Nächstes Spiel am 16.11.2019 im Notre Dame Stadium gegen NAVY

Alle Beiträge 2018

Alle Beiträge des Jahres 2018 werden hier als Accordion angeboten. Das heißt, die Überschriften (Headlines) jedes Beitrages werden aufgelistet. Klickst Du auf eine Überschrift, wird der vollständige Beitrag angezeigt. Viel Spaß beim Stöbern.

(30.12.2018) 

Die College Football Saison der Irish endete gestern in Dallas mit einer deutlichen 3-30 Niederlage gegen die Clemson Tigers.

Damit sollten die Experten Recht behalten. Sie hatten den Goldhelmen keine Chancen gegen eines der zwei derzeit besten College Football Teams in den USA eingeräumt.

Das zeigte sich schon im personellen Bereich. Während die Tigers die Sperre ihres besten Defensive Line Spielers Dexter Lawrence problemlos wegsteckten, konnten die Irish den zeitweiligen Ausfall ihres besten Cornerbacks Julian Love nicht kompensieren. Denn im zweiten Viertel, als Love mit einer Oberschenkelverletzung an der Seitenlinie zuschauen musste, schafften die Tigers mit gleich drei Touchdowns mehr als nur die Vorentscheidung. Und bei zwei Scores machte Vertreter Donte Vaughn eine unglückliche Figur, als er den gegnerischen Passempfänger entwischen ließ. Auch der dritte Touchdown war eine Auswirkung des Fehlens von Julian Love. Bei einem langen Pass lief Inside Linebacker Drue Tranquill nach außen, um seinen Cornerback Kollegen zu unterstützen. Damit stand in der Mitte nur noch Alohi Gillman, und das auf verlorenem Posten.

In den übrigen drei Spielvierteln stand die Defense der Goldhelme sehr solide und ließ neben einem Fieldgoal nur noch einen Touchdown zu. Schade nur, dass einige mögliche Big Plays von den Schiedsrichtern zunichte gemacht wurden. Und zumindest eine Szene führte zu einem energischen Wortgefecht von Irish Head Coach Brian Kelly mit dem Schiedsrichter.

Gegenstand des Gespräches war ein Fumble der Irish Special Teams bei einem Kickoff Return der Tigers. Tight End Cole Kmet konnte dem Kick Returner den Ball abjagen, der sich in Richtung Außenlinie bewegte. Die Schiedsrichter entschieden zunächst auf Ballbesitz Notre Dame. Aber nach ausführlicher Analyse der Videobilder kam man zu dem Schluss, dass die Spitze des Balles die Außenlinie berührt hatte. Das Regelwerk sieht in einem Fall vor, dass der Ball im Aus und der Spielzug damit beendet ist.

Nur - und da bin ich mit Brian Kelly einer Meinung - gaben die Fernsehbilder nicht zweifelsfrei wieder, dass der Ball im Aus war. Der Kick Returner griff nämlich nach dem Ball. Und so konnte es auch durchaus die Hand gewesen sein, die auf dem sehr verschwommenen Fernsehbild zu sehen war. Und eine Entscheidung der Referees darf nur geändert werden, wenn dies zweifelsfrei auf den Fernsehbildern zu sehen ist. 

Auf der anderen Seite fand die Irish Offense über 60 Minuten kein Mittel gegen eine bärenstarke Defense der Tigers. Und so ging der Sieg der Tigers letztlich in Ordnung. Und die treffen am 7. Januar 2019 im Finale auf das andere Ausnahmeteam Alabama.

Abschiede

Mit dem gestrigen Spiel endeten auch einige College Football Karrieren bei den Irish. Den einen oder anderen Leistungsträger werden wir in der nächsten Saison vermissen. So hängen beide Inside Linebacker Tevon Coney und Drue Tranquill ihre College Football Schuhe an den berühmten Nagel. Wir können aber sicher sein, dass wir Beide im nächsten Jahr in der NFL wiedersehen werden.

Das Gleiche gilt für Defensive Tackle Jerry Tillery, der sogar als möglicher Erstrundenpick gehandelt wird. Und viele Kenner der Szene gehen davon aus, dass auch Cornerback Julian Love nicht mehr im Irish Trikot auflaufen wird. Er könnte zwar noch ein Jahr in Notre Dame spielen. Aber ein vorzeitiger Wechsel in die NFL gilt als ziemlich wahrscheinlich.

Die Offensive Line verliert mit Center Sam Mustipher und Offensive Guard Alex Bars zwei tragende Säulen. Und dann ist da noch Runningback Dexter Williams, der gestern seine College Football Karriere beendet hat.

 
(27.12.2018) 

Eigentlich hielten sich die Gerüchte schon eine ganze Weile. Aber seit ein paar Tagen steht fest, dass Irish Quarterback Brandon Wimbush nach dieser Saison Notre Dame verlassen wird. Da er sein Studium abgeschlossen hat, kann er als Graduate Transfer an ein beliebiges anderes College wechseln und ist dort sofort spielberechtigt.

Jetzt wird in den USA spekuliert, wohin es den Spielmacher der Goldhelme ziehen wird. Eine mögliche Option könnte Ohio State sein. Aber ob Wimbush letztlich dort landen wird, steht noch in den Sternen ...

 
(03.12.2018) 

Nachdem zunächst nur die Anfangszeiten der beiden Playoff Halbfinalspiele bekannt waren, nicht jedoch wann welches Spiel startet, herrscht nun Klarheit.

Das Spiel zwischen Clemson und Notre Dame beginnt am 29. Dezember 2018 um 22 Uhr unserer Zeit. Gespielt wird in Arlington (Texas), undzwar im AT&T Stadium, der sportlichen Heimat der Dallas Cowboys.

 
(02.12.2018) 

Am Ende kam doch alles wie erwartet. In der heute veröffentlichten abschließenden College Football Playoff Rangliste standen die Irish unverändert auf Platz 3. Somit kommt es im Halbfinale am 29. Dezember im AT&T Stadium (Cotton Bowl) in Dallas zum Spiel Notre Dame gegen Clemson.

In den USA wurde im Vorfeld des Championship Game Wochenendes heftig spekuliert was passiert, wenn Georgia (Nr. 4) gegen Alabama (Nr. 1) im SEC Championship Game gewinnt. Nun, lange sah es tatsächlich danach aus. Aber am Ende behielt der Favorit und Titelverteidiger Alabama mit 35-28 die Nase vorn.

Damit war Georgia natürlich aus dem Playoff Rennen. Und ebenso klar war, dass nach Clemsons klarem 42-10 Sieg im ACC Championship Game gegen Pittsburgh die Top 3 der Rangliste unverändert blieb. Die einzig offene Frage war: Wer wird die Nummer 4. Sowohl Ohio State (45-24 Sieg gegen Northwestern im BIG10 Championship Game) als auch Oklahoma (39-27 Sieg gegen Texas im BIG12 Championship Game) waren mögliche Kandidaten. Am Ende fiel die Wahl auf Oklahoma. Somit kommt es - ebenfalls am 29. Dezember - in Miami zur zweiten Halbfinal Begegnung zwischen Alabama und Oklahoma.

Die Sieger bestreiten dann am 7. Januar 2019 im Levi's Stadium in Santa Clara, der sportlichen Heimat der San Francisco 49ers, das Finale um den Titel.

Die Kickoff Zeiten sind zwar bereits bekannt gegeben worden. Aber wann welche Partie letztlich startet, ist im Moment noch nicht bekannt. So startet das erste Halbfinale am 29. Dezember um 22:00 Uhr unserer Zeit. Spiel zwei beginnt in der Nacht zum Sonntag um 2:00 Uhr.

In der Regel werden die Spiele im Osten des Landes - wegen der unterschiedlichen Zeitzonen - eher angepfiffen. Aber das ist im Moment erst mal nur Spekulation. Wir sollten uns also zunächst mal beide Termine vormerken ...

 
(28.11.2018) 

Auch nach dem letzten Wochenende sind die Irish in der gestern veröffentlichten College Football Playoff Rangliste auf Platz 3 geführt. Das war aber auch nicht anders zu erwarten, denn die ersten Drei blieben auch im zwölften regulären Saisonspiel ungeschlagen.

Neu auf Rang vier ist Georgia. Michigan ist nach der überraschend deutlichen 39-62 Niederlage gegen Ohio State aus den Top 4 herausgefallen und auf Platz 7 zurückgefallen. Punktgleich mit Georgia rangieren Oklahoma und Ohio State auf den Plätzen 5 und 6.

Aber während für Notre Dame die reguläre Saison beendet ist, bestreiten noch etliche Teams ihre Conference Championship Games am kommenden Wochenende. Und da ist dann noch die eine oder andere Überraschung drin.

So treffen im SEC Championship Game die Nummer 1 Alabama und die Nummer 4 Georgia aufeinander. Gewinnt Georgia die Neuauflage des letztjährigen Championship Games, ist die Mannschaft sicher in den Playoffs. Alabama sollte auch bei einer Niederlage noch unter den Top 4 zu finden sein.

Clemson als aktuelle Nummer 2 hat es im ACC Championship Game mit Pittsburgh zu tun. Auf dem Papier sicher eine eindeutige Angelegenheit. Aber das Aufeinandertreffen  beider Mannschaften im vergangenen Jahr entschied Pittsburgh überraschend für sich. Es bleibt abzuwarten, ob den Panthers noch einmal eine solche Überraschung gelingt.

Sollte Clemson wider Erwarten verlieren, haben die Teams in Lauerstellung eine Chance, noch die Qualifikation für die Playoffs zu schaffen. Und da hat es Oklahoma im Big12 Championship Game mit dem alten Rivalen Texas zu tun. Beim Aufeinandertreffen beider Mannschaften in der regulären Saison konnte Texas durch ein Fieldgoal in letzter Sekunde als Sieger vom Platz gehen. Mal sehen, wie das Rematch ausgeht ...

Und Ohio State meldete sich nach einigen schwachen Spielen (Niederlage gegen Purdue, Beinahe-Niederlage gegen Maryland) mit einem Kantersieg gegen den alten Rivalen Michigan zurück. Im Big10 Championship Game geht es gegen Northwestern. Auf dem Papier sicher eine lösbare Aufgabe. Bleibt abzuwarten, ob Northwestern seine tolle Saison mit einem Sieg im Finale krönen kann.

Bei dieser Konstellation ist kaum anzunehmen, dass die Rangliste nach dem nächsten Spieltag noch genauso aussehen wird. Es ist aber auch kaum anzunehmen, dass die Irish dann nicht unter den Besten 4 sein werden. Die Frage ist nur, auf welchem Platz sie schließlich landen.

Am kommenden Sonntag (2. Dezember) wird in einer großen TV Show die Abschluss Rangliste bekanntgegeben. Dann wissen wir, wer in die Playoffs einzieht, und wer gegen wen im Halbfinale antritt.

Ebenso wird am Sonntag der Bowl Kalender (Spielpaarungen der College Bowl Spiele) bekanntgegeben. Es bleibt also spannend ...

 
(25.11.2018) 

Mit einem knappen 24-17 Sieg gegen die USC Trojans konnten die Irish gestern den zweiten Trip an die Westküste mit einem Sieg verlassen und sich auf den langen Flug zurück nach South Bend aufmachen.

Wer gedacht hatte, das Spiel gegen den alten Rivalen USC wäre eine Formsache, und nur die Höhe des Sieges wäre interessant, der sah sich schnell eines besseren belehrt. Denn die Trojans spielten zu Beginn deutlich besser als man es einer Mannschaft mit einer 5-6 Bilanz zugetraut hätte.

Allerdings spielten die Irish ihnen in der ersten Halbzeit auch in die Karten. Denn sie wollten auf alle Fälle Big Plays des Gegners vermeiden. So stand die Passverteidigung tief, um das Geschehen vor sich zu haben. Pässe in die Kurz- und Mitteldistanz lassen sich mit dieser Strategie kaum verhindern. Und genau das praktizierten die Gastgeber im ersten Viertel mit viel Erfolg. So schlossen sie ihre erste Angriffsserie mit einem Touchdown ab.

Auf der anderen Seite agierten die Trojans aggressiv und setzten Irish Quarterback Ian Book stark unter Druck. Und der tat sich in dieser Phase schwer, seine Mannschaft in Richtung gegnerische Endzone zu führen. So waren die Trojans schnell wieder in Ballbesitz. Aber der Schwung der ersten Angriffsserie war dahin. Immerhin gelang ihnen zu Beginn des zweiten Viertels ein Fieldgoal und damit eine 10-0 Führung.

Die Irish Offense kam erst langsam in Schwung. Es dauerte bis weit ins zweite Viertel, bis sie erstmals in die Nähe der Trojans Endzone gelangten. Aber diese Chance nutzten sie dann eiskalt. Mit einem 24 Yard Pass auf Chris Finke in die Endzone brachte Ian Book seine Mannschaft auf die Anzeigetafel.

Und wären die Irish zum Ende der ersten Halbzeit etwas zielstrebiger gewesen, hätten sie mit einer Führung in die Pause gehen können.

Was war geschehen: Safety Alohi Gilman forcierte einen (der insgesamt zwei) Fumbles der Gastgeber. Das brachte die Goldhelme exakt 60 Sekunden vor Ende des zweiten Viertels auf Höhe der eigenen 15 Yard Linie in Ballbesitz. Und nachdem Ian Book beim ersten Spielzug gesackt wurde, hatten die Irish Coaches wohl die erste Halbzeit abgehakt, verzichteten auf ein Timeout und ließen wertvolle Zeit verstreichen. Dass Die Irish dann doch noch in die Hälfte des Gegners vordringen konnten, kam wohl unerwartet. So stand Ian Book mit seiner Mannschaft an der gegnerischen 40 Yard Linie. Aber zu spielen waren nur noch zwei Sekunden.

Was folgte war ein Hail Mary Pass, der von Miles Boykin auf Höhe der gegnerischen 3 Yard Linie gefangen wurde. Aber leider schaffte er es nicht, den Ball in die Endzone zu befördern. So lautete der Spielstand bei Halbzeit: USC 10, Notre Dame 7.

Irish nach der Pause besser

Wie so oft in der abgelaufenen Saison nahmen die Coaches in der Halbzeitpause einige Korrekturen vor, die die Wende zum Besseren bewirkten.

So wurde jetzt die Passverteidigung verstärkt. Das sah so aus, dass meist nur drei Defensive Line Spieler Druck an der Line of Scrimmage machten, während die übrigen acht sich im Rückraum verteilten und so die Räume eng machten. Damit fand der Trojans Quarterback keine leichten Anspiele mehr wie vor der Pause.

In der Folge versuchten die Gastgeber, ihr Laufspiel zu etablieren, was auch zunächst gelang. Immerhin schaffte der fehlende Druck an der Line of Scrimmage Lücken für die Ballträger der Trojans. Aber weitere Punkte waren zunächst nicht in Sicht.

Die gab es auf der anderen Seite. So kam Quarterback Ian Book mit dem Druck der gegnerischen Defense jetzt besser zurecht. Und dann war da ja noch ein gewisser Dexter Williams. Der Irish Runningback hatte einen schweren Stand gegen die aggressive Defense der Trojans. Aber einmal fand er doch die Lücke und war nicht mehr aufzuhalten. Nach einem 52 Yard Lauf hatte er die Endzone erreicht und brachte seine Mannschaft mit 14-10 erstmals in Führung.

Und diese Führung gaben die Goldhelme nicht mehr ab. Zunächst kickte Justin Yoon gegen Ende des dritten Viertels ein Fieldgoal (aus 46 Yards). Und dann fand Ian Book Runningback Tony Jones im Schlussviertel mit einem kurzen Pass. Und Jones, der zunächst Probleme hatte, den Ball zu fangen, war der gegnerischen Verteidigung entwischt und trug den Ball weitestgehend ungehindert über 51 Yards in die Trojans Endzone.

Das war gut drei Minuten vor Schluss. Die Irish führten mit 24-10 und schalteten in der Defense jetzt einen Gang zurück. Damit kamen die Gastgeber noch zu einer erfolgreichen Angriffsserie und zum Anschluss Touchdown.

Mehr war aber für sie nicht drin. Den anschließenden Onside Kick sicherte Wide Receiver Miles Boykin. Zu spielen waren noch 46 Sekunden. Aber in denen passierte nichts mehr.

Fazit und Ausblick

Für die Trojans ist die College Football Saison 2018 damit beendet. Mit einer Bilanz von 5-7 verpassten sie die Qualifikation für ein Bowl Spiel knapp (dazu sind sechs Siege gegen Division 1A Teams notwendig).

Auch die Irish haben ihre reguläre Saison beendet, und das zum zweiten Mal nach 2012 ungeschlagen unter Head Coach Brian Kelly. Für sie geht die Saison noch weiter. Als eines von nur vier ungeschlagenen Teams sollten sie sich eigentlich für die Playoffs qualifiziert haben. Aber die Konkurrenz hat noch eine Chance sich zu profilieren. So stehen am kommenden Wochenende in allen großen College Football Conferences die Championship Games an.

Erst danach wird die abschließende Rangliste erstellt und dann am nächsten Sonntag (2. Dezember) in einer großen Fernsehshow veröffentlicht. Da heißt es also warten und sehen, wie und wo es für die Irish weitergeht ...

 
(21.11.2018) 

Ein Sieg trennt die Irish noch von einer ungeschlagenen regulären Saison. Und den gilt es am kommenden Samstag im Coliseum von Los Angeles zu erringen. Aber dieses Unterfangen wird ganz sicher nicht leicht. Schließlich geht es gegen den alten Rivalen USC.

Und es wäre nicht das erste Mal, dass eine der beiden Mannschaften der anderen die Tour vermasselt. So waren die Irish in der Saison 1964 ebenfalls ungeschlagen, als es zum Abschluss der Saison zum Duell gegen die USC Trojans in Los Angeles kam. Damals verloren die Goldhelme mit 17-20 und damit die Chance auf die Meisterschaft.

In diesem Jahr geht es zunächst nur um das Erreichen der Playoffs. Aber dies schaffen die Goldhelme nur, wenn sie in der regulären Saison ungeschlagen bleiben.

Die Bilanz von USC nach elf Spielen ist sehr durchwachsen. Fünf Siege und sechs Niederlagen stehen zu Buche. Im Klartext bedeutet dies: USC muss gegen Notre Dame gewinnen, wenn die Qualifikation für ein Bowl Spiel noch gelingen soll. Und eine Bowl Season ohne USC ist doch eigentlich nicht vorstellbar.

Am vergangenen Samstag zogen die Trojans im Duell mit UCLA mit 27-34 den Kürzeren. Und bei den Buchmachern werden die Irish als 8-Punkte Favorit gehandelt.

Aber Vorsicht - denken wir an 1964 - die Irish müssen hochkonzentriert in dieses Duell der alten Rivalen gehen, das im übrigen zum 90. Mal ausgetragen wird.

Das Spiel wird übrigens vom US Sender ABC übertragen. Das ist eine gute Nachricht. Denn damit ist das Spiel auch in Deutschland im Fernsehen zu empfangen. Sport1 US überträgt die Partie live in der Nacht zum Sonntag ab 2:00 Uhr.

 
(20.11.2018) 

Den 21. Neuzugang der Recruiting Klasse von 2019 präsentierten die Irish vor wenigen Stunden: J.D. Bertrand ist Outside Linebacker und auf seiner Position einer der Besten seines Recruiting Jahrganges.

Der junge Mann aus Roswell in Georgia machte seine Entscheidung gestern öffentlich bekannt und wählte Notre Dame über Florida, Florida State, Georgia, LSU, Pittsburgh und Stanford - um nur die Big Player der Liste interessierter Colleges zu nennen.

Damit ist das Linebacker Quartett in der nächsten Recruiting Klasse perfekt. Vor Bertrand hatten bereits Osita Ekwonu, Marist Liufau und Jack Kiser den Irish ihre mündliche Zusage gegeben.

Die Defense der Zukunft nimmt damit immer mehr Gestalt an und gibt Anlass zu Optimismus ...

 
(18.11.2018) 

Im Baseball Stadion der New York Yankees ging gestern die aktuelle Auflage der Shamrock Series über die Bühne. Und mit den Syracuse Orange hatten die Irish einen starken Gegner. Immerhin ging es gegen die Nummer 12 der Rangliste. Dass es am Ende einen ungefährdeten 36-3 Sieg geben würde, hatte vor der Partie ganz sicher niemand erwartet.

Syracuse kam mit einer beeindruckenden Offense Statistik ins Yankees Stadium. Gut 44 Punkte hatten sie in den bisherigen Spielen im Schnitt erzielt. Entsprechend groß war der Respekt von Irish Head Coach Brian Kelly.

Und die Irish Defense ging dann auch sehr konzentriert zur Sache. Allerdings darf man nicht zu erwähnen vergessen, dass die Orange bereits zu Mitte des ersten Viertels ihren Quarterback Eric Dungey verloren. Der zog sich bei einem Laufspielzug eine Rückenverletzung zu. Das war natürlich eine entscheidende Schwächung. Zu diesem Zeitpunkt führten die Irish - auch nach einer Interception - aber bereits mit 10-0.

Bei den Goldhelmen war Quarterback Ian Book wieder mit dabei. Aber auch mit ihm tat sich die Offense zunächst schwer, in die gegnerische Endzone zu gelangen. So mussten sie sich - nach dem ersten Touchdown von Dexter Williams (9 Yard Pass von Book) - zunächst mit einigen Fieldgoals von Justin Yoon (aus 26 und 29 Yards) begnügen.

Und trotz der großen Überlegenheit - die Offense der Orange fand kein Mittel gegen die gestern überragende Defense der Irish - führte Notre Dame bis Mitte des zweiten Viertels nur mit 13-0. Allerdings sorgte Runningback Jafar Armstrong dann mit einem 9 Yards Lauf in die Endzone für die Beruhigung der Nerven. So stand die Partie nach gespielten 30 Minuten: Syracuse 0, Notre Dame 20.

Syracuse kam entschlossen zurück aus der Halbzeitpause. Der Druck auf Irish Quarterback Ian Book wurde erhöht. Aber in der Offense lief es nach wie vor überhaupt nicht. So konnten die Goldhelme durch ein weiteres Fieldgoal von Justin Yoon (aus 29 Yards) und einen Touchdown von Wide Receiver Chase Claypool (10 Yards Pass von Book) das Ergebnis vor dem letzten Seitenwechsel noch deutlicher gestalten.

Im Schlussviertel hatten etliche Stammspieler der Irish Feierabend. Die Backups kamen aufs Feld. So kam auch Quarterback Brandon Wimbush noch aufs Feld und führte seine Mannschaft zum letzten Touchdown der Partie (Dexter Williams mit 32 Yards Lauf).

Irish Defense überragend

Bis zehn Sekunden vor Schluss hielten die Irish die Null. Dann gelangen Syracuse doch noch drei Punkte durch ein verwandeltes Fieldgoal.

Aber ansonsten waren die Orange über beinahe 60 Minuten chancenlos. Gleich drei Mal konnten die Goldhelme Pässe des Gegners abfangen. Eine Interception ging auf das Konto von Safety Jalen Elliott. Und sein Safety Kollege Alohi Gillman fing gleich zwei Pässe ab und returnierte einen - im zweiten Viertel - über 54 Yards bis an die 9 Yard Linie des Gegners. Damit legte er den Grundstein für den zweiten Touchdown seiner Mannschaft.

Gleich sechsmal konnte der Quarterback der Orange gesackt werden. Und nur 15 der 35 geworfenen Pässe kamen bei Mitspielern an für magere 115 Yards Raumgewinn.

Shamrock Series

In Spielen der Shamrock Series treten die Irish auf neutralem Platz gegen einen namhaften Gegner an. Das ist im Regelfall einmal pro Saison der Fall. Allerdings werden diese Spiele wie Heimspiele gewertet.

Ein weiteres Merkmal dieser Spiele ist das Outfit der Mannschaft. So treten sie stets in speziell für diese Begegnungen gestalteten Trikots an. Gestern zum Beispiel waren blaue Trikots und weiße Hosen mit Nadelstreifen (Pin Stripes) angesagt. Dazu war der Helm nicht golden sonden dunkelblau.

Die Pin Stripes waren ganz sicher eine Reminiszenz an den Gastgeber. Denn die sind ein Markenzeichen der New York Yankees.

Ausblick

Elf Spiele haben die Irish hinter sich. Das letzte Spiel steigt am kommenden Samstag (bei uns in der Nacht zum Sonntag ab 2:00 Uhr) in Los Angeles. Gegner sind die USC Trojans, und das zum insgesamt 90. Mal. Ein Major Bowl Spiel haben die Goldhelme bereits sicher. Ob es mehr werden wird, hängt vom Ausgang dieses Spiels ab ...

 
(15.11.2018) 

Soeben wurde bekannt, dass die Irish ihren 20. Neuzugang für das nächste Jahr gemeldet haben. Marist Liufau heißt er und kommt aus Honolulu (Hawaii).

In der Recruiting Klasse von 2019 ist er der dritte Linebacker.

Am vergangenen Samstag war der talentierte Defense Spezialist in Notre Dame. Im Stadion erlebte er den überzeugenden Sieg der Irish gegen Florida State live mit.

Sein Talent hatte sich im Lande herumgesprochen. Zahlreiche Colleges boten ihm ein Sportstipendium an, wobei sie ihn auf der Cornerback Position sahen.

Anders Notre Dame und USC. Die wollten ihn als Linebacker (nachdem er im vergangenen Jahr deutlich an Gewicht zugelegt hatte). Die Kombination aus Speed, Athletik und Vielseitigkeit machte ihn zu einem begehrenswerten Spieler.

Wie es aussieht, gab dann sein Besuch am letzten Wochenende den Ausschlag für die Irish. Großen Anteil hatte Irish Recruiting Coordinator Brian Polian. Und auch Defensive Coordinator Clark Lea hinterließ einen spürbaren Eindruck bei Liufau. Und so können sich die Irish Fans über einen weiteren hochkarätigen Neuzugang freuen ...

 
(14.11.2018) 

In der neuesten Ausgabe der Shamrock Serie treten die Irish am kommenden Samstag im Yankees Stadium in New York City gegen die Syracuse Orange an. Und das ist - gegen Ende der regulären Saison - noch mal eine echte Herausforderung. Denn Syracuse rangiert mit einer Bilanz von acht Siegen und zwei Niederlagen auf Platz 12 in der College Football Playoffs Rangliste.

Die beiden Niederlagen waren einmal gegen einen der großen Meisterschaftsfavoriten Clemson (knappe Niederlage mit vier Punkten) und die Pittsburgh Panthers. Und diese beiden Teams stehen sich im ACC Championship Game dieses Jahres gegenüber.

Am letzten Samstag siegte Syracuse deutlich mit 54-23 gegen Louisville. Überhaupt ist die Mannschaft vor allem in der Offense sehr stark (im Schnitt mehr als 44 Punkte pro Spiel).

Die Irish sollten also gewarnt sein und diesen Gegner auf keinen Fall auf die leichte Schulter nehmen.

Ian Book wieder mit dabei

Da ist es gut, dass Ian Book wieder mit dabei sein wird. Der Quarterback hatte sich bekanntlich im Spiel gegen Northwestern eine Rippenverletzung zugezogen und musste am vergangenen Wochenende gegen Florida State aussetzen. Bereits am letzten Sonntag gaben die Ärzte grünes Licht für den Spielmacher, der mit 74,5% die höchste Pass Komplettierungsrate in der ersten Division des US College Football aufweist.

Seit Dienstag ist er zurück im Training und wird, so hat es Head Coach Brian Kelly angekündigt, gegen Syracuse spielen.

Shamrock Serie

In einem früheren Beitrag hatte ich irrtümlich die Begegnung gegen Navy als das Shamrock Spiel angekündigt. In dieser Serie treten die Goldhelme auf neutralem Platz gegen einen namhaften Gegner an. Das Besondere daran ist einmal, dass dieses Spiel wie ein Heimspiel gewertet und somit vom Haussender NBC übertragen wird. Und dann ist das besondere Outfit ein Merkmal dieser Begegnungen. Die Irish treten in speziell für diese Spiele gestalteten Trikots an.

Kickoff der Partie am kommenden Samstag ist 20:30 Uhr unserer Zeit. Video Live Streams via Internet sind für uns Irish Fans die Möglichkeit, das Spiel live zu verfolgen.

Irish weiter auf Platz 3

Nach dem souveränen Sieg der Irish am letzten Samstag gegen Florida State rangiert die Mannschaft - wen wunderts - weiterhin auf Rang drei der College Football Playoffs Rangliste. Und sie hat es jetzt selbst in der Hand, sich erstmals für die Playoffs zu qualifizieren ...

 
(10.11.2018) 

Winterliche Temperaturen bei -3°C bildeten den Rahmen für das letzte Heimspiel der Irish in dieser Saison. Und mit einem jederzeit ungefährdeten 42-13 Sieg gegen die Florida State Seminoles war die Heimbilanz der Saison 2018 makellos: Sechs Siege in sechs Spielen - mehr geht nicht ...

Bereits vor dem Spiel hatte eine Personalie für Aufregung gesorgt: Irish Quarterback Ian Book hatte sich beim Spiel vor einer Woche gegen Northwestern eine Rippenverletzung zugezogen und konnte deshalb nicht spielen. Aber um eines vorweg zu nehmen: Stellvertreter Brandon Wimbush machte seine Sache ordentlich, auch wenn er - wie bereits in den ersten drei Saisonspielen - nach der Pause wieder leistungsmäßig stark abfiel.

Garant für den deutlichen Sieg war eine einmal mehr stark aufspielende Defense und bärenstarkes Laufspiel der Goldhelme. Am Ende hatten Wimbush und Co. satte 365 Yards Raumgewinn erlaufen.

Die ersten Akzente der Partie setzte allerdings die Defense. Die ließ das Spiel völlig anders beginnen als in den beiden vorangegangenen Partien. Da waren es Irish Turnover zum Beginn. Gestern waren die Seminoles als erstes Team in Ballbesitz. Aber bereits beim zweiten Spielzug war der vorüber. Bei einem Passversuch konnte Inside Linebacker Tevon Coney den Ball nach oben abfälschen. Der fiel Safety Nick Coleman direkt in die Arme. Und nach einem 27 Yard Interception Return startete die Offense der Goldhelme an der 3 Yard Linie der Gäste.

Der erste Touchdown war da nur noch Formsache. Mit einem Pass in die Endzone fand Wimbush seinen Wide Receiver Miles Boykin, der das Spielgerät sicher fing.

Nach einer kurzen Angriffsserie der Seminoles waren die Irish wenig später erneut in Ballbesitz. An der eigenen 19 Yard Linie gestartet erreichten die Goldhelme - angeführt von einem in dieser Phase glänzend aufgelegten Brandon Wimbush - nach 14 Spielzügen erneut die gegnerische Endzone. Und erneut war es ein Pass von Wimbush. Adressat war diesmal Tight End Alize Mack, der den Ball in der hinteren rechten Ecke der Endzone fing und irgendwie noch einen Fuß innerhalb des Spielfeldes auf den Boden brachte.

Notre Dames Bilderbuchstart machte dann der folgende Spielzug perfekt: Defensive End Adetokunbo Ogundeji konnte dem gegnerischen Runningback den Ball aus der Hand schlagen. Und der andere Defensive End Daelin Hayes warf sich gedankenschnell auf das freie Spielgerät. Erneut waren die Irish in gänzender Feldposition - auf Höhe der gegnerischen 14 Yard Linie - in Ballbesitz. Diesmal reichte es nicht zu einem Touchdown. Aber den Fieldgoal Versuch aus 26 Yards verwandelte Kicker Justin Yoon sicher.

Als dann knapp sechs Minuten später zum ersten Mal die Seiten gewechselt wurden lautete der Spielstand: Florida State 0, Notre Dame 17.

Im zweiten Viertel kamen die Gäste besser in Spiel. Vor allem das Laufspiel funktionierte jetzt besser. Und mit einem Lauf erreichten sie dann auch zu Beginn des zweiten Viertels erstmals die Endzone der Irish.

Aber es folgte das nächste Highlight aus Sicht der Goldhelme: Der nach dem Touchdown fällige Extrapunktversuch wurde von Defensive Tackle Jerry Tillery geblockt. Cornerback Julian Love nahm geistesgegenwärtig den Ball auf und trug ihn in die Endzone der Gäste. Damit brachte er zwei weitere Punkte für seine Mannschaft auf die Anzeigetafel.

Dann waren wieder die Goldhelme an der Reihe. Und es stand mal wieder Runningback Dexter Williams im Mittelpunkt. Der schloss die folgende Angriffsserie mit einem tollen 58 Yards Lauf bis in die Endzone ab. Neuer Spielstand: Florida State 6, Notre Dame 25.

Kurz vor der Halbzeit setzten die Goldhelme dann noch einen drauf, als sie zum vierten Mal die gegnerische Endzone erreichten. Erneut war es ein Pass von Wimbush auf Alize Mack, der den Halbzeitstand von 32-6 für Notre Dame herstellte.

In der zweiten Halbzeit kam dann der bereits erwähnte Leistungsabfall von Wimbush. Waren es drei Touchdown Pässe vor der Pause, so produzierte der Irish Spielmacher nun zwei Interceptions. Eine führte auf ziemlich direktem Wege zum zweiten Touchdown der Seminoles.

Aber das große Aufbäumen der Gäste blieb aus. Vielmehr etablierten die Goldhelme jetzt ihr Laufspiel, mit dem sie die Uhr konztrollieren konnten.

Ein weiteres Fieldgoal von Justin Yoon (aus 35 Yards) brachte die einzigen Punkte der Irish im dritten Spielabschnitt auf die Anzeigetafel.

Aber gleich zu Beginn des Schlussviertels standen sie dann doch wieder in der gegnerischen Endzone. Erneut war es Runningback Dexter Williams, der den Ball zum letzten Touchdown der Partie trug. Aber erwähnenswert war, wie der zustande kam: Zunächst hatte die Defense mit eine Goal Line Stand den dritten Touchdown der Seminoles verhindert. Aber nach dem vierten Versuch lag der Ball an der eigenen 3 Yard Linie, also unmittelbar vor der eigenen Endzone. Und von hier ging es in 12 Spielzügen, undzwar ausschließlich Laufspielzügen, bis in die gegnerische Endzone.

Die Irish nahmen jetzt nach und nach immer mehr Stammspieler vom Feld. So kamen etliche Ersatzspieler noch zum Einsatz, unter ihnen Quarterback Phil Jurkovec, der die Partie dann auch mit der Offense beenden durfte.

Fazit

Die Florida State Seminoles zählten rund vier Jahrzehnte zu den Top Adressen des US College Footballs. Aber im Moment sind sie nach einem Trainerwechsel im Umbruch und werden sich voraussichtlich erstmals seit 32 Jahren nicht für ein Bowl Spiel qualifizieren.

Die Irish, in der Vergangenheit stets der Außenseiter, konnten somit gestern mal den Spieß umdrehen und die Begegnung deutlich zu ihren Gunsten entscheiden. Nach dem zehnten Sieg im zehnten Spiel sollten sie auch in der nächsten College Football Playoffs Rangliste unter den ersten vier auftauchen.

Ausblick

Zwei reguläre Saisonspiele stehen noch auf dem Programm. Aber die haben es in sich. Zunächst folgt am kommenden Samstag die neueste Auflage der Shamrock Serie. Darin treten die Irish auf neutralem Platz gegen einen namhaften Gegner an. In diesem Jahr geht es im Yankees Stadium in New York gegen die Syracuse Orange. Die spielen in diesem Jahr eine hervorragende Saison. Acht Siege stehen nur zwei Niederlagen entgegen. Folgerichtig sind sie auch in der Rangliste zu finden, undzwar auf Platz 13.

Und zum Abschluss geht es dann noch einmal an die Westküste nach Los Angeles. Dort warten die USC Trojans zum alljährlichen Schlagabtausch ...

 
(09.11.2018) 

Schlechte Neuigkeiten erreichten uns gestern aus Notre Dame. Quarterback Ian Book hat sich eine Rippenverletzung zugezogen. Gestern hieß es, dass im morgigen Spiel gegen Florida State Brandon Wimbush die Offense führen wird.

Ganz aktuell ist allerdings die Meldung, dass sich Head Coach Brian Kelly noch nicht auf einen Starter festgelegt hat. Es bleibt also die Hoffnung, dass die Verletzung nicht schwerwiegend ist und Book morgen möglicherweise doch spielen kann ...

 
(07.11.2018) 

Nicht ganz unerwartet konnten sich die Irish in der zweiten Ausgabe der CFP Rangliste (College Football Playoffs Ranking) auf den dritten Platz verbessern. Auf Platz vier steht nun Michigan, das LSU (nach dessen Niederlage gegen Alabama am vergangenen Samstag) aus dem Top Quartett verdrängt hat.

 
(07.11.2018) 

Über viele Jahre zählten die Florida State Seminoles zu den Top Adressen im US College Football. Aber die Zeiten scheinen - zumindest vorübergehend - vorbei zu sein. Denn in der ACC (Atlantic Coast Conference) haben ihnen schon seit ein paar Jahren die Clemson Tigers den Rang abgelaufen.

In dieser Saison allerdings läuft es bislang überhaupt nicht beim Team aus dem Sonnenstaat Florida. In der ACC Atlantic Division rangiert die Mannschaft mit lediglich zwei Siegen aus sieben Conference Begegnungen auf Rang fünf. Insgesamt haben die Seminoles bislang vier von neun Spielen gewinnen können. Da scheint es zumindest fraglich, ob die Qualifikation für ein Bowl Spiel in diesem Jahr noch gelingt. Dazu sind mindestens sechs Siege über Teams der ersten Division (1A) erforderlich.

Am Samstag wird Florida State in Notre Dame zu Gast sein. Unter Flutlicht stehen sich beide Mannschaften dann zum insgesamt neunten Mal gegenüber. Die letzten drei Begegnungen haben die Irish verloren, wobei die letzte Niederlage vor vier Jahren in Tallahassee nur durch einige dubiose Entscheidungen der Parteiischen zustande kam. Da haben die Goldhelme also noch eine Rechnung offen.

Während die Irish am vergangenen Samstag mit einem 31-21 Sieg gegen Northwestern aufwarten konnten, verloren die Seminoles beim ACC Rivalen North Carolina State deutlich mit 28-47.

Aber ein Selbstläufer wird das Spiel am Samstag im Notre Dame Stadium ganz sicher nicht. Dafür werden möglicherweise die Parteiischen sorgen. Und mit denen aus der ACC haben die Goldhelme ja erst vor ein paar Tagen so ihre Erfahrungen gemacht ...

Kickoff im vorletzten Heimspiel ist um 1:30 Uhr (unserer Zeit) in der Nacht von Samstag auf Sonntag. Übertragen wird es wie immer von NBC. Damit wird es im deutschen Fernsehen nicht zu sehen sein. Da hilft dann wieder nur das Internet ...

 
(04.11.2018) 

Nach zuletzt zwei Niederlagen schafften die Irish gestern mal wieder einen Sieg gegen die Northwestern Wildcats. Am Ende zeigte die Anzeigetafel im Ryan Field in Evanston 31-21 für Notre Dame.

Aber es war das erwartet schwere Spiel gegen einen starken Gegner. Immerhin ist Nortwestern nur noch einen Sieg entfernt vom Erreichen des Big Ten Championship Games. Und die Wildcats hatten die vier letzten Begegnungen gewonnen - zuletzt sogar gegen Wisconsin.

Irish starten erneut mit Fumble

Die Goldhelme waren als erstes Team in Ballbesitz. Und den nutzten sie - ähnlich wie in der Vorwoche - überhaupt nicht. Beim zweiten Spielzug ging die Ballübergabe von Quarterback Ian Book an seinen Runningback Dexter Williams gründlich in die Hose. Der Ball landete auf dem Boden und konnte von den Wildcats gesichert werden.

Aber erneut hatten die Irish Glück, denn die Gastgeber konnten das Turnover nicht nutzen um eigene Punkte zu erzielen. Nach drei Spielzügen standen sie immer noch an der 21 Yard Linie der Irish. Und der Fieldgoal Versuch ging daneben.

Somit waren die Goldhelme - wie vor Wochenfrist - mit einem blauen Auge davon gekommen. Und die zweite Angriffsserie lief dann deutlich besser, denn 14 Spielzüge später standen sie erstmals in der gegnerischen Endzone. Dexter Williams lief über 1 Yard zum ersten Touchdown der Partie.

Die Defense der Goldhelme machte anschließend ihren Job und verhinderte erneut ein First Down für die Wildcats. So waren die Irish schnell wieder in Ballbesitz.

Aber bereits in ihrer ersten Angriffserie taten sich die Goldhelme sehr schwer mit ihrem Laufspiel. Northwestern hatte es sich offensichtlich zur Hauptaufgabe gemacht, das gegnerische Laufspiel zu verhindern. Ian Book war also gefordert, seine Mannschaft mit seinen Pässen zum Erfolg zu führen. Am Ende hatte er 22 seiner 34 Pässe vervollständigt für 343 Yards Raumgewinn und zwei Touchdowns.

Die besagte zweite Angriffsserie war allerdings nicht von Erfolg gekrönt. Die Irish kamen bis an die gegnerische 5 Yard Linie. Aber dann sorgten die schlechten Parteiischen mit ihren Entscheidungen - ausschließlich gegen die Irish - dafür, dass am Ende nur ein Fieldgoal Versuch blieb, der jedoch knapp daneben ging.

So stand es nach dem Ende des ersten Viertels 7-0 für Notre Dame.

Northwestern machte dann die ersten und einzigen Punkte im zweiten Spielabschnitt, als es ihre dritte Angriffsserie mit einem Touchdown abschloss.

Zur Halbzeit stand die Partie somit: Northwestern 7, Notre Dame 7.

Notre Dame nach der Pause deutlich stärker

In der Pause müssen die Coaches der Goldhelme einige deutliche Worte gesprochen haben. Denn mit Beginn des dritten Viertels spielte die Mannschaft deutlich besser. So kamen die Gastgeber zunächst nur bis knapp über die Mittellinie und mussten punten. Dann marschierte die Offense in elf Spielzügen über das Feld und beendete ihre erste Angriffsserie im dritten Viertel mit einem Touchdown. Am Ende war es Miles Boykin, der einen 20 Yard Pass von Quarterback Ian Book in die Endzone beförderte.

Und als die Gastgeber auch ihren nächsten Ballbesitz nach nur wenigen Spielzügen beenden mussten, waren die Irish erneut mit der Offense auf dem Feld. Allerdings starteten sie - nach einem tollen Punt der Wildcats - an ihrer eigenen 2 Yard Linie.

Von hier versuchten die Irish gar nicht erst zu laufen. Vielmehr verließen sie sich auf den Wurfarm ihres Quarterbacks. Der erste Pass war noch unvollständig. Aber mit seinem Zweiten fand Book seinen Wide Receiver Chase Claypool für 31 Yards Raumgewinn.

Vier Spielzüge später standen die Goldhelme erneut in der gegnerischen Endzone. Book, der erneut Probleme mit seinen langen Pässen hatte, fand diesmal seinen Wide Receiver Michael Young mit einem 47 Yard Pass.

Damit führte Notre Dame scheinbar beruhigend mit 21 - 7.

Aber im Football kann es manchmal schnell gehen.

So auch gestern. Zwar gab es im dritten Viertel keine weiteren Punkte. Aber das Schlussviertel hatte es dann in sich. Zunächst brachte Justin Yoon drei weitere Punkte auf die Anzeigetafel, als er ein 43 Yard Fieldgoal sicher verwandelte.

Die Antwort der Gastgeber war eine kurze Angriffsserie, die nach weniger als zwei Minuten mit ihrem zweiten Touchdown abgeschlossen wurde. Und als die Irish kurze Zeit später per Punt den Ballbesitz abgeben mussten, blockten die Wildcats den Puntversuch von Tyler Newsome. So kamen sie schnell - und in erstklassiger Feldposition - wieder mit ihrer Offense aufs Feld.

An der 25 Yard Linie der Goldhelme starteten sie und gelangten erneut in die Endzone der Goldhelme. Allerdings war der Ablauf etwas seltsam und passte zum Gesamtbild, das die "Schiedsrichter" der gestrigen Partie abgaben. Beim vierten Versuch und 1 hatte ein Parteiischer den Spielzug bereits abgepfiffen und signalisiert, dass es nicht zu einem Touchdown gereicht hat. Der Spielzug war eigentlich damit beendet. Der Parteiische auf der anderen Seite zeigte jedoch - nachdem der Spielzug abgepfiffen worden war - Touchdown.

Irish Head Coach Brian Kelly war außer sich nach dieser Entscheidung, denn der Touchdown wurde gegeben. Es war nicht die einzige fragwürdige Entscheidung des Parteiischengespanns aus der ACC. So halfen sie bereits beim ersten Touchdown der Gastgeber tatkräftig mit, als sie bei einem Pass der Wildcats in die Endzone und einem - glaubt man den Fernsehbildern - guten und sauberen Abwehrspiel der Irish - auf Pass Interference entschieden. Sie verhalfen ihrer Mannschaft so zu vier neuen Versuchen von der 3 Yard Linie der Irish.

Überhaupt taten sich die Herren spürbar schwer, Entscheidungen zu treffen, wenn sie mal zugunsten der Irish ausfielen. So hatten die Goldhelme Mitte des ersten Viertels ein First Down erreicht, das jedoch von den Parteiischen überprüft werden musste. Fairerweise muss man sagen, dass ihre Entscheidung, das First Down abzuerkennen, korrekt war. Aber nur einen Spielzug später - die Irish hatten einen vierten Versuch und 1 gespielt - verspürte der Oberparteiische erneut den Drang, die Entscheidung auf First Down für Notre Dame zu überprüfen. Aber diesmal musste er wohl bei seiner Entscheidung bleiben ...

Man hatte während des Spiels permanent den Eindruck, da wird mit zweierlei Maß gemessen. Denn während die Irish sich acht Penalties einhandelten, war Northwestern im gesamten Spiel nicht einmal eines Regelverstoßes überführt worden. Allerdings gab es die eine oder andere Szene, in der man eigentlich auf eine gelbe Flagge gewartet hatte - aber es kam keine ...

Insgesamt gesehen können die Irish sich in dieser Saison bislang nicht über die Schiedsrichter beklagen. In der ACC gibt es wirklich Gute. Die von gestern zählen aber eindeutig nicht dazu.

Zurück zum Spiel.

Die Wildcats hatten die Partie binnen zwei Minuten wieder spannend gemacht. Denn Mitte des Schlussviertels lagen sie nur noch knapp mit 21-24 zurück.

Allerdings waren die Irish jetzt erst mal wieder in Ballbesitz. Und den hielten sie gut vier Minuten. Er endete mit dem ersten erlaufenen Touchdown von Quarterback Ian Book in dieser Saison, der die Ballübergabe bei einem dritten Versuch und 4 an Dexter Williams antäuschte. Die Defense der Wildcats reagierte auf dieses Manöver und stürzte sich auf den vermeintlichen Ballträger. Während dessen machte sich Book auf den Weg in die Endzone, die er völlig unberührt erreichte.

Die Wildcats konnten diesen vierten Touchdown der Irish nicht mehr kontern, weil das Spiel wenig später beendet war.

Fazit

In der ersten Halbzeit taten sich die Irish schwer, ins Spiel zu finden. Da die Wildcats ständig acht Spieler unmittelbar in Nähe der Line of Scrimmage postiert hatten, waren die Räume für das Laufspiel sehr begrenzt. Am Ende kamen zwar 121 Yards Raumgewinn zusammen. Aber das war weit unter dem Durchschnittswert in dieser Saison, der bei 188 Yards lag.

Aber Dank einer fehlerlosen Partie von Quarterback Ian Book konnten die Irish am Ende als Sieger den Platz verlassen.

Die Defense spielte erneut stark. So ließ sie nur 249 Yards Raumgewinn des Gegners zu.

College Football Playoffs Ranking

In dieser Woche wurde die erste College Football Playoffs Rangliste veröffentlicht. Diese Rangliste ist maßgeblich für die Zusammensetzung der Playoffs, für die sich die ersten Vier qualifizieren. Wie erwartet gehören die Irish zu diesem Quartett. Allerdings wurden sie hinter Alabama, Clemson und LSU auf Platz vier eingestuft.

Die nächste Rangliste sollte Notre Dame jedoch wieder auf Rang drei zeigen. Denn LSU sollte nach der gestrigen 0-29 Heimniederlage gegen Alabama zurückfallen.

 
(30.10.2018) 

Zum zweiten Mal in Folge treten die Irish am kommenden Samstag auswärts an. Allerdings ist die Anreise deutlich kürzer als am vergangenen Wochenende. Bis nach Evanston (Illinois) sind es gerade mal 180 km. Und dort warten dann die Northwestern Wildcats.

Vor der Saison haben die meisten Kenner der US College Football Szene Notre Dame als sicheren Sieger getippt. Aber die Wildcats spielen bislang eine starke Saison und führen momentan in der Big Ten Conference West die Tabelle an. Nach dem überraschenden 31-17 Erfolg gegen den großen Favoriten Wisconsin am letzten Samstag haben sie es jetzt selbst in der Hand, die West Division zu gewinnen und sich so für das Big Ten Championship Game zu qualifizieren.

Die Irish sollten also gewarnt sein und die Wildcats auf keinen Fall unterschätzen. Und das schon deshalb nicht, weil sie die beiden letzten Begegnung verloren haben. Zuletzt siegte Northwestern am 15. November 2014 in Notre Dame mit 43-40.

Das Spiel wird in den USA exklusiv von ABC übertragen. In Deutschland ist die Live Übertragung bei Sport1US angekündigt. Aber da sollten wir abwarten. In der Vergangenheit hat es bei Programmankündigungen dieses Senders ja schon einige böse Überraschungen gegeben. In jedem Fall steht die Kickoff Zeit fest. Das Spiel beginnt um 0:15 Uhr unserer Zeit (wegen der Zeitumstellung in Deutschland und der in den USA nach wie vor herrschenden Sommerzeit können wir das Spiel eine Stunde früher als sonst sehen).

 
(28.10.2018) 

Mit einem deutlichen 44-22 Sieg gegen die Navy Midshipmen machten sich die Irish gestern auf den Rückweg aus dem sonnigen San Diego (Kalifornien) ins herbstliche South Bend.

Es war dies die erste von mindestens zwei "Dienstreisen" der Mannschaft an die Westküste der USA. Bekanntlich endet die reguläre Saison mit dem Spiel gegen USC in Los Angeles. Und dann findet ja auch das Championship Game in dieser Saison in San Francisco statt ...

Aber von möglichen Zukunftsperspektiven zurück zum gestrigen Spiel der Goldhelme gegen die Navy Midshipmen. Dabei legte die Mannschaft den Grundstein für den letztlich ungefährdeten Sieg in der ersten Halbzeit, als sie Spiel und Gegner dominierte und mit einer deutlichen 27-0 Führung in die Pause ging.

Worst Case beim ersten Spielzug

Allerdings begann die Partie denkbar schlecht für Notre Dame. Die Goldhelme waren - wie eigentlich meistens in den letzten Jahren - als erstes Team in Ballbesitz. Der aber dauerte nur einen Spielzug. Denn Miles Boykin fumblete den Ball an der eigenen 36 Yard Linie, nachdem er mustergültig von Quarterback Ian Book per Pass bedient worden war. Damit kamen die Midshipmen früher als erwartet zu ihrem ersten Ballbesitz, und das auch noch in ausgezeichneter Feldposition.

Die Irish Defense zeigte jedoch schnell, dass sie sich bestens auf die von Navy bevorzugte Triple Option vorbereitet hatte. Nach drei Spielzügen fehlten den Gastgebern nämlich 2 Yards für ein neues First Down. Nun ist hinlänglich bekannt, dass Navy häufig die vierten Versuche ausspielt. Das versuchten sie auch jetzt. Allerdings scheiterte der, und die Irish waren mit mehr als nur einem blauen Auge davon - und wieder in Ballbesitz gekommen.

Aber von da an funktionierte die Angriffsmaschinerie der Goldhelme. Die Offensive Line kontrollierte die Line of Scrimmage und schuf so den Runningbacks immer wieder Lücken, durch die sie Läufe für substanziellen Raumgewinn starteten.

Das galt in erster Linie für Dexter Williams, der in der ersten Halbzeit gleich dreimal den Ball in die gegnerische Endzone befördern konnte. Aber auch Jafar Armstrong hatte seinen Anteil am gelungenen Laufspiel der Goldhelme. Er war erstmals seit seiner Verletzung wieder mit dabei und konnte gleich wieder Akzente (in Form eines Touchdowns) setzen.

Auf der anderen Seite konnte die Defense die Angriffsbemühungen der Midshipmen meist im Keim ersticken, so dass sie die erste Halbzeit mit mageren 62 Yards Raumgewinn abschließen mussten.

Midshipmen nach der Pause stärker

Möglich, dass der eine oder andere Goldhelm die Partie angesichts der deutlichen Dominanz und 27-0 Führung bereits abgehakt hatte. Denn in der zweiten Halbzeit spielte die Defense lange nicht mehr so dominant wie vor der Pause. Etliche verpasste Tackles führten zu einigen Big Plays der Gastgeber, die ihre erste Angriffsserie schnell mit ihrem ersten Touchdown abschließen konnten.

Die Irish antworteten mit einer weiteren erfolgversprechenden Angriffsserie, die aber diesmal mit einem Fieldgoal abgeschlossen wurde. Jonathan Doerer, der den etatmäßigen Kicker Justin Yoon gestern vertreten musste, traf aus 30 Yards sicher.

Die Antwort der Midshipmen war eine weitere erfolgreiche Angriffsserie, bei der die Irish erneut nicht sonderlich konzentriert wirkten. Aber das lag vielleicht auch daran, dass beide Inside Linebacker (Drew Tranquill und Asmar Bilal) verletzungsbedingt nicht mehr zur Verfügung standen. Es blieb jedoch der Eindruck, dass der letzte Biss fehlte. Und das nutzten die Gastgeber aus, um zu ihrem zweiten Touchdown zu kommen.

Aber erneut hatten die Goldhelme eine Antwort parat. Denn ihre nächste Angriffsserie endete ebenfalls in der Endzone. Quarterback Ian Book fand seine Lieblings-Anspielstation Miles Boykin mit einem 4 Yards Pass zum fünften Touchdown.

Dass die Midshipmen ein Spiel nie verloren geben, zeigten sie einmal mehr im weiteren Spielverlauf. Denn auch im Schlussviertel blieben sie in der Offense gefährlich und schafften einen weiteren Touchdown. Und nach gelungener Two Point Conversion lagen sie nur noch 15 Punkte zurück.

Aber mögliche Spekulationen über eine Wende im Spiel wurden von der Offense der Goldhelme schnell beseitigt. Erneut war es das Tandem Ian Book und Miles Boykin, die den letzten Touchdown der Partie schafften (22 Yard Pass).

Am Ende war es dann aber doch die Defense der Irish, die den Schlusspunkt unter die Partie setzten. Zunächst war es Linebacker Jamir Jones, der von einem misslungenen Option Pitch (Ballübergabe des Quarterbacks an seinen Runningback) profitierte und den freien Ball sichern konnte. Und dann konnte sich schließlich noch Safety Jalen Elliott knapp zwei Minuten vor Schluss mit seiner dritten Interception in dieser Saison in Szene setzen.

Fazit

Am Ende war der Sieg der Irish hochverdient. Und einmal mehr konnte Quarterback Ian Book als Spielgestalter in der Offense glänzen. Ihm unterlief zwar eine Interception, aber andererseits vervollständigte er 27 seiner 33 Pässe für stolze 330 Yards Raumgewinn und zwei Touchdowns.

Runningback Dexter Williams schaffte in seinem vierten Saisonspiel zum dritten Mal mehr als 100 Yards Raumgewinn mit seinen Läufen (142 Yards mit 23 Läufen). Beeindruckend auch seine sieben Touchdowns, die er in dieser Zeit erzielen konnte.

Die Defense beeindruckte insbesondere in der ersten Halbzeit, als sie immer wieder die passenden Antworten auf die Triple Option der Gatsgeber fand. In der Statistik findet sich diese Überlegenheit besonders bei der Zeit wieder, in der die Irish in Ballbesitz waren. Waren es im vergangenen Jahr gerade mal gut 17 Minuten, so konnte Notre Dame gestern mehr als 33 Minuten das Spiel mit der eigenen Offense kontrollieren.

Ausblick

Zwei Drittel der regulären Saison sind damit vorüber. Aber es warten noch einige unangenehme Gegner auf die Irish. So geht es am kommenden Samstag - erneut auswärts - gegen Northwestern. Und gegen diesen Gegner haben die Goldhelme die beiden letzten Begegnungen (zuletzt im November 2014) verloren. Es folgen die beiden abschließenden Heimspiele gegen die ACC Teams Florida State und Syracuse. Und dann steht halt noch das Auswärtsspiel beim alten Rivalen USC auf dem Spielplan (24. November in Los Angeles).

Übrigens, am kommenden Dienstag wird in den USA die erste offizielle College Football Championship Rangliste veröffentlicht. Bekanntlich ist diese Rangliste verbindlich, wenn es um die vier Teams geht, die am Ende die Playoffs erreichen.

 
(25.10.2018) 

Diesen Termin sollten sich Irish Fans in Deutschland rot im Kalender markieren: Am 29. August 2020 werden die Goldhelme in Dublin (Irland) gegen die Navy Midshipmen antreten.

Es wird dies dann die dritte Auflage dieser Partie in Dublin sein. Am 2. November 1996 siegten die Goldhelme mit 54-27. Und zuletzt trafen beide Mannschaften am 1. September 2012 in der Irischen Hauptstadt aufeinander. Damals behielten die Irish mit 50-10 die Oberhand.

 
(24.10.2018) 

Nach der verdienten Spielpause am vergangenen Wochenende nehmen die Irish nun die fünf noch zu absolvierenden regulären Saisonspiele ins Visier. Erster Gegner ist am kommenden Samstag das Team der Navy Midshipmen.

Zum 92. Mal treffen die beiden Teams aufeinander, wobei sich hauptsächlich in den vergangenen Jahren stets spannende Spiele entwickelten. Das liegt in erster Linie daran, dass die Midshipmen das Option System bevorzugen - und es beherrschen.

Dieses stark Lauf orientierte Angriffssystem stellt insbesondere die Defense vor eine besondere Herausforderung. Aber auch die Offense ist betroffen, weil die Angriffsserien der Midshipmen in der Regel viel Zeit in Anspruch nehmen. Somit ist die Spielzeit der Offense limitiert. Mehr als acht Angriffsserien waren in den vergangenen Partien nicht drin. Da ist es natürlich wichtig, dass Quarterback Ian Book und seine Mannen ihre Chancen effizient nutzen.

Navy konnte in dieser Saison zwar nur zwei von sieben Spielen gewinnen. Die Mannschaft wirkt - in Offense wie in Defense - nicht so stark wie in den letzten Jahren. Am vergangenen Samstag gab es eine 36-49 Niederlage gegen Houston.

Wenn es gegen die Irish geht, laufen die Midshipmen aber stets zu Hochform auf. So behielten die Irish im vergangenen Jahr nur knapp mit 24-17 die Oberhand. Wir sollten uns also auf ein enges Spiel einstellen.

Gespielt wird im sonnigen Kalifornien, in San Diego. Kickoff ist um 2:00 Uhr nachts unserer Zeit. Und übertragen wird das Spiel vom US Fernsehsender CBS. Leider sieht es so aus, als ob Sport1US die Partie nicht überträgt. Auch beim Streaming Dienst DAZN suchen wir vergeblich eine Ankündigung. So bleibt wohl einmal mehr nur das Internet ...

Irish auf Platz 3 der AP Rangliste

Obwohl die Goldhelme am vergangenen Samstag nicht in das Spielgeschehen eingegriffen haben, konnten sie sich in der AP Rangliste (Associated Press) auf Rang drei verbessern. Grund ist die überraschende Niederlage von Ohio State gegen Purdue.

 
(20.10.2018) 

An diesem Wochenende haben die Irish spielfrei. Damit haben sie jetzt Zeit zum Verschnaufen und um sich auf die Partie gegen Navy vorzubereiten, die am kommenden Samstag auf dem Spielplan steht.

Aber die richtig gute Neuigkeit ist, dass die Goldhelme in der am vergangenen Montag erschienenen AP Rangliste (Top 25) jetzt auf Platz vier geführt werden. Das ist selbstverständlich noch kein Freifahrtschein für die Playoffs, zumal die AP Rangliste da nicht maßgeblich ist.

Aber die erste College Football Playoff Rangliste erscheint erst in knapp zwei Wochen.

Wichtig ist jedoch, dass die Irish ihr Schicksal in Sachen Playoffs jetzt selbst in der Hand haben. Immerhin haben sie mit Michigan, Stanford und Virginia Tech in dieser Saison bereits drei Teams geschlagen, die in der Top 25 platziert waren bzw. sind.

 
(15.10.2018) 

Lange war es außerordentlich ruhig an der Recruiting Front. Aber gestern folgte nach dieser Zeit ein echter Paukenschlag: Isaiah Rutherford wird die Irish ab der nächsten Saison verstärken.

Der talentierte Cornerback, einer der Besten seines Recruiting Jahrganges, ist ein äußerst gefragter Nachwuchs Footballer. Neben National Champion Alabama waren zahlreiche weitere Football Colleges wie LSU, Arizona, Missouri, Nebraska, Oklahoma, Oregon, Tennessee, USC und Utah an ihm interessiert.

Gestern gab Rutherford, der in Carmichael (Kalifornien) beheimatet ist, den Irish seine mündliche Zusage. Er will im nächsten Jahr sein Studium an der Universität von Notre Dame beginnen und natürlich für die Goldhelme Football spielen.

Damit erhält eine in diesem Jahr bereits überragende Defense weitere Verstärkung. Rutherford ist der 19. Neuzugang und der erste "gelernte" Cornerback der aktuellen Recruiting Klasse, die mit diesem Neuzugang weitestgehend vollständig sein sollte.

 
(14.10.2018) 

Einen schwer erkämpften 19-14 Sieg gegen die Pittsburgh Panthers konnten die Irish am Ende von 60 spannenden Minuten für sich verbuchen. Es war ein Spiel zweier dominierender Abwehrreihen, in dem die Irish erst gegen Ende des dritten Viertels das erste Mal die gegnerische Endzone erreichten.

Die Offense der Panthers schaffte dagegen nur einen Touchdown gegen die Irish. Und das war am Ende ihrer ersten Angriffsserie. Allerdings leisteten die Irish Beihilfe am Zustandekommen. Sie hatten die Angriffsserie der Gäste bereits gestoppt. Die machten sich bei einem vierten Versuch und 4 bereit zum Punt. Da schnellte Nico Fertitta vor dem Snap über die Line of Scrimmage. Die Schiedsrichter erkannten völlig richtig auf Offside. Die 5 Yard Strafe reichte für die Panthers zu einem neuen ersten Versuch, und so konnten sie ihre Angriffsserie fortsetzen.

Die Irish Offense dagegen tat sich lange Zeit schwer gegen eine sehr starke Defense der Gäste. So reichte es vor der Pause lediglich zu zwei Fieldgoals von Justin Yoon (aus 44 und 42 Yards).

Zum ersten Mal in dieser Saison gingen die Irish somit mit einem Rückstand in die Pause.

Und unmittelbar nach dem Beginn des dritten Viertels folgte der nächste Rückschlag. Die Panthers trugen den Kickoff über 99 Yards zurück bis in die Endzone der Goldhelme. Somit stand das Spiel wenige Sekunden nach Wiederbeginn: Pittsburgh 14, Notre Dame 6.

Aber während die Irish Defense keine weiteren Punkte mehr zuließ, schafften die Irish gegen Ende des dritten Viertels ihre erste erfolgreiche Angriffsserie. Dabei konnten sie sich nicht - wie gewohnt - auf ihr starkes Laufspiel verlassen. Vielmehr waren es die Pässe von Quarterback Ian Book, die zum ersten Touchdown der Goldhelme führten.

Am Ende war es ein 16 Yard Pass auf Wide Receiver Chase Claypool zum ersten Sechser für Notre Dame. Head Coach Brian Kelly entschied anschließend den Versuch einer Two Point Conversion. Die aber ging schief, weil Books Pass auf seinen Receiver Miles Boykin nicht präzise genug war.

Die Panthers kamen noch zweimal in die Nähe der Irish Endzone. Aber die beiden Fieldgoal Versuche wurden vergeben. So stand die Partie Mitte des Schlussviertels: Pittsburgh 14, Notre Dame 12.

Bei Irish Quarterback Ian Book gab es gestern Licht und Schatten. Während zwei seiner Pässe beim Gegner landeten, klappten die langen Pässe deutlich besser als vor Wochenfrist gegen Virgina Tech. Zwei dieser langen Dinger kamen an. Und der zweite lange Pass über 35 Yards landete bei Miles Boykin, der den präzise geworfenen Ball in vollem Lauf aufnehmen und bis in die Endzone der Panthers tragen konnte.

Es dauerte also bis knapp sechs Minuten vor Schluss, bis die Irish zum ersten Mal in Führung lagen. Und diese Führung gaben sie - dank einer überragenden Defense - auch nicht mehr ab.

Erst spielfrei dann gegen Navy

Am nächsten Wochenende können die Irish durchschnaufen. Sie haben spielfrei. Und in zwei Wochen folgt dann - als Fortsetzung der Shamrock Serie - das Speil gegen Navy, das in San Diego ausgetragen, aber als Heimspiel für die Irish gewertet wird. Das bedeutet, NBC überträgt die Partie im Fernsehen.

Ach ja, die Irish lagen vor dem Spiel gegen Pittsburgh auf Platz fünf der AP Rangliste. Die Nummer zwei Georgia hat sich gestern eine Niederlage gegen LSU eingehandelt. Es wäre daher nicht überraschend, wenn Notre Dame in der nächsten AP Top 25 auf Rang vier zu finden wäre ...

 
(11.10.2018) 

Bevor die Irish in ihr spielfreies Wochenende starten, steht noch das Heimspiel gegen die Pittsburgh Panthers auf dem Spielplan.

Pittsburgh ist eines der fünf Teams aus der ACC (Atlantic Coast Conference), gegen die Notre Dame in dieser Saison antritt. Die bisherige Saisonbilanz der Panthers ist eher durchwachsen: Drei Siege und drei Niederlagen stehen dort zu Buche. Am vergangenen Samstag konnten sie jedoch den ACC Rivalen Syracuse mit 44-37 bezwingen.

Die Partie Notre Dame gegen Pittsburgh wird am Samstag zum 71. Mal ausgetragen. Zuletzt standen sich beide Mannschaften am 7. November 2015 in Pittsburgh gegenüber. Die Irish siegten damals mit 42-30.

Die Gesamtbilanz gegen Pittsburgh weist 48 Siege, 21 Niederlagen und ein Unentschieden auf.

Das Spiel im Notre Dame Stadium wird vom US Sender NBC live übertragen. Im deutschen Fernsehen wird es daher nicht zu sehen sein. Aber es gibt ja das Internet und zahlreiche Live Stream Angebote (z.B. auf YouTube). Kickoff ist um 20:30 Uhr unserer Zeit.

 
(07.10.2018) 

Es war die erwartet schwere Aufgabe. Aber letztlich lösten die Irish sie und siegten gegen die Virginia Tech Hokies in Blacksburg deutlich mit 45-23.

Aber insbesondere in der ersten Halbzeit war es ein ganz enges Spiel, in dem die Hokies ein ums andere Mal unmittelbar vor der Endzone der Goldhelme auftauchten. Aber drei Mal konnte die erneut starke Irish Defense Touchdowns verhindern und ließ lediglich Fieldgoals zu. Erst beim vierten Versuch - unmittelbar vor dem Ende der ersten Halbzeit - fanden die Gastgeber den Weg in die Endzone.

Die Irish begannen stark und konnten gleich ihre erste Angriffsserie mit einem Touchdown abschließen. Schlüsselspielzug war ein 56 Yards Pass von Quarterback Ian Book auf Wide Receiver Chris Finke. Den Touchdown erzielte dann Runningback Dexter Williams mit einem kurzen 1 Yard Lauf.

Die Gastgeber konnten mit ihrem ersten Ballbesitz nichts anfangen und brachten schnell wieder die Offense der Goldhelme aufs Feld. Die kam bis zur gegnerischen 24 Yard Linie, von wo Kicker Justin Yoon mit einem 31 Yard Fieldgoal drei weitere Punkte auf die Anzeigetafel brachte.

Aber das war es auch in Sachen Offense in der ersten Halbzeit. Die Hokies spielten in dieser Phase insbesondere in der Defense sehr stark und legten das Laufspiel der Irish völlig lahm. Hinzu kamen einige individuelle Fehler der Goldhelme. So ging Longsnapper John Shannon ein Snap auf seinen Punter Tyler Newsome völlig daneben. Newsome konnte den Ball noch sichern und so unmittelbar schlimmeres verhindern. Aber die Hokies kamen in sehr guter Feldposition - in der Hälfte der Irish - in Ballbesitz.

Ähnlich war das Resultat, als Ian Book (nach 90 fehlerfreien Pässen) eine Interception unterlief. Aber in beiden Fällen kamen die Irish mit einem blauen Auge davon, weil die Gastgeber jeweils nur Fieldgoals erzielen konnten.

Und als das Spiel zu Gunsten der Gastgeber zu kippen drohte, gelang der Irish Defense ein echtes Big Play. Defensive End Khalid Karem gelang es, dem Hokies Quarterback den Ball aus der Hand zu schlagen. Und den Fumble nahm Cornerback Julian Love geistesgegenwärtig auf und trug ihn 42 Yards bis in die gegnerische Endzone.

Bis zur Pause war die Partie also völlig ausgeglichen, was auch der Spielstand bei Halbzeit dokumentierte: Virginia Tech 16, Notre Dame 17.

Zweite Halbzeit gehörte den Irish

In der zweiten Halbzeit waren die Gastgeber als erstes Team in Ballbesitz. Aber der dauerte nicht lange und führte nicht zu Punkten. Mit einem tollen Punt an die gegnerische 5 Yard Linie zwangen sie die Goldhelme jedoch, ihre erste Angriffsserie nach der Pause unmittelbar vor ihrer eigenen Endzone zu beginnen. Und der erste Spielzug brachte 2 Yards Raumverlust. In dieser Situation machte das Laufspiel der Goldhelme endlich Klick. Tolle Blocks der Offensive Line ermöglichten Runningback Dexter Williams, die erste Reihe der Defense zu überwinden. Und dann war er im freien Feld mit seiner Schnelligkeit nicht mehr zu stoppen. 97 Yards später war er in der Endzone der Hokies zum neuen Spielstand von 24-16 für Notre Dame.

Mitte des dritten Viertels dann wohl der endgültige Ko für die Hokies, als sich Wide Receiver Miles Boykin hinter die Rückraumverteidigung der Gastgeber geschmuggelt hatte und mustergültig mit einem Pass von Ian Book bedient wurde. Auch er war auf und davon und schaffte mit seinem 40 Yard Touchdown die Vorentscheidung.

Nach dem letzten Seitenwechsel war es dann erneut Blykin, der einen Pass seines Quarterbacks zu einem Touchdown verwertete.

Wenig später keimte aber noch einmal Hoffnung auf im Lane Stadium, das sich allerdings bereits ziemlich geleert hatte. Die Hokies schafften ihren zweiten Touchdown und lagen - 5 Minuten und 40 Sekunden vor Schluss - nur noch 15 Punkte zurück.

Aber die Irish hatte die richtige Antwort parat. Nach gewonnenem Onside Kick standen sie bereits in der gegnerischen Hälfte und ließen sich die Chance auf weitere Punkte nicht nehmen. Letztlich war es erneut Dexter Williams, der mit einem 31 Yard Lauf zum letzten Touchdown den Endstand herstellte.

Zu erwähnen sei hier noch, dass Cornerback Julian Love neben seinem Fumble Return Touchdown noch eine Interception schaffte, seine erste in dieser Saison.

ABC Experten hatten guten Riecher

Die Partie wurde vom US Fernsehsender ABC als Spiel der Woche übertragen. Die Experten des Senders hatten vor dem Spiel auf Seiten der Irish Runningback Dexter Williams und Wide Receiver Miles Boykin als Schlüsselspieler ausgemacht. Und damit lagen sie goldrichtig. Denn die beiden schafften insgesamt fünf Touchdowns und damit beinahe im Alleingang den Sieg gegen Virgina Tech.

Justin Yoon Rekord Scorer in Notre Dame

Bereits in den vergangenen Spielen war immer wieder darauf hingewiesen worden, dass Justin Yoon auf dem besten Wege war, Top Scorer in der Geschichte der Universität von Notre Dame zu werden. Gestern war es dann endlich soweit. Er überholte den bisherigen Top Scorer Allen Pinkett, der es in seiner Karriere unter dem Golden Dome auf 320 Punkte gebracht hatte. Mit seinem verwandelten Extrapunkt nach dem zweiten Touchdown von Miles Boykin kam Yoon auf 321 Punkte. Wenig später kam dann noch der Extrapunkt nach dem letzten Touchdown von Dexter Williams hinzu.

Fazit

Vor dem Spiel gab es nicht wenige Kenner der Szene, die den Auftritt der Goldhelme vor einem Jahr in Miami in Erinnerung riefen. Damals waren die Irish auf dem Weg in die Playoffs, als sie in der hitzigen Atmosphäre in Miami regelrecht untergingen. Die Atmospäre gestern in Blacksburg war ganz ähnlich. Und man merkte den Irish zu Beginn auch eine gewisse Nervosität an. Aber im Vergleich zum Miami Spiel vor Jahresfrist behielten sie die Nerven und konnten letztlich einen überzeugenden Sieg feiern.

Ausblick

Bevor die Irish in ihr spielfreies Wochenende gehen steht nächsten Samstag noch das Heimspiel gegen Pittsburgh auf dem Spielplan. Übertragen wird die Partie vom US Fernsehsender NBC. Kickoff ist nach derzeitigem Wissensstand 20:30 Uhr unserer Zeit.

 
(03.10.2018) 

Zum zweiten Mal in dieser Saison reisen die Irish am Samstag zu einem Auswärtsspiel. Nach Blackburg gehts, gegen die Virginia Tech Hokies.

Und zum dritten Mal stehen die Goldhelme einem in der Top 25 platzierten Team gegenüber. Virginia Tech ist Nr. 24 der aktuellen AP (Associated Press) Rangliste.

Sie stehen dort trotz einer Niederlage auf dem Konto. Am dritten Spieltag unterlagen sie beinahe sensationell Old Dominion mit 35-49.

Allerdings gelang dann in der Vorwoche die Rehabilitierung, als die Hokies bei Duke mit 31-14 deutlich die Oberhand behielten.

Die Irish sollten sich also vorsehen, zumal sie die bislang einzige Begegnung mit Virginia Tech vor zwei Jahren im heimischen Notre Dame Stadium mit 31-34 verloren.

Die Partie wird unter Flutlicht ausgetragen und startet um 2:00 Uhr unserer Zeit. Übertragen wird sie vom US Fernsehsender ABC. Das bedeutet, wir können das Spiel live bei Sport1US verfolgen.

Alex Bars Saison vorzeitig beendet

Wie bereits vielfach befürchtet, hat sich Offensive Guard Alex Bars im Spiel gegen Stanford eine schwere Knieverletzung zugezogen. Er wird in der nächsten Woche operiert, fällt damit für den Rest der Saison aus. Und da er in seiner fünften Saison im Irish Trikot aufgelaufen ist, hat seine College Football Karriere ein vorzeitiges Ende gefunden.

Die Irish verlieren damit ihren besten Offensive Line Spieler. Die nächsten Wochen werden zeigen, ob sie diesen Verlust kompensieren können.

Tony Jones auf dem Weg der Besserung

Wie Bars verletzte sich auch Runningback Tony Jones im letzten Spiel. Er zog sich eine Knöchelverletzung zu, deren Heilungsverlauf offenbar besser verläuft als erwartet. Head Coach Brian Kelly erwartet seinen Ballträger in Bälde zurück. Ob er allerdings bereits am kommenden Samstag wieder mit dabei sein kann, ist noch offen.

 
(30.09.2018) 

Herbst in South Bend, aber für die Irish Fans schien die Sonne, als ihre Mannschaft gestern im Spitzenspiel gegen Stanford mit 38-17 deutlich die Oberhand behielt.

Der Spielverlauf ähnelte etwas dem der letzten Begegnung beider Mannschaften vor knapp einem Jahr in Palo Alto. Damals wie gestern war das Spiel bis weit in die zweite Halbzeit hinein ausgeglichen. Am Ende siegte Stanford deutlich mit 38-20.

Auch gestern war die Partie - zumindest in der ersten Halbzeit - absolut ausgeglichen. Dreimal gingen die Irish in Führung. Zweimal konnten die Gäste aus Kalifornien ausgleichen. Folgerichtig lautete der Spielstand bei Halbzeit: Stanford 14, Notre Dame 21.

Auch das dritte Viertel war noch ausgeglichen. Allerdings wurden die Abwehrreihen auf beiden Seiten stärker. So konnte jedes Team lediglich ein Fieldgoal auf die Anzeigetafel bringen.

Aber es wurde deutlich, dass die Defense der Irish, die erneut ein ganz starkes Spiel machte, mehr und mehr die Kontrolle über die gegnerische Offense übernahm. Und nach dem letzten Seitenwechsel konnte sie die Angriffsreihe des Cardinal vollständig neutralisieren.

Auf der anderen Seite konnte Irish Quarterback Ian Book nahtlos an seine tolle Vorstellung der Vorwoche anknüpfen. Er führte seine Mannschaft im Schlussviertel noch zu zwei Touchdowns, wobei zwischen den beiden Scores lediglich 14 Sekunden lagen.

Tolles Comeback von Dexter Williams

Runningback Dexter Williams war schulintern für die ersten vier Spiele gesperrt. Für ihn war es also gestern der Saisonauftakt. Und sein erster Ballkontakt Mitte des ersten Viertels sorgte gleich für einen Paukenschlag im Notre Dame Stadium. Den nämlich nutzte er zu einem 45 Yard Lauf, der erst in der Endzone der Gäste endete.

Am Ende erlief er in 21 Läufen 161 Yards Raumgewinn und konnte so das Fehlen von Jafar Armstrong, der mit einer Knieverletzung aussetzen musste, mehr als kompensieren.

Überhaupt funktionierte das Laufspiel der Goldhelme prächtig. Gegen eine Top Ten Defense schafften sie 272 Yards Raumgewinn.

Durch die Luft steuerte Quarterback Ian Book weitere 278 Yards hinzu, mit vier Touchdowns und keiner Interception.

Schmerzlich war jedoch das Ausscheiden von Offensive Guard Alex Bars und Runningback Tony Jones. Bei Bars, immerhin in dieser Saison bislang der beste Offensive Line Spieler der Goldhelme, könnte eine Knieverletzung eine längere Pause erfordern. Hoffen wir, dass dies nicht der Fall ist und er im Idealfall bereits am Samstag gegen Virginia Tech wieder mit dabei sein kann.

Erwähnenswert war noch die Leistung von Wide Receiver Miles Boykin. Elf Pässe konnte er fangen und damit 144 Yards Raumgewinn erzielen. Und am Ende krönte er seine tadellose Leistung noch mit einem Touchdown.

Defense einmal mehr dominierend

Wie bereits in der gesamten Saison zeigte die Defense erneut eine tolle Leistung, die sich mit nackten Zahlen am Besten belegen lässt: Das starke Laufspiel der Gäste wurde weitestgehend neutralisiert. Ihr Star Runningback Bryce Love erlief zwar 73 Yards, aber er war der Einzige, der nennenswertes zustande brachte. Auf der anderen Seite sorgten insgesamt 5 Quarterback Sacks für 26 Yards Raumverlust, so dass unter dem Strich magere 55 Yards übrig blieben.

Auch die Passverteidigung präsentierte sich in Topform. So konnte Stanford durch die Luft lediglich 174 Yards Raumgewinn erzielen.

Star des Abends war Defensive Tackle Jerry Tillery. Der war gestern kaum aufzuhalten und schaffte 4 Quarterback Sacks (für 20 Yards Raumverlust). Und noch jemand aus der Defense verdient besondere Erwähnung: Inside Linebacker Tevon Coney schaffte seine erste Interception im Trikot der Irish und sorgte dafür, dass seine Mannschaft innerhalb von nur 14 Sekunden zweimal in die Endzone der Gäste gelangten.

Nächste Woche gegen Virginia Tech

Es gab nicht wenige Kenner der Szene, die in Stanford den stärksten Gegner sahen, mit dem es die Irish in der regulären Saison zu tun haben. Aber der nächste Gegner ist mit Sicherheit nicht viel schlechter. Gegen Virginia Tech wurde die bislang einzige Begegnung beider Colleges vor zwei Jahren mit 31-34 verloren. Das war im Notre Dame Stadium. Am kommenden Samstag stehen sich beide Mannschaften in Blacksburg gegenüber.

 
(27.09.2018) 

Nach dem ersten Auswärtsspiel der Saison kehren die Irish am Samstag zurück ins heimische Notre Dame Stadium. Zu Gast ist der Stanford Cardinal zu einem Topspiel zweier Top Ten Teams: Nr. 7 Stanford gegen Nr. 8 Notre Dame.

Beide Teams sind in dieser Saison noch ungeschlagen. Und beide haben bereits gegen ein Top 25 Team gewonnen. Während die Irish gleich am ersten Spieltag den Erzrivalen Michigan besiegen konnten, gelang dies Stanford am letzten Spieltag, als sie bei Nr. 20 Oregon mit 38-31 gewinnen konnten.

Für Notre Dame ist dies der zweite echte Härtetest in dieser noch jungen College Football Saison. Und die Goldhelme haben etwas gutzumachen. Immerhin verloren sie die letzte Begegnung in Stanford im vergangenen November deutlich mit 20-38.

Nach dem erfolgreichen Wechsel auf der Quarterback Position (Ian Book ersetzte Brandon Wimbush) darf spekuliert werden, ob Head Coach Brian Kelly am kommenden Samstag mit zwei Spielmachern agieren wird. Immerhin wurde Wimbush gegen Wake Forest nicht eingesetzt ...

Kick Off der Partie, die unter Flutlicht ausgetragen wird, ist um 1:30 Uhr unserer Zeit. Übertragen wird sie vom US Fernsehsender NBC. Damit werden wir das Spiel wohl nicht im deutschen Fernsehen zu sehen bekommen. Aber glücklicherweise gibt es ja das Internet ...

 
(24.09.2018) 

Mit einem 56-27 Sieg gegen die Wake Forest Demon Deacons im Gepäck konnten die Irish am vergangenen Samstag bestens gelaunt die Heimreise antreten.

Head Coach Brian Kelly hatte letzte Woche bekannt gegeben, dass er einen Wechsel auf der Quarterback Position ins Auge fasst. Und in der Tat war es Ian Book, der die Offense der Goldhelme gegen Wake Forest aufs Feld führte.

Es zeigte sich sehr schnell, dass diese Entscheidung goldrichtig war. Während die Offense in den vorherigen drei Begegnungen jeweils nur 24 Punkte erzielen konnte, und insbesondere nach der Pause kaum noch etwas zuzulegen vermochte, dominierte sie gegen Wake Forest und hatte bereits zur Pause den Grundstein für den vierten Saisonsieg gelegt.

Ian Book war offenbar das fehlende Puzzle Stück für eine funktionierende Offense. Er führte die Mannschaft, traf kaum schlechte Entscheidungen und fand immer wieder Anspielstationen für seine Pässe. Am Ende war er an fünf der acht Touchdowns direkt beteiligt. Zweimal fand er Anspielstationen für seine Pässe in der gegnerischen Endzone, und dreimal trug er den Ball selbst für jeweils sechs Punkte über die gegnerische Goal Line.

Am Ende hatte Book mehr als 73% seiner Pässe vervollständigt für 325 Yards Raumgewinn, zwei Touchdowns und keine Interception.

Aber nicht nur durch die Luft lief die Angriffsmaschinerie der Goldhelme. Auch das Laufspiel funktionierte sehr gut. 241 Yards Raumgewinn erliefen die Ballträger. Und Jafar Armstrong, der erneut zwei Touchdowns beisteuerte, fehlten am Ende ganze 2 Yards an seinem ersten 100 Yards Spiel im Trikot der Irish.

Während die Offense also endlich ihre Form fand, spielte die Defense erneut - und beinahe schon gewohnt - stark auf. Immer wieder schaffte sie es, den gegnerischen Quarterback unter Druck zu setzen. So kamen dessen Pässe nicht wie gewohnt an.

Selbst, als Wide Receiver Michael Young den Ball an der eigenen 31 Yard Linie fumblete, kam für die Demon Deacons nicht mehr als ein Fieldgoal heraus.

Neben der schon gewohnt starken Defensive Line konnte auch Cornerback Troy Price Aufmerksamkeit erregen, als er einen Pass des gegnerischen Quarterback abfing.

So konnten sich die Irish im Schlussviertel den Luxus erlauben, die Stammspieler vom Feld zu nehmen und den Backups wichtige Spielanteile zu geben.

In der nächsten Woche wird das wohl nicht möglich sein. Da geht es gegen Stanford, und die stehen in der Rangliste noch einen Platz besser als Notre Dame.

 
(19.09.2018) 

Zum ersten Auswärtsspiel der Saison reisen die Irish an diesem Samstag nach Winston-Salem in North Carolina. Gegner sind die Wake Forest Demon Deacons.

Es ist das erste von sechs Spielen gegen Teams aus der ACC (Atlantic Coast Conference).

Die Demon Deacons haben zwei ihrer bisherigen drei Saisonspiele gewonnen. Die einzige Niederlage gab es am vergangenen Samstag gegen Boston College.

Die beiden Mannschaften standen sich bislang vier Mal gegenüber. Die letzte Begegnung war vor knapp einem Jahr (am 4. November 2017) im Notre Dame Stadium. Die Irish siegten knapp mit 48-37 gegen einen enorm unbequemen Gegner. Es war der vierte Sieg im vierten Spiel.

Die Irish Fans in Deutschland können diese Partie live im Fernsehen (Sport1US) oder Internet (DAZN) verfolgen. Kickoff ist 18:00 Uhr unserer Zeit.

 
(16.09.2018) 

Das sprichwörtliche "Luck of the Irish" benötigte die Mannschaft von Head Coach Brian Kelly gestern, als sie die Vanderbilt Commodores knapp mit 22-17 bezwingen konnte.

Dabei war es erneut die Defense, die am Ende den Erfolg garantierte.

Es war wie in den bisherigen Spielen dieser Saison. Die Irish, als erstes Team in Ballbesitz, begannen stark und konnten ihre erste Angriffsserie mit Punkten abschließen. Justin Yoon traf mit einem 26 Yard Fieldgoal zur frühen 3-0 Führung.

Danach konnte die Defense Punkte des Gegners verhindern und brachte die eigene Offense wieder in Ballbesitz, dies jedoch an der eigenen 6 Yard Linie.

Aber - soweit die Parallelen zu den bisherigen Spielen dieser Saison - 94 Yards später waren die Irish zum ersten Mal in der gegnerischen Endzone. Quarterback Brandon Wimbush, der deutlich besser spielte als vor Wochenfrist, trug den Ball zur zwischenzeitlichen 10-0 Führung in die Endzone der Commodores.

Kurz darauf wurden zum ersten Mal die Seiten gewechselt.

Die Defense dominierte in dieser Phase des Spiel die gegnerische Offense und brachte die eigene Mannschaft schnell wieder in Ballbesitz. Aber die Souveränität der Offense war jetzt wie weggeblasen. Die Defense der Commodores blitzte bei beinahe jedem Spielzug und brachte die junge und unerfahrene Offensive Line der Goldhelme mehr als einmal in Verlegenheit.

Allerdings konnten die "schweren Jungs" der Irish verhindern, dass ihr Quarterback gesackt wurde. Zudem agierte Wimbush in der Pocket deutlich souveräner als im Spiel gegen Ball State. Ein deutliches Zeichen dafür war, dass er sich keine Interception leistete.

Hatte die Offensive Line noch einige Probleme beim Pass Blocking, so war sie auf der anderen Seite Garant für ein spürbar verbessertes Laufspiel der Goldhelme. Am Ende standen 245 Yards Raumgewinn durch Laufspiel. Und Tony Jones steuerte in seinem ersten 100 Yard Spiel mit 118 Yards den Bärenanteil hinzu.

Zwei weitere Fieldgoals durch Justin Yoon brachten die Goldhelme im zweiten Viertel zwischenzeitlich mit 16-0 in Führung. Die Gäste aus Vanderbilt konnten erst unmittelbar vor der Pause ihre ersten Punkte auf die Anzeigetafel bringen, als ihnen mit auslaufender Spieluhr ein Fieldgoal zum 3-16 Halbzeitstand gelang.

Irish Offense mit Auszeit im dritten Viertel

Nach der Pause war dann - und hier sind wir wieder bei den Parallenen - von der Offense lange Zeit nichts zu sehen. Erzielter Raumgewinn im dritten Viertel: 25 Yards. Somit musste die Defense in diesem Spielabschnitt die Hauptlast des Spiels tragen.

Vanderbilt dominierte in dieser Phase die Partie, versäumte es jedoch Punkte zu erzielen. Ein Fieldgoal Versuch ging schief. Und anschließend wurde ein langer Pass von Irish Safety Troy Pride jr. in der eigenen Endzone abgefangen. Dummerweise versuchte er einen Return, wurde aber an der eigenen 1 Yard Linie gestoppt. Die eigene Offense musste damit unmittelbar vor der eigenen Endzone ihre nächste Angriffsserie starten.

Kurz vor dem Ende des dritten Viertels erzielten die Commodores dann ihren ersten Touchdown, so dass der Spielstand beim letzten Seitenwechsel lautete: Vanderbilt 10, Notre Dame 16.

Mit Beginn des Schlussviertels meldete sich die Offense der Irish zurück. An der eigenen 25 Yard Linie gestartet marschierte sie bis in die Endzone der Commodores zu ihrem zweiten Touchdown der Partie. Und während Brandon Wimbush die Mannschaft bis unmittelbar vor die gegnerische Endzone geführt hatte, war es Ian Book vorbehalten, den Touchdown zu realisieren. Bei einem ersten Versuch und Goal an der 2 Yard Linie liefen die Goldhelme mit drei Tight Ends auf, was auf ein Laufspiel hindeutete. Aber das täuschten die Irish lediglich an. Book warf einen Pass auf seinen Tight End Nic Weishar, der sich in die Endzone durchgemogelt hatte.

Eine anschließende Two Point Conversion ging schief. Somit lautete der neue Spielstand: Vanderbilt 10, Notre Dame 22.

Aber die Commodores antworteten schnell. Gegen eine müde werdende Defense der Goldhelme schafften sie ihren zweiten Touchdown und lagen Mitte des Schlussviertels nur noch fünf Punkte zurück.

Es folgte eine dramatische Schlussphase, an der die Parteiischen mit einigen fragwürdigen Entscheidungen ihren Anteil hatten. Hatten sie die Partie bis dahin sehr gut geleitet, unterliefen ihnen jetzt einige Fehler. So übersahen sie bei einem Angriffsspielzug der Gäste ein klares Holding. Aber wenig später erkannten sie bei einem vierten Versuch der Commodores auf Pass Interference gegen Notre Dame. Und diese Entscheidung war zumindest äußerst fragwürdig, hatten die Schiedsrichter vergleichbare Situationen im Verlaufe der Partie doch nicht geahndet.

Aber durch diese Entscheidung blieben die Commodores in Ballbesitz und erreichten schließlich die 31 Yard Linie der Irish. Erneut konnten sie in drei Versuchen nicht die erforderlichen 10 Yards Raumgewinn erzielen und versuchten - zu spielen waren nur noch gut zweieinhalb Minuten - mit dem vierten Versuch weiter im Spiel zu bleiben.

Ein Pass ihres guten Quarterbacks Kyle Shurmur wurde an der 4 Yard Linie der Irish gefangen. Aber Safety Jalen Elliott konnte den Gegenspieler vom Ball trennen. Der Pass war somit unvollständig und die Irish zurück in Ballbesitz.

Nächste Woche gegen Wake Forest

Nach drei Heimspielen in Folge geht es in der kommenden Woche erstmals auf Reisen. Das Ziel ist Wake Forest. Kickoff ist nach derzeitigem Kenntnisstand 18:00 Uhr unserer Zeit. Und die Chancen, dass die Partie in Deutschland zu sehen sein wird, stehen nicht schlecht.

 
(14.09.2018) 

Vanderbilt ist wie Notre Dame eine Elite-Universität in den USA.

Sportlich sind die Vanderbilt Commodores in der SEC (South Eastern Conference) beheimatet, einer der stärksten College Football Ligen in den USA.

Die Commodores sind wie die Irish in dieser Saison noch ungeschlagen, haben also zwei Siege auf dem Konto. Am vergangenen Samstag gab es einen deutlichen 41-10 Sieg gegen Nevada.

Die beiden Teams standen sich bislang zweimal gegenüber, zuletzt am 5. September 1996 in Nashville. Die Irish siegten damals - noch unter ihrem legendären Head Coach Lou Holtz - mit 14-7.

Kickoff der morgigen Partie ist um 20:30 Uhr unserer Zeit. Gespielt wird im Notre Dame Stadium.

 
(10.09.2018) 

Lange war es ruhig an der Recruiting Front in Notre Dame. Aber gestern konnte endlich der 18. Neuzugang für 2019 präsentiert werden: Kendall Abdur-Rahman ist Wide Receiver. Und er passt genau in das Anforderungsprofil, das Receiver Coach DelVaughn Alexander vorgegeben hat: Er ist wieselflink und athletisch. Außerdem gilt er als außerordentlich talentiert.

Head Coach Brian Kelly reagierte jedenfalls sehr erfreut, als er gestern telefonisch von seinem jüngsten Neuzugang über dessen Entscheidung für Notre Dame informiert wurde.

Nach Cam Hart ist Abdul-Rahman der zweite Passempfänger in der Recruiting Klasse von 2019.

 
(09.09.2018) 

Zum 264. Mal in Folge war das Notre Dame Stadium ausverkauft, als die Ball State Cardinals gestern bei den Irish zu Gast waren. Und die Fans hatten sich ganz sicher deutlich mehr versprochen von dieser Partie, in der die Goldhelme am Ende mit 24-16 knapp die Oberhand behielten.

Dabei hatte alles so verheißungsvoll angefangen. Nach nicht einmal zwei Minuten führte Notre Dame, nachdem Runningback Jafar Armstrong den Ball über das letztlich noch fehlende Yard in die Endzone befördert hatte. Den Grundstein zum ersten Touchdown hatte er dabei selbst gelegt, als er im zweiten Spielzug der Partie auf und davon war und erst 42 Yards später, unmittelbar vor der gegnerischen Endzone, gestoppt werden konnte.

Wenn man den Irish böses will, kann man sagen, das war bereits der Höhepunkt. Denn was in den anschließenden knapp 58 Minuten passierte, hatte - zumindest was die Offense betraf - nur wenig mit Notre Dame Football zu tun.

Bezeichnend dabei ist, dass Quarterback Brandon Wimbush am Ende - zum ersten Mal im Triktot der Irish - Raumverlust beim Laufspiel akzeptieren musste. Überhaupt hatte der Spielmacher einen rabenschwarzen Tag erwischt. Zwar konnte er mit seinen Pässen knapp 300 Yards Raumgewinn einfahren. Aber drei seiner Pässe wurden von der Cardinals, die sich als sehr starker Gegner erwiesen, abgefangen.

In der Pocket wirkte Wimbush zeitweise wie ein aufgescheuchtes Huhn, dass planlos umher irrte. Dabei gab ihm seine Offensive Line allerdings häufig genug zu wenig Zeit, seine Pässe zu werfen. So wurde er insgesamt viermal gesackt (zur Erinnerung: vor Wochenfrist geschah ihm dies gegen eine bärenstarke Michigan Defense nur zweimal).

Leider wirkte er auch bei seinen wenigen Läufen - seiner eigentlich Stärke - meist zu unentschlossen und konnte kaum nennenswerten Raumgewinn erzielen.

Warum Wimbush bis zum Schluss auf dem Platz stand und nicht durch Ian Book ersetzt wurde, blieb das Geheimnis von Head Coach Brian Kelly.

Da war es nur gut, dass zumindest die Defense Normalform erreichte und den Gegner drei Viertel lang kontrollieren - und bei zwei Fieldgoals halten konnte.

Zudem lieferte sie die Vorlagen für zwei Touchdowns der Goldhelme, als Safety Jalen Elliott gleich zwei Pässe des gegnerischen Quarterbacks abfangen konnte. Beide Turnover wurden von Notre Dame in Touchdowns umgemünzt, wobei in beiden Fällen Runningback Tony Jones (aus 31 und 1 Yard) den Ball in die Endzone trug.

Am Ende baute die Defense kräftemäßig etwas ab, weil sie sehr lange - am Ende mehr als 34 Minuten - auf dem Feld gestanden hatte.

Aber schließlich konnten die Irish - trotz einer wenig überzeugenden Offensiv-Leistung - als Sieger vom Platz gehen. Und sehen wir es einmal positiv: Ein schlechtes Spiel in der Saison ist nicht unüblich. Wenn dabei dennoch ein Sieg herausspringt, und die Irish sich in den kommenden Wochen wieder steigern können, dann können wir durchaus optimistisch auf die nächsten Spiele blicken.

Am kommenden Samstag (Kickoff um 20:30 Uhr unserer Zeit) geht es gegen Vanderbilt - erneut im Notre Dame Stadium.

 
(07.09.2018) 

Nach dem gelungenen Saisonauftakt mit dem Sieg gegen den alten Rivalen Michigan steht morgen das zweite Spiel der Goldhelme auf dem Terminplan. Gegner sind die Ball State Cardinals. Ort des Geschehens ist das Notre Dame Stadium. Das bedeutet, der US Fernsehsender NBC überträgt die Partie exklusiv.

Kickoff ist um 21:30 Uhr unserer Zeit.

Ball State ist ebenso wie die Irish erfolgreich in die Saison gestartet. Am vergangenen Wochenende gab es einen 42-6 Sieg gegen Central Connecticut State.

Erwähnenswert ist noch, dass sich die beiden Teams zum ersten Mal gegenüber stehen.

 
(02.09.2018) 

Die Spielberichte einer Saison findet Ihr ab sofort unter Spiele. Schaut dazu bitte in die linke Spalte.

 
(02.09.2018) 

Mit einem verdienten 24-17 Sieg gegen die Michigan Wolverines starteten die Irish gestern in die College Football Saison 2018.

Insbesondere in der ersten Halbzeit dominierten die Goldhelme, angeführt von einem deutlich verbesserten Quarterback Brandon Wimbush. Insgesamt dreimal erreichten sie die gegnerische Endzone und legten damit den Grundstein zum Erfolg gegen die leicht favoriserten Wolverines.

Bereits die erste Angriffsserie endete mit einem Touchdown für die Gastgeber. Wimbush führte seine Mannschaft bis an die gegnerische 31 Yard Linie. Dann wurde er gefoult und musste für einen Spielzug aussetzen. Die Goldhelme standen jetzt - nach dem erzielten Raumgewinn plus der 15 Yard Strafe an der 13 Yard Linie der Gäste. Und von hier übergab Quarterback Ian Book den Ball an den neuen Starting Runningback Jafar Armstrong. Der wiederum hatte keine Mühe, durch die von der Offensive Line freigeblockte Lücke zu schlüpfen und beinahe unberührt in die Endzone zu gelangen.

Die anschließende erste Angriffserie der Wolverines endete relativ schnell mit einem Punt. Somit waren die Irish erneut in Ballbesitz - dies allerdings an der eigenen 4 Yard Linie. Aber die hochgelobte Defense der Wolverines - von nicht wenigen Experten als eine der Besten in diesem Jahr bewertet - fand auch jetzt noch kein Mittel gegen die variabel angreifenden Goldhelme. Dabei wurde offensichtlich, dass Wimbush in der vergangenen Off Season an seiner großen Schwäche, dem Passspiel, gearbeitet hat. Seine Pässe kamen deutlich häufiger an als im Vorjahr. Und so war es auch ein Pass, mit dem die Irish ihren zweiten Touchdown erzielten. Auf Höhe der 43 Yard Linie der Wolverines feuerte Wimbush nämlich den Ball in Richtung gegnerische Endzone. Und dort fand er Wide Receiver Chris Finke, der den Ball trotz Doppeldeckung fangen und kontrollieren konnte. Nach diesem grandiosen 43 Yard Pass führten die Irish gegen Ende des ersten Viertels mit 14-0.

Bei diesem Spielstand wurden wenig später zum ersten Mal die Seiten gewechselt.

Die ersten Punkte im zweiten Viertel erzielten die Gäste aus Michigan. Aber gegen eine überraschend starke Defense der Irish reichte es lediglich zu einem Fieldgoal.

Es folgte eine lange, mehr als siebeneinhalb Minuten andauernde, Angriffserie der Goldhelme, in der Wimbush jetzt vermehrt das tat, was er am Besten kann. Mit seinen Läufen hielt er seine Mannschaft im Spiel und führte sie langsam aber unaufhaltsam in Richtung gegnerische Endzone. Der Touchdown wurde dann allerdings durch einen anderen erzielt. Und Wimbush war bei diesem Spielzug erneut nicht auf dem Feld. Bei einem First and Goal an der gegnerischen 4 Yard Linie brachte Head Coach Brian Kelly seinen zweiten Quarterback Ian Book. Der ist der bessere Werfer der beiden Spielmacher im Team. Offensichtlich sollte die gegnerische Defense sich jetzt - nach den zahlreichen Laufspielzügen - auf einen Pass in die Endzone vorbereiten. Stattdessen übergab Book den Ball erneut an Runningback Jafar Armstrong. Und der hatte keine Mühe, das Spielgerät in die Endzone zu befördern.

Es folgte - aus Sicht der Wolverines - ein erster Hoffnungsschimmer. Denn ihr Kick Returner returnierte den anschließenden Kick Off über 99 Yards zum ersten Touchdown in die Endzone der Irish.

Der neue Spielstand lautete also: Michigan 10, Notre Dame 21. Und das sollte sich auch bis zur Halbzeit nicht mehr ändern.

In der zweiten Halbzeit dominierten die Abwehrreihen das Spiel. Die Defense der Gäste wurde jetzt ihrem Ruf gerecht und hielt die Irish bei einem Fieldgoal, das Kicker Justin Yoon sicher aus 48 Yards erzielte.

Auf der anderen Seite ließ die Defense der Goldhelme lediglich einen Touchdown der Gäste zu. Und der fiel erst in der Schlussphase. Die jedoch hatte an Dramatik wieder einiges zu bieten. Denn das letzte Wort - sprich die letzte Angriffsserie - wollten die Wolverines spielen. Dazu hatten sie knapp zwei Minuten Zeit.

Aber in dieser Situation - und genau zur rechten Zeit - entschied ein weiteres Big Play der Irish Defense die Partie: Michigan Quarterback Shea Patterson wollte einen Pass werfen und suchte dafür eine Anspielstation. Die Irish blitzten, und Defensive End Khalid Kareem erreichte den Wolverines Spielmacher und schlug ihm den Ball aus der Hand. Linebacker Tevon Coney warf sich gedankenschnell auf das freie Spielgerät und brachte damit seine Mannschaft wieder in Ballbesitz. Zu spielen waren da noch 45 Sekunden. Die Gäste hatten keine Auszeiten mehr zur Verfügungn. Und so musste Wimbush lediglich noch zweimal aufs Knie gehen (und damit Spielzüge beenden) um die Uhr herunterlaufen zu lassen.

Defense Garant des Sieges

War es in der ersten Halbzeit die Offense, die den Grundstein zum Sieg legte, so war es nach der Pause die Defense, die am Ende lediglich einen Touchdown der Wolverines zuließ. Die beiden oben genannten zählten dabei zu den Besten an diesem Tage. FÜR Tevon Coney wurden zehn Tackles und ein eroberter Fumble registriert. Khalid Kareem war an neun Tackles beteiligt. Außerdem gehen zwei Quarterback Sacks für 24 Yards Raumverlust und der forcierte Fumble auf sein Konto.

Ein Dritter sollte hier noch genannt werden. Alohi Gillman ist ein Graduate Transfer. Er hat sein Studium an der Navy Akademie abgeschlossen und absolviert das letzte Jahr seiner Spielberechtigung in Notre Dame. Der Safety zählte gestern zu den auffälligsten Akteuren und brachte es auf sieben Tackles.

Ach ja, eine Interception sollte nicht unterschlagen werden. Dafür verantwortlich war Defensive End Julian Okwara.

In der Offense ist die Bilanz von Quarterback Brandon Wimbush erwähnenswert. Er brachte 12 seiner 22 Pässe ins Ziel für 170 Yards Raumgewinn, einen Touchdown und eine Interception. Außerdem erzielte er mit seinen 19 Läufen zusätzlich 59 Yards Raumgewinn. Runningback Neuling Jafar Armstrong brachte es mit seinen 15 Läufen auf 35 Yards Raumgewinn. Zwei seiner Läufe führten zu Touchdowns.

 
(01.09.2018) 

Cornerback Shaun Crawford war für die heute beginnende College Football Saison fest gesetzt im Team der Goldhelme. Aber der Pechvogel zog sich beim Training in dieser Woche einen Kreuzbandriss im Knie zu und fällt damit für die gesamte Saison aus.

Schlechte Neuigkeiten also für Head Coach Brian Kelly, der auf einen seiner erfahrensten Verteidiger verzichten muss.

 
(29.08.2018) 

Es soll Leute geben, die den kommenden Samstag kaum erwarten können.

Dann nämlich hat das lange Warten ein Ende, und die Irish starten in die neue College Football Saison. Mit dem Heimspiel gegen die Michigan Wolverines (Kickoff um 1:30 Uhr unserer Zeit) beginnt die Saison auch gleich mit einem echten Knaller.

Das Traditionsderby der beiden erfolgreichsten College Football Teams in den USA hat in der Vergangenheit häufig genug die Weichen für die Saison gestellt. Ein Sieg war dabei oft der Start in eine erfolgreiche Saison.

Einen klaren Favoriten gibt es nicht. Aber ganz sicher werden die Goldhelme am Samstag nicht so leichtes Spiel haben wie am 6. September 2014. Die bislang letzte Begegnung beider Teams endete mit einem 31-0 Sieg für Notre Dame.

In Michigan wie in Notre Dame gilt es - wie in jedem Jahr - die Abgänge der Spieler zu kompensieren, die ihre College Football Karriere beendet haben.

Die Irish müssen besonders in der Offense einige Riesenlücken zu schließen versuchen. Offensive Guard Quenton Nelson und Offensive Tackle Mike McGlinchey sehen wir künftig sonntags, wenn die NFL ihre Spiele austrägt.

Während der Abgang dieser Beiden bekannt war, schmerzt doch der Verlust von Wide Receiver Equanimeous St. Brown und Runningback Josh Adams. Beide hätten in diesem Jahr noch für die Irish auflaufen können, entschieden sich jedoch für den vorzeitigen Wechsel in die NFL.

St. Brown wird dabei leichter zu ersetzen sein, weil die Irish über sehr talentierte Wide Receiver verfügen, die die Lücke schnell schließen sollten.

Aber mit dem Verlust von Adams steht hinter dem Laufspiel der Goldhelme - zumindest vor dem ersten Spiel - ein Fragezeichen. Zum einen muss die Offensive Line umgebaut werden. Und dann steht auch kein adäquater Ersatz für Adams bereit - zumindest momentan noch nicht erkennbar. Denn der einzige wirklich erfahrene Ballträger Dexter Williams ist für die ersten vier Spiele schulintern gesperrt.

Es deutet vieles darauf hin, dass der vormalige Wide Receiver Jafar Armstrong zunächst das Laufspiel tragen soll. Unterstützt wird er von Avery Davis, ebenfalls kein gelernter Runningback, sondern bislang Quarterback.

Apropos Quarterback ... diese Position ist eine weitere Unbekannte. Brandon Wimbush konnte in der vergangenen Saison glänzen und zahlreiche Spiele entscheiden, allerdings zumeist mit seinen Läufen. Beim Passspiel hatte er deutlich erkennbare Schwächen, die die Gegner im Verlauf der Saison erkannt und für sich ausgenutzt haben.

Aber wenn man Head Coach Brian Kelly glaubt, hat Wimbush in der abgelaufenen Off Season enorme Fortschritte gemacht. Zudem betont Kelly, dass er mit Ian Book einen weiteren Quarterback hat, der sein Team zum Sieg führen kann. Und es deutet viel darauf hin, dass beide Spielmacher zum Einsatz kommen werden.

In der Defense dagegen konnten die Irish zwei Leistungsträger halten, die ebenfalls mit dem vorzeitigen Wechsel in die NFL geliebäugelt haben. Linebacker Tevon Coney und Nose Tackle Jerry Tillery werden in der Saison vielleicht den Unterschied ausmachen ...

Es wird Zeit, dass das Ei wieder fliegt ... am Samstag ist es soweit.

 
(06.08.2018) 

Seit Anfang des Monats läuft die heisse Phase der Vorbereitung auf die am 1. September startende Saison. Bekanntlich erwarten die Irish an diesem Tag den alten Rivalen aus Michigan zu einem Spiel, das zur Prime Time (Sonntag ab 1:30 Uhr) im Notre Dame Stadium ausgetragen wird.

Mit an Bord sind auch die 27 Neuzugänge. Ganz sicher werden wir einige von ihnen im Laufe der Saison auf dem Feld sehen. Nachfolgend nun die Liste der Neuen inklusive Trikotnummer und Position:

Nr. Name Position
3 Houston Griffith Safety
4 Kevin Austin Wide Receiver
7 Derrik Allen Safety
10 Tariq Bracy Defensive Back
12 DJ Brown Defensive Back
13 Lawrence Keys III Wide Receiver
13 Paul Moala Safety
15 Phil Jurkovec Quarterback
16 Noah Boykin Defensive Back
18 Joseph Wilkins Cornerback
19 Justin Ademilola Defensive End
20 CBo Flemister Runningback
24 Tommy Tremble Tight End
25 Braden Lenzy Wide Receiver
29 Ovie Oghoufo Linebacker
31 Jack Lamb Linebacker
33 Shayne Simon Linebacker
34 Jahmir Smith Runningback
52 Matthew Bo Bauer Linebacker
55 Jarrett Patterson Offensive Line
56 John Dirksen Offensive Line
57 Jayson Ademilola Defensive Tackle
60 Cole Mabry Offensive Tackle
70 Luke Jones Offensive Line
80 Micah Jones Wide Receiver
85 George Takacs Tight End
98 JaMion Franklin Defensive Tackle
 
(11.07.2018) 

Heute wurde bekannt, dass Wide Receiver TJ Sheffield nicht nach Notre Dame kommen wird. Offiziell heißt es, dass die Universität das Sportstipendium nicht bestätigt hat.

Wide Receiver Coach DelVaughn Alexander teilte ihm dies heute mit. Er erklärte, dass das Sportstipendium durch ihn irrtümlich bestätigt worden sei, als Sheffield ihm am 6. Juli telefonisch seine Entscheidung für Notre Dame mitgeteilt hatte.

Für Sheffield geht die Suche nach einem Studienplatz also weiter. Und wir können gespannt sein, wer denn nun der 18. Neuzugang für 2019 sein wird ...

 
(06.07.2018) 

Neuzugang Nummer 18 konnten die Irish heute melden. TJ Sheffield ist Wide Receiver, und die Liste der an ihm interessierten Colleges riesig lang. Da war es für ihn nicht leicht, die für ihn in Frage kommenden Colleges heraus zu suchen. Immerhin zählten zu den Kandidaten College Football Schwergewichte wie Ohio State, Purdue, Tennessee, Alabama, Auburn, Florida, Michigan und Stanford - um nur die wichtigsten zu nennen.

Heute informierte er seinen Positions Coach DelVaughn Alexander, dass er plant im nächsten Jahr nach Notre Dame zu kommen.

Nach Cam Hart ist Sheffield, der in Thompsons Station in Tennessee beheimatet ist, der zweite Passempfänger innerhalb von drei Tagen, der den Irish seine mündliche Zusage gemacht hat.

Irish Head Coach Brian Kelly sollte damit seine Hausaufgaben weitestgehend erledigt haben. Und das Resultat, die Recruiting Klasse von 2019, kann sich wahrlich sehen lassen.

 
(05.07.2018) 

So langsam ist die Recruiting Klasse von 2019 vollständig. Seit gestern gehört auch ein Quarterback dazu. Brendon Clark gab den Irish seine mündliche Zusage und wird, wenn er es sich nicht noch einmal anders überlegt, im nächsten Jahr nach Notre Dame kommen.

Eigentlich hatte sich Clark, der in Midlothian (Virginia) beheimatet ist, bereits für ein anderes College entschieden. Wake Forest sollte es sein. Aber ein Angebot aus Notre Dame brachte seine Entscheidung ins wanken. Am 10. Juni erklärte er, dass er seine Zusage für die Demon Deacons zurückgenommen habe. In der Folgezeit bemühten sich gleich drei Colleges um ihn. Neben Notre Dame waren dies Clemson und North Carolina.

Seit gestern haben die Irish ihren Quarterback der Zukunft.

 
(04.07.2018) 

Wide Receiver Cam Hart ist der 16. Neuzugang der Irish für 2019. Diese gute Nachricht wurde vor wenigen Minuten von den US Medien verbreitet.

Hart, der in Olney (Maryland) beheimatet ist, ist der erste Wide Receiver der aktuellen Recruiting Klasse.

Am 1. Juni war er zu einem inoffiziellen Besuch in Notre Dame. Die Heimreise trat er dann mit dem Angebot eines Sportstipendiums an. Es wird berichtet, dass er damals bereits drauf und dran war, den Irish seine mündliche Zusage zu geben.

Dies holte er nun heute nach. Die Goldhelme konnten sich damit gegen die Konkurrenz aus Boston College, Duke, Georgia Tech, Louisville, Maryland, Michigan State, North Carolina, Pittsburgh und Virginia Tech (neben anderen) durchsetzen. Am Ende war neben Notre Dame nur noch Virginia im Rennen.

 
(01.07.2018) 

Tight End Nummer zwei für das übernächste Jahr (2020) ging den Irish heute ins Netz. Michael Mayer gab Irish Head Coach Brian Kelly seine mündliche Zusage.

Damit kann man konstatieren, dass Football Experten nicht grundsätzlich daneben liegen mit ihren Prognosen. Mayer galt eigentlich von Anfang an als potenzieller Neuzugang für die Irish. Und nach Kevin Bauman ist er der zweite Tight End in der Recruiting Klasse von 2020.

Mayer ist beheimatet in Alexandria, Kentucky. Sein Talent hat sich herumgesprochen. So ist es kein Wunder, dass etliche hochkarätige Football Colleges bei ihm angeklopft haben. Unter ihnen findet sich auch der amtierende Meister Alabama. Und auch Arkansas, Kentucky, Georgia, LSU, Michigan und Penn State (neben anderen) hätten ihn gern in ihrem Team gehabt.

Für Notre Dame spricht, dass in den vergangenen Jahren zahlreiche Tight Ends, die unter dem Golden Dome studiert und Football gespielt haben, den Weg in die NFL gefunden haben.

Und natürlich ist es auch ein Plus, dass Notre Dame, genau wie seine aktuelle Highschool - Covington Catholic - katholisch geprägte Institute sind.

Mayer ist der dritte Neuzugang für das Jahr 2020.

 
(22.06.2018) 

Runningback Kyren Williams ist der 15. Neuzugang der Irish für 2019. Gestern Abend gab er seine Entscheidung im US Fernsehen bekannt und Head Coach Brian Kelly seine mündliche Zusage.

Damit haben die Goldhelme ihren Runningback der Zukunft gefunden. Der junge Highschool Footballer aus St. Louis in Missouri war begehrt von zahlreichen namhaften Football Colleges. Mehr als 20 Angebote eines Sportstipendiums flatterten ihm ins Haus. Am Ende blieben vier mögliche Ziele übrig. Neben Notre Dame war dies Michigan, Stanford und Missouri. Und obwohl nicht wenige Kenner der Szene Williams Zusage für die Irish vorausgesagt hatten, war das Rennen doch bis zum Ende offen.

Mit Williams bekommen die Irish einen talentierten und vor allem vielseitigen Runningback, der auch in der Lage ist, Pässe zu fangen.

Für das Offensive Backfield der Zukunft fehlt jetzt nur noch ein Quarterback. Aber es scheint lediglich eine Frage der Zeit zu sein, wann Brian Kelly einer ins Netz geht ...

 
(20.06.2018) 

Linebacker David Adams beendet seine College Football Karriere, bevor sie begonnen hat. Nach diversen Gehirnerschütterungen, zwei Schulter- und einer Knieoperation hängt er - im zweiten Jahr in Notre Dame - schweren Herzens seine Football Schuhe an den Nagel.

Allerdings klingt zwischen den Zeilen durch, dass er die Hoffnung noch nicht ganz aufgegeben hat, irgendwann wieder Football zu spielen. Ob er dies aber in Notre Dame tun wird, ist mehr als unwahrscheinlich.

Trotz seines Rücktritts behält er sein Stipendium und kann sein Studium in Notre Dame fortsetzen.

 
(18.06.2018) 

Erneut ist den Irish heute ein dicker Fisch ins Netz gegangen. Offensive Line Spieler Zeke Correll gab Irish Head Coach Brian Kelly heute seine mündliche Zusage und wird, wenn alles nach Plan verläuft, im nächsten Jahr sein Studium in Notre Dame beginnen.

Correll hatte die Irish seit langem sehr weit oben auf seiner Liste. Dabei ist die Liste der an ihm interessierten Colleges durchaus imposant. So bemühten sich unter anderem Alabama, Clemson, Ohio State, Stanford, Michigan, Michigan State und Penn State - um die Big Player zu nennen - um seine Dienste.

Für die Irish ist er der vierte Neuzugang in der Offensive Line. Und was ihn besonders wertvoll macht ist der Umstand, dass er auf unterschiedlichen Positionen einsetzbar ist. So wird er allgemein als Offensive Guard oder Center gelistet. Und Center könnte seine Position im Irish Team der Zukunft werden.

 
(14.06.2018) 

In Sachen Recruiting gibt es derzeit beinahe täglich Neues zu berichten. So hat Linebacker Osita Ekwonu vor wenigen Minuten im US Fernsehen das College seiner Wahl verkündet.

Head Coach Brian Kelly und Defensive Coordinator Clark Lea, der im übrigen großen Anteil hatte an der erfolgreichen Rekrutierung eines der besten Nachwuchs Linebacker seines Highschool Jahrganges, freuen sich über die mündliche Zusage des Ausnahme Athleten.

Nach Jack Kiser, der erst gestern seine Entscheidung für die Irish bekannt gemacht hat, ist Ekwonu der zweite Linebacker der Recruiting Klasse von 2019.

Dem jungen Mann aus Charlotte in North Carolina flatterten in den letzten Wochen Interessebekundungen und Angebote von Sportstipendien zahlreicher Football Colleges ins Haus. Aber mit der Bekanntgabe seine Entscheidung hat er heute sein Recruiting offiziell beendet.

Bleibt nur zu hoffen, dass er zu seiner mündlichen Zusage steht und im nächsten Jahr nach Notre Dame kommen wird ...

 
(13.06.2018) 

Ein weiterer hochkarätiger Neuzugang wurde vor wenigen Minuten bekannt: Tight End Kevin Bauman wird im übernächsten Jahr nach Notre Dame kommen, um dort zu studieren und Football zu spielen. In jedem Fall hat er Irish Head Coach Brian Kelly heute seine mündliche Zusage gegeben.

Bauman gilt nach heutigem Stand als zweitbester Tight End seines Highschool Jahrganges. Der junge Mann aus Red Bank in New Jersey wurde und wird ganz sicher weiterhin heftig von etlichen Football Colleges umworben.

Bereits jetzt, im frühen Stadium seines Recruiting, ist die Liste der interessierten Colleges eindrucksvoll. So haben unter anderem Boston College, Michigan, Nebraska, Texas A&M, West Virginia und Penn State ihre Fühler nach ihm ausgestreckt.

Bleibt zu hoffen, dass Bauman bei seiner Entscheidung bleibt und die Irish ab der Saison 2020 verstärken wird.

 
(13.06.2018) 

Den 12. Neuzugang für das nächste Jahr konnte Irish Head Coach Brian Kelly gestern verkünden: Jack Kiser aus Royal Center in Indiana gab den Irish seine mündliche Zusage.

Kiser ist Outside Linebacker und gilt als einer der talentiertesten Nachwuchs Footballer in Indiana, dem US Bundesstaat, in dem ja bekanntlich auch die Universität von Notre Dame beheimatet ist. An ihm interessiert waren vorwiegend Colleges aus der Big Ten. Am Ende waren neben Notre Dame noch Iowa und Purdue im Rennen.

Damit haben die Goldhelme ihren ersten Neuzugang für die Linebacker Position in der Recruiting Klasse von 2019.

 
(08.06.2018) 

Der Verlust eines weiteren Stammspielers wurde heute bekannt. Cornerback Nick Watkins hat sich entschlossen, Notre Dame zu verlassen und nach Houston zu wechseln, wo er seine letzte College Football Saison spielen will.

Als Graduate Transfer (Spieler, der sein Studium abgeschlossen hat) ist er nach den NCAA Bestimmungen in seinem neuen College sofort spielberechtigt.

Watkins erklärte, sein Wechsel sei eine Business Entscheidung. Ein akademischer Abschluss an der Universität von Notre Dame öffnet ihm alle Türen für eine berufliche Laufbahn nach dem Football. Nach Houston wechselt er, um dort (Großraum Houston / Dallas) berufliche Verbindungen aufzubauen.

Für die Irish ist sein Abgang sicher ein herber Verlust. Bleibt zu hoffen, dass die entstandene Lücke möglichst schnell von einem anderen Athleten ausgefüllt werden kann.

 
(06.06.2018) 

Heute wurde bekannt, dass der ehemalige Kick Returner der Irish CJ Sanders an die SMU (Southern Methodist University) wechselt. Da er in Notre Dame sein Studium erfolgreich abgeschlossen hat, gilt er als Graduate Transfer. Er ist somit ab sofort spielberechtigt für SMU.

Über Sanders Wechselabsichten wurde bereits seit längerem spekuliert. Offensichtlich sah er seine Rolle im Team der Irish als zu wenig an. Er wollte mehr Spielanteile. Es ist zu erwarten, dass er die an seiner neuen Wirkungsstätte erhält.

Auch Deon McIntosh verlässt Notre Dame

Auch Runningback Deon McIntosh hat ein neues College gefunden, an dem er sein Studium fortsetzen und seine College Football Karriere abschließen will. Ihn zieht es zum East Mississippi Community College.

Sein Wechsel ist für Insider keine Überraschung. Im Vorfeld des letztjährigen Citrus Bowls war er einer der Spieler, die wegen Verstosses gegen Teamregeln für das Spiel gesperrt war. Später wurde bekannt, dass er sogar aus dem Team geflogen ist. Genau dies bestätigte Head Coach Brian Kelly kürzlich in einem Interview. Er betonte zwar, dass eine Rückkehr ins Team durchaus denkbar ist. Allerdings schloss er dies für die kommende Saison aus, da nicht genügend Sportstipendien verfügbar sind (jedes College darf maximal 85 Sportstipendien für sein Football Team vergeben).

 
(05.06.2018) 

Planmäßige und unplanmäßige Abgänge, sowie Neuzugänge und Tausch von Trikotnummern - all das schlägt sich direkt auf das aktuelle Roster nieder.

Ab sofort findet Ihr das aktualisierte Roster, in dem allerding noch der Großteil der Neuzugänge fehlt. Hier heißt es noch abwarten, bis die Trikotnummern für die restlichen Freshmen bekannt sind.

 
(30.05.2018) 

Ein weiterer Mosaikstein für die Mannschaft der Zukunft konnte Irish Head Coach Brian Kelly heute präsentieren: Jay Bramblett gilt als einer der besten Punter seines Highschool Jahrganges. Wie es aussieht, haben die Irish den Nachfolger von Tyler Newsome gefunden, der nach der kommenden Saison seine College Football Karriere beendet.

Am vergangenen Wochenende war der talentierte Nachwuchs Footballer aus Tuscaloosa in Alabama zum zweiten Mal zu Gast in Notre Dame. Zum Abschied gab's von Head Coach Kelly das Angebot eines Sport-Stipendiums. Bramblett brauchte anschließend nicht lange, um das College seiner Wahl zu nennen. Heute gab er den Goldhelmen seine mündliche Zusage.

Dass den Irish da ein dicker Fisch ins Netz gegangen ist, wird von Kennern der Szene bestätigt. In der Recruiting Klasse von 2019 ist er der elfte Neuzugang.

 
(25.05.2018) 

Im vergangenen Jahr war Freddy Canteen von Michigan nach Notre Dame gewechselt. Da er in Michigan sein Studium erfolgreich abgeschlossen hatte, war er als Graduate Transfer sofort am neuen College spielberechtigt.

Seine Saison mit den Irish war jedoch nach nur drei Spielen vorzeitig beendet. Eine Verletzung zwang ihn für den Rest der Saison an die Seitenlinie.

Heute informierte er Head Coach Brian Kelly, dass er auch Notre Dame verlassen wird um an einem anderen College seine College Football Karriere fortzusetzen.

 
(20.05.2018) 

NaNa Osafo-Mensah ist der zehnte Neuzugang der Irish für 2019. Und das ist er zu "131%", wie er in einem Interview betonte.

Der Defensive End aus Fort Worth in Texas ist ein echter Hochkaräter, an dem so gut wie jedes Top Football College in den USA interessiert war. Alabama, Georgia, LSU, Michigan, Oklahoma, Ole Miss, Tennessee, Texas A&M und USC - um nur die Wichtigsten zu nennen - hätten den Pass Rusher gern in ihrem Team gehabt.

Am Ende blieben zwei Colleges übrig, Texas und Notre Dame. Im Januar war Osafo-Mensah bereits einmal in Notre Dame und hatte die Universität anschließend in seiner Favoritenliste ganz oben. Sein offizieller Besuch (jeder Highschool Abgänger darf maximal fünf Colleges mit offiziellen Besuchen beehren) war dann am 13. April. Und das war der Difference Maker.

Er teilte Head Coach Brian Kelly noch während seines Besuches seine Entscheidung für Notre Dame mit und bat darum, dies noch nicht zu veröffentlichen. Das wollte er gern selbst erledigen. Und gestern war der Tag, an dem er im Kreise seiner Familie und Freunde seine mündliche Zusage für die Irish offiziell machte.

Last but not least steht bereits fest, dass Osafo-Mensah sein Studium unter dem Golden Dome vorzeitig, das heißt im kommenden Januar, beginnen wird.

 
(16.05.2018) 

Einen unerwarteten Neuzugang meldeten die Irish heute: Fullback Keenan Sweeney  machte von der Möglichkeit Gebrauch, nach einem abgeschlossenen Studium das College wechseln zu dürfen ohne eine Wechselsperre zu riskieren.

Der Name Sweeney ist in den Annalen der Universität durchaus bekannt. So spielte bereits Großvater Jim für die Irish. Und 1979 trug auch Vater John das Trikot der Goldhelme, als Starting Fullback.

Offen ist noch, ob Sweeney ein Sportstipendium erhalten kann. Wie es heißt, sind derzeit alle 85 möglichen vergeben. In diesem Fall sehen wir Sweeney dann wohl als Walk On.

 
(14.05.2018) 

Nach ein paar Jahren war mal wieder eine gründliche Überarbeitung von Pauls Neuigkeiten fällig. Inhaltlich hat sich nichts geändert. So sind alle Beiträge, Berichte und Statistiken rund um die Fighting Irish von Notre Dame nach wie vor verfügbar.

Auch die Navigation wurde beibehalten. So findet Ihr nach wie vor eine Top-Navigation und - abhängig von der gewählten Seite - in der linken Spalte eine Unternavigation.

Auch die Saisonübersicht der aktuellen und der vorherigen Saison findet Ihr nach wie vor in der - jetzt breiteren - rechten Spalte.

Neu ist - in der rechten Spalte - die Rubrik "Interessantes". Dort sind Links zu finden, die interessante Inhalte versprechen. Ihr findet hier auch die Irish Ergebnis Datenbank, in der alle Spiele der Goldhelme seit dem 23. November 1887 (dem ersten Spiel) gespeichert sind. Die Bedienung ist - wie ich finde - einfacher geworden. Aber natürlich bin ich gespannt auf Euer Urteil ...

Die Rubrik "Archiv" gibt es übrigens nicht mehr. Dafür findet Ihr oben rechts jetzt ein Suchformular. Wenn Ihr Eure Suche in korrekter Groß-/Kleinschreibung dort eintragt, wird der Suchbegriff in den Beiträgen farblich markiert.

Der Irish-Ticker ist jetzt zentral über jeder gewählten Seite zu finden. Dort seht Ihr den bekannten Count Down (Tage bis zum Saisionstart) bzw. den Hinweis über das nächste Spiel der Goldhelme.

Die fünf Top-Beiträge jedes Jahres werden in einem Accordion verwaltet. Ihr klickt, bzw. tippt, einfach auf die farblich hinterlegte Überschrift, und schon wird der Beitrag sichtbar.

Ähnlich ist das auf der Seite "Spiele" realisiert. Dort findet Ihr die Spielberichte nebst Spiel- und Individualstatistik.

Und last but not least ist die Seite jetzt responsiv. Das heißt, sie passt sich unterschiedlichen Auflösungen (PC, Tablet oder Smart Phone) an. Hier allerdings ein wichtiger Hinweis: Seiten, die Tabellen enthalten, solltet Ihr mobil unbedingt im Querformat betrachten.

Und jetzt wünsche ich Euch viel Spaß beim Stöbern in Pauls Neuigkeiten, Version 8 ...

 
(02.05.2018) 
Quinn Carroll heißt der neunte Neuzugang der Irish für 2019. Der talentierte Offensive Tackle zählt zu den Besten auf seiner Position in seinem Highschool Jahrgang. Außerdem ist er ein absoluter Wunschspieler der Irish Coaches.

Der Nachwuchs Footballer aus Minneapolis in Minnesota hatte die Irish schon seit längerem in seiner Favoritenliste. Immerhin war er in der vorigen Woche bereits zum vierten Mal zu Gast in Notre Dame, diesmal zu seiner offiziellen Visite.

An Carroll waren so ziemlich alle bedeutenden Football Colleges der USA interessiert. Vor ein paar Wochen gab er seine Favoritenliste bekannt. Sie umfasste sechs Colleges. Neben den Irish und Minnesota enthielt sie noch Ohio State, Penn State, Virginia Tech und Wisconsin.

Gestern machte er seine Entscheidung offiziell. Er ist bereits der dritte Neuzugang für die Offensive Line der Zukunft. Vor ihm gaben bereits John Olmstead und Andrew Kristofic ihre mündliche Zusage.

Es wird vermutet, dass die Irish vier Sportstipendien für Offensive Line Spieler in der Klasse von 2019 vergeben wollen. Trifft dies zu, haben Head Coach Brian Kelly und seine Coaches ihren Job beinahe erledigt.

 
(29.04.2018) 
Nachdem an Tag zwei kein Spieler der Irish von einem NFL Team ausgewählt wurde, änderte sich dies am Schlusstag.

Als insgesamt 123. Spieler in der NFL Draft 2018 wurde Tight End Durham Smythe in der vierten Runde von den Miami Dolphins ausgewählt.

Und in der sechsten Runde fand Wide Receiver Equanimeous St. Brown ebenfalls einen Platz in einem NFL Team. Die Green Bay Packers wählten ihn als insgesamt 207. Spieler.

Drei weitere Irish in NFL

Nachdem die 255 Spieler in der NFL Draft auf die 32 Teams verteilt waren, blieben zahlreiche talentierte Footballer übrig. Diese Spieler können nun als Free Agents direkt mit NFL Teams verhandeln. Drei ehemalige Goldhelme haben dies getan und so Plätze in NFL Teams ergattert.

Der etwas überraschend nicht gedraftete Runningback Josh Adams wurde sich mit NFL Champion Philadelphia Eagles einig. Und gleich zwei ehemalige Irish sind bei den Chicago Bears untergekommen: Inside Linebacker Nyles Morgan und Defensive End Andrew Trumbetti.

Damit fehlt eigentlich nur noch Linebacker Greer Martini, der wohl noch auf der Suche oder noch nicht einig mit einem NFL Team ist.

 
(27.04.2018) 
Wie von allen Kennern der Szene vorausgesagt, fanden zwei ehemalige Goldhelme gleich in der ersten von sieben Draft-Runden einen Arbeitsplatz in der NFL. Was jedoch nicht erwartet worden war: Beide waren Top Ten Picks.

Offensive Guard Quenton Nelson musste nicht lange warten, bis er wusste, wo er seine Football Karriere fortsetzen wird. Mit dem sechsten Pick wählten die Indianapolis Colts ihn aus.

Wenig später hatte auch Offensive Tackle Mike McGlinchey seinen Arbeitsplatz bei einem NFL Team. Mit Pick Nummer neun schlugen die San Francisco 49ers zu. Für ihn gehts also ins sonnige Kalifornien.

 
(27.04.2018) 
Einige Abgänge von Stammspielern meldet die Universität von Notre Dame dieser Tage, wobei der Abgang von Jay Hayes ja schon länger bekannt ist.

Jay Hayes nach Georgia

Ursprünglich machte die Meldung die Runde, Defensive End Jay Hayes würde seine College Football Karriere in Oklahoma fortsetzen. Aber offensichtlich hat er sich kurzfristig noch einmal anders entschieden. Denn jetzt steht wohl fest, dass ihn sein Weg nach Georgia führt.

Nick Watkins verlässt Irish

Heute wurde bekannt, dass auch Cornerback Nick Watkins Notre Dame verlassen wird. Wie es heißt, schließt er sein Studium im Mai erfolgreich ab. Damit kann er gemäß NCAA Regeln ohne Wechselsperre an ein anderes College wechseln. Wie Jay Hayes will er von dieser Möglichkeit Gebrauch machen und das letzte Jahr seiner Spielberechtigung im College Football anderswo absolvieren. Wohin er wechseln wird, ist noch nicht bekannt.
 
(25.04.2018) 
Ein neuer Tag, ein neues Commitment - so könnte man sagen. Denn zumindest dieser Tage trifft genau dies auf Notre Dame zu.

Heute gilt es, den achten Neuzugang für das nächste Jahr zu melden. Kyle Hamilton heißt er, kommt aus Atlanta in Georgia und ist Safety.

Nach Besuchen bei etlichen Colleges, die er in seiner engeren Wahl hatte, stand seine Entscheidung für Notre Dame fest: "Es ist definitiv die richtige Entscheidung. Mein Recruiting Prozess ist beendet. Ich werde keine weiteren Colleges besuchen".

Einmal mehr konnte sich Notre Dame durchsetzen gegenüber etlichen etablierten Football Colleges wie z.B. Auburn, Clemson, Florida State, Georgia, LSU, Michigan, Ohio State und Stanford (um nur einige zu nennen).

Nach Litchfield Ajavon ist Hamilton der zweite Safety der Recruiting Klasse von 2019.

 
(24.04.2018) 
Der vierte Neuzugang binnen einer Woche wurde gestern bekannt: Offensive Tackle Andrew Kristofic machte seine Entscheidung für das College seiner Wahl offiziell und gab den Irish seine mündliche Zusage.

Der insgesamt siebte Neuzugang der Recruiting Klasse von 2019 kommt aus Gibsonia in Pennsylvania, übrigens der gleichen Stadt, aus der auch Quarterback Neuzugang Phil Jurkovec stammt.

Am 27. März war Kristofic zu einem inoffiziellen Besuch in Notre Dame. Es folgten Besuche in Clemson und Ohio State. Weitere Besuche bei anderen Colleges (die Liste der Interessenten ist lang) waren offensichtlich nicht notwendig ...

 
(22.04.2018) 
Howard Cross ist der sechste Neuzugang in Notre Dame für nächstes Jahr und der zweite innerhalb von 24 Stunden.

Der talentierte Strongside Defensive End aus Montvale in New Jersey gab vor wenigen Minuten bekannt, dass er im nächsten Jahr nach Notre Dame kommen will, um dort ein Studium zu beginnen und natürlich für die Irish Football spielen will.

Damit entschied er sich für die Goldhelme über Boston College, Duke, Virginia Tech, Illinois, Maryland, Michigan und Minnesota.

Defensive Coordinator Clark Lea freut sich über den fünften Neuzugang der Defense für 2019. Vor Cross gaben bereits Cornerback KJ Wallace, Defensive End Hunter Spears, Defensive Tackle Jacob Lacey und Safety Litchfield Ajavon den Irish ihre mündliche Zusage.

 
(22.04.2018) 
Der fünfte Neuzugang der Irish für das nächste Jahr wurde gestern bekannt: Litchfield Ajavon ist Safety und bereits seit langem auf dem Radar der Irish. Als der jetzige Defensive Coordinator Clark Lea im vergangenen Jahr - damals als Linebacker Coach - nach Notre Dame kam, hatte es für ihn höchste Priorität, den talentierten Nachwuchs Safety unter den Golden Dome zu holen.

Seitdem gab es ständigen Kontakt zwischen dem jungen Mann aus Alexandria (Virginia) und den Coaches der Irish.

Diese Bemühungen zahlten sich gestern aus, als Ajavon den Irish seine mündliche Zusage gab. Bleibt zu hoffen, dass er zu seiner Zusage steht und wirklich Ende des Jahres seine Anmeldung nach Notre Dame schickt ...

 
(21.04.2018) 
Neuzugang Nummer vier für das nächste Jahr ist Offensive Tackle John Olmstead.

Olmstead, der in Metuchen (New Jersey) beheimatet ist, gilt als einer der besten auf seiner Position in seinem Highschool Jahrgang. Für die Irish ist er ein weiterer Baustein für ein erfolgreiches Team in der Zukunft.

Zudem brauchen die Goldhelme dringend Verstärkung für ihre Offensive Line. So wird erwartet, dass Head Coach Brian Kelly vier Sportstipendien für Offensive Line Spieler bereithält.

 
(20.04.2018) 
Während wir Football Fans der nächsten College Football Saison entgegenfiebern, wird im Hintergrund längst an Spielplänen der Zukunft gebastelt. So wurde gestern bekannt, dass die Irish am 2. September 2028 die Alabama Crimson Tide im Notre Dame Stadium erwarten.

Am 1. September 2029 reisen die Goldhelme zum Gegenbesuch nach Tuscaloosa.

Diese Termine liegen noch in weiter Ferne. Dennoch dürfte der eine oder andere College Football Fan sie bereits rot in ihren Kalendern markiert haben.

 
(20.04.2018) 
Defensive End Jay Hayes gab dieser Tage bekannt, dass er das letzte Jahr seiner Spielberechtigung am College an der Universität von Oklahoma absolvieren wird.

In Notre Dame hat er seinen Studienabschluss in der Tasche und darf nun, ohne eine Wechselsperre befürchten zu müssen, an ein anderes College wechseln.

Der erfahrene Defensive Line Spieler hinterlässt natürlich eine Lücke in Notre Dame, die jetzt erst einmal geschlossen werden muss.

 
(20.04.2018) 
In dieser Woche meldete die Universität von Notre Dame den ersten potenziellen Neuzugang für 2020. Quarterback Drew Pyne aus New Canaan in Connecticut gab den Irish die mündliche Zusage, im Frühjahr oder Sommer 2020 in Notre Dame ein Studium zu beginnen und für die Goldhelme Football zu spielen.

Dass den Irish da ein dicker Fisch ins Netz gegangen ist, sieht man an der Liste der Colleges, die ebenfalls an dem talentierten Nachwuchssportler interessiert waren. Da gaben sich Alabama, Arizona, Auburn, Boston College, Florida State, Louisville, LSU, Miami (FL), Oklahoma, Ole Miss, Penn State, Tennessee, Texas A&M, Virginia Tech, Michigan, Ohio State, Texas und USC (um nur die Big Player zu nennen) quasi die Klinke in die Hand.

Bleibt also abzuwarten, ob Pyne zu seiner Zusage steht und tatsächlich nach Notre Dame kommt ...

 
(08.03.2018) 
Gleich 27 Neulinge werden die Irish in den nächsten Jahren verstärken. Ob sie die erhoffte Verstärkung sind, wird sich möglicherweise erst in zwei bis drei Jahren herausstellen. Aber es gibt in jedem Fall einige vielversprechende Talente, die hoffentlich sehr viel früher zu Leistungsträgern avancieren.

Hier folgt eine Übersicht zu jeder Position mit jeweils kurzen Kommentaren.

Quarterback

Für die Spielmacherposition konnten die Irish einen äußerst talentierten Nachwuchs Footballer nach Notre Dame holen. Phil Jurkovec gilt auf seiner Position als einer der Besten seines Highschool Jahrganges. Viele Fans der Goldhelme wünschen sich, dass er sehr schnell - möglichst bereits in diesem Jahr - den Weg aufs Spielfeld findet.
Name Heimatstadt/Staat Rivals
Phil Jurkovec Gibsonia, PA ****

Runningback

Der unplanmäßige vorzeitige Abgang von Josh Adams zwang die Irish, die Suche nach zwei Nachwuchs Ballträgern aufzunehmen. Fündig wurden sie in Zebulon (Georgia) und Sanford (North Carolina).
Name Heimatstadt/Staat Rivals
CBo Flemister Zebulon, GA ***
Jahmir Smith Sanford, NC ***

Wide Receiver

Auch bei den Wide Receivern müssen die Irish einen vormaligen Stammspieler ersetzen, der vorzeitig den Weg in die NFL sucht: Equanimeous St. Brown. Allerdings gelang es Head Coach Brian Kelly und seiner Coaching Staff, eine sehr talentierte Gruppe junger Nachwuchs Wide Receiver unter den Golden Dome zu holen. Mit Kevin Austin, Micah Jones und Braden Lenzy besitzen einige gar Star Potenzial, wobei letzterer mit seiner Schnelligkeit den Irish sehr schnell helfen kann.
Name Heimatstadt/Staat Rivals
Kevin Austin Coconut Creek, FL ****
Micah Jones Gurnee, IL ****
Lawrence Keys New Orleans, LA ***
Braden Lenzy Portland, OR ****

Tight End

In den vergangenen Jahren fanden immer wieder Irish Tight Ends den Weg in die NFL. Das hat sich beim Nachwuchs natürlich herumgesprochen. Und das erleichtert dann die Suche nach talentiertem Nachwuchs. In diesem Jahr zählen zwei Tight Ends zum Nachwuchskader.
Name Heimatstadt/Staat Rivals
George Takacs Naples, FL ****
Tommy Tremble Norcross, GA ***

Offensive Line

Für die Offensive Line gilt ähnliches wie für Tight Ends: Die Irish haben sich einen Namen gemacht als Talentschmiede für Offensive Line Spieler, die dann einen Platz in einem NFL Team schaffen. In diesem Jahr werden mit Quenton Nelson und Mike McGlinchey gleich zwei ehemalige Goldhelme hoch gehandelt und als Erstrunden Picks bei der diesjährigen NFL Draft erwartet. Talentierter Ersatz ist da dringend erforderlich. In der Klasse von 2018 sind deshalb gleich vier Neuzugänge enthalten.
Name Heimatstadt/Staat Rivals
John Dirksen Marion, OH ***
Luke Jones Little Rock, AR ***
Cole Mabry Brentwood, TN ***
Jarrett Patterson Mission Viejo, CA ***

Defensive Line

Es folgt der Blick auf die andere Seite des Balles. Die Defensive Line erhält Verstärkung durch drei Neue. Dabei steht das Brüderpaar Justin und Jayson Ademilola bereist seit langem als Neuzugang fest. Justin Ademilola ist als Defensive End gelistet, während die beiden anderen wohl als Defensive Tackle bzw. Nose Tackle eingesetzt werden.
Name Heimatstadt/Staat Rivals
Justin Ademilola Jersey City, NJ ***
Jayson Ademilola Jersey City, NJ ****
JaMion Franklin Ridgely, MD ***

Linebacker

Auf dem Papier zählt die Linebacker Gruppe der Goldhelme zum Besten, was der College Football in diesem Jahr zu bieten hat. Es gibt wenige Colleges, die sich auf dieser Position ähnlich gut verstärken konnten. Nun müssen die vier Neuen nur noch die Vorschusslorbeeren bestätigen und schnell den Weg aufs Spielfeld finden.
Name Heimatstadt/Staat Rivals
Matthew Bauer Erie, PA ****
Jack Lamb Temecula, CA ****
Ovie Oghoufo Farmington Hills, MI ***
Shayne Simon Jersey City, NJ ****

Defensive Backfield

Zählt man Tariq Bracy, der als Athlete geführt wird mit, so begrüßen die Irish im kommenden Sommer gleich sieben Neulinge für das Defensive Backfield. Bei drei Akteuren scheint die Position bereits festzustehen. Jedenfalls werden Derrik Allen, Houston Griffith und Paul Moala offiziell als Safeties geführt. Die übrigen vier werden wir wahrscheinlich auf der Cornerback Position sehen.
Name Heimatstadt/Staat Rivals
Derrick Allen Marietta, GA ****
Noah Boykin Washington, DC ****
Tariq Bracy Milpitas, CA ****
DJ Brown Washington, DC ***
Houston Griffith Bradenton, FL ****
Paul Moala Mishawaka, IN ***
Joseph Wilkins jr. North Fort Myers, FL ***
 
(22.02.2018) 
Neuzugang Nummer vier für 2019 konnten die Irish gestern melden.Hunter Spears ist die erste dringend gesuchte Verstärkung für die Defensive End Position.

Der talentierte Defensiv-Spezialist hatte die Aufmerksamkeit einiger hochkarätiger Football Colleges geweckt. So zeigten Alabama, Houston, Michigan State, Oklahoma State, TCU, Texas Tech und Arkansas - neben anderen - Interesse an dem Nachwuchs Footballer aus Sachse in Texas.

Den Irish ist damit ein weiterer Hochkaräter ins Netz gegangen ...

 
(08.02.2018) 
Gestern endete mit dem National Signing Day die Recruiting Saison 2018. Und für Notre Dame endete sie überaus erfolgreich, konnten doch noch fünf weitere Neuzugänge für die Goldhelme gemeldet werden. Insgesamt werden nun 27 Neue die Irish ab dieser Saison verstärken.

Eine detaillierte Übersicht über die Recruiting Klasse von 2018 wird es in einem separaten Beitrag geben. Hier gilt es zunächst einmal, die letzten fünf Neuen im Team der Irish vorzustellen.

Lawrence Keys

Keys ist der dritte Neuzugang auf der Wide Receiver Position. Er kommt aus New Orleans im US Bundesstaat Louisiana und wird aufgrund seine Größe wohl als Slot Receiver eingesetzt werden.

CBo Flemister

Flemister ist ein talentierter Nachwuchs Runningback. Eigentlich wollten die Irish auf seiner Position keine weiteren Neuzugänge suchen. Aber nach der Suspendierung von gleich zwei Runningbacks (Deon McIntosh und C.J. Holmes) musste Head Coach Brian Kelly doch noch einmal auf die Suche gehen. Fündig wurde er in Zebulon (Georgia), wo Flemister sein Highschool Football gespielt hat. Eigentlich hatte er bereits bei Georgia Tech zugesagt. Aber das Angebot der Goldhelme war wohl zu gut, um es abzulehnen ...

Jarrett Patterson

Patterson spielt in der Offensive Line. Mit seiner Last Minute Zusage komplettiert der junge Mann aus Mission Viejo (Kalifornien) das Quartett der Neuen in der Offensive Line.

Noah Boykin

Mit Boykin ging den Irish am Ende noch ein dicker Fisch ins Netz. Auf seine Position im Defensive Backfield zählt er zu den Besten seines Highschool Jahrganges.

DJ Brown

Und noch ein Defensive Back Spieler. DJ Brown kommt wie Boykin aus Washington DC und ist der sechste Defensive Back der aktuellen Recruiting Klasse.
 
(31.01.2018) 
Mit dem National Signing Day endet offiziell die aktuelle Recruiting Periode. Bis zum letzten Jahr war dieser Tag stets eines der Highlights im College Football Jahr, konnten Highschool Abgänger sich doch von diesem Tag an am College ihrer Wahl einschreiben.

Mit einer frühen Signing Periode wurde aber im vergangenen Jahr die Möglichkeit geschaffen, sich bereits früher immatrikulieren zu können. Diese Möglichkeit nutzten in Notre Dame 21 der 22 Neulinge. Nur Offensive Liner Luke Jones fehlt in dieser Liste. Das liegt aber daran, dass er sich erst später für Notre Dame entschieden hat. Er kann sich ab dem nächsten Mittwoch (7. Februar) einschreiben.

 
(31.01.2018) 
Heute endet mit dem National Signing Day offiziell das Recruiting Jahr 2017/18. In Notre Dame - wie an den meisten Colleges in den USA - wird jedoch bereits an der nächsten Recruiting Klasse gearbeitet. Am vergangenen Sonntag konnte Irish Head Coach Brian Kelly den dritten Neuzugang seiner Recruiting Klasse von 2019 präsentieren. KJ Wallace heißt er und wird offiziell als Athlete klassifiziert. Das bedeutet, er kann auf mehreren Positionen eingesetzt werden.

In Notre Dame wird er wohl im Defensive Backfield - auf der Cornerback Position - seine sportliche Heimat finden.

Wallace kommt aus Atlanta im US Bundesstaat Georgia. Außer Notre Dame hatten noch etliche andere Colleges Interesse an ihm: Auburn, Boston College, Nebraska, Penn State, South Carolina, Stanford, Tennessee, Wisconsin und Miami (FL) sind da nur die Prominentesten.

 
(31.01.2018) 
Gestern wurde Terry Joseph offiziell als neuer Safety Coach vorgestellt. Damit ist der Trainerstab der Irish jetzt wieder komplett.

Die Safeties wurden im vergangenen Jahr vom vormaligen Defensive Coordinator Mike Elko trainiert. Durch dessen Weggang war diese Stelle vakant geworden.

Mit Joseph konnten die Irish einen erfahrenen Coach hinzugewinnen, der sein Können bereits an Colleges wie North Carolina, Texas A&M, Nebraska und Tennessee unter Beweis gestellt hat. Ab sofort profitieren die Safeties in Notre Dame von seiner Erfahrung.

 
(24.01.2018) 
Nach dem unerwarteten Abgang von Harry Hiestand war Irish Head Coach gezwungen, einen neuen Offensive Line Coach zu finden. Den hat er gefunden und gestern der Öffentlichkeit präsentiert. Jeff Quinn heißt er und ist ein alter Weggefährte von Kelly. Erstmals trafen sich ihre Wege 1989, als beide dem Trainerstab von Grand Valley State angehörten, Quinn als Offensive Coordinator und Kelly als Defensive Coordinator.

Seit 2015 gehört Quinn bereits zum erweiterten Coaching Team in Notre Dame. Als Offensive Analyst arbeitete er den aktiven Coaches im Offensivbereich zu.

Und seit gestern ist er nun ganz offiziell ein Mitglied der Irish Coaching Staff. Bleibt zu hoffen, dass er einen ähnlich guten Job macht wie sein Vorgänger.

 
(17.01.2018) 
Gleich vier Spieler warf Irish Head Coach Brian Kelly gestern aus dem Team. Darunter sind mit Deon McIntosh und CJ Holmes gleich zwei Runningbacks. Aber auch Wide Receiver Kevin Stepherson, der ja bereits im Citrus Bowl gesperrt war, und Defensive Tackle Brandon Tiassum gehören nach letzten Meldungen aus der US Presse nicht mehr zum Team.

Diese unplanmäßigen Abgänge hinterlassen eine unübersehbare Lücke besonders bei den Runningbacks. Dort muss ja bereits der Verlust von Josh Adams verkraftet werden, der vorzeitig den Weg in die NFL sucht.

Im Moment verfügen die Goldhelme mit Dexter Williams und Tony Jones nur über zwei Ballträger, die über College Football Erfahrung verfügen. Allerdings hat Neuzugang Jahmir Smith vorzeitig sein Studium in Notre Dame angetreten und steht somit als weitere Option zur Verfügung.

Diese Personaldecke ist sehr dünn. Somit ist Kelly gezwungen, sich nach weiteren Verstärkungen umzusehen. Erwartet wird, dass er noch zwei Sportstipendien für Runningbacks bereitstellen wird.

 
(17.01.2018) 
Inside Linebacker Tevon Coney und Nose Tackle Jerry Tillery beenden nicht vorzeitig ihre College Football Karriere um in der NFL ihr Glück zu versuchen. Nach den bislang wenig erfreulichen News der letzten Wochen ist das ganz sicher eine gute Nachricht.

Die beiden erfahrenen Athleten werden den Goldhelmen also in der kommenden College Football Saison wieder zur Verfügung stehen.

 
(11.01.2018) 
Ein herber Verlust für die Irish ist der Weggang von Offensive Line Coach Harry Hiestand. Heute wurde bekannt, dass er zurück in die NFL wechselt, und zwar zu den Chicago Bears. Dort war er in gleicher Funktion bereits von 2005 bis 2009 tätig.

Head Coach Brian Kelly muss sich also auf die Suche nach Ersatz für diese wichtige Position machen. Bleibt zu hoffen, dass ihm das Glück hold bleibt, das er bei der Verpflichtungen neuer Coaches im vergangenen Jahr hatte.

 
(10.01.2018) 
Auf der Suche nach einem Nachfolger von Mike Elko wurde Irish Head Coach Brian Kelly quasi im eigenen Hause fündig. Gestern wurde bekannt, dass der ehemalige Linebacker Coach Clark Lea der neue Chef der Defense, also der neue Defensive Coordinator wird.

Kelly erklärte zur Beförderung des 36 Jährigen: "Natürlich haben wir uns auf dem Markt umgesehen. Aber ich bin sicher, dass er die beste Option für diese wichtige Position ist. Ich sehe in ihm einen kommenden Star Coach". Wollen wir hoffen, dass er damit richtig liegt. Andererseits hatte Kelly ja im vergangenen Jahr die Gelegenheit, sich von den Qualitäten seines neuen Defensive Coordinators zu überzeugen.

 
(05.01.2018) 
Defensive Coordinator Mike Elko verlässt nach nur einer Saison die Universität von Notre Dame. Er wechselt zu Texas A&M, wo er in gleicher Funktion tätig sein wird.

Damit kann Head Coach Brian Kelly erneut auf Trainersuche gehen. Hoffen wir, dass er bei der Suche nach einem Nachfolger erneut ein glückliches Händchen haben wird ...

 
(05.01.2018) 
Runningback Josh Adams gab heute bekannt, dass er seine College Football Karriere in Notre Dame vorzeitig beendet und sein Glück in der NFL versuchen will.

Nach einer - zumindest in den ersten acht Spielen - traumhaften Saison 2017, in der er den Single Season Rekord der Universität nur um wenige Yards verfehlte, kann seine Entscheidung nicht wirklich überraschen.

Gleichwohl wird er eine ziemlich große Lücke hinterlassen, die nur schwer zu schließen sein wird.

Mit seinen Läufen schaffte er in der vergangenen Saison 1.430 Yards Raumgewinn, und das bei einem Schnitt von 6,9 Yards pro Lauf. Das sind beeindruckende Zahlen. Hoffen wir, dass wir zukünftig an Sonntagen von seinen tollen Leistungen lesen, wenn er für ein NFL Team auf die Jagd nach Yards und Punkten geht.

 
(04.01.2018) 
Alle Anzeichen sprechen dafür, dass die Irish für die kommende Saison einen neuen Kickoff Returner brauchen. Es sieht nämlich so aus, als ob CJ Sanders sein Studium in Notre Dame vorzeitig abschließt und dann das letzte Jahr seiner College Football Spielberechtigung an einem anderen College absolviert.

Als Grund für seine Entscheidung wird vermutet, dass seine Rolle in der gerade abgelaufenen Saison sich ausschließlich auf die des Kickoff Returners beschränkt hat. Auf seiner eigentlichen Position, der des Wide Receivers, wurde er jedoch überhaupt nicht eingesetzt.

 

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ausw
30.11.2019

NOTRE DAME 2018
(12 - 1)
Michigan
S
24
-
17
Ball State
S
24
-
16
Vanderbilt
S
22
-
17
Wake Forest
S
56
-
27
Stanford
S
38
-
17
Virginia Tech
S
45
-
23
Pittsburgh
S
19
-
14
Navy
S
44
-
22
Northwestern
S
31
-
21
Florida State
S
42
-
13
Syracuse
S
36
-
3
USC
S
24
-
17
Clemson
N
3
-
30

Statistik

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