Irish-Ticker: Noch 143 Tage bis zum Saisonstart.

Alle Beiträge 2016

Alle Beiträge des Jahres 2016 werden hier als Accordion angeboten. Das heißt, die Überschriften (Headlines) jedes Beitrages werden aufgelistet. Klickst Du auf eine Überschrift, wird der vollständige Beitrag angezeigt. Viel Spaß beim Stöbern.

(31.12.2016) 
Im vergangenen September starteten die Irish in die Saison 2016. Es war klar, dass in allen Mannschaftsteilen Leistungsträger ersetzt werden mussten, die ihre College Football Karriere beendet hatten. Dass die Lücken jedoch so groß sein sollten, war nicht im voraus zu erahnen. So starteten die Goldhelme mit einer Niederlage gegen Texas in die Saison.

Erschreckend in diesem Spiel war, dass die Defense kein Mittel gegen das Laufspiel der Longhorns fand. So reichten 47 eigene Punkte am Ende nicht aus, um das Spiel zu gewinnen.

Ein Fehlstart, der passieren kann, dachten wir. Und nach dem ungefährdeten Sieg gegen Nevada eine Woche später sah die Welt schon wieder deutlich freundlicher aus.

Dass die Probleme in der Defense nicht behoben waren, zeigte dann das dritte Spiel gegen Michigan State. Und dazu gesellten sich dann ungewohnte Fehler der Special Teams, so dass die Irish am Ende mit leeren Händen dastanden.

Konnten die Probleme in der Defense nach dem Wechsel des Defensive Coordinators behoben werden, so blieben die Special Teams Garant für verlorene Spiele.

Als die Saison Ende November beendet war, hatte Notre Dame acht Spiele verloren. Und da nutzt es wenig, dass etliche Niederlagen unglücklich zustande kamen oder nur sehr knapp waren.

Unmittelbar nach dem letzten Spiel kündigte Head Coach Brian Kelly eine gründliche Bestandsaufnahme und Konsequenzen an. So musste Special Teams Coordinator Scott Booker seinen Hut nehmen. Andere Verluste im Trainerstab hatten dagegen andere Ursachen. So wechselte der vormalige Offensive Coordinator Mike Sanford nach Western Kentucky, wo er als neuer Head Coach die Karriereleiter nach oben stieg. Und auch Mike Denbrock, langjähriger Weggefährte von Brian Kelly, verlässt Notre Dame.

Der Trainerstab wird im nächsten Jahr also deutlich verändert sein. Hoffen wir, dass Kelly ein glückliches Händchen bei der Verpflichtung der neuen Coaches hat, und dass die Irish nach der total verkorksten Saison 2016 zu alter Stärke zurückfinden.

Freuen wir uns also auf die nächste Saison, die am 2. September 2017 mit einem Heimspiel gegen die Temple Owls beginnt.

Ich wünsche allen Besuchern meiner Seite ein gutes neues Jahr mit einem besseren Ende (und hoffentlich wieder einem Bowlspiel der Goldhelme).

 
(31.12.2016) 
Und noch einmal ein Trip in die Gerüchteküche. Wie der US Fernsehsender Fox Sports berichtete, wird Chip Long neuer Offensive Coordinator in Notre Dame, und damit Nachfolger von Mike Sanford.

Long war in der abgelaufenen Saison in gleicher Funktion bei der Universität von Memphis tätig. In dieser Saison formte er eines der besten Offense Teams im US College Football. Seine Mannschaft schaffte durchschnittlich 39 Punkte pro Spiel.

Wie Samford ist Long (mit 33 Jahren) ein junger Coach und gilt in den USA als einer der kommenden Stars. Außerdem gilt er als einer der Top Recruiter im Lande. Ein Fakt, der für die Irish beinahe ebenso wichtig ist wie seine Qualitäten als Offensive Coordinator.

 
(31.12.2016) 
Manchmal kann man sich auf die Gerüchteküche verlassen. Denn seit Tagen kursierte in den USA das Gerücht, Irish Wide Receiver Coach und Associate Head Coach Mike Denbrock würde Notre Dame verlassen. Wie es aussieht, hat sich dieses Gerücht bestätigt. Denbrock wechselt nach Cincinnati, wo er die Aufgaben des Offensive Coordinators übernehmen wird.

So endet also die siebenjährige Zusammenarbeit von Irish Head Coach Brian Kelly mit Denbrock, der in dieser Zeit beinahe alle Mannschaftsteile gecoacht hat.

Für Brian Kelly bedeutet dies einen weiteren Verlust in seinem Trainerstab, für den er einen Ersatz / Nachfolger suchen muss.

 
(28.12.2016) 
Etwas überraschend teilte Wide Receiver Jordan Pouncey heute mit, dass er seine mündliche Zusage für Notre Dame zurückgenommen hat. Als Grund werden Spekulationen um Wide Receiver Coach Mike Denbrock vermutet. Der wird in letzter Zeit häufiger mit Cincinnati in Verbindung gebracht. Gut möglich, dass er als Offensive Coordinator dorthin wechselt.

Für Kenner der Szene kam der Rückzug Pounceys allerdings nicht überraschend. Ihm liegt ein Angebot der Universität von Miami vor. Und dort war er schon einige Male zu Besuch. Mitte dieses Monats erhielt er außerdem das Angebot eines Sportstipendiums von der Universität von Texas. Da bleiben einige Optionen für den talentierten Passempfänger ...

 
(28.12.2016) 
Seit gestern ist amtlich, was seit einigen Tagen durch die US Gerüchteküche geisterte: Brian Polian kehrt zurück nach Notre Dame. Der Ex Head Coach von Nevada wird ab der kommenden Saison der neue Special Teams Coordinator. Er löst damit Scott Booker ab, der diese Position in der abgelaufenen Saison inne hatte. Bekanntlich waren die Special Teams in diesem Jahr einer der Schwachpunkte bei den Irish. Booker hatte deshalb bereits unmittelbar nach dem Ende der regulären Saison seinen Hut nehmen müssen.

Eingefleischten Irish Fans sollte Polian nicht unbekannt sein. In den Jahren 2005 bis 2009 war er nämlich bereits - in gleicher Funktion - unter dem Golden Dome tätig.

Natürlich hofft Irish Head Coach Brian Kelly, dass sein neuer Special Teams Coach einiges zum Besseren bewirkt. Aber es ist auch die Recruiting Erfahrung Polians, die den Neuzugang im Trainerstab besonders wertvoll macht. Immerhin verloren die Irish mit Mike Sanford nicht nur ihren Offensive Coordinator, sondern auch den Top Recruiter für die Westküste der USA. Und genau dort verfügt Polian über zahlreiche Kontakte, die zukünftig den Goldhelmen zugute kommen sollten.

 
(19.12.2016) 
Cornerback Devin Butler wird das letzte Jahr seiner College Football Karriere in Syracuse absolvieren. Das gab er dieser Tage bekannt. Mit ihm verlieren die Irish bereits den vierten erfahrenen Stammspieler außerplanmäßig.

Butler verpasste die gesamte Saison 2016 verletzungsbedingt wegen eines Fußbruchs.

Als Grund für den Wechsel vermuten Kenner der Szene den Umstand, dass Butler im August dieses Jahres mit dem Gesetz in Konflikt geraten ist. Ein Ortswechsel ist da sicher nicht die schlechteste Entscheidung ...

 
(19.12.2016) 
Die Suche nach dem Nachfolger von Brian VanGorder ist beendet. Ende letzter Woche präsentierten die Irish mit Mike Elko einen neuen Defensive Coordinator.

Elko war bis zur abgelaufenen Saison 2016 in gleicher Funktion in Wake Forest tätig. Seine erfolgreiche Arbeit dort hat für Aufsehen gesorgt, so dass einige namhafte Football Colleges ihre Fühler nach ihm ausstreckten, unter anderen Florida und Oregon.

Es scheint also, als wäre Irish Head Coach Brian Kelly mit der Verpflichtung Elkos ein großer Wurf gelungen ...

 
(19.12.2016) 
Wide Receiver Torii Hunter jr. hat sich entschlossen, in die Fußstapfen seines Vaters zu treten. Der war ein Baseball Star. Hunter jr. erklärte seine Football Karriere für beendet und wird bei dem Major League Baseball Team Los Angeles Angels anheuern. Die wählten Hunter in der diesjährigen MLB Draft in der 23. Runde aus.

Damit verlieren die Irish einen weiteren erfahrenen Stammspieler vorzeitig.

 
(15.12.2016) 
Nachtrag zum letzten Spiel der Irish 2016.

Mit einer 27-45 Niederlage gegen den Erzrivalen USC beendeten die Irish ihre College Football Saison 2016. Es war eine Saison, in der so ziemlich alles schief ging, was schiefgehen konnte.

Und wie so häufig in diesem Jahr, begannen die Goldhelme stark. Zunächst hielten sie die USC Trojans, die als erstes Team in Ballbesitz war, bei einem Fieldgoal. Und dann antworteten sie mit einer Angriffsserie aus zwei Spielzügen: Zunächst trug Runningback Josh Adams den Ball 74 Yards bis unmittelbar vor die gegnerische Endzone. Und das letztlich noch fehlende Yard überbrückte Quarterback DeShone Kizer dann mit einem kurzen Lauf.

Nach fünf Minuten führten die Irish also mit 7-3. Aber sie konnten sich nicht lange darüber freuen, denn die Trojans antworteten in der folgenden Angriffsserie mit ihrem ersten Touchdown. Nach dem ersten Viertel führten sie also mit 10-7.

Im zweiten Viertel setzte sich dann fort, was sich wie ein roter Faden durch die gesamte Saison gezogen hat: Individuelle Fehler - hauptsächlich der Special Teams - kosteten die Irish sämtliche Chancen, das Spiel zu gewinnen. Mit einem Punt Return Touchdown erhöhten die Trojans kurz vor Ende der ersten Halbzeit auf 17-7. Und nur 17 Sekunden später stand es sogar 24-7 für USC. Kizer warf eine Interception, die prompt zum Touchdown returniert wurde.

Das war so etwas wie eine Vorentscheidung. Denn die Goldhelme konnten die Partie nicht mehr drehen, obwohl man ihnen bescheinigen musste, dass sie nie aufgaben. So starteten sie erfolgreich mit einem Touchdown in die zweite Halbzeit. Mit einem 14 Yard Pass auf Wide Receiver Chris Finke verbuchte Kizer seinen ersten Touchdown Pass der Partie.

Dumm nur, dass die Gastgeber prompt mit ihrem nächsten Touchdown antworteten. Somit war also alles wieder beim Alten: USC führte mit 17 Punkten.

Gegen Ende des dritten Viertels konnte Notre Dame erneut verkürzen. Wieder war es ein Touchdown Pass von Kizer, diesmal für 29 Yards auf Kevin Stepherson. Aber erneut konnte die Defense einen Touchdown der Trojans nicht verhindern. So führte USC, als zum letzten Mal die Seiten gewechselt wurden, mit 38-21.

Und zu Beginn des Schlussviertels erhöhten sie sogar noch auf 45-21. Den Schlusspunkt setzten dann aber doch die Irish. Inzwischen hatte Malik Zaire Kizer als Quarterback abgelöst. Und er führte seine Mannschaft zum letzten Touchdown der Saison 2016. Mit seinem ersten Touchdown Pass (15 Yards) fand er Equanimeous St. Brown in der USC Endzone. Die Irish versuchten eine Two Point Conversion, die leider nicht gelang. So blieb es bei den sechs Punkten für den letzten Touchdown.

Kizers Abschiedsspiel

Bereits vor dem Spiel wurde spekuliert, dass DeShone Kizer nach dieser Saison vorzeitig in die NFL wechseln würde. Inzwischen ist aus der Spekulation Gewissheit geworden. Und auch Malik Zaire bricht seine Zelte in Notre Dame vorzeitig ab. Er will zu einem anderen College wechseln und dort das letzte Jahr seiner College Football Karriere absolvieren.

Zu den positiven Überraschungen des Jahres gehört ganz sicher Wide Receiver Equanimeous St. Brown. In seinem zweiten College Football Jahr schaffte er den Durchbruch und konnte sich als Nummer eins Anspielstation für Kizers Pässe empfehlen. Mit ihm werden die Goldhelme zumindest im nächsten Jahr noch viel Freude haben. Dann wird es wohl Quarterback Brandon Wimbush sein, der die Pässe wirft.

 
(14.12.2016) 
Nach der sportlich wenig erfolgreichen Saison der Goldhelme hatte Head Coach Brian Kelly Veränderungen angekündigt. Erste Veränderungen gibt es im Trainerstab.

Tight Ends und Special Teams Coach Scott Booker wurde Anfang der Woche entlassen. Und heute wurde bekannt, dass Offensive Coordinator Mike Sanford die Irish auf eigenen Wunsch verlässt. Er macht einen Schritt nach oben auf der Karriereleiter und wird heute offiziell als neuer Head Coach von Western Kentucky vorgestellt.

Für Kelly kam dieser Schritt sicher nicht völlig überraschend. Und ganz sicher hat er bereits eine erste Vorstellung davon, wer der neue Offensive Coordinator unter dem Golden Dome werden wird.

Ach ja, und da ist ja auch noch die Position des Defensive Coordinators neu zu besetzen.

Viel Arbeit also für den Head Coach in den nächsten Tagen und Wochen ...

 
(12.12.2016) 
Was viele Irish Fans und Kenner der Szene bereits vermuteten hat sich heute bewahrheitet: Irish Quarterback DeShone Kizer beendet vorzeitig seine College Football Karriere in Notre Dame und wird bei der im April stattfindenden College Draft versuchen, einen Arbeitsplatz in der NFL zu ergattern.

Glaubt man den Experten, so sollte das eine reine Formsache sein. Immerhin steht Kizers Name auf dem Wunschzettel einiger NFL Teams.

Für die Irish bedeutet dies, dass wir im nächsten Jahr in jedem Fall einen neuen Quarterback sehen werden. Und der wird vermutlich Brandon Wimbush heißen. Denn wie bereits berichtet, will auch Malik Zaire Notre Dame (möglicherweise in Richtung Wisconsin) den Rücken kehren.

 
(12.12.2016) 
Mit Quarterback Malik Zaire und Wide Receiver Corey Holmes stehen gleich zwei Spieler des 2016er Teams vor dem Absprung. Beide erklärten in den vergangenen Tagen, dass sie Notre Dame verlassen und bei einem anderen College anheuern wollen.

Zumindest Zaire hinterlässt eine Lücke, wenn - wie von nicht wenigen erwartet - DeShone Kizer im nächsten Jahr sein Glück in der NFL suchen, seine College Football Karriere also vorzeitig beenden sollte.

 
(12.12.2016) 
Vor ein paar Tagen nahm Linebacker Pete Werner seine mündliche Zusage für Notre Dame zurück. Möglicherweise stand seine Entscheidung in Zusammenhang mit der Entlassung von Defensive Coordinator Brian VanGorder. Wie dem auch sei, die Irish sind jetzt wieder auf der Suche nach einem dritten Linebacker für die Recruiting Klasse von 2017.

Andererseits konnte eine Lücke geschlossen werden. Mit Aaron Banks konnte Irish Head Coach Brian Kelly den Neuzugang eines vierten Offensive Liners melden.

Banks kommt aus El Cerrito in Kalifornien. Er zählt zu den Top Spielern auf seiner Position in seinem Highschool Jahrgang. Den Irish ist es damit einmal mehr gelungen, eine herausragende Gruppe von Offensive Line Spielern unter den Golden Dome zu holen, was letztlich sicher ein besonderer Verdienst von Offensive Line Coach Harry Hiestand ist ...

 
(25.11.2016) 
Es gibt mal wieder eine Ankündigung von Sport1US über die Live Übertragung eines Spiels der Irish.

Angeblich soll die morgige Partie in Los Angeles gegen die USC Trojans ab 21:30 Uhr live übertragen werden. Lassen wir uns überraschen, ob wir morgen statt Billard tatsächlich das angekündigte Spiel zu sehen bekommen ...

 
(22.11.2016) 
Mit einer 31-34 Heimniederlage gegen die Virginia Tech Hokie verabschiedeten sich die Irish für dieses Jahr von ihren Fans im Notre Dame Stadium. Und diese siebte Saison-Niederlage beendet auch die Bowl Träume der Goldhelme. Dazu sind nämlich mindestens sechs Siege gegen Teams der ersten College Football Division erforderlich. Und die Irish können im Idealfall nur noch fünf Siege schaffen.

Virgina Tech gehört der ACC (Atlantic Coast Conference) an. Genau wie die Parteiischen, denen man nach dem Schlusspiff zurufen konnte: "War ein tolles Spiel, Schade, dass Sie es nicht gesehen haben". Denn es gab - wie des öfteren, wenn Parteiische aus dieser Conference im Spiel sind - einige haarsträubende Fehlentscheidungen, die möglicherweise den Ausgang des Spiels beeinflussten.

Gleich zweimal galt der Angriff gegnerischer Spieler dem Kopf von Irish Quarterback DeShone Kizer. Im Regelwerk wird das als Targeting bezeichnet und schreibt eine 15 Yard Strafe sowie den Platzverweis des schuldigen Spielers vor. Beides wollten die Parteiischen ihrer Mannschaft wohl ersparen. Daher entschlossen sie sich, nichts gesehen zu haben. Zumindest beim zweiten Foul gegen Kizer wären die Irish im Falle einer korrekten Schiedsrichter Entscheidung in Fieldgoal Distanz gewesen ...

Kurz vor Ende des zweiten Viertels hatten die Goldhelme nach einem Passspielzug ein neues First Down erreicht. Alle im Stadion hatten das gesehen. Und auch die Fernsehbilder zeigten, dass Equanimeous St.Brown nach einem kurzen Pass von Kizer um knapp ein Yard über die First Down Markierung gelangt war. Warum sich die Parteiischen trotz Überprüfung per Video entschlossen, den Ball ein Yard zurück zu platzieren, bleibt ihr Geheimnis.

Und dann gab es noch eine mehr als kreative Regelauslegung, als Irish Cornerback Cole Luke im Zweikampf um den Ball vom Gegner ziemlich rüde ins Gesichtsgitter gegriffen wurde. Dass die Parteiischen in dieser Situation auf Defensive Pass Interference, also gegen die Irish, entschieden, erstaunte nicht nur die Zuschauer im Stadion.

Aber ganz nebenbei wurde auch noch Football gespielt. Bei winterlichen Bedingungen - leichtes Schneetreiben begleitete das gesamte Spiel - hatten die Irish einen perfekten Start. Zu Beginn des zweiten Viertels führten sie bereits mit 17-0 (Josh Adams mit 1 Yard Lauf, Justin Yoon mit 25 Yard Field Goal und Chris Finke mit 31 Yard Touchdown Pass). Aber das hatten wir in dieser Saison ja bereits des öfteren.

Leider entsprach der weitere Spielverlauf dann dem der vorangegangenen Spiele, als Notre Dame nach klarer Führung noch verlor. Im zweiten Viertel wurden die Hokies stärker und erzielten zwei Touchdowns. Allerdings erreichten die Goldhelme ebenfalls noch einmal die gegnerische Endzone (Miles Boykin mit 18 Yard Pass von Kizer). So lautete der Spielstand bei Halbzeit: Virginia Tech 14, Notre Dame 24.

Die zweite Halbzeit gehörte aber dann den Gästen. Die Offense der Irish ließ stark nach, da zahlreiche Pässe von Kizer nicht mehr ankamen. Die Defense der Goldhelme schlug sich zwar wacker und konnte das Spiel bis ins Schlussviertel hinein offen halten. Aber dann ging Virginia Tech durch ein Field Goal in Führung und konnte die Partie, auch dank der wegschauenden Parteiischen, siegreich beenden.

Allerdings gab es aus Sicht der Irish doch noch ein Highlight, als Runningback Josh Adams gegen Ende des dritten Viertels mit einem 67 Yard Lauf den letzten Touchdown für seine Mannschaft erzielte.

Wie bereits erwähnt, machte die Defense der Goldhelme ein gutes Spiel. Herauszuheben sind Safety Drue Tranquill, der nicht nur mit zehn Tackles zu den Besten im Team zählte. Eine Interception kam noch hinzu. Und Outside Linebacker James Onwualu schaffte in seinem letzten Heimspiel für Notre Dame ebenfalls zehn Tackles, darunter einen Quarterback Sack für 12 Yards Raumverlust. Zusätzlich forcierte er noch einen Fumble. und Defensive Tackle Jarron Jones sicherte den Ball für seine Mannschaft.

Für die Irish geht also die Football Saison 2016 am kommenden Samstag zu Ende. Dann sind sie in Los Angeles zu Gast bei den USC Trojans. Wenn man so will, wird das dann so etwas wie das Bowl Spiel der Irish ...

 
(13.11.2016) 
Mit einem überzeugenden 44-6 Sieg gegen die Army Black Knights im Gepäck konnten die Irish gestern den Heimflug antreten. Im Rahmen der Shamrock Serie tragen die Irish jährlich ein Heimspiel auf neutralem Boden aus. In der achten Auflage standen sich beide Mannschaften gestern in San Antonio (Texas) gegenüber.

Die Goldhelme legten zwar auch gestern kein perfektes Spiel hin. Aber im Gegensatz zu den sechs verlorenen Partien in dieser Saison waren die individuellen Fehler nicht spielentscheidend.

Eigentlich gibt es jedoch am Spiel der Irish wenig zu kritisieren. Denn sie waren über die gesamte Spielzeit dominierend und ließen nie Zweifel am Erfolg aufkommen.

So wurde den 45.762 Zuschauern im Alamo Dome gleich zu Beginn eine Menge Spektakel geboten. Die Goldhelme benötigten nämlich gerade mal 12 Sekunden, um in Führung zu gehen. C.J. Sanders trug den Kick Off der Black Knights über 92 Yards auf direktem Weg in die gegnerische Endzone zurück.

Und während Army im ersten Viertel nichts zählbares zustande brachte, erreichten die Irish vor dem ersten Seitenwechsel noch zweimal die Endzone (Kevin Stepherson mit 37 Yard Pass von DeShone Kizer und Josh Adams mit 2 Yard Lauf).

Der Irish Defense merkte man deutlich an, dass sie in der Vorwoche bereits gegen ein Option Football Team gespielt haben. Sie spielte sehr diszipliniert und hatte den Gegner eigentlich über die gesamte Spieldauer im Griff. Das sieht man schon daran, dass die Black Knights insgesamt nur 229 Yards Raumgewinn erlaufen konnten. Zum Vergleich: Navy schaffte in der Vorwoche 320 Yards gegen die Irish.

Zurück zum Spiel ...

Unmittelbar nach dem ersten Seitenwechsel erreichten die Black Knights zum ersten Mal die Endzone der Irish. Dabei war dieser Touchdown keineswegs unumstritten. Der Ballträger verlor den Ball nämlich unmittelbar bevor er die Endzone erreichte. Die Schiedsrichter entschieden in dieser Situation "im Zweifel für Army". Der Extrapunktversuch ging daneben. So blieb es bei den sechs Punkten.

Es sollten die einzigen Punkte für Army bleiben. Anschließend übernahmen die Goldhelme wieder die Initiative. Zweimal erreichten sie vor der Pause noch die Endzone der Black Knights beide Male fing Tight End Durham Smythe Pässe von Kizer in der Endzone (für 10 und 31 Yards). Außerdem verwandelte Kicker Justin Yoon einen Fieldgoal Versuch aus 27 Yards sicher.

Zur Pause war die Partie eigentlich bereits entschieden. Spielstand: Army 6, Notre Dame 38.

Nach der Pause schalteten die Irish einen Gang zurück und beschränkten sich darauf, Spiel und Gegner zu kontrollieren. Allerdings unterlief Kizer eine dumme Interception, als er erneut Durham Smythe mit einem Pass in der Endzone suchte.

So kam halt nur noch ein Touchdown auf die Anzeigetafel, als Runningback Tarean Folston mit einem 4 Yard Lauf in die Endzone stürmte.

Zu Beginn des Schlussviertels war dann der Arbeitstag von DeShone Kizer beendet. Für ihn beendete Malik Zaire das Spiel auf der Quarterback Position.

Fazit und Ausblick

Die Goldhelme verließen gestern zum vierten Mal in dieser Saison den Platz als Sieger. Um sich für ein Bowl Spiel zu qualifizieren, müssen sie jedoch mindestens sechs Spiele gewinnen. Das ist noch zu schaffen, denn es stehen noch zwei reguläre Saisonspiele aus. Allerdings wird es alles andere als leicht, das Minimalziel noch zu erreichen.

In der nächsten Woche geht es im letzten Heimspiel der Saison gegen Virginia Tech. Und dann steht ja noch der "Ausflug" an die Westküste auf dem Spielplan. Am 26. November geht es in Los Angeles gegen den alten Rivalen USC.

 
(09.11.2016) 
Mit ihrer sechsten Saisonniederlage im Gepäck mussten die Irish am vergangenen Samstag die Heimreise antreten. Eine knappe 27-28 Niederlage gegen die Navy Midshipmen lässt die Qualifikation für ein Bowl Spiel am Ende dieser Saison in weite Ferne rücken. Denn um die sechs erforderlichen Siege zu erreichen, müssten sie die drei restlichen regulären Saisonspiele gewinnen. Und bei dem schweren Restprogramm - es geht gegen Army, Virginia Tech und USC - ist das momentan nur sehr schwer vorstellbar.

Aber zurück zum Spiel vom letzten Samstag, das einmal mehr durch individuelle Fehler begünstigt, wenn nicht entschieden wurde. So hatte die Defense der Goldhelme den Gegner Mitte des dritten Viertels auf Höhe der Mittellinie gestoppt. Bei einem vierten Versuch und 6 punteten die Midshipmen und brachten die Irish zurück in Ballbesitz.

So läuft das normalerweise ab. Aber in dieser Saison ist in Notre Dame vieles nicht normal. So konnte einer aus dem Special Team das Spielfeld nicht schnell genug verlassen. Die Schiedsrichter, die das Spiel souverän und unauffällig leiteten (die konnten also nicht aus der ACC sein), ahndeten diesen Regelverstoß (zwölf Spieler auf dem Feld) mit der im Regelwerk dafür vorgesehenen 5 Yard Strafe. Der vierte Versuch musste also wiederholt werden. Jedoch fehlte jetzt nur noch 1 Yard zum Erreichen eines neuen First Down. Die Midshipmen spielten den Versuch aus, erreichten ein First Down und beendeten die Angriffsserie mit einem Touchdown.

Im nachhinein war dies sicherlich die spielentscheidende Situation, und die Irish hatten sich mal wieder selbst geschlagen.

Die junge und unerfahrene Defense der Goldhelme - insbesondere das Defensive Backfield, in dem sich gleich drei Freshmen tummelten - hatte über das gesamte Spiel große Probleme mit der Triple Option Attacke der Midshipmen und konnte sie nur einmal stoppen. Somit standen am Ende dieser langen Angriffsserien meist Touchdowns. Und das zwang die Irish dazu, mit ihrer Offense ebenfalls jedesmal zu punkten, um die Partie offen zu halten.

Zweimal reichte es lediglich zu einem Fieldgoal. Und so genügten die drei Touchdowns nach Pässen von Quarterback DeShone Kizer auf Torii Hunter jun. (26 Yards), Tight End Durham Smythe (8 Yards) und Equanimeous St.Brown (13 Yards) am Ende nicht, um das Spiel zu gewinnen.

Überhaupt hatte Kizer erneut nicht seinen besten Tag erwischt. So warf er einige Pässe zu hoch (unter anderem einen langen Pass auf Wide Receiver Kevin Stepherson, der seinem Gegner enteilt und auf dem Weg in die Endzone war) so dass sie für seine Passempfänger nicht erreichbar waren.

 
(30.10.2016) 
In einem wahren Football Thriller behielten die Irish gestern gegen die Miami Hurricanes mit 30-27 knapp die Oberhand. Nach drei Heimniederlagen in Folge konnten die Goldhelme damit mal wieder ein Erfolgserlebnis im eigenen Stadion verbuchen.

Dabei sah es zu Beginn der Partie ganz und garnicht nach einem knappen Ausgang aus. Zu dominant waren die Irish im ersten Viertel, in dem sie dreimal punkten konnten. Zunächst schlossen sie ihre erste Angriffsserie mit einem Touchdown ab (5 Yard Pass auf Torii Hunter jun.). Dann folgte ein 37 Yard Fieldgoal von Justin Yoon. Und schließlich - noch im ersten Viertel - fand Irish Quarterback DeShone Kizer seine Lieblingsanspielstation in dieser Saison Equanimeous St.Brown mit einem 15 Yard Pass in der Endzone.

Auch die Defense der Goldhelme spielte in dieser Phase stark, kontrollierte das Laufspiel der Hurricanes und ließ keinen nennenswerten Raumgewinn zu.

Auch zu Beginn des zweiten Viertel sahen die knapp 81.000 Zuschauer im erneut ausverkauften Notre Dame Stadium ein dominierendes Team der Irish. Yoon konnte in dieser Phase mit seinem zweiten Fieldgoal (aus 26 Yards) drei weitere Punkte auf die Anzeigetafel bringen.

Dann aber folgte Mitte des zweiten Viertels ein Bruch im Spiel der Goldhelme. Und wie so oft in dieser Saison war ein dummer individueller Fehler Schuld daran. Wie im Spiel gegen Michigan State geschah es bei einem Punt der Gäste, als ein Goldhelm, diesmal war es Troy Pride, nicht aufpasste und vom Ball getroffen wurde. Die Hurricanes konnten von dem Missgeschick profitieren und den Ball sichern.

Nach diesem absolut vermeidbaren Fehler kippte das Spiel völlig. Mit einem Mal bekamen die Gäste Oberwasser und dominierten in Offense und Defense. So konnten sie diesen Ballbesitz zu ihrem ersten Touchdown nutzen.

Beim anschließenden Kickoff der Hurricanes befand sich Irish Safety Jalen Elliott offenbar im Tiefschlaf. Er sah seelenruhig zu, wie die Gäste nach einem Onside Kick den Ball gleich wieder zurückeroberten. Immerhin war die Defense in dieser Situation auf der Höhe und verhinderte zunächst weitere Punkte der Hurricanes.

So blieb es bei der scheinbar beruhigenden 20-7 Führung für Notre Dame nach zwei Vierteln.

Nach der Pause waren die Gäste zunächst in Ballbesitz. Und ebenso wie Notre Dame zu Beginn der Partie beendeten sie ihre Angriffsserie erst in der Endzone. Der Vorsprung der Goldhelme war also auf sechs Punkte geschrumpft.

Im weiteren Verlauf kamen die Hurricanes noch zweimal in die Nähe der Irish Endzone, ohne sie jedoch zu erreichen. Aber die zwei Fieldgoals führten zum Gleichstand zu Beginn des Schlussviertels.

Und dann folgte - aller schlechten Dinge sind in dieser Sasion offenbar drei - das dritte Missgeschick in Form eines individuellen Fehlers. Und der war diesmal kostspielig. Erneut war ein Punt Ausgangspunkt. Diesmal verlor Punt Returner CJ Sanders den Ball unmittelbar vor der eigenen Endzone. Das Spielgerät trudelte in die Endzone, wo es von den Gästen gesichert werden konnte. Miami war damit erstmals in diesem Spiel in Führung gegangen. Und nichts deutete in dieser Situation darauf hin, dass die Irish eine erneute Niederlage noch abwenden könnten.

Aber es gab auch individuelle Leistungen positiver Art zu vermelden. Eine ereignete sich bei der folgenden Angriffsserie der Irish, als Runningback Josh Adams mit einem tollen 41 Yard Lauf in die Endzone die Partie wieder ausgleichen konnte.

Gerade noch rechtzeitig hatten die Goldhelme die Kurve gekriegt, denn in der Folgezeit präsentierten sie sich deutlich verbessert. So zwang die Defense, die eine starke Leistung zeigte, den Gegner nach nur drei Spielzügen zum Punt. Der wurde diesmal nicht gefumbled. Im Gegenteil: Punt Returner Chris Finke returnierte ihn über 23 Yards bis an die 40 Yard Linie der Hurricanes.

Irish Quarterback DeShone Kizer, der insgesamt gesehen eine gute Leistung ablieferte, führte seine Mannschaft bis an die 7 Yard Linie der Gäste. Von dort warf er einen Pass auf seinen Tight End Durham Smythe, der kurz vor dem Erreichen der Endzone vom Gegner gestellt wurde. Mit ausgestrecktem Arm wollte er den Ball in die Endzone halten. Aber der Defense der Hurricanes gelang es, ihm den Ball aus der Hand zu schlagen, bevor er die Goal Line erreichte. Der Ball war frei und zahlreiche Spieler beider Mannschaften bemühten sich, ihn zu sichern. Die Parteiischen hatten einige Zeit zu tun, um zu sehen, wer letztlich den Ball kontrollierte. Ganz unten in dem Berg von Spielern fanden sie schließlich Irish Quarterback DeShone Kizer mit dem Ball in den Händen.

Die Irish waren also noch einmal mit dem Schrecken davongekommen und hatten auf Höhe der 2 Yard Linie der Gäste ein neues First Down. Zwar erreichten sie nicht mehr die Endzone, aber sie konnten mit einem kurzen 23 Yard Fieldgoal die Führung zurückholen. Was aber viel wichtiger war: Die Angriffsserie hatte so viel Zeit benötigt, dass den Gästen nur noch 30 Sekunden blieben, um noch einmal zurückzuschlagen.

Dass ihnen dies nicht gelang, ist der Irish Defense zu verdanken, die das letzte Wort hatte in diesem Spiel. Mit ihrem fünften Quarterback Sack beendeten sie die Partie.

Fazit

Die Irish Offense spielte zu Beginn sehr stark. Ein deutlich verbesserter Quarterback DeShone Kizer konnte 25 seiner 38 Pässe vervollständigen (zwei Touchdowns, keine Interception). Offenbar hatte ihm die Spielpause (Notre Dame hatte am vergangenen Wochenende spielfrei) gut getan. Das Gleiche galt für Runningback Josh Adams, der mit lediglich zwölf Läufen 94 Yards Raumgewinn, sowie einen Touchdown erreichte.

Aber ohne eine enorm starke Leistung der Defense hätte Notre Dame dieses Spiel nicht gewonnen. Zwölfmal wurden gegnerische Ballträger hinter der Line of Scrimmage gestoppt, davon fünfmal der Quarterback (Details in der Statistik). Cornerback Cole Luke schaffte eine Interception. Und last but not least konnte die Defensiv Abteilung bei einem vierten Versuch und wenigen Zentimetern ein neues First Down des Gegners verhindern.

 
(19.10.2016) 
Bewegung gab es in den letzten Tagen bei den Neuzugängen.

Nicht mehr in der Liste der Neuzugänge enthalten ist Defensive Tackle Donovan Jeter. Allerdings betonte er, dass Notre Dame weiterhin einer seiner Favoriten ist. Gut möglich also, dass er letztlich doch in einem Irish Trikot landet.

Auf der anderen Seite gibt es einen Neuzugang zu melden: Elijah Hicks ist als Athlete gelistet, kann also auf mehreren Positionen eingesetzt werden. Der talentierte Nachwuchs Footballer aus La Mirada in Kalifornien gab Notre Dame gestern seine mündliche Zusage. Wie gefragt Hicks ist, zeigt die Zahl der an ihm interessierten Colleges. Neben Notre Dame sind es 28 weitere.

Damit umfasst die Liste der Neuzugänge für 2017 weiterhin 18 Spieler.

 
(19.10.2016) 
Niederlage Nummer fünf gab es am vergangenen Samstag für die Irish, als sie gegen Stanford mit 10-17 unterlagen.

Und wieder waren es indivuduelle Fehler zur Unzeit, die am Ende den Unterschied zwischen Sieg und Niederlage ausmachten. So sorgte eine Interception von Quarterback DeShone Kizer zu Beginn des dritten Viertels nicht nur für den Anschluss Touchdown der Gäste. Das Spiel, in dem die Goldhelme bis zu diesem Zeitpunkt dominiert hatten, kippte total zugunsten der Gäste von der Westküste.

Wenig später unterlief dem Irish Spielmacher eine zweite Interception. Danach wurde er für den Rest des dritten Viertels und bis in das Schlussviertel hinein durch Malik Zaire ersetzt. Das jedoch war keine gute Entscheidung von Head Coach Brian Kelly. Denn Zaire mühte sich zwar, hatte aber keine Bindung zum Spiel. So segelten seine Pässe weit am Ziel vorbei. Und mit seinen Läufen kam er am Ende auf ganze 3 Yards Raumgewinn.

Zurück zum Stichwort Individuelle Fehler. Ein weiterer brachte den Gästen zwei weitere Punkte ein, als Center Sam Mustipher unmittelbar vor der eigenen Endzone ein Snap total misslang. Der Ball segelte über die Köpfe seiner Mitspieler hinweg in die Endzone und darüber hinaus aus dem Feld. Laut Regelwerk war das ein Safety und brachte besagte zwei Punkte auf das Konto der Gäste.

Man kann also mit Fug und Recht behaupten, dass die Goldhelme sich - nicht zum ersten Mal in dieser Saison - selbst geschlagen haben.

Dabei hatte die Partie so verheißungsvoll begonnen. Die Defense der Irish zeigte sich stark verbessert und konnte in der ersten Halbzeit Punkte des Gegners verhindern. Überhaupt gingen am Ende nur acht Punkte auf ihr Konto.

Auf der anderen Seite konnte die Offense in der ersten Halbzeit zweimal erfolgversprechend in Richtung gegnerische Endzone marschieren. Einmal erreichten sie die (DeShone Kizer mit einem 8 Yard Lauf). Und nach dem ersten Seitenwechsel verwandelte Kicker Justin Yoon ein 29 Yard Fieldgoal sicher.

Zur Pause führte Notre Dame also mit 10-0.

Nach der Pause kamen die Goldhelme nur noch einmal in die Nähe der gegnerischen Endzone. Das war unmittelbar vor Spielende. Die Gäste waren kurz zuvor mit 17-10 erstmals in Führung gegangen. Head Coach Kelly schickte jetzt Kizer wieder als Quarterback aufs Feld. Und der führte seine Mannschaft bis an die gegnerische 8 Yard Linie. Dann folgte ein Quarterback Sack und ein Fumble von Kizer. Das wars.

In den bisherigen Saisonspielen war stets die Defense der Schwachpunkt. Am vergangenen Samstag sahen wir ein Spiel mit vertauschten Rollen. Denn diesmal konnte die Offense die Erwartungen nicht erfüllen. Kizer hatte nicht seinen besten Tag erwischt. Aber nicht wenige sind der Meinung dass die Entscheidung, ihn zeitweise aus dem Spiel zu nehmen, letztlich mitentscheidend war für die unnötige Niederlage.

Mittlerweile muss man sich die Frage stellen, gegen wen die Irish in diesem Jahr überhaupt noch gewinnen können. Die Gegner werden in den kommenden Wochen nämlich nicht leichter. Da kommt das spielfreie Wochenende wahrscheinlich zur rechten Zeit. Am übernächsten Wochenende werden dann die Miami Hurricanes im Notre Dame Stadium erwartet. Es folgen Spiele gegen Navy und Army, bevor zum Schluss gegen Virginia Tech und USC noch zwei dicke Brocken auf Notre Dame warten.

 
(13.10.2016) 
Der Hurrikan Matthew hatte großen Einfluss auf die Partie der Irish gegen North Carolina State am vergangenen Samstag. So glich das Spielfeld einer Seenlandschaft. Die Gastgeber kamen mit den eigentlich unmöglichen Witterungsbedingungen besser zurecht und siegten verdient. Notre Dame verlor das Spiel mit 3-10.

An Passspiel war bei dem Dauerregen kaum zu denken. Insbesondere Irish Quarterback DeShone Kizer kam mit den Bedingungen überhaupt nicht zurecht. Kaum einer seiner Pässe hatte eine Chance, beim Passempfänger anzukommen.

Sogar jeder Snap (Übergabe des Balles vom Center an den Quarterback) geriet zum Abenteuer, zahlreiche Fumbles waren die Folge. So schafften beide Angriffsreihen keine Punkte. Beide Kicker (Justin Yoon Anfang des dritten Viertels aus 40 Yards) waren einmal erfolgreich. Und der einzige Touchdown der Partie resultierte aus einem geblockten Punt.

Die Statistik des Spiels ist daher nicht unbedingt aussagekräftig. Wer trotzdem einen Blick darauf werfen möchte, der siehe weiter unten ...

 
(07.10.2016) 
Ursprünglich sollte um 12 Uhr Mittag der Kickoff im Spiel der Irish gegen North Carolina State sein. In den letzten Tagen kursierten dann Gerüchte, die Partie würde wegen des am Wochenende an der US Ostküste erwarteten Hurrikans Matthew auf Sonntag verschoben.

Diese Pläne sind offenbar vom Tisch. Im Moment ist es geplant, das Spiel um 17 Uhr Ortszeit (23 Uhr unserer Zeit) zu starten. Jedenfalls meldet der in den USA übertragende Sportsender ESPN diese Kickoff Zeit.

 
(05.10.2016) 
Am kommenden Samstag um 12 Uhr Ortszeit soll das Spiel der Irish bei North Carolina State gestartet werden. Wie es im Moment aussieht, könnte dieser Termin in Gefahr sein. Denn Hurrikan Matthew ist auf dem Weg zur Ostküste der USA. Dort könnte er just am kommenden Samstag aufschlagen und für eine Menge Sturm und Regen sorgen.

Aus diesem Grunde sind die Universitäten von Notre Dame und North Carolina State sowie der Commissioner der ACC (Atlantic Coast Conference) derzeit in ständigem Kontakt, um eine eventuelle Spielverlegung zu vereinbaren. Möglich wäre, das Spiel auf den Freitag Abend vorzuziehen. Aber wahrscheinlicher ist, dass die Partie - falls erforderlich - am kommenden Sonntag Mittag (12 Uhr Ortszeit) ausgetragen wird.

Bleibt also abzuwarten und zu beobachten, was Matthew in den folgenden Tagen so treibt ...

 
(03.10.2016) 
Ob es die Wende zum Guten war, muss sich in den kommenden Wochen zeigen. Am vergangenen Samstag schafften die Irish ihren zweiten Saisonsieg, als sie Syracuse Orange mit 50-33 besiegten. Wie es das Ergebnis bereits andeutet, war die Partie ein Leckerbissen für die Freunde des Offensive Football. 83 Punkte und 1.143 Yards Raumgewinn waren die Ausbeute beider Teams.

Für die Irish deutet dies zunächst darauf hin, dass die Probleme in der Defense nach wie vor existieren. Zumindest zu Beginn des Spiels trifft dies auch zu. Aber mit zunehmender Spieldauer verstanden es die Akteure immer besser, die Philosophie ihres neuen Defensive Coordinatore Greg Hudson umzusetzen. So erzielte Syracuse 27 ihrer 33 Punkte in der ersten Halbzeit.

Einen großen Tag erwischt hatte einmal mehr Irish Quarterback DeShone Kizer. Am Ende erzielte er mit seinen 35 geworfenen Pässen großartige 471 Yards Raumgewinn. Einer seiner Pässe landete allerdings wieder beim Gegner. Aber dafür warf Kizer drei Touchdown Pässe und erzielte einen weiteren durch einen kurzen Lauf in die Endzone.

Aber der Reihe nach.

Die Irish waren - beinahe wie gewohnt - als erstes Team in Ballbesitz. Aber der war diesmal extrem kurz. Denn ganze 18 Sekunden benötigten die Goldhelme, um zum ersten Mal die gegnerische Endzone zu erreichen. Mit einem 79 Yard Pass bediente Kizer seinen Passempfänger Equanimeous St. Brown. Der entwickelt sich immer mehr zur Lieblingsanspielstation des Irish Spielmachers.

Damit hatte Notre Dame vorgelegt. Aber die Gastgeber konnten antworten. Gut zwei Minuten benötigten sie, um ihrerseits zum ersten Mal die Endzone zu erreichen. Allerdings ging der fällige Extrapunktversuch schief. Erneut blockte Nose Tackle Jarron Jones den Kick. Der Ball wurde von Cornerback Cole Luke aufgenommen und in die gegnerische Endzone befördert. Statt des fälligen Ausgleichs führten die Goldhelme jetzt mit 9-6.

Und damit war DeShone Kizer mit seiner Offense wieder am Zug. Diesmal dauerte die Angriffsserie drei Spielzüge. Nach zwei Läufen von Runningback Josh Adams für insgesamt 7 Yards warf Kizer seinen zweiten Pass in der Partie. Anspielstation war erneut Equanimeous St. Brown, der diesmal 67 Yards überbrückte, um zum zweiten Touchdown seines Teams die gegnerische Endzone zu erreichen.

16-6 lautete der neue Spielstand. Das jedoch nur für 73 Sekunden. Denn die Gastgeber packten jetzt ihrerseits ein Big Play aus und konnten mit einem 72 Yards Touchdown Pass den Anschluss schaffen.

Das erste Viertel war gerade mal zu einem Drittel vorüber, und die Zuschauer hatten schon reichlich Spektakel auf dem Spielfeld erlebt. Aber das war noch nicht alles. Den folgenden Kick Off der Orange returnierte Irish Wide Receiver C.J. Sanders über 93 Yards zum dritten Touchdown für Notre Dame.

Nach dieser turbulenten Anfangsphase beruhigte sich das Geschehen auf dem Feld nun etwas. Die Abwehrreihen beider Teams konnten nun erste Akzente setzen und ließen keine weiteren Punkte im Eröffnungsviertel zu.

Als dann zum ersten Mal die Seiten gewechselt wurden, lautete der Spielstand Syracuse 13, Notre Dame 23.

Das erste Ausrufezeichen im zweiten Viertel setzten die Gastgeber, die mit ihrem dritten Touchdown auf 20-23 verkürzen konnten. Aber erneut hatten die Goldhelme eine Antwort parat. Eine etwas mehr als drei Minuten dauernde Angriffsserie schlossen sie mit ihrem vierten Touchdown ab. DeShone Kizer trug den Ball die letztlich noch fehlenden 3 Yards in die Endzone.

Die nächsten Punkte der Partie erzielte auch wieder Notre Dame. Diesmal war es ein 31 Yard Fieldgoal von Justin Yoon zum neuen Spielstand von 33-20 für seine Mannschaft.

Das letzte Wort in dieser ereignisreichen ersten Halbzeit hatten dann aber die Gastgeber. Die zwangen nämlich die Irish, unmittelbar vor dem Ende zu einem Punt. Und der wurde 74 Yards returniert, so dass Syracuse an der 14 Yard Linie der Irish in Ballbesitz kam. Acht Sekunden später hatten sie zum vierten Mal die gegnerische Endzone erreicht. Aber das war noch nicht alles. Nach einer Interception von DeShone Kizer hatten sie 16 Sekunden vor dem Halbzeitpfiff erneut die Cance, Punkte zu erzielen. Aber letztlich blieb nur Zeit für einen Fieldgoal Versuch, der jedoch daneben ging.

Zur Halbzeit lautete der Spielstand: Syracuse 27, Notre Dame 33.

Die zweite Halbzeit begann mit Ballbesitz Syracuse. Aber wie schon erwähnt, steigerte sich die Defense der Goldhelme mit zunehmender Spieldauer. So endete die Angriffsserie mit einem Punt.

Damit waren die Irish wieder in Ballbesitz, der erneut mit einem Big Play endete. Nach knapp zwei Minuten fand Kizer seinen Wide Receiver Kevin Stepherson mit einem 54 Yards Touchdown Pass.

Jetzt hatten die Goldhelme eine beruhigende 17 Punkte Führung herausgespielt. In der Folgezeit konnten zunächst die Abwehrreihen die Partie kontrollieren. Aber Mitte des dritten Viertels schlugen die Irish noch einmal zu. Diesmal war es nicht der Wurfarm Kizers, der für Punkte sorgte, sondern ein toller 59 Yards Lauf von Runningback Dexter Williams.

Die Partie war damit entschieden. Im Schlussviertel konnten beide Mannschaften noch einmal punkten. Zunächst erzielte Justin Yoon sein zweites Fieldgoal des Tages, diesmal aus 39 Yards Entfernung. Und dann erreichten die Gatsgeber kurz vor Schluss noch einmal die Irish Endzone. Der Extrapunktversuch ging jedoch schief.

Das wars.

Die Goldhelme holten den zweiten Saisonsieg. Kizer stellte wie bereits erwähnt mit 471 erworfenen Yards einen neuen persönlichen Rekord auf. Aber auch das Laufspiel der Irish funktionierte besser. Am Ende konnten sie 185 Yards Raumgewinn beisteuern. So schaffte Notre Dame am Ende 654 Yards Raumgewinn.

Die Defense holte den zweiten Quarterback Sack der Saison durch Inside Linebacker Nyles Morgan. Zwar konnte der Gegner 478 Yards Raumgewinn verbuchen, aber eine Steigerung der Irish Defense nach der Pause war nicht zu übersehen. Bleibt abzuwarten, ob die Mannschaft diesen Trend in den kommenden Wochen fortsetzen kann. Am kommenden Samstag geht es - erneut auswärts - gegen North Carolina State, bevor dann am übernächsten Wochenende Stanford im Notre Dame Stadium erwartet wird. Spätestens dann sollte die Irish Defense Tritt gefasst haben.

 
(26.09.2016) 
Es war einmal mehr nicht der Tag der Defense, als die Irish am vergangenen Samstag gegen die Duke Devils überraschend mit 35-38 verloren. Wenn eine Mannschaft nämlich 35 Punkte erzielt, dann sollte das allemal zu einem Sieg ausreichen.

Aber einmal mehr konnten die Goldhelme das gegnerische Laufspiel nicht unter Kontrolle bringen. Und dazu kamen - wie in den bisherigen Spielen dieser Saison - wieder etliche Missed Tackles. Dazu gesellten sich dann noch einige individuelle Fehler.

Aber der Reihe nach.

Die Irish erwischten einen Start nach Maß. Wie eigentlich fast immer, waren sie als erstes Team in Ballbesitz. Und den nutzten sie, um zum ersten Mal die gegnerische Endzone zu erreichen. Nach knapp drei Minuten führte Notre Dame mit 7-0 (DeShone Kizer mit 8 Yards Lauf).

Nach einem kurzen Auftritt der Devils Offense - die Irish Defense spielte zu Beginn sehr gut - war Quarterback DeShone Kizer mit seiner Offense wieder auf dem Feld. Und auch die zweite Angriffsserie endete mit einem Touchdown, als Kizer seinen Wide Receiver Kevin Stepherson mit einem 44 Yard Pass in der Endzone bediente.

Alles deutete auf einen lockeren Sieg der Goldhelme hin.

Aber dann schlugen sie sich mal wieder selbst. Der folgende Kick Off wurde nämlich über 96 Yards in die Endzone der Irish returniert. Zwei Spieler in Blue and Gold hatten die Gelegenheit, den Kickoff Returner zu stoppen. Aber zwei Missed Tackles sorgten dafür, dass die Gäste ihren Anschluss Touchdown erzielen konnten.

Aber mit diesem Touchdown bekamen die Devils plötzlich Oberhand. Die Offense der Goldhelme tat sich fortan deutlich schwerer. Und in der Defense traten die in dieser Saison bereits bekannten Probleme wieder zu Tage. So schafften die Gäste wenig später den Ausgleich und konnten sogar in Führung gehen.

Und nachdem die Irish - nach einem tollen 13 Yard Lauf von Runningback Dexter Williams den Ausgleich geschafft hatten, folgte prompt die erneute Antwort der Gäste, die letztlich mit einer 28-21 Führung in die Halbzeit gehen konnten.

Nach der Pause bestimmten die Abwehrreihen zunächst das Geschehen. Auch die Defense der Goldhelme spielte jetzt deutlich stärker. Immerhin konnte sie in dieser Partie den Gegner zweimal bei einem vierten Versuch und weniger als 1 Yard stoppen.

Die einzigen Punkte im dritten Viertel holten die Irish, als Runningback Josh Adams nach einem 9 Yard Lauf die Endzone erreichte.

So wurden beim Spielstand von 28-28 zum letzten Mal die Seiten gewechselt.

Im Schlussviertel schien die Partie sich zu drehen, denn Notre Dame holte sich die Führung zurück. Mit einem 12 Yard Pass fand Quarterback DeShone Kizer seinen Wide Receiver Equanimeous St.Brown in der Endzone.

Aber die Antwort der Gäste folgte prompt. Ein weiteres Missed Tackle führte zu einem weiteren Big Play, als sie mit einem 64 Yard Pass nur eine Minute nach der Irish Führung die Endzone erreichten.

Und unmittelbar vor Schluss standen die Gäste an der 1 Yard Linie der Irish und hatten einen vierten Versuch zu spielen. Diesmal entschieden sie sich für ein Fieldgoal, mit dem sie sich die Führung zurückholten.

Die Irish hatten danach zwar noch knapp anderthalb Minuten Zeit um zu antworten, aber ein unvollständiger Pass bei einem vierten Versuch beendete die Bemühungen und damit auch das Spiel.

Fazit

Ein Drittel der Saison in vorüber. Die Irish haben gerade mal ein Spiel gewonnen. Und erneut war die Defense nicht in der Lage, den Gegner entscheidend zu stoppen. Nach 37 zugelassenen Punkten gegen Texas (in der regulären Spielzeit) folgten 36 Punkte gegen Michigan State und nun 38 Punkte gegen Duke.

Bekanntlich zog Head Coach Brian Kelly dann gestern die Konsequenzen und entließ Defensive Coordinator Brian VanGorder. Bleibt zu hoffen, dass sein Nachfolger Greg Hudson nicht so glücklos agiert und der Defense neues Leben einhaucht.

In der Offense hatte Quarterback DeShone Kizer nicht seinen allerbesten Tag erwischt. Zunächst fumblete er einen Snap unmittelbar vor der eigenen Endzone, was zu einem Touchdown für die Gäste führte. Und später kam dann noch eine Interception hinzu. Statistisch sah das allerding deutlich erfreulicher aus: 22 seiner 37 Pässe landeten im Ziel für 381 Yards Raumgewinn, zwei Touchdowns und eine Interception. Hinzu kamen 60 Yards Raumgewinn durch Läufe.

Bei den Passempfängern kristallisiert sich Equanimeous St.Brown immer mehr als der Go To Receiver heraus. mit sechs Passfängen holte er 116 Yards Raumgewinn und einen Touchdown. Ebenfalls sechs Catches konnte Torii Hunter jr. vorweisen.

Ausblick

In den beiden nächsten Wochen gehen die Irish auf Reisen. Zunächst folgt am kommenden Samstag das Spiel im MedLife Stadium gegen Syracuse. Kickoff ist Mittags, also 18 Uhr unserer Zeit. Und eine Woche später sind die Goldhelme zu Gast bei North Carolina State.

Das nächste Heimspiel ist am 15. Oktober. Dann geht es gegen Stanford. Bleibt zu hoffen, dass die Defense bis dahin zu alter Stärke zurückgefunden hat ...

 
(25.09.2016) 
Eigentlich war es eine logische Entscheidung. Dennoch waren nicht wenige überrascht über die News aus Notre Dame. Irish Head Coach Brian Kelly gab heute bekannt, dass er Brian VanGorder von seinen Aufgaben als Defensive Coordinator mit sofortiger Wirkung entbunden hat.

Kelly betont, dass ihm diese Entscheidung nicht leichtgefallen ist. Aber er sah im Interesse der Universität und der Mannschaft keine andere Möglichkeit, die Notbremse zu ziehen.

Als neuer Defensive Coordinator wurde Greg Hudson benannt. Der arbeitete in gleicher Funktion bereits in Purdue, East Carolina und Minnesota.

Hudson gehört bereits seit Juni diesen Jahres dem Trainerstab an. Er war bislang als Defensive Analyst tätig.

Bleibt zu hoffen, dass er die Probleme bei der Verteidigung gegen das Laufspiel des Gegners schnell lösen kann. Denn immerhin warten da noch einige Gegner, die über starke Laufattacken verfügen ...

 
(19.09.2016) 
Am vergangenen Wochenende tummelten sich etliche talentierte Highschool Footballer in Notre Dame. Die meisten äußerten sich anschließend sehr positiv über das Erlebte. Donovan Jeter, Defensive Tackle, ging noch einen Schritt weiter. Er gab Irish Head Coach Brian Kelly die mündliche Zusage, im kommenden Jahr in Notre Dame sein Studium beginnen zu wollen. Und selbstverständlich will er in den nächsten vier Jahren das Football Team verstärken.

Jeter kommt aus Beaver Falls in Pennsylvania. Er gilt als einer der talentiertesten Nachwuchs Footballer auf seiner Position. Damit nimmt die Defensive Line der Zukunft so langsam konkrete Formen an, denn mit Darnell Ewell, Kurt Hinish und Jonathon MacCollister sind bereits drei Mann für die vordeste Verteidigungslinie mit an Bord.

Ach ja, nicht zu vergessen: Donovan Jeter ist der 18. Neuzugang für 2017.

 
(19.09.2016) 
Gegen starke Michigan State Spartans zogen die Irish am vergangenen Samstag den Kürzeren und verloren mit 28-36. Einmal mehr war die Defense über weiter Strecken nicht in der Lage, das Laufspiel des Gegners zu kontrollieren. So konnten die Spartans im zweiten und dritten Viertel beinahe nach Belieben in die Endzone der Goldhelme spazieren.

Dabei hatte das Spiel im zum 251. Mal in Folge ausverkauften Notre Dame Stadium verheißungsvoll begonnen. Den Kickoff der Gäste returnierte C.J. Sanders auf direktem Weg in die gegnerische Endzone. Aber leider wurde das Spiel von Big 10 Partiischen geleitet. Und die bemühten sich in der Anfangsphase nach Kräften darum, "ihre" Mannschaft nicht zu benachteiligen. Also wurde der Touchdown nicht anerkannt. Ebensowenig wie der wenig später, als Tarean Folston den Ball in die gegnerische Endzone beförderte. Während die Parteiischen also bei den Irish ganz genau hinsahen, mussten sie bei zumindest einer Gelegenheit einen kollektiven Blackout gehabt haben. Denn laut Regelwerk ist das Tacklen eines Passempfängers vor dem Passfang nicht erlaubt. Und genau das ist passiert. Was mehr als 80.000 Zuschauer im Stadion, und auch die Kommentatoren von NBC sahen, hatten die sieben Parteiischen offenbar nicht sehen wollen.

So dauerte es bis kurz vor Ende des ersten Viertels, bis die ersten Punkte auf die Anzeigetafel kamen. Irish Quarterback DeShone Kizer hatte den Ball über 14 Yards in die Endzone getragen.

Bis dahin hatten die Goldhelme das Spiel sicher im Griff. Aber dann passierten einige Dinge, die das Spiel kippen lassen sollten: Zunächst wurde Miles Boykin bei einem Punt der Spartans vom Ball getroffen. Die Spartans schalteten am Schnellsten und sicherten sich das Spielgerät. Situationen wie diese können ein Spiel vollkommen kippen lassen. Und genauso war es am Samstag. Die Spartans schafften zu Beginn des zweiten Viertels ihren ersten Touchdown und konnten, dank erfolgreicher Two Point Conversion mit 8-7 in Führung gehen.

Es folgte das zweite Missgeschick bei den Goldhelmen, deren anschließende Angriffsserie nur zwei Spielzüge dauern sollte. C.J. Sanders fumblete den Ball und brachte die Gäste schnell wieder in Ballbesitz. Und die bedankten sich mit ihrem zweiten Touchdown. Den Irish gelang in der Folgezeit nichts mehr, und so gingen die Spartans mit einer 15-7 Führung in die Halbzeitpause.

Das dritte Viertel geriet dann zum Desaster vor allem für die Defense der Irish. Zeitweise wirkten sie wie Statisten, die nur zusahen, wie die Gäste ein ums andere Mal in die Endzone marschierten. Es war wie in Spiel 1, als die Irish das Laufspiel der Longhorns ebenfalls nicht stoppen konnten. Zahlreiche Missed Tackles halfen den Gästen, ihren Vorsprung kontinuierlich auszubauen. Am Ende des dritten Viertels standen so drei weitere Touchdowns der Spartans auf der Anzeigetafel.

Die Offense der Irish war bis zu diesem Zeitpunkt beinahe abgemeldet. Mit Laufspiel versuchten sie zum Erfolg zu kommen. Aber das funktionierte absolut nicht. Warum nicht eher der Schalter umgelegt wurde, und die Irish ihre Chancen im Passspiel suchten, blieb das Geheimnis der Coaches.

Erst beim Stande von 7-36 änderten die Irish ihre Taktik. Fortan vertrauten sie beinahe ausschließlich auf den Wurfarm ihres Quarterbacks DeShone Kizer, der trotz einer Interception im dritten Viertel erneut eine ganz starke Leistung ablieferte.

So kamen die Irish kurz vor dem Ende des dritten Viertels zu ihrem zweiten Touchdown. Nach einem 47 Yard Pass auf Torii Hunter jr. und einem kurzen Lauf von Kizer standen die Goldhelme an der gegnerischen 15 Yard Linie. Von da fand Kizer seinen Wide Receiver Equanimeous St.Brown in der Endzone.

Das Spiel schien erneut zu kippen, und die Goldhelme bliesen zur Aufholjagd.

Das Schlussviertel gehörte dann auch folgerichtig wieder den Hausherren. Plötzlich hatte die Defense das Tacklen wiederentdeckt und verschaffte der Offense schnell den Ball zurück. Und die brauchte knapp zweieinhalb Minuten, um ihren nächsten Touchdown zu erzielen. Einmal mehr war es DeShone Kizer, der mit einem 3 Yard Lauf die nächsten Punkte für seine Mannschaft auf die Anzeigetafel brachte.

Noch einmal sollte Kizer seine Mannschaft zum Touchdown führen. Mit einem 12 Yard Pass auf seinen Tight End Durham Smythe konnten die Irish bis auf acht Punkte an die Spartans herankommen. Aber das Ende ist bekannt, weitere Punkte gab es nicht mehr, auch weil die Spartans zum Schluss den Ball nicht mehr hergaben.

Am Ende stand dann eine unglückliche Niederlage und die Erkenntnis, dass die College Football Playoffs auch in diesem Jahr wieder ohne die Irish stattfinden werden.

 
(11.09.2016) 
Zum 250. Mal in Folge ausverkauft war das Notre Dame Stadium, als die Irish gestern das Team aus Nevada zu Gast hatten. 39-10 lautete das Ergebnis nach 60 mehr oder weniger turbulenten Minuten. Damit waren die Goldhelme ihrer Favoritenstellung gerecht geworden.

Dabei war die Partie zu Beginn äußerst zähflüssig. Die beiden Abwehrreichen dominierten das Geschehen auf dem Feld. Und so war es eigentlich vollkommen logisch, dass nach dem Ende des ersten Viertels noch keine Punkte auf der Anzeigetafel notiert waren.

Aber das sollte sich nach dem Seitenwechsel schnell ändern. Gerade mal zwei Minuten waren gespielt, da platzierte Irish Kicker Justin Yoon den Ball aus 21 Yards Entfernung perfekt zwischen die vertikalen Torstangen zu einem Fieldgoal.

Die Goldhelme hatten also ihre erste erfolgreiche Angriffsserie absolviert. Und wenig später war Quarterback DeShone Kizer mit seiner Offense erneut auf dem Feld, und das in sehr aussichtsreicher Position. Die Gäste konnten nämlich zuvor kein neues First Down erspielen und mussten punten. Punt Returner C.J. Sanders nahm den relativ kurzen Punt auf Höhe der Mittellinie auf und trug das Spielgerät bis an die gegnerische 25 Yard Linie zurück. Von dort benötigte Kizer exakt drei Spielzüge, um seine Mannschaft erstmals in die Endzone zu führen. Am Ende war es ein 7 Yards Pass auf C.J. Sanders, der zum neuen Spielstand von 9-0 führte (der Extrapunktversuch schlug fehl).

Und jetzt wurde es richtig turbulent. Der folgende Kickoff wurde von den Gästen aus der Endzone herausgetragen. Allerdings entschloss sich der Kick Returner jetzt, in der Endzone aufs Knie zu gehen und somit den Spielzug zu beenden. Die Tatsache, dass der Spieler mit dem Ball die Endzone verlassen hatte, führte laut Regelwerk zu einem Safety. Zwei weitere Punkte gelangten so also aufs Konto der Goldhelme. Und sie waren in der Folgezeit sogar in Ballbesitz.

Aber jetzt unterlief Kizer, der ansonsten wieder eine tadellose Partie ablieferte, ein dummer Fehler. Er warf einen etwas zu kurz geratenen Pass auf seinen Mitspieler. Der gegnerische Cornerback konnte den Ball abfangen zur ersten Interception der Saison. Allerdings starteten die Gäste ihre nächste Angriffsserie nach einem Penalty tief in der eigenen Hälfte - an der eigenen 18 Yard Linie. Die Defense der Irish, vor Wochenfrist noch der große Verlierer im Spiel gegen die Texas Longhorns, dominierten den Gegner in dieser Phase nach Belieben. So warf der Gäste Quarterback einen kurzen Pass unter starkem Druck. Der Ball landete in den Armen von Irish Nose Tackle Jarron Jones. Der pflückte das Ei in perfekter Tight End Manier aus der Luft und brachte seine Mannschaft damit auf Höhe der gegnerischen 4 Yard Linie in Ballbesitz. Diese erneut kurze Angriffsserie (Dauer: 65 Sekunden) schloss Kizer mit einem kurzen 4 Yards Pass auf Wide Receiver Kevin Stepherson ab.

Neuer Spielstand: Nevada 0, Notre Dame 18.

In der Folgezeit beruhigte sich das Spiel. Erst unmittelbar vor dem Ende der ersten Halbzeit tat sich wieder etwas. Da erzielten die Goldhelme den dritten Touchdown im zweiten Viertel (Tarean Folston mit 2 Yards Lauf).

Wenige Sekunden später war die erste Halbzeit beendet. Die Irish gingen mit einer 25-0 Führung in die Pause.

Nach der Pause plätscherte die Partie zunächst etwas dahin. Überhaupt war die Spannung längst raus, das Spiel war entschieden. Zweimal noch konnten die Irish in die gegnerische Endzone gelangen (DeShone Kizer mit 2 Yards Lauf, sowie Runningback Dexter Williams mit 1 Yard Lauf). Aber beim letzten Tocuhdown standen bei den Irish längst die Backups auf dem Feld. Nach gut zehn Minuten im dritten Viertel war der Arbeitstag für Kizer beendet. Malik Zaire übernahm für ihn und spielte eine solide Partie, in der er seine Mannschaft noch einmal in die Endzone führte.

Die Gäste aus Nevada konnten ihre ersten Punkte beim Stand von 32-0 für die Irish erzielen. Mit einem Fieldgoal schafften sie eine Ergebnisverbesserung. Und kurz vor Schluss erreichten sie dann auch die Endzone der Goldhelme.

Fazit

Dominierender Akteur in der Offense war einmal mehr Quarterback DeShone Kizer. 15 seiner 18 Pässe landeten bei einem Mitspieler für 156 Yards Raumgewinn. Zwei Touchdownpässen stand eine Interception gegenüber. Malik Zaire präsentierte sich deutlich stärker also vor Wochenfrist. Er steuerte 49 Yards Raumgewinn durch Pässe (vier von neun Pässen vollständig) hinzu.

Die Irish bewegten den Ball sehr erfolgreich am Boden. Am Ende standen 239 Yards Raumgewinn durch Laufspiel. Mit 106 erlaufenen Yards hatte Runningback Josh Adams den größten Anteil.

Auf der anderen Seite präsentierte sich die Defense deutlich verbessert. Wesentlich sicherer im Tackling konnte sie die Partie über weite Strecken dominieren. Hinzu kam eine Interception von Jarron Jones. Ob die Leistung jedoch ausreicht, um gegen einen deutlich stärkeren Gegner zu bestehen, werden wir am kommenden Samstag sehen können. Dann nämlich werden die Michigan State Spartans im Notre Dame Stadium erwartet. Das Spiel findet zur Prime Time statt. Kickoff ist in der Nacht um 1:30 Uhr unserer Zeit.

Die Sache mit der Nummer 1

In der vergangenen Woche erreichte mich eine Mail von Wolfgang. Er fragte, wer denn der Spieler mit der Nummer 1 auf dem Trikot gewesesn wäre. Offiziell ist in dieser Saison dieses Trikot nicht vergeben worden.

Die Auflösung ist einfach (wenn mans weiß - allerdings musste ich da erst kräftig recherchieren): Head Coach Brian Kelly vergibt die Nummer 1 von Woche zu Woche neu an den Spieler, der es sich am Meisten verdient hat. Als Maßstab gilt dabei das Auftreten innerhalb und außerhalb des Spielfeldes. Vor Wochenfrist war Safety Devin Studstill (er trägt normalerweise das Trikot mit der Nummer 14) der Mann. Gestern lief Cornerback Cole Luke mit der Nummer 1 auf.

 
(08.09.2016) 
Auf der gestrigen Pressekonferenz gab Irish Head Coach Brian Kelly bekannt, dass DeShone Kizer ab sofort die Nummer eins unter den Quarterbacks ist.

Für alle, die das Spiel gegen Texas - entweder live im Internet oder später als Konserve bei Sport1 US - gesehen haben, sollte diese Mitteilung keine Überraschung sein. Zu stark spielte Kizer gegen die Longhorns.

Für die ehemalige Co-Nummer eins Malik Zaire bleibt also zunächst nur die Rolle des Backups. Wie wichtig diese Rolle aber ist, konnten wir noch vor Jahresfrist miterleben. Bekanntlich verletzte sich Zaire im Spiel gegen Virginia schwer und fiel für den Rest der Saison aus. Da war es DeShone Kizer, der in die Bresche sprang und die Saison für die Irish rettete. Ist doch gut zu wissen, dass für den Fall des Falles ein erfahrener Quarterback bereit steht.

Aber abgesehen von einem Ernstfall, den wir alle nicht wollen - ganz sicher werden wir Malik Zaire in dieser Saison noch auf dem Feld sehen ...

 
(08.09.2016) 
Alle, die am vergangenen Sonntag in der Nacht erwartungsfroh vor dem Fernseher saßen um das Spiel der Irish gegen Texas live mit zu verfolgen, waren ganz sicher genauso enttäuscht wie ich.

Zuerst kam Billard, und das selbst dann noch, als das Spiel in Austin längst lief. Und dann wurde uns eine Konserve des wohl langweiligsten Spiels des Wochenende vorgesetzt - ganz ohne Erklärung.

Ich habe am Montag per E-Mail angefragt, warum das Spiel nicht gesendet wurde. Bis heute habe ich keine Antwort erhalten. Das zeigt, welchen Stellenwert die - immerhin zahlenden - Zuschauer bei Sport1 US haben.

Ich werde künftig nur noch unter Vorbehalt - denn die Programmhinweise von Sport1 US sind ja wohl nichts weiter als unverbindliche Absichtserklärungen über möglicherweise zu sendende Programme - auf mögliche Übertragungen von Spielen der Irish auf diesem Sender hinweisen.

 
(08.09.2016) 
Die Reise nach Texas hat sich für Notre Dame nicht gelohnt. Mit einer 47-50 Niederlage im Gepäck mussten sie die Heimreise antreten.

Dabei hatte alles so verheißungsvoll begonnen. Die Irish hatten als erstes Team den Ball. Und sie benötigten nur sechs Spielzüge, um zum ersten Mal in die gegnerische Endzone zu gelangen. Am Ende war es ein 13 Yards Pass von Quarterback DeShone Kizer auf Equanimeous St.Brown, der die ersten Punkte brachte. Highlight war jedoch der erste Lauf von Runningback Tarean Folston seit seiner schweren Knieverletzung im vergangenen Jahr. Der brachte nämlich 54 Yards Raumgewinn ein.

Aber schon die erste Angriffsserie der Gastgeber offenbarte, dass die Irish große Probleme hatten, das Laufspiel zu verteidigen. Leider sollte sich das über weite Strecken der Partie nicht ändern. So kamen die Longhorns schnell zum Ausgleich. Und nach dem ersten Seitenwechsel gingen sie dann mit ihrem zweiten Touchdown in Führung.

Dazwischen lag der erste Auftritt von Quarterback Malik Zaire, der ebenfalls von einer schweren Verletzung (Knöchelbruch) zurückkam. Head Coach Brian Kelly hatte im Vorfeld ja angekündigt, mit beiden Spielmachern antreten zu wollen. Allerdings hatten die Gastgeber sich auf Zaire sehr gut vorbereitet, so dass er in dieser Partie kaum Akzente setzen konnte. So war die erste Angriffsserie der zweiten Halbzeit auch seine letzte in diesem Spiel.

Im zweiten Viertel schafften beide Teams noch einen Touchdown, wobei der der Irish sehenswert war: DeShone Kizer fand seinen Passempfänger Equanimeous St.Brown, der völlig ungedeckt in Richtung Endzone lief, mit einem perfekten Pass. Und Brown erreichte die Endzone kopfüber, als er sich gegen einen herbeieilenden Gegenspieler durchsetzen konnte.

So endete die erste Halbzeit mit einer 21-14 Führung für die Texas Longhorns.

Die zweite Halbzeit begann wenig verheißungsvoll für die Goldhelme. Während sie in der Offense zunächst wenig zustande brachten, konnten die Gastgeber zweimal punkten. Mit einem Touchdown und einem Fieldgoal erhöhten sie um zehn Punkte und führten nach knapp sechs Minuten im dritten Viertel mit 31-14.

Das Spiel schien also vorzeitig entschieden. Aber in dieser Situation lief das Angriffsspiel der Irish plötzlich richtig gut, bekamen die Goldhelme den Gegner auch in der Defense besser in den Griff. Zunächst war es DeShone Kizer, der die nächste Angriffsserie mit einem sehenswerten 29 Yards Lauf in die Endzone abschloss. Und zweieinhalb Minuten später - Cornerback Shaun Crawford hatte einen Pass des gegnerischen Quarterbacks abgefangen - fand Kizer seinen Wide Receiver Torii Hunter jr. mit einem 5 Yards Pass in der Endzone.

Die Goldhelme waren also zurück im Spiel. Texas führte beim letzten Seitenwechsel nur noch mit 31-28.

Im Schlussviertel konnte Notre Dame sogar in Führung gehen. Runningback Josh Adams erreichte mit einem 17 Yards Lauf die Endzone und brachte seine Mannschaft damit mit 35-31 in Führung.

Dann jedoch konnten die Loghorns zurückschlagen. Kurz vor Schluss schafften sie einen weiteren Touchdown und sahen bereits wie der sichere Sieger aus. Allerdings nahm das Spiel in dieser Situation eine weitere total verrückte Wende. Der Extrapunkt Versuch wurde nämlich von Jarron Jones geblockt. Der Ball fiel Shaun Crawford in die Hände. Und der Speedster konnte auf seinem Weg in die gegnerische Endzone von niemandem mehr aufgehalten werden. Diese Aktion brachte den Irish 2 Punkte ein. Die Longhorns erhielten für ihren Touchdown 6 Punkte. Somit lautete der neue Spielstand 37-37.

Und das änderte sich auch in der regulären Spielzeit nicht mehr. Also ging die Partie in die Verlängerung.

Die Longhorns mussten vorlegen und schafften einen Touchdown. Damit war Irish Quarterback DeShone Kizer unter Druck. Er musste seine Mannschaft ebenfalls in die Endzone führen. Und genau das tat er - in nur einem Spielzug. Mit einem Screen Pass erreichte er seinen Wide Receiver C.J. Sanders, der den Ball auf direktem Weg in die Endzone beförderte.

Jetzt mussten die Irish vorlegen. Aber es reichte lediglich zu einem Fieldgoal. Die Gastgeber antworteten jedoch mit einem Touchdown und konnten das Spiel damit zu ihren Gunsten entscheiden.

Fazit

Das Zwei-Quarterbacks-Experiment sah in Austin (Texas) mit DeShone Kizer einen klaren Sieger. Er brachte 15 seiner 24 Pässe ins Ziel für 215 Yards und 5 Touchdowns. Überhaupt konnte die neue Offense - ohne die jetzt in der NFL tätigen Will Fuller, Ronnie Stanley und Nick Martin - voll überzeugen. Mit 238 Yards Ramgewinn aus Passspiel und 206 Yards durch Lauf war sie für den Gegner nur schwer auszurechnen.

Leider konnte die Defense da nicht mithalten. Wenn eine Mannschaft 37 Punkte erzielt, sollte das eigentlich zum Sieg ausreichen. Aber der Defense gelang es über weite Strecken der Partie nicht, das gegnerische Laufspiel zu stoppen. Bleibt nur zu hoffen, dass die neu formierte Defense (ohne Sheldon Day, Jaylon Smith, Mike Schmidt, Romeo Okwara und Elijah Shumate) schnell Antworten auf die offenen Fragen findet ...

 
(01.09.2016) 
Die lange Wartezeit hat am kommenden Sonntag ein Ende. Dann starten die Irish in die College Football Saison 2016. Mit den Texas Longhorns haben sie sich zum Aufgalopp nicht unbedingt einen leichten Gegner ausgesucht, zumal die Partie in Austin (Texas) steigt.

Brian Kelly und die Quarterback Frage

Eines der Hauptthemen in Notre Dame war in den vergangenen Monaten die Frage, wer am Sonntag als Quarterback startet. Sowohl Malik Zaire als auch DeShone Kizer haben bewiesen, dass sie das Zeug haben, ihre Mannschaft zum Erfolg zu führen. So gesehen hat Irish Head Coach Brian Kelly da ein Luxusproblem.

In seiner Pressekonferenz am vergangenen Dienstag wurde er natürlich auf das Thema angesprochen. Aber da ließ er sich keine konkrete Aussage entlocken. Vielmehr deutete er an, dass er gegen die Longhorns mit beiden Quarterbacks plant. Dabei soll die Entscheidung, welcher Spielmacher aufs Feld kommt, von der Defense der Gastgeber abhängig gemacht werden.

Wir werden also - zumindest im ersten Spiel - sowohl Zaire als auch Kizer auf dem Feld sehen. Was danach kommt, ob sich also einer der Beiden einen Vorteil verschaffen kann, der ihm den Starterposten für die restlichen Saisonspiele einbringt, müssen wir abwarten. Auf jeden Fall ist für Spannung gesorgt.

Irish wollen mit dem Ball laufen

Im vergangenen Jahr konnten die Irish mit etwas mehr als 207 Yards pro Spiel den meisten Raumgewinn durch Laufspiel in der Brian Kelly Ära verzeichnen. Mit zwei erfahrenen Spielmachern und einem wieder genesenen Runningback mit Star Potential (Tarean Folston) sowie einem talentierten Nachwuchs Läufer (Josh Adams) sollten die Goldhelme in der Lage sein, daran anzuknüpfen. Das gilt, obwohl die Offense Line mit Ronnie Stanley und Nick Martin zwei Stammspieler verloren hat. Aber hier kommt es den Irish zu Gute, dass sie in den vergangenen Jahren enorm talentierte Nachwuchsspieler auf der Offensive Line Position holen konnten. Brian Kelly erwartet jedenfalls einiges von der Laufattacke seiner Mannschaft.

Am frühen Montag morgen wissen wir mehr ...

 
(30.08.2016) 
Am kommenden Sonntag (US Zeit) starten die Irish in die College Football Saison 2016. Dann sind sie zu Gast in Austin und spielen gegen die Texas Longhorns.

Gute Nachricht für alle Irish Fans: Die Partie können wir live im Fernsehen mitverfolgen, undzwar auf Sport1 US in der Nacht von Sonntag auf Montag ab 1:30 Uhr.

Das wird für den einen oder anderen eine lange Nacht - hoffentlich mit einem Erfolg am Ende ...

 
(21.07.2016) 
Neuzugang Nummer 17 präsentierten die Irish gestern. Als dritter Wide Receiver gab Michael Young aus Destrehan in Louisiana den Goldhelmen seine mündliche Zusage.

Gemeinsam mit den beiden anderen Passempfängern Paulson Adebo und Jordan Pouncey will er das Passspiel der Irish ab dem nächsten Jahr verstärken.

Bereits seit einigen Tagen geisterten Gerüchte um die Entscheidung von Young zugunsten Notre Dames durch die US Medien, die sich dann gestern bestätigten. Das Nachsehen hatten zahlreiche Colleges, die ebenfalls an ihm interessiert waren, so u.a. Arizona, Arizona State, Arkansas, Auburn, Memphis, Minnesota, Mississippi State, Missouri, Oregon, Texas A&M, Virginia und Virginia Tech.

 
(17.07.2016) 
Der 16. Neuzugang für das nächste Jahr wurde gestern von der Universität von Notre Dame vorgestellt. Es ist Darnell Ewell. Der talentierte Nachwuchs Defensive Tackle kommt aus Norfolk in Virginia. Er gab den Irish gestern seine mündliche Zusage. Das Nachsehen hatten Alabama, Clemson, Ohio State und Michigan, die ebenfalls sehr an ihm interessiert waren.

Nach Kurt Hinish und Jonathon MacCollister ist er der dritte Neuzugang für die Defensive Line in der Klasse von 2017.

 
(11.07.2016) 
Mit Robert Hainsey konnten die Irish gestern bereits den dritten Neuzugang ihrer Offensive Line für das nächste Jahr melden.

Der junge Nachwuchs Footballer aus Bradenton in Florida gilt als einer der besten Offensive Tackles seines Highschool Jahrganges.

Einmal mehr konnten sich die Goldhelme gegen riesige Konkurrenz - zahlreiche College Football Powerhouses waren an ihm interessiert - durchsetzen. Hier sei nur die Liste der wichtigsten Colleges genannt: Auburn, Florida, Georgia, LSU, Miami (FL), Michigan, Michigan State, Mississippi, Mississippi State, Nebraska, North Carolina, Ohio State, Pittsburgh und Tennessee.

Irish Offensive Line Coach Harry Hiestand ist auch in diesem Jahr wieder dabei, eine schlagkräftige Offensive Line der Zukunft auf die Beine zu stellen. Denn auch die beiden bereits bekannten Neuzugänge Dillan Gibbons und Joshua Lugg zählen zum Besten, das der Highschool Jahrgang zu bieten hat.

 
(08.07.2016) 
Die Neuzugänge dieses Jahres sind inzwischen in Notre Dame angekommen. Jetzt stehen auch die Trikotnummern fest, mit denen sie in dieser Saison auflaufen werden (wobei sicher nicht alle Neulinge bereits in diesem Jahr zum Einsatz kommen werden).

Das Roster (Spielerliste) ist jetzt aktualisiert. Darin finden sich auch einige Spieler, die ihre Trikotnummer des Vorjahres gegen eine andere getauscht haben. Wenn meine Quelle keinen Druckfehler enthält, wird Quarterback Malik Zaire unter diesen Akteuren zu finden sein. Er läuft mit der Trikotnummer 9 auf (im Vorjahr trug er die 8).

Die Neuzugänge erkennt Ihr an der Kennung "FR" (Freshman) in der Spalte "Status".

Hier gehts zum aktualisierten Roster 2016

 
(08.07.2016) 
Der 14. Neuzugang für das nächste Jahr ist ein Runningback. C.J. Holmes heißt er und ist einer der Besten seines Jahrganges auf seiner Position.

Die Irish setzten sich durch gegen namhafte Konkurrenz. So zeigten neben anderen Alabama, Boston College, Michigan, Mississippi State, Penn State, Pittsburgh, Tennessee und UCLA großes Interesse an dem jungen Ballträger aus Hamden in Connecticut.

Irish Head Coach Brian Kelly kann somit ein Häkchen hinter einer wichtigen Personalie machen.

 
(07.07.2016) 
Vor zwei Jahren endete die Serie jährlicher Aufeinandertreffen der Irish mit den Michigan Wolverines. Grund war der Eintritt der Universität von Notre Dame in die ACC (Atlantic Coast Conference). Damit verbunden müssen die Goldhelme in jeder Saison mindestens fünf Spiele gegen ACC Teams austragen. Für das Treffen der beiden Traditions Colleges blieb da einfach keine Zeit mehr.

Die Entscheidung von Notre Dame wurde damals allgemein sehr bedauert. Aber heute wurde bekannt, dass die beiden Teams am 1. September 2018 wieder aufeinander treffen werden. An diesem Tag sind die Wolverines zu Gast im Notre Dame Stadium.

Das Rückspiel steigt dann gut ein Jahr später, am 26. Oktober 2019 in Michigan. Beide Termine sollten alle College Football Fans schon mal ganz dick rot einkreisen.

 
(28.06.2016) 
Die Zwillinge Jayson und Justin Ademilola gaben den Irish am vergangenen Wochenende ihre mündliche Zusage, im Sommer 2018 nach Notre Dame kommen zu wollen um dort zu studieren und natürlich Football zu spielen.

Die Beiden kommen aus Jersey City in New Jersey. Jayson spielt Defensive End. Ein Wechsel auf die Defensive Tackle Position gilt als möglich. Justin ist ein paar Kilo leichter und spielt Outside Linebacker.

Neben Notre Dame waren zum Schluss noch Michigan, Auburn, Penn State und Rutgers im Rennen um die beiden talentierten Defensiv Spezialisten.

In Notre Dame sind sie die Neuzugänge Nummer drei und vier für das übernächste Jahr und die ersten Verstärkungen für die Defense.

 
(20.06.2016) 
Mit Paulson Adebo konnten die Irish binnen zwei Tagen bereits den zweiten Wide Receiver für die nächste Recruiting Klasse gewinnen. Jedenfalls gab er den Goldhelmen heute seine mündliche Zusage.

Der talentierte Passempfänger aus Mansfield in Texas stand nicht nur in Notre Dame auf der Wunschliste. So zeigten auch Arkansas, Baylor, Georgia, Missouri, Oklahoma, Oklahoma State, Texas, Texas Tech und USC Interesse - neben anderen.

Die Anzahl der Neuzugänge für das nächste Jahr stieg damit auf 13.

 
(20.06.2016) 
Gestern meldeten die Irish den zweiten Neuzugang für die Klasse von 2018. Markese Stepp heißt er und ist Runningback. Damit haben die Goldhelme jetzt bereits zwei Schlüsselpositionen für die übernächste Recruiting Klasse an Bord. Der erste Neue (Phil Jurkovec) ist Quarterback.

Für die Rating Services in den USA ist Stepp offensichtlich noch ein unbeschriebenes Blatt. Eine Wertung fehlt daher noch. Nichts desto trotz waren neben den Goldhelmen noch einige andere namhafte Colleges an ihm interessiert (Cincinnati, Iowa, Michigan, Michigan State, Ohio State, Tennessee, Wisconsin und andere).

 
(19.06.2016) 
Zwei Neuzugänge in der Klasse von 2017 konnten die Irish an diesem Wochenende melden. Bei beiden Neuen handelt es sich um absolute Wunschspieler von Head Coach Brian Kelly und seinem Trainerstab.

Jonathon MacCollister

Mit MacCollister konnten die Goldhelme den ersten Defensive End der aktuellen Recruiting Klasse unter den Golden Dome holen. Der junge Mann aus Orlando in Florida war ein gefragter Mann. Die Liste der interessierten Colleges beinhaltet zahlreiche Big Player wie z.B. Arkansas, Auburn, Clemson, Florida State, Miami (FL), Michigan State, Mississippi State, North Carolina, Ohio State, Oregon, Pittsburgh, Tennessee und UCLA (neben zahlreichen anderen).

Jordan Pouncey

Auch der erste Wide Receiver der aktuellen Recruiting Klasse ging den Irish an diesem Wochenende ins Netz. Und auch Jordan Pouncey war von zahlreichen Football Colleges äußerst begehrt. Die Liste liest sich beinahe wie das Who Is Who des US College Football: Alabama, Arizona, Auburn, Florida, Michigan State, North Carolina, Penn State, Pittsburgh, South Carolina, Tennessee, Viginia Tech und West Virginia. Insgesamt enthält diese Liste 42 Colleges.
 
(17.06.2016) 
Wide Receiver Corey Robinson wäre mit 65 Passfängen in seiner College Football Karriere in Notre Dame der erfahrenste Passempfänger im Team in der in gut zwei Monaten startenden Saison.

Wiederholte Gehirnerschütterungen zwangen ihn jedoch, seine Footballschuhe an den Nagel zu hängen. Das wurde in dieser Woche bekannt.

Robinson bleibt dem Team als Assistenz Trainer für die Wide Receiver erhalten. Er behält auch sein Sportstipendium, fällt jedoch nicht mehr unter die aktiven Spieler. Damit kann Head Coach Brian Kelly einen zusätzlichen Spieler mit Sportstipendium in sein Team aufnehmen.

Neuzugänge in Notre Dame angekommen

Am vergangenen Montag begann in Notre Dame die Summer School. Das ist eine Orientierungsphase für die neuen Sport Studenten. Alle 23 Neuzugänge fanden sich an diesem Tag am Campus ein und starteten somit ihr Studium an der Universität von Notre Dame.
 
(17.05.2016) 
Mit Quarterback Phil Jurkovec meldeten die Irish gestern ihren ersten Neuzugang für die Saison 2018. Damit konnte Head Coach Brian Kelly schon mal ein Häkchen hinter einer wichtigen Personalie machen.

Jurkovec ist nämlich einer der besten Nachwuchs Quarterbacks seines Highschool Jahrganges. Der junge Mann aus Gibsonia in Pennsylvania war bereits etliche Male zu Gast in Notre Dame. Aber auch Ohio State war bis zuletzt im Rennen. Am vergangenen Wochenende machte er nun seine Entscheidung publik.

Dabei erwähnte er ausdrücklich sein gutes Verhältnis zu Offensive Coordinator Mike Sanford, der sich sehr um den Dual Threat Quarterback bemüht hatte.

Auf der Strecke blieben namhafte Football Colleges wie Alabama, Clemson, Michigan State, North Carolina, Penn State, Pittsburgh, Tennessee, UCLA und Wisconsin (um nur einige zu nennen).

 
(13.05.2016) 
Vor ein paar Wochen wurde bekannt, dass Tight End Tyler Luatua die Universität von Notre Dame verlassen würde. Es wurde gemunkelt, er wolle nach Utah wechseln.

Irish Head Coach Brian Kelly entschied daraufhin, Nose Tackle Jacob Matuska einen Positionswechsel zu verpassen. Er sollte in dieser Saison als Tight End auflaufen.

Heute wurde bekannt, dass Luatua es sich inzwischen anders überlegt hat und in Notre Dame bleiben will. Das sind natürlich gute Neuigkeiten. Ob das für Matuska bedeutet, er kann zurück in die Defense wechseln, ist derzeit noch nicht bekannt.

 
(01.05.2016) 
Nachdem am ersten Tag bereits Offensive Tackle Ronnie Stanley (Baltimore Ravens) und Wide Receiver Will Fuller (Houston Texans) von NFL Teams ausgewählt wurden, schafften dies fünf weitere ehemalige Goldhelme an den Tagen zwei und drei der diesjährigen NFL Draft:

Linebacker Jaylon Smith
geht zu den Dallas Cowboys
(2. Runde, 34. Pick)

Offensive Guard / Center Nick Martin
geht zu den Houston Texans
(2. Runde, 50. Pick)

Cornerback KeiVarae Russell
geht zu den Kansas City Chiefs
(3. Runde, 74. Pick)

Runningback CJ Prosise
geht zu den Seattle Seahawks
(3. Runde, 90. Pick)

Defensive Tackle Sheldon Day
geht zu den Jacksonville Jaguars
(4. Runde, 103. Pick)

Damit ist denn auch das große Rätselraten um den verletzten Jaylon Smith beendet. Vor seiner schweren Knieverletzung, die er sich im Fiesta Bowl, also bei seinem letzten College Spiel, zugezogen hat, wurde er als möglicher Top Pick, also als erster ausgewählter Spieler, gehandelt. Nun haben die Dallas Cowboys ihn aufgenommen, bei denen er sich in den kommenden Jahren als eine Stütze der Defense etablieren sollte.

Drei ehemalige Irish, Wide Receiver Chris Brown, Defensive End Romeo Okwara und Safety Elijah Shumate, fanden in der Draft keinen Arbeitgeber in der NFL. Aber als Free Agents können sie nun mit Teams ihrer Wahl verhandeln und sollten auf diesem Wege dann auch noch den Weg in die National Football League finden.

 
(29.04.2016) 
Gestern war es mal wieder soweit, dass sich Vertreter der 32 NFL Teams trafen um in der College Draft die besten College Footballer untereinander aufzuteilen. In sieben Runden haben die Teams die Gelegenheit, nach Verstärkungen Ausschau zu halten oder einfach nur ihr Roster zu ergänzen.

In diesem Jahr ist dieses dreitägige Event auch aus Sicht der Irish interessant. Insgesamt zehn ehemalige Goldhelme befinden sich in dem großen Topf, aus dem sich die NFL Teams bedienen können.

Zwei von ihnen haben seit gestern einen Arbeitsplatz in der NFL.

Mit dem sechsten Pick wählten die Baltimore Ravens den ehemaligen Left Tackle der Goldhelme, Ronnie Stanley aus. Er war also - wie erwartet - der erste Irish, dessen Name aufgerufen wurde.

Auch beim zweiten Pick lagen die Analysten richtig. Viele von ihnen hatten sogar das NFL Team richtig vorausgesagt: Die Houston Texans wählten den ehemaligen Wide Receiver der Irish Will Fuller mit dem 21. Pick aus.

Das mehrstündige Event war jedoch erst Teil eins. Heute stehen die Draft Runden zwei und drei auf dem Programm. Und am morgigen Samstag werden die Runden vier bis sieben absolviert.

Da wird ganz sicher noch er eine oder andere Ex Goldhelm ausgewählt werden.

 
(16.04.2016) 
Isaiah Robertson ist nicht verwandt mit Demetris Robertson, der nach wie vor keine Entscheidung über das College seiner Wahl bekanntgegeben hat. Aber er spielt auf der gleichen Position: Wide Receiver.

Einer der Top Athleten aus dem US Bundesstaat Illinois (er kommt aus Naperville, IL) hat den Irish gestern seine mündliche Zusage gegeben, im nächsten Jahr in Notre Dame studieren und Football spielen zu wollen.

Der zehnte Neuzugang der Goldhelme für 2017 ist ein gefragter Mann. Zahlreiche namhafte Football Colleges waren bzw. sind an ihm interessiert, darunter beinahe alle Teams der Big Ten Conference (Michigan, Michigan State, Indiana, Illinois, Iowa, Maryland, Minnesota, Northwestern, Penn State, Purdue und Wisconsin).

 
(12.04.2016) 
Um einen Tag, auf den Sonntag, 4. September 2016, verlegt wurde das Spiel der Irish gegen die Texas Longhorns. Das wurde in diesen Tagen bekannt.

Eigentlich ist der Sonntag für die NFL reserviert, so dass dieses Spielansetzung eine absolute Ausnahme ist. Eine Terminkollision mit der NFL gibt es freilich nicht, weil die Profis erst eine Woche später in ihre Saison 2016 starten.

Positionswechsel Jacob Matuska

Jacob Matuska war eigentlich als Nose Tackle nach Notre Dame gekommen. Die Personalnot auf der Tight End Position führte jedoch jetzt zu einem Positionswechsel. Dass Matuska in der Highschool auch als Tight End eingesetzt worden war, hilft ihm ganz sicher dabei. Und er braucht nicht einmal seine Trikotnummer zu ändern. Denn die Nummer 89 passt da ganz prima.
 
(22.03.2016) 
Den Junior Day am vergangenen Wochenende in Notre Dame kann man ohne Übertreibung als Riesenerfolg ansehen. Nachdem gestern bereits mit Inside Linebacker David Adams und Quarterback Avery Davis zwei Neuzugänge für 2017 gemeldet werden konnten, kamen heute noch mal drei hinzu. Die Recruiting Klasse von 2017 umfasst nun also bereits neun Namen.

Defensive Tackle Kurt Hinish ist im Alphabet der erste der Drei. Er kommt aus Pittsburgh in Pennsylvania. Die Irish erhielten seine mündliche Zusage über Baylor, Boston College, Iowa State, Louisville, Maryland, Mississippi, Nebraska, North Carolina, Penn State, Pittsburgh, Rutgers, Syracuse, Temple, Tennessee, Toledo, Vanderbilt, Virginia Tech und West Virginia. Er ist der erste Defensive Tackle der aktuellen Recruiting Klasse.

Outside Linebacker Pete Werner ist die Nummer zwei. Er lebt gar nicht weit entfernt von Notre Dame, nämlich in Indianapolis. Werner ist bereits der zweite Hochkaräter auf der Linebacker Position. Die Liste der interessierten Colleges ist lang. Neben anderen waren das Boston College, California, Cincinnati, Duke, Illinois, Indiana, Iowa, Michigan, Michigan State, Mississippi, Nebraska, Northwestern, Ohio State, Penn State, Pittsburgh, Purdue, Syracuse, Tennessee, Vanderbilt und Wisconsin.

Auch der dritte Neue gehört in die Linebacker Abteilung: Drew White ist Inside Linebacker. Er kommt aus Fort Lauderdale in Florida und gab den Irish seine mündliche Zusage über Arkansas, Cincinnati, Florida Atlantic, Illinois, Iowa State, LSU, Michigan, Missouri, North Carolina State, Northern Illinois, Ohio State, Purdue, Syracuse, Temple, Wake Forest, West Virginia und Wisconsin.

 
(21.03.2016) 
Am vergangenen Wochenende waren im Rahmen des zweiten Junior Days wieder zahlreiche Highschool Seniors in Notre Dame zu Gast. Häufig werden kurz nach solchen Events mündliche Zusagen gegeben. In Notre Dame gab es gestern gleich zwei.

David Adams ist einer der Top Linebacker seines Highschool Jahrganges. Der Nachwuchs Footballer aus Pittsburgh (Pennsylvania) war von vielen Colleges heiß umworben. Da ist es durchaus nicht ungewöhnlich, dass er bis zum ersten Mittwoch im Februar 2017 seine Meinung noch mal überdenkt oder gar ändert. Die Irish sollten gut beraten sein dafür zu sorgen, dass dieser Fall nicht eintritt. Denn Linebacker stehen ganz oben auf der Bedarfsliste von Head Coach Brian Kelly.

Ein Quarterback steht eigentlich in jedem Jahr auf der Wunschliste der Football Colleges. Wie es aussieht, können die Irish diesen Punkt bereits abhaken. Mit Avery Davis hat nämlich ein Spielmacher seine mündliche Zusage gemacht. Irish Offensive Coordinator Mike Samford ist als Recruiter genannt. Und der hat in der Vergangenheit schon mehrfach seinen guten Riecher für Football Talente bewiesen.

Damit umfasst die Liste der Neuzugänge für 2017 nun sechs Namen.

 
(03.02.2016) 
Soeben hat Wide Receiver Javon McKinley sein Immatrikulationsformular nach Notre Dame geschickt. Damit haben sich jetzt alle 23 Neuzugänge in Notre Dame eingeschrieben.

Unliebsame Überraschungen vergangener Jahre, als Highschool Abgänger (die Notre Dame ihre mündliche Zusage gegeben hatten) sich am National Sigining Day noch für ein anderes College entschieden haben, blieben in diesem Jahr also aus.

Ein großes Fragezeichen bleibt Demetris Robertson. Er gilt als bester Wide Receiver des diesjährigen Highschool Jahrganges und könnte in Notre Dame die Nachfolge von Will Fuller antreten, den es bekanntlich vorzeitig in die NFL zieht.

Robertson gab gestern bekannt, dass er noch ein wenig Zeit für eine Entscheidung benötigt und sich heute an keinem College einschreiben will. Im Rennen sind neben den Irish noch Oklahoma und Oregon.

 
(03.02.2016) 
Neuzugang Nummer 23 konnten die Irish soeben melden: Inside Linebacker Jonathan Jones hat heute Notre Dame als das College seiner Wahl bekanntgegeben. Er hat sich bereits eingeschrieben und damit an die Universität gebunden.

Damit haben die Goldhelme nun den dritten Jones unter den Neuzugängen für 2016.

Jonathan Jones war ein gefragter Mann. Etliche namhafte Football Colleges (u.a. Cincinnati, Florida, Georgia, Georgia Tech, Louisville, LSU, Miami (FL), Michigan, Mississippi, Ohio State, Oklahoma, Pittsburgh, South Carolina und Stanford) waren ernsthaft an ihm interessiert.

Zuletzt blieben zwei Colleges im Rennen. Neben Notre Dame konnte sich Michigan noch Hoffnungen machen.

 
(03.02.2016) 
Der erste Mittwoch im Februar ist in den USA traditionell der National Sigining Day. An diesem Tag können sich Highschool Abgänger an dem College ihrer Wahl für das kommende Wintersemester einschreiben.

In den letzten Jahren wurde aus diesem Tag immer mehr ein multimediales Event. Zahlreiche Highschool Football Stars geben ihre Entscheidung für das College, an dem sie studieren, und für das sie Football spielen wollen, an diesem Tag bekannt. Und einige tun dies live im Fernsehen.

Die Liste der Neuzugänge in Notre Dame enthält momentan 22 Namen. Fünf von ihnen (Linebacker Daelin Hayes, Defensive End Khalid Kareem, Defensive Back Spencer Perry, Wide Receiver Kevin Stepherson und Athlete Devin Studstill) haben ihr Studium in Notre Dame bereits aufgenommen. Die sind also bereits dort immatrikuliert. Von den übrigen 17 werden heute im Laufe des Tages die Immatrikulationsformulare erwartet.

Und dann hoffen die Irish ja auch noch auf den einen oder anderen derer, die ihre Entscheidung heute bekanntgeben ...

 
(31.01.2016) 
Irish Head Coach Brian Kelly hat seinen Vertrag mit der Universität von Notre Dame vorzeitig um sechs Jahre verlängert. Wenn er den erfüllt, wird er bis 2021 die Geschicke des Football Teams der Irish lenken.

Damit beendete Kelly auch die Diskussionen und Spekulationen, die nach jeder Football Saison aufkommen: Welches NFL Team wird er im nächsten Jahr trainieren.

Das sind gute Neuigkeiten für alle Irish Fans!

 

Interessantes

2022: 12 Neuzugänge
Ergebnis-Datenbank

Übersicht Spiele

NOTRE DAME 2021
(0 - 0)
Florida State
ausw
05.09.2021
Toledo
heim
11.09.2021
Purdue
heim
18.09.2021
Wisconsin
ntrl
25.09.2021
Cincinnati
heim
02.10.2021
Virginia Tech
ausw
09.10.2021
USC
heim
23.10.2021
North Carolina
heim
30.10.2021
Navy
heim
06.11.2021
Virginia
ausw
13.11.2021
Georgia Tech
heim
20.11.2021
Stanford
ausw
27.11.2021

NOTRE DAME 2016
(4 - 8)
Texas
N
47
-
50
Nevada
S
39
-
10
Michigan State
N
28
-
36
Duke
N
35
-
38
Syracuse
S
50
-
33
N. Carolina State
N
3
-
10
Stanford
N
10
-
17
Miami, FL
S
30
-
27
Navy
N
27
-
28
Army
S
44
-
6
Virginia Tech
N
31
-
34
USC
N
27
-
45

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