback der Irish seine Mannschaft über das Feld, und wieder endete die Angriffsserie mit einem Touchdown. Und wieder war es Darius Walker vorbehalten, den Ball in die Endzone zu tragen (3 Yard Lauf). Nach verwandeltem Extrapunkt lautete der neue Spielstand: Ohio State 27, Notre Dame 20.

Aber wie bereits oben erwähnt, die Defense der Irish war an diesem Tage anfällig für Big Plays des Gegners. Und als Ohio State dringend eines brauchte, da produzierte es eines. Mit einem 60 Yard Lauf stellten die Buckeyes den alten Abstand von 14 Punkten wieder her. Das Spiel war entschieden.

Das Fazit nach dem Spiel war klar: Notre Dame ist zurück unter den besten College Football Teams in den USA. Zu einem Spitzenplatz reichte es jedoch noch nicht. Immerhin schaffte Charlie Weis in seiner ersten Saison als Irish Head Coach, was seinen beiden Vorgängern nicht gelungen war: In der Abschlussrangliste von AP (Associated Press) rangiert die Mannschaft auf Platz neun, also auf einem Top Ten Platz.

Der Anfang ist also gemacht ...

 
(31.12.2005) 
Vor Jahresfrist fiel die sportliche Bilanz etwas anders aus als heute. Damals war es in erster Linie die Hoffnung auf bessere Zeiten, die uns Irish Fans aufrecht hielt. Gerade aus diesem Grunde war die gerade abgelaufene Saison 2005 so traumhaft. Und mit den Spielern, die ab der kommenden Saison in Notre Dame studieren und Football spielen werden, besitzen die Irish eine glänzende Perspektive für die kommenden Jahre.

Mit Charlie Weis ist der sportliche Erfolg nach Notre Dame zurückgekehrt. Nach acht mehr oder weniger durchwachsenen Jahren (1997 bis 2001 unter Head Coach Bob Davie und 2002 bis 2004 unter Head Coach Tyrone Willingham) besitzen die Irish nun wieder einen Head Coach der Extraklasse.

Wir alle erinnern uns noch an das Ende der Saison 2004. Die Defense hatte Haus der offenen Tür - 14 Touchdownpässe in den letzten drei Spielen sprechen da eine deutliche Sprache - und die Offense kam irgendwie nicht so recht auf Touren. Wie sollte da ein neuer Cheftrainer eine Wende zum Besseren herbeiführen, zumal im Offensivbereich praktisch alle Spieler des Vorjahres noch zur Verfügung standen.

Nun, wie wir inzwischen wissen, es geht. Charlie Weis begann zunächst damit, der Mannschaft neues Selbstvertrauen einzuimpfen. Dann begann er, sein geniales Offense-System zu implementieren. Und obwohl die Mannschaft noch längst nicht 100% des Spielsystems umgesetzt hat, reichte es doch zum größten Umschwung unter den 117 Teams der ersten Divison im US-College Football. In 2004 erzielten die Irish durchschnittlich 345,5 Yards pro Spiel. Im letzten Jahr waren es 489,1. Ebenso deutlich ist der Anstieg im zählbaren Bereich, den erzielten Punkten. Waren es 2004 noch 24,1 - so brachte das letzte Jahr eine Steigerung auf 38,18 Punkten pro Spiel (ein neuer Schulrekord).

Am Ende wurden Schulrekorde reihenweise pulverisiert. So war Brady Quinn der erste Quarterback in der Geschichte Notre Dames, der in einer Saison mehr als 3.000 Yards Raumgewinn durch Passspiel erzielen konnte. Überhaupt war der Spielmacher der Irish eine der Top-Stories in den USA. Nach nur drei Jahren als Starter ist er inzwischen im Besitz beinahe aller Rekorde, die für seine Position geführt werden. Mit Jeff Samardzija und Maurice Stovall hatte er gleich zwei Passempfänger an seiner Seite, die mehr als 1.000 Yards Raumgewinn erzielten (überflüssig zu erwähnen, dass auch hier die Schulrekorde purzelten). Und schließlich zählte auch Runningback Darius Walker zu den Gewinnern des Jahres, als er mehr als 1.000 Yards erlaufen konnte. Aber die Gruppe, die das alles ermöglicht hatte, blieb im Hintergrund: Die Offensive Line präsentierte sich die ganze Saison über als zuverlässige und kaum zu überwindende Einheit.

Dass die Defense da statistisch nicht mithalten konnte, war eigentlich klar. Immerhin musste die Mannschaft auf acht Positionen neu besetzt werden. Allerdings brachte der neue Defensive Coordinator Rick Minter eine neue Mentalität mit. Die äußerte sich in erster Linie in der Fähigkeit Big Plays zu produzieren, wenn sie gebraucht wurden. Sei es der Goal Line Stand gegen Michigan, als die Irish einen sicheren Touchdown der Wolverines verhindern konnten, oder der forcierte Fumble bei der ersten Angriffsserie Purdues, als der Ball quasi auf Höhe der eigenen Goal Line erobert werden konnte. Die Reihe solcher Big Plays ließe sich beinahe beliebig fortsetzen.

Und da war dann letztlich noch der Bereich Special Teams. Auch in diesem Bereich konnten sich die Irish entscheidend verbessern. Insbesondere Punt-Returner Tom Zbikowski ist hier in erster Linie zu nennen.

Der Lohn für die Mannschaft war die Einladung zum lukrativen Fiesta Bowl, der am 2. Januar 2006 in Tempe, Arizona ausgetragen wird. Gegner ist Ohio State.

Hoffen wir, dass die Saison 2005 der Irish so beendet wird, wie sie begonnen hat. Immerhin blieb Notre Dame in den letzten sieben Bowl Spielen sieglos. Das soll sich unter Charlie Weis ändern.

Hoffen wir auf den erfolgreichen Abschluss, und freuen wir uns auf die Saison 2006, die am 2. September 2006 mit dem Spiel gegen Georgia Tech beginnt.

Ich bedanke mich bei allen Besuchern von Pauls Neuigkeiten und wünsche euch ein erfolgreiches und gesundes Jahr 2006. Und dass wir alle auch in der kommenden Saison viel Grund zum Feiern haben werden ...

Go Irish!

 
(16.12.2005) 
Fachleute halten ihn für den besten Tight End seines Highschool-Jahrganges. Heute erklärte er, dass er im kommenden Jahr für die Irish Football spielen will. Die Rede ist von Konrad Reuland aus Mission Viejo in Kalifornien.

Ursprünglich wurde erwartet, dass der talentierte Nachwuchs-Footballer im sonnigen Westen der USA bleiben würde - USC, UCLA und Stanford hatten sich nach Kräften um ihn bemüht. Das änderte sich jedoch, nachdem Reuland vor einigen Wochen der Universität von Notre Dame seinen offiziellen Besuch abstattete. Letztlich muss man wohl Irish Head Coach Charlie Weis als Hauptgrund für seine Entscheidung sehen. Dank ihm haben die Irish eine glänzende sportliche Perspektive. Und dass auch der akademische Abschluss in Notre Dame eine Menge wert ist, hat sich ganz sicher bis nach Kalifornien herumgesprochen.

Reuland ist der zweite Tight End der Klasse von 2006. Paddy Mullen gilt ebenfalls als herausragendes Talent, wobei er aber auch in der Defense eingesetzt werden könnte. So wird rund um den Golden Dome bereits spekuliert, dass Mullen in die Defensive Line wechseln könnte.

Mit diesem 25. Neuzugang haben die Irish die maximal zulässige Anzahl von Neuzugängen in einem Jahr erreicht. Allerdings werden wohl mindestens zwei aus dieser Klasse, die Rede ist von James Aldridge und Chris Stewart, ihr Studium vorzeitig, d.h. bereits im kommenden Januar, beginnen. Sie zählen dann statistisch zur Klasse von 2005, womit zwei Plätze für potentielle Neuzugänge frei werden.

Es geht also noch weiter ...

 
(07.12.2005) 
Zweiter Neuzugang an diesem Mittwoch. Heute gab Nachwuchs Linebacker Toryan Smith bekannt, dass er im nächsten Jahr nach Notre Dame kommen wird, um dort zu studieren und Football zu spielen.

Bis zuletzt hatte der junge Mann aus Rome in Georgia seine Entscheidung geheim gehalten. Zahlreiche Football Colleges bemühten sich nach Kräften um seine Dienste. Neben den Irish waren bis zuletzt noch Florida, Alabama und Michigan in der engeren Wahl. Offensichtlich ist Charlie Weis also ein weiterer dicker Fisch ins Netz gegangen.

Nach Morrice Richardson, der den Irish am 16. November seine Zusage gegeben hatte, ist Smith der zweite Linebacker der Recruiting Klasse von 2006.

 
(07.12.2005) 
Daniel Wenger heißt der 23. Neuzugang der Irish für die nächste Saison. Der Ausnahmeathlet aus Fort Lauderdale in Florida gab seine Entscheidung heute offiziell bekannt.

Wenger gilt als einer der besten Center seines Jahrganges. Er wird also die Offensive Line verstärken.

An dem "schweren Jungen" waren etliche Football-Colleges interessiert. Florida, Penn State, Purdue, LSU, Alabama und Oklahoma sind nur einige von ihnen.

Mit Wenger zusammen bilden Bartley Webb, Eric Olsen und Chris Stewart die Offensive Line der Zukunft.

 

Interessantes

2020: 17 Neuzugänge
2021: 7 Neuzugänge
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Übersicht Spiele

NOTRE DAME 2019
(7 - 2)
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S
35
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17
New Mexico
S
66
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N
17
-
23
Virginia
S
35
-
20
Bowling Green
S
52
-
0
USC
S
30
-
27
Michigan
N
14
-
45
Virginia Tech
S
21
-
20
Duke
S
38
-
7
Navy
heim
16.11.2019
Boston College
heim
23.11.2019
Stanford
ausw
30.11.2019

NOTRE DAME 2005
(9 - 3)
Pittsburgh
S
42
-
21
Michigan
S
17
-
10
Michigan State
N
41
-
44
Washington
S
36
-
17
Purdue
S
49
-
28
USC
N
31
-
34
BYU
S
49
-
23
Tennessee
S
41
-
21
Navy
S
42
-
21
Syracuse
S
34
-
10
Stanford
S
38
-
31
Ohio State
N
20
-
34

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